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„ Ich zitiere für die Situation, in der ich mich damals wieder fand, gerne Otto von Bismarck, denn es gibt kein besseres Bild: Wenn der Mantel Gottes durch die Geschichte wehe, müsse man zuspringen und ihn festhalten. Dafür müssen drei Voraussetzungen gegeben sein: Erstens muss man den Blick dafür haben, dass es den Mantel Gottes gibt. Zweitens muss man ihn spüren, den historischen Moment, und drittens muss man springen und ihn festhalten (wollen). Dazu gehört nicht nur Mut. Es bedarf vielmehr einer Paarung von Mut und Klugheit.“ Alt-Kanzler Helmut Kohl aus  seinen Erinnerungen vom  Mauerfall zur Wiedervereinigung:
A B
A B
Geringe betriebswirtschaftliche Kenntnisse Wer ein genialer Tüftler ist, muss nicht unbedingt von Betriebswirtschaft Ahnung haben. Zu geringe kaufmännische Kenntnisse sind oft ein Grund, warum junge Unternehmen in die Pleite steuern.
Geringe betriebswirtschaftliche Kenntnisse Bündelung (Produktion von Mehrwert) Vertrieb (Marke- ting-Mix) Finanzierung Einkauf von Ressourcen
Zu optimistische Planung Jeder Businessplan lässt sich schön rechnen. Hier noch schnell ein Auftrag mehr, dafür dort die Kosten weniger. Und schwupps sieht die Planung aus, als wenn der Unternehmer am Ende des ersten Jahres reich wäre.
Zu optimistische Planung Realistische Planung Wie ist mein Mitbewerber aufgestellt? Angebote reinholen (Miete, Steuerberater, Kammergebühren, Versicherungen, Software etc.) Arbeitsstunden einschätzen Beispielsweise hat die Vorbereitung dieses Vortrages ca. 40 Stunden gekostet (Thema wählen, Präsentation, Website, Flyer, Response bearbeiten) Realistische Preise (ohne Vergünstigungen)
Die Familie spielt nicht mit Gründer kommen leicht in eine Zwickmühle: Ihr neues Unternehmen verlangt vollen Einsatz, die 60-Stunden-Woche kann die Regel sein. Darunter leidet zwangsläufig das Familienleben, ein großes Spannungsfeld entsteht. Wer hier die unterschiedlichen Interessen nicht unter einen Hut bekommt, scheitert in einem Lebensbereich.
Die Familie spielt nicht mit Kinder Ich Job Ehe Life Balance
Keine professionelle Marktanalyse "Wenn nur jeder zweite, der hier vorbeiläuft mein Kunde wird, dann funktioniert das Geschäft." So einfach ist leider eine Marktanalyse nicht. Nicht Sie müssen ihr Angebot mögen, sondern Ihre Kunden. Wer seinen Markt nicht kennt, fliegt raus.
Keine professionelle Marktanalyse Beispiel: Gründercoaching 2009 Gewerbeanmeldungen 21.016 Dienstleistungen: 11.687 Coaching 2009 ca. 1000 3 großen Mitbewerber: ca. 500
Zielgruppe nicht verstanden Wer nicht genau herausfindet, welche Bedürfnisse seine potentiellen Kunden haben, kann sein Unternehmen gleich wieder schließen. Ein konkretes Problem ist zu lösen, dann geben Kunden gerne Geld für ein Produkt aus. Technische Perfektion reicht nicht. Wenn die Zielgruppe mit ihren Wünschen nicht volle Aufmerksamkeit bekommt, scheitert der Gründer.
Zielgruppe nicht verstanden Beispiel Existenzgründer Zielkunde: 35-45 Jahre alt, gut ausgebildet, jahrelang im Beruf, dynamisch, extrovertiert, selbstüberschätzend   Bedürfnisse vor der Gründung: kostenlose Information Bedürfnisse während der Gründung: Fahrplan, Prioritäten Bedürfnisse nach der Gründung: Marketing, Außenauftritt, Kundengewinnung
Kein Alleinstellungsmerkmal Die schönste Idee ist nicht vor Nachahmung sicher. Wenn sich ein Gründer nicht deutlich von der Konkurrenz abhebt, hat er schlechte Karten im Wettbewerb. Kopiert ein Konkurrent die scheinbar einzigartige Idee, schwimmen dem Gründer die Felle davon, weil seine Kunden genauso gut beim Wettbewerber kaufen können.
Kein Alleinstellungsmerkmal No   Hoher Service Vertrauen Billig Kann alles Yes   Seit 25 Jahren Banker; studierter BWL – fit in komplexen Finanzierungsfragen Selbst erfolgreicher Unternehmer (bester Vermögensverwalter mit der Haspa – zweit bester Vermögensverwalter 2007 – Fonds des Monats 2008 – 2009) Erfolgreiches Netzwerk: Design, Steuern, Notar, Wahrsager, Internist, Kommunikation, Banken, PR, Vorsorge
Finanzielle Engpässe Bitte keine GmbH Bitte nicht gleich Miete und teure Anschaffungen Kostenmanagement Cash-Flow-Planung Auftrag ≠ Geldeingang  Ideal: Erst Erträge, dann Kosten
Mangelhafte Ordnung Zeit für Akquise und Buchhaltung einplanen Ohne Rechnungen kein Geld Regeltätigkeiten definieren Ggf. Aushilfen ein-/anstellen
Fehlendes Netzwerk Netzwerker haben für jedes Problem einen Ansprechpartner, der ihnen freundschaftlich weiterhilft. Alle Menschen auf der Erde, Staaten, Organisationen und Unternehmen stehen mittelbar auf irgendeine Weise in Verbindung. Potenziell könnte zwischen allen diesen einzelnen Elementen eine direkte Verbindung hergestellt werden, damit Informationen oder Ressourcen ausgetauscht werden.
Keine realistische Analyse der Schwächen
Abgrenzung vom Wettbewerb - Alleinstellungsmerkmal Der Erfolg eines Unternehmens hängt davon ab, inwieweit sich der Unternehmer vom Wettbewerber differenziert. Der Gewinn ist das Alleinstellungsmerkmal in Geldeinheiten Warum kauft ein Kunde bei mir? Umfassende Dienstleistung Authentizität Die Leistung ist erkennbar (in Geldeinheiten) – meine Dienstleistung führt zu einer spürbaren Ersparnis Preis-Leistungs-Verhältnis – Nur wer meine Leistung erkennt, zahlt auch meinen Preis Es ist nicht wichtig, wie wertvoll der Unternehmer seine Leistung findet, sondern der Kunde muß den Mehrwert spüren Was kann der Mitbewerber, was ich (noch) nicht kann. Unsere Dienstleistung: Wir analysieren mit Ihnen Ihren wichtigsten Konkurrenten (Umsatz, Mitarbeiter, Finanzierungsbedarf, Außenauftritt)
Wirtschaftliche Unabhängigkeit Ideal: Erst Auftrag, dann kündigen Gründungszuschuß nicht vergessen Mit dem ersten Auftrag in die Selbständigkeit Dummy-Kunden Potenzialkunden ansprechen Produkt muß fertig sein am ersten Tag. Keine Werbung ohne Produkt. Ausreichende finanzielle Mittel
Schutz vor schneller Überalterung Weiterbildung Besuche von Messen Das Produkt selbst mal ausprobieren Kundenfeedbacks
Effektives Marketing Beispiel Vortrag: Flyer, Google, Xing
Welcher Auftritt ist professionell?
Exzellente Finanzierung Mögliche Finanzierungsarten für Jungunternehmer Lange Zahlungsziele Vorauszahlungen/Anzahlungen/ Vorschüsse Factoring Leasing Darlehen aus der Familie Fördermittel (KfW, Lawaetz-Stiftung, Innovationsstiftung) Private Equity
Die 10 Gründungsschritte Ist die Selbständigkeit der richtige Weg für Sie? Arbeiten Sie Ihre Geschäftsidee aus. Lassen Sie sich beraten und gleichen Sie Schwächen aus. Schreiben Sie Ihren Businessplan. Kalkulieren Sie Ihr Gründungskapital. Ermitteln Sie alle in Frage kommenden Finanzquellen. Erledigen Sie alle notwendigen Formalitäten. Erkundigen Sie sich über Ihre steuerlichen Pflichten. Denken Sie an die persönliche und betriebliche Absicherung. Lassen Sie sich auch nach dem Start in die berufliche Selbständigkeit beraten. http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/schritte/index.php Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Meine Dienstleistung - Gründercoaching Phasen der Gründung Orientierung Gründung Wachstum Planung Idee, Motive, Lebensplanung Konzept,  Businessplan,  Produkt, Finanzen Mitarbeiter,  Organisation,  Strategie Gründung,  Vertrieb, Auftritt  Aufbau Kostenlose Startbegleitung Gefördertes Gründercoaching
Dienstleistung „Ihr Gründungscoach“ Wie geht es weiter? Ab dem 10. Mai stehe ich Ihnen für persönliche Gespräche zur Verfügung Orientierungsgespräch - Voraussetzung: Fragebogen Ziel: SWOT-Analyse, Machbarkeitsstudie Planungsgespräch – Voraussetzung: Business-Plan Ziel: Detaillierte Gründungsplanung, Prioritäten, Produkt/Dienstleistung, Auftritt Infos zu und Beispiele für Business-Pläne http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/vorbereitung/businessplan/index.php
„ Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise lässt, was er nicht tun kann.“ Chinesisches Sprichwort Franz Suntrup Mühlenberger Weg 61 (direkt am Blankeneser Marktplatz) 22587 Hamburg 040 - 866 93 708 fs@franz-suntrup.de

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Vortrag

  • 1. „ Ich zitiere für die Situation, in der ich mich damals wieder fand, gerne Otto von Bismarck, denn es gibt kein besseres Bild: Wenn der Mantel Gottes durch die Geschichte wehe, müsse man zuspringen und ihn festhalten. Dafür müssen drei Voraussetzungen gegeben sein: Erstens muss man den Blick dafür haben, dass es den Mantel Gottes gibt. Zweitens muss man ihn spüren, den historischen Moment, und drittens muss man springen und ihn festhalten (wollen). Dazu gehört nicht nur Mut. Es bedarf vielmehr einer Paarung von Mut und Klugheit.“ Alt-Kanzler Helmut Kohl aus seinen Erinnerungen vom Mauerfall zur Wiedervereinigung:
  • 2. A B
  • 3. A B
  • 4. Geringe betriebswirtschaftliche Kenntnisse Wer ein genialer Tüftler ist, muss nicht unbedingt von Betriebswirtschaft Ahnung haben. Zu geringe kaufmännische Kenntnisse sind oft ein Grund, warum junge Unternehmen in die Pleite steuern.
  • 5. Geringe betriebswirtschaftliche Kenntnisse Bündelung (Produktion von Mehrwert) Vertrieb (Marke- ting-Mix) Finanzierung Einkauf von Ressourcen
  • 6. Zu optimistische Planung Jeder Businessplan lässt sich schön rechnen. Hier noch schnell ein Auftrag mehr, dafür dort die Kosten weniger. Und schwupps sieht die Planung aus, als wenn der Unternehmer am Ende des ersten Jahres reich wäre.
  • 7. Zu optimistische Planung Realistische Planung Wie ist mein Mitbewerber aufgestellt? Angebote reinholen (Miete, Steuerberater, Kammergebühren, Versicherungen, Software etc.) Arbeitsstunden einschätzen Beispielsweise hat die Vorbereitung dieses Vortrages ca. 40 Stunden gekostet (Thema wählen, Präsentation, Website, Flyer, Response bearbeiten) Realistische Preise (ohne Vergünstigungen)
  • 8. Die Familie spielt nicht mit Gründer kommen leicht in eine Zwickmühle: Ihr neues Unternehmen verlangt vollen Einsatz, die 60-Stunden-Woche kann die Regel sein. Darunter leidet zwangsläufig das Familienleben, ein großes Spannungsfeld entsteht. Wer hier die unterschiedlichen Interessen nicht unter einen Hut bekommt, scheitert in einem Lebensbereich.
  • 9. Die Familie spielt nicht mit Kinder Ich Job Ehe Life Balance
  • 10. Keine professionelle Marktanalyse "Wenn nur jeder zweite, der hier vorbeiläuft mein Kunde wird, dann funktioniert das Geschäft." So einfach ist leider eine Marktanalyse nicht. Nicht Sie müssen ihr Angebot mögen, sondern Ihre Kunden. Wer seinen Markt nicht kennt, fliegt raus.
  • 11. Keine professionelle Marktanalyse Beispiel: Gründercoaching 2009 Gewerbeanmeldungen 21.016 Dienstleistungen: 11.687 Coaching 2009 ca. 1000 3 großen Mitbewerber: ca. 500
  • 12. Zielgruppe nicht verstanden Wer nicht genau herausfindet, welche Bedürfnisse seine potentiellen Kunden haben, kann sein Unternehmen gleich wieder schließen. Ein konkretes Problem ist zu lösen, dann geben Kunden gerne Geld für ein Produkt aus. Technische Perfektion reicht nicht. Wenn die Zielgruppe mit ihren Wünschen nicht volle Aufmerksamkeit bekommt, scheitert der Gründer.
  • 13. Zielgruppe nicht verstanden Beispiel Existenzgründer Zielkunde: 35-45 Jahre alt, gut ausgebildet, jahrelang im Beruf, dynamisch, extrovertiert, selbstüberschätzend  Bedürfnisse vor der Gründung: kostenlose Information Bedürfnisse während der Gründung: Fahrplan, Prioritäten Bedürfnisse nach der Gründung: Marketing, Außenauftritt, Kundengewinnung
  • 14. Kein Alleinstellungsmerkmal Die schönste Idee ist nicht vor Nachahmung sicher. Wenn sich ein Gründer nicht deutlich von der Konkurrenz abhebt, hat er schlechte Karten im Wettbewerb. Kopiert ein Konkurrent die scheinbar einzigartige Idee, schwimmen dem Gründer die Felle davon, weil seine Kunden genauso gut beim Wettbewerber kaufen können.
  • 15. Kein Alleinstellungsmerkmal No  Hoher Service Vertrauen Billig Kann alles Yes  Seit 25 Jahren Banker; studierter BWL – fit in komplexen Finanzierungsfragen Selbst erfolgreicher Unternehmer (bester Vermögensverwalter mit der Haspa – zweit bester Vermögensverwalter 2007 – Fonds des Monats 2008 – 2009) Erfolgreiches Netzwerk: Design, Steuern, Notar, Wahrsager, Internist, Kommunikation, Banken, PR, Vorsorge
  • 16. Finanzielle Engpässe Bitte keine GmbH Bitte nicht gleich Miete und teure Anschaffungen Kostenmanagement Cash-Flow-Planung Auftrag ≠ Geldeingang Ideal: Erst Erträge, dann Kosten
  • 17. Mangelhafte Ordnung Zeit für Akquise und Buchhaltung einplanen Ohne Rechnungen kein Geld Regeltätigkeiten definieren Ggf. Aushilfen ein-/anstellen
  • 18. Fehlendes Netzwerk Netzwerker haben für jedes Problem einen Ansprechpartner, der ihnen freundschaftlich weiterhilft. Alle Menschen auf der Erde, Staaten, Organisationen und Unternehmen stehen mittelbar auf irgendeine Weise in Verbindung. Potenziell könnte zwischen allen diesen einzelnen Elementen eine direkte Verbindung hergestellt werden, damit Informationen oder Ressourcen ausgetauscht werden.
  • 19. Keine realistische Analyse der Schwächen
  • 20. Abgrenzung vom Wettbewerb - Alleinstellungsmerkmal Der Erfolg eines Unternehmens hängt davon ab, inwieweit sich der Unternehmer vom Wettbewerber differenziert. Der Gewinn ist das Alleinstellungsmerkmal in Geldeinheiten Warum kauft ein Kunde bei mir? Umfassende Dienstleistung Authentizität Die Leistung ist erkennbar (in Geldeinheiten) – meine Dienstleistung führt zu einer spürbaren Ersparnis Preis-Leistungs-Verhältnis – Nur wer meine Leistung erkennt, zahlt auch meinen Preis Es ist nicht wichtig, wie wertvoll der Unternehmer seine Leistung findet, sondern der Kunde muß den Mehrwert spüren Was kann der Mitbewerber, was ich (noch) nicht kann. Unsere Dienstleistung: Wir analysieren mit Ihnen Ihren wichtigsten Konkurrenten (Umsatz, Mitarbeiter, Finanzierungsbedarf, Außenauftritt)
  • 21. Wirtschaftliche Unabhängigkeit Ideal: Erst Auftrag, dann kündigen Gründungszuschuß nicht vergessen Mit dem ersten Auftrag in die Selbständigkeit Dummy-Kunden Potenzialkunden ansprechen Produkt muß fertig sein am ersten Tag. Keine Werbung ohne Produkt. Ausreichende finanzielle Mittel
  • 22. Schutz vor schneller Überalterung Weiterbildung Besuche von Messen Das Produkt selbst mal ausprobieren Kundenfeedbacks
  • 23. Effektives Marketing Beispiel Vortrag: Flyer, Google, Xing
  • 24. Welcher Auftritt ist professionell?
  • 25. Exzellente Finanzierung Mögliche Finanzierungsarten für Jungunternehmer Lange Zahlungsziele Vorauszahlungen/Anzahlungen/ Vorschüsse Factoring Leasing Darlehen aus der Familie Fördermittel (KfW, Lawaetz-Stiftung, Innovationsstiftung) Private Equity
  • 26. Die 10 Gründungsschritte Ist die Selbständigkeit der richtige Weg für Sie? Arbeiten Sie Ihre Geschäftsidee aus. Lassen Sie sich beraten und gleichen Sie Schwächen aus. Schreiben Sie Ihren Businessplan. Kalkulieren Sie Ihr Gründungskapital. Ermitteln Sie alle in Frage kommenden Finanzquellen. Erledigen Sie alle notwendigen Formalitäten. Erkundigen Sie sich über Ihre steuerlichen Pflichten. Denken Sie an die persönliche und betriebliche Absicherung. Lassen Sie sich auch nach dem Start in die berufliche Selbständigkeit beraten. http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/schritte/index.php Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
  • 27. Meine Dienstleistung - Gründercoaching Phasen der Gründung Orientierung Gründung Wachstum Planung Idee, Motive, Lebensplanung Konzept, Businessplan, Produkt, Finanzen Mitarbeiter, Organisation, Strategie Gründung, Vertrieb, Auftritt Aufbau Kostenlose Startbegleitung Gefördertes Gründercoaching
  • 28. Dienstleistung „Ihr Gründungscoach“ Wie geht es weiter? Ab dem 10. Mai stehe ich Ihnen für persönliche Gespräche zur Verfügung Orientierungsgespräch - Voraussetzung: Fragebogen Ziel: SWOT-Analyse, Machbarkeitsstudie Planungsgespräch – Voraussetzung: Business-Plan Ziel: Detaillierte Gründungsplanung, Prioritäten, Produkt/Dienstleistung, Auftritt Infos zu und Beispiele für Business-Pläne http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/vorbereitung/businessplan/index.php
  • 29. „ Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise lässt, was er nicht tun kann.“ Chinesisches Sprichwort Franz Suntrup Mühlenberger Weg 61 (direkt am Blankeneser Marktplatz) 22587 Hamburg 040 - 866 93 708 fs@franz-suntrup.de