Der politische Sonderbericht der Hanns-Seidel-Stiftung vom 17.10.2011 analysiert die Wahlen in Togo 2010, die zwar als weniger gewalttätig betrachtet wurden, aber von Vorwürfen des Wahlbetrugs und Intransparenz begleitet waren. Präsident Faure Gnassingbé verfolgt einen versöhnlichen Ansatz, indem er eine pluralistische Regierung bildet und Reformen einleitet, jedoch bleibt die demokratische Entwicklung des Landes aufgrund vergangener Machtverhältnisse und juristischer Fragwürdigkeiten angespannt. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich vorsichtig optimistisch, da wirtschaftliche Hilfen wieder aufgenommen werden, was als Anreiz für die togoische Regierung dienen könnte, mehr demokratische Reformen umzusetzen.