In seinem Vortrag auf der Jahresversammlung der Aktion GemeinSinn diskutiert Fritz Pleitgen die Rolle von Ethos in den Medien und der Werbung, betont deren Einfluss auf die Wahrnehmung und Bewertung von Ereignissen sowie die Verantwortung der Journalisten für die Wahrheit. Er reflektiert über Beispiele wie den Fall Christian Wulff und zeigt auf, dass trotz der Medien als 'vierte Gewalt' oft sowohl Versäumnisse als auch Übertreibungen in der Berichterstattung vorkommen. Pleitgen fordert eine ständige Selbstkritik der Medien, um ihre ethischen Grundsätze wie Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit zu wahren.