Schwemmlein-Kindergarten e.V.                   Echterstr.6 - 81479 München                      Telefon 089-79 00 601    ...
INHALTSVERZEICHNISVORWORT ...................................................................................................
VORWORTDer Eintritt in den Kindergarten (§1 Art.2 (1) 1. BayKiBiG) ist für alle Beteiligten einhoffnungsvoller und aufrege...
I.        ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES VEREINS     A.     Die Gründerin der EinrichtungAm 3. Mai 1971 gründete Irmingard Schw...
anvertrauten Kinder wahrnimmt. Nähere Informationen können der Vereinssatzungentnommen werden.II.    Unsere Leitlinien und...
III. RAHMENBEDINGUNGEN A.       Lage und EinzugsbereichDer Kindergarten liegt im Herzen von Solln in derEchterstrasse. Uns...
Unser Garten hat eine Menge zu bieten: Maulwürfe und Burgenbauer toben sich in unseremgroßen Sandkasten unter dem Sonnense...
V. PÄDAGOGISCHES ARBEITEN       A. Unsere pädagogischen GrundsätzeIm Mittelpunkt steht die ganzheitliche Förderung der kin...
B. Pädagogische Betreuung              1. Zusammensetzung des TeamsDie Anzahl des pädagogischen Personals richtet sich nac...
C. Unsere praktische Umsetzung im TagesablaufWir sind ein zweigruppiger Kindergarten (~25 Kinder) und arbeiten sowohl in e...
Kulisse wird gemeinsam gestaltet, die Kostüme werden                                gebastelt usw.). Die Kinder gestalten ...
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10. MittagessenDas Mittagessen nimmt in unserem Kindergarten einen wichtigen Platz ein. Wir legen Wertauf eine ausgewogene...
Ein Höhepunkt des Kindergartenjahres ist der drei Tage dauernde Aufenthalt auf einemBauernhof. Er fördert den Zusammenhalt...
14. Religiöse Erziehung und Interkultureller AspektUnser Verein „Schwemmlein-Kindergarten e.V.“ ist ein überkonfessionelle...
VI.    Organisatorischer Rahmen       A. Die Zusammenarbeit mit Träger und ElternEs finden regelmäßige Sitzungen des pädag...
wird. Es finden regelmäßige, grundsätzlich öffentliche Sitzungen statt. Der Elternbeirat kannbei Bedarf eine Vermittlerrol...
NachwortDie Basis für das Leben wird gerade durch die ersten recht prägenden Jahre bestimmt, vieleunserer Schwemmleinkinde...
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Pädagogisches Konzept - Schwemmlein Kindergarten 2012

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Der Schwemmlein Kindergarten München Solln stellt sich vor.

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Pädagogisches Konzept - Schwemmlein Kindergarten 2012

  1. 1. Schwemmlein-Kindergarten e.V. Echterstr.6 - 81479 München Telefon 089-79 00 601 E-mail info@schwemmlein-kiga.de Internet www.schwemmlein-kiga.de Münchner Bank - BLZ 701 60 30 - Konto 1911821 (Stand: September 2012)„Kinder und Uhren soll man nicht nur aufziehen, sondern auch gehen lassen“ Jean Paul
  2. 2. INHALTSVERZEICHNISVORWORT ............................................................................................................................. 1I. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES VEREINS .................................................................. 2 A. DIE GRÜNDERIN DER EINRICHTUNG ........................................................................................ 2 B. DER TRÄGER.................................................................................................................... 2II. UNSERE LEITLINIEN UND ZIELE .................................................................................. 3III. RAHMENBEDINGUNGEN ........................................................................................... 4 A. LAGE UND EINZUGSBEREICH ................................................................................................. 4 B. RÄUMLICHKEITEN .............................................................................................................. 4IV. TAGESABLAUF MIT HOL- UND BRINGZEIT ............................................................... 5V. PÄDAGOGISCHES ARBEITEN ........................................................................................ 6 A. UNSERE PÄDAGOGISCHEN GRUNDSÄTZE .................................................................................... 6 1. Selbstkompetenz........................................................................................................ 6 2. Sozialkompetenz ........................................................................................................ 6 3. Sachkompetenz ......................................................................................................... 6 B. PÄDAGOGISCHE BETREUUNG ................................................................................................. 7 1. Zusammensetzung des Teams..................................................................................... 7 C. UNSERE PRAKTISCHE UMSETZUNG IM TAGESABLAUF ..................................................................... 8 1. Freispiel .................................................................................................................... 8 2. Motorischer Bereich.................................................................................................... 8 3. Kognitiver und Kreativer Bereich .................................................................................. 8 4. Sprachlicher Bereich ................................................................................................... 9 5. Theaterspiel .............................................................................................................. 9 6. Musikalische Früherziehung ......................................................................................... 9 7. Intensivbeschäftigung .............................................................................................. 10 8. Vorschulerziehung.................................................................................................... 10 9. Englisch (Zusatzangebot gegen Gebühr) ..................................................................... 10 10. Mittagessen ........................................................................................................... 11 11. Ausflüge ................................................................................................................ 11 12. Naturerleben.......................................................................................................... 11 13. Integration neuer Kinder ......................................................................................... 12 14. Religiöse Erziehung und Interkultureller Aspekt.......................................................... 13 15. Höhepunkte im Kindergartenjahr .............................................................................. 13VI. ORGANISATORISCHER RAHMEN ............................................................................ 14 A. DIE ZUSAMMENARBEIT MIT TRÄGER UND ELTERN ...................................................................... 14 B. DIE NEUAUFNAHME DER KINDER .......................................................................................... 14 C. ELTERN ........................................................................................................................ 14 D. FERIEN/SCHLIEßUNGSZEITEN .............................................................................................. 15 E. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT ................................................................................................... 15 NACHWORT ........................................................................................................................... 16
  3. 3. VORWORTDer Eintritt in den Kindergarten (§1 Art.2 (1) 1. BayKiBiG) ist für alle Beteiligten einhoffnungsvoller und aufregender Schritt in eine noch unbekannte Zukunft. Viele Wünscheund Erwartungen seitens der Eltern und Kinder, aber auch des Kindergartenteams suchennach Konsens und halten die Auslegung der Konzeption, welche konform dem neuenBayrischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit Ausführungsverordnung(AVBayKiBiG) vom 8. Juli 2005 ist, immer aktuell §1 Art.14 (5) BayKiBiG.Wir wollen Ihnen den Schwemmlein- Kindergarten vorstellen und unsere Schwerpunkte undpädagogischen Ziele transparent darstellen.Unser besonderer Dank für ihr Lebenswerk gilt dabei unserer KindergartengründerinIrmingard Schwemmlein. In ihrem Sinne und nach ihren Grundsätzen werden wir denSchwemmlein- Kindergarten weiterzuführen.Ihr Schwemmlein-Kindergarten Seite 1 von 16
  4. 4. I. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES VEREINS A. Die Gründerin der EinrichtungAm 3. Mai 1971 gründete Irmingard Schwemmlein, Mutter von fünf Kindern und gerade erstverwitwet, aus eigener Initiative einen Kindergarten. Mit großem Idealismus begann alles imErdgeschoss ihrer eigenen Villa in München-Solln. Bescheiden, aber phantasievolleingerichtet, unterstützt durch eine Erzieherin, begann es mit kleiner Belegschaft (zehnKinder).Um die zunächst zugesagte finanzielle Unterstützung der Stadt auch nach Erlass des neuenKindergartengesetzes (1973) zu behalten, musste sie strenge Kriterien erfüllen: Die StadtMünchen verlangte die Gründung eines Vereins, um zuschussfähig zu sein. Ebenso wurdeFrau Schwemmlein die Position der Leitung aberkannt, da ihre medizinische Ausbildung alleinnicht ausreichend war, einen Kindergarten zu führen. So gründete sie einen Verein underwarb in dreijährigen Abendseminaren alle nötigen Qualifikationen. Ohne Unterbrechungführte sie gleichzeitig den immer größer werdenden Kindergartenbetrieb.Doch immer wieder folgten neue Auflagen seitens des Schulreferats. Eine forderte diekomplette Veränderung des Eingangsbereiches. Der Kindergarten musste nach Vorschriftgetrennt von den übrigen Hausbewohnern begehbar sein. Für die neue Treppe verwendeteFrau Schwemmlein ihre letzten privaten Rücklagen. Gegen viele andere Auflagen erhob FrauSchwemmlein mit wohldurchdachten, warmherzigen Argumenten Einspruch und bewiesdabei ein beachtliches Durchhaltevermögen. Ihrem Prinzip folgend, dass „ein Kind einHeimrecht“ (nach Pestalozzi) haben darf, schuf sie in ihrer Villa genau das, was Kinder nochheute lieben: eine häusliche und familiäre Atmosphäre.Der Kindergarten war bald geprägt durch die starke Persönlichkeit seiner Gründerin. In den80er und 90er Jahren wurde er immer beliebter, so dass die Anzahl der Kinder stetig stieg.Im Jahr 1989 gab Frau Schwemmlein, wenn auch schweren Herzens, dem Wunsch ihrerFamilie nach, und räumte den Kindergartenbereich des Hauses für private Zwecke. Dochdank ihrer Beharrlichkeit und ihres Einsatzes im Umgang mit Behörden und Vermieternkonnte der Kindergarten in das heutige Domizil in der Echterstrasse umziehen. Sie selbstgab bei dieser Gelegenheit ihre erzieherischen Tätigkeiten auf – im Alter von 73 Jahren einwohlverdienter Abschied! Als Vorstand war sie für den Verein noch bis 2001 aktiv. ImSeptember 2009 verstarb Frau Schwemmlein nach einem langen und erfüllten Leben.Frau Schwemmleins pädagogische und organisatorische Konzeption war äußerst innovativ,anspruchsvoll, liebevoll durchdacht und vor allem gelebt! Sie ist bis heute in unserer Satzungund unserer Konzeption fixiert. B. Der TrägerDer Träger unserer Kindergarteneinrichtung „Schwemmlein-Kindergarten e.V.“ ist gemäß §1Art.3 (3) BayKiBiG ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und Mitglied im „ParitätischenWohlfahrtsverband Bayern“. Die Tagesgeschäfte werden vom Vorstand des Vereins getätigt,der zurzeit 3 Personen umfasst und alle zwei Jahre von den Vereinsmitgliedern neu gewähltwird. Es wird angestrebt, dass alle Eltern Mitglied des Vereins sind und so im Sinne ihrerKinder wirken können. Zweck des Vereins ist die absolut kindgemäße Erziehung, bezogen aufdie stets im Wandel begriffene Gesellschaft. Seine Aufgabe ist es, für einen geeignetenRahmen zu sorgen, in dem das pädagogische Personal eigenverantwortlich die Erziehung der Seite 2 von 16
  5. 5. anvertrauten Kinder wahrnimmt. Nähere Informationen können der Vereinssatzungentnommen werden.II. Unsere Leitlinien und ZieleDie Grundsätze unseres Handelns sind: · Jedes uns anvertraute Kind erhält die gleiche Aufmerksamkeit (§1 Art (4) AVBayKiBiG). · Jedes einzelne Kind wird nach seiner persönlichen Veranlagung und Individualität gefördert (§1 Art.10 (1) BayKiBiG). · Wir nehmen uns Zeit: Dies beruhigt, fördert das Vertrauen, stärkt die Gemütskräfte und lässt die Kinder behutsam reifen. · In ihrem Streben nach Selbstständigkeit werden die Kinder unterstützt und sie werden darin bestärkt, ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern (§1 Art.10 (2) BayKiBiG). · Alle Kinder sollen ihren individuellen Bewegungsdrang ausleben dürfen. · Durch instrumentalen Rhythmus und Tanz fördern wir die Feinmotorik bis hin zur gekonnten Bewegung. · Die spezifische Förderung der kognitiven und kreativen Fähigkeiten erweitert Sprachschatz und Ausdrucksvermögen (§1 Art.12 BayKiBiG). · Besonderen Wert legen wir auch auf die Durchführung von Ausflügen, die als Gruppenerlebnis nachhaltige Wirkung auf die Kinder haben. · Unsere Arbeit richtet sich nach dem Bayrischen Bildungs- und ErziehungsplanUnsere Fürsorge, dem Kind ein ausgewogenes Angebot zu bieten, fördert nicht nurIntelligenz, Kreativität, Sprache, Wahrnehmung, Gedächtnis, Selbstbewusstsein und dieMöglichkeit zum freiheitlichen Denken (§1 Art.13 (1) BayKiBiG, (§1 (2) AVBayKiBiG). Esentfaltet auch viele menschliche und ethische Werte wie Selbstsicherheit, Rücksichtnahme,Vertrauen, Achtung, Anerkennung und Verantwortung und liefert somit eine wesentlicheGrundlage zur Erziehung für eine demokratische Zukunft, d.h. Kinder lernen ihre Bedürfnissevon sich aus mit Rücksicht auf andere zu regulieren (§1 Art.13 (2) BayKiBiG, §1 Art (4)AVBayKiBiG).Wir sind uns bewusst, diese Ziele nur im stetigen Kontakt und Gedankenaustausch mit denEltern verwirklichen zu können, entsprechend §1 Art.4 (1) und Art.14 (1,2) BayKiBiG und §1Art (4) AVBayKiBiG. Seite 3 von 16
  6. 6. III. RAHMENBEDINGUNGEN A. Lage und EinzugsbereichDer Kindergarten liegt im Herzen von Solln in derEchterstrasse. Unser gemütliches Häuschen mit großemidyllischem Garten liegt in einer wenig befahrenenWohnstraße. Solln wurde erst 1935 zu Müncheneingemeindet und hat bis heute seinen dörflichenCharakter bewahrt. Dies beweisen unter Anderemtraditionelle Kleingeschäfte in der nahen Umgebung undder regelmäßigen Wochenmarkt am Fellerer Platz bei derKirche St. Johann-Baptist. Der Kindergarten liegt in der Nähe von Wäldern, Wiesen, Isarauen und dem Forstenrieder Park. Diese Umgebung lädt zu vielen kleineren Ausflügen ein. Die gute öffentliche Anbindung an die Großstadt genießen wir sehr: Auf diese Weise können wir alle Freizeitangebote Münchens nutzen. Den nahe gelegenen Tierpark, die vielen Museen und vieles mehr. Zum Einzugsbereich des Kindergartens gehört vor allem Solln, aber auch Forstenried und Pullach. B. RäumlichkeitenIm Eingangsbereich steht jedem Kind ein Fach für gemalte, gebastelte oder gefundeneSchätze zur Verfügung. Direkt gegenüber befinden sich die zwei Kindertoiletten. UnserGruppenraum im Erdgeschoss, der durch eine Schiebetür unterteilt werden kann, bietetGelegenheit zum Malen, Basteln und Spielen. In der Bauecke mit Holzklötzen,Konstruktionsmaterial und Eisenbahn werden eigene Träume verwirklicht. Besonders beliebtsind die Puppenecke mit Puppenküche, Kaufladen und Kuschelecke. Daran anschließend liegtunsere kleine Küche.Seit 2011 steht unseren Kindern durch einen Anbau ein fast 15 Quadratmeter großer Turn-und Toberaum im Erdgeschoss zur Verfügung. Dieser ist mit einem offenen Durchgang mitdem Gruppenraum verbunden.Das Obergeschoss nutzen wir vor allem für die musikalische Früherziehung, zurIntensivbeschäftigung und für den Englischunterricht. Gegenüber befindet sich alsRückzugsort ein Ruheraum. Hier wird vorgelesen, erzählt und gemeinsam entspannt.Aus diesem Ruheraum führt auch unsere Notrutsche in den Garten. Damit die Kinder imNotfall vorbereitet sind wird hier regelmäßig gerutscht, was den Kindern immer viel Spaßbereitet.Im Untergeschoss befindet sich die Garderobe mit Bänkchen und eigenem Platz für jedesKind. Seite 4 von 16
  7. 7. Unser Garten hat eine Menge zu bieten: Maulwürfe und Burgenbauer toben sich in unseremgroßen Sandkasten unter dem Sonnensegel aus, die Schatzsucher trifft man in vielen kleinenRückzugsecken, wo sie nach wertvollem Gold graben oder Glitzerstaub herstellen. Für dieAkrobaten stehen eine Doppelschaukel, der Balancierbalken, das Schwunggerät und einKletterparadies zur Verfügung. Ebenso eine Rutsche, eingebettet in einen kleinen Hügel, derim Winter zum Rutschen sehr beliebt ist. Die Rennläufer bevorzugen jedoch meistens dieStrecke rund ums Haus. Außerdem haben wir für die Kinder ein Gartenspielhäuschen, woman sich zurückziehen kann. Daneben findet man im Gartenhaus weitere Utensilien wieBälle, Reifen, verschiedenste Fahrzeuge und Hüpftiere.IV. Tagesablauf mit Hol- und BringzeitEiner unserer zahlreichen Vorteile sind flexible Hol- und Bringzeiten. So wird Rücksichtgenommen auf den Rhythmus der Kinder, aber auch auf die familiäre Situation (z.B.Arbeitszeiten und Anfahrtszeiten). Die Kinder müssen nicht unter Zeitdruck gebracht oderabgeholt werden, was zu einer entspannten Situation für alle Beteiligten führt. · Die Kinder kommen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr in den Kindergarten. Sie werden begrüßt und sanft in das Kindergartengeschehen aufgenommen und erfahren die Geborgenheit, die sie benötigen, durch die Erzieherinnen. Nun ist Zeit und Platz für eine gemeinsame Brotzeit, zu der sich die Kinder ihre Mahlzeit selbst mitbringen. Je nach Lust und Laune können sie sich im Freispiel finden oder an bereits stattfindenden betreuten Aktionen (z.B. Weben) teilnehmen. · Unsere Vorschüler treffen sich täglich um 8.45 Uhr zum „Hören, Lauschen, Lernen“, dem Würzburger Trainingsprogramm. · Von 9.00 bis 11.00 Uhr gibt es verschiedene Programme: Wir arbeiten z.B. an laufenden Projekten, planen neue Aktionen oder treffen uns im Stuhlkreis. An zwei Tagen in der Woche findet um diese Zeit die musikalische Früherziehung statt. Zudem gibt es an einem Tag pro Woche eine spezielle Vorschulförderung. · Um ca. 11 Uhr treffen wir uns zum Morgenkreis. · Danach bewegen wir uns an der frischen Luft im Garten. Einmal pro Woche kümmern wir uns in Kleingruppen speziell um die sportliche Förderung der Kinder. Hierbei gibt es Angebote aus allen Bereichen, z.B. Joggen zur Alkorwiese, Spielen mit Seilen und Bewegungsbausteinen im Turnraum, Bauen einer Schneerutsche und Luftballontennis. · Gegen Mittag gibt es ein gemeinsames ausgewogenes und abwechslungsreiches Mittagessen, welches in Form eines Buffet angerichtet wird. So kann von allem probiert werden und die Kinder lernen, entsprechend ihrem Hungergefühl und Appetit die Portionen einzuschätzen. · Nun gibt es nochmal unterschiedlichste Intensivbeschäftigungen. · Abschließend lassen wir den Kindergartentag im Freispiel ausklingen, wenn es das Wetter zulässt im Garten. · Die Kinder können Montag bis Freitag zwischen 14.30 und 15.00 Uhr abgeholt werdenNeben dem allgemeinen Tagesablauf finden Ausflüge in die nähere Umgebung und Freizeitenwie Bauernhofaufenthalt und Skikurs statt. Seite 5 von 16
  8. 8. V. PÄDAGOGISCHES ARBEITEN A. Unsere pädagogischen GrundsätzeIm Mittelpunkt steht die ganzheitliche Förderung der kindlichen Persönlichkeit, es werdenalle Bereiche der Entwicklung gefördert und unterstützt. Ziel ist es, eine Ausgewogenheit inunterschiedlichen Kompetenzbereichen zu erlangen. 1. SelbstkompetenzJedes einzelne Kind wird in seiner persönlichen Veranlagung und Individualität dergestaltgefördert, dass es sich seinen Bedürfnissen entsprechend entfalten kann. Das Kindentwickelt so Vertrauen in seine eigenen geistigen und körperlichen Fähigkeiten, lernt dieserichtig einzuschätzen, Fehler zu akzeptieren und aus ihnen zu lernen. 2. SozialkompetenzKindgemäße Erziehung heißt für uns, dass sich die Kinder in einer geborgenen undangstfreien Umgebung entfalten können. Dies wird durch die Einteilung in Groß- undKleingruppen (z.B. zur Intensivbeschäftigung) gefördert. Zudem können sich dieErzieherinnen für jedes Kind ausreichend Zeit nehmen und eine vertrauensvolle Beziehungaufbauen. Alle Kinder werden als gleichberechtigte Persönlichkeiten in die Gruppe integriert.Durch unsere überschaubare Gemeinschaft werden soziales Verhalten im Miteinander undein Gefühl für die Gruppe, das „Wir-Gefühl“ entwickelt. So entsteht Gruppenfähigkeit und esentwickeln sich ebenso Beziehungen zwischen einzelnen Kindern. So entstehenKontaktfähigkeit und vertrauensvolle Bindungen. Durch vielfache Aktionen entwickeln unsereKinder Selbständigkeit und Selbstbewusstsein aus ihrem Gefühl heraus „ich kann“.Die soziale und emotionale Entwicklung des Kindes wird gefördert und unterstützt, das Kindhat die Möglichkeit, sich mit eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und sie auszudrücken.So werden die Kinder bei der Lösung entstandener Konflikte unterstützt, sie erlernenverschiedene Arten der gewaltfreien Konfliktlösung und finden Möglichkeiten, Aggressionenabzubauen, ohne sich selbst oder anderen zu schaden. Sie gewinnen Konfliktfähigkeit. 3. SachkompetenzFolgende Bereiche der Sachkompetenz liegen uns am Herzen: · Kreativ: Es werden Neugierde und Spaß am Erleben und Lernen geweckt. · Sprachlich: Der Sprachschatz wird erweitert, es werden Sprachhemmungen und Ängste abgebaut, Sprachauffälligkeiten sensibel wahrgenommen und die Eltern entsprechend unterrichtet. · Motorisch: Die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik wird genau beobachtet. Die Freude an der Bewegung soll erhalten bleiben, es gibt vielfältige Möglichkeiten für das Kind, sich körperlich zu entfalten. Dies geschieht durch ruhige Aktivitäten wie auch durch aktivere Beschäftigungen. · Sensorisch: Die Sinneswahrnehmung wird sensibilisiert, das Kind soll sich im Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten ganzheitlich entwickeln. Seite 6 von 16
  9. 9. B. Pädagogische Betreuung 1. Zusammensetzung des TeamsDie Anzahl des pädagogischen Personals richtet sich nach den Bedürfnissen desKindergartens, entsprechend §1 Art.16 (1, 2, 3) und Art.17 (1, 2, 3, 4) AVBayKiBiG. Derzeitsind als Fachkräfte eine leitende Erzieherin und eine pädagogische Fachkraft in Vollzeitangestellt. Als Ergänzungskraft macht eine Kinderpflegerin mit 37,5 Wochenstunden unserTeam komplett. Unsere Mitarbeiterinnen haben eine umfangreiche pädagogische Ausbildungabsolviert und arbeiten in dem Wissen, dass wir eine Familien ergänzende Einrichtung sind.Damit haben wir einen deutlich höheren Anstellungsschlüssel als von der LandeshauptstadtMünchen gefordert wird. Dies bedeutet mehr Zeit und Ruhe für die Bedürfnisse der Kinder zuhaben, aber auch dass die gute Betreuung der Kinder selbst beim Ausfall einer Kraft (zumBeispiel durch Krankheit) immer gewährleistet ist. Zudem blicken wir auf eine langeGeschichte in Solln zurück und sind vielen ehemaligen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnenweiter eng verbunden und pflegen diese Kontakte. Im Bedarfsfall können wir immer auch aufderen Unterstützung zählen.Für das Zusatzangebot „Englisch“ kommt eine Englischlehrerin (Muttersprachlerin) desAnbieters Gaby Holz - Englisch für Kinder (www.gaby-holz.de) zu uns ins Haus.Alle Betreuerinnen sind für alle Kinder zuständig, d.h. jedes Teammitglied ist für die KinderAnsprechpartner. Für die Neuankömmlinge steht eine feste Bezugsperson zur Verfügung, umdie Eingewöhnung zu erleichtern. Ebenso erfolgt die Intensivbeschäftigung in alterssortiertenGruppen mit immer derselben Bezugsperson. Der Umgang mit den uns anvertrauten Kindernpasst sich dem jeweiligen Entwicklungsstadium an und ist durch Respekt und Achtung demKind gegenüber geprägt.Unser kleines Team ist stark aufeinander angewiesen, deshalb sind wir um eine harmonischeBasis bemüht. Zusätzlich zu Vor- und Nachbereitungszeiten finden wöchentlicheTeamsitzungen statt. Hier werden Beobachtungen bezüglich der Kinder besprochen, Terminefür Aktionen festgelegt, ein Wochenplan erstellt und alle Geschehnisse im Kindergartenbesprochen. Außerdem trifft sich das Team bzw. die Leitung einmal monatlich mit demVorstand, um aktuelle und organisatorische Belange des Kindergartens zu besprechen.Während der angeleiteten Beschäftigung haben die Kinder die Möglichkeit, bereitsvorhandene Fähigkeiten zu vertiefen beziehungsweise Neue zu erlernen. Dies erstreckt sichauf die schon beschriebenen Sachbereiche mit ihren vielfältigen Möglichkeiten undArbeitsmaterialien. Ausgangspunkt für ein Projekt ist die Situation und das Interesse derKinder. Ein Projekt kann sich auch auf den Bereich der angeleiteten Beschäftigungerstrecken. Durch konkrete, aufmerksame Beobachtung der Kinder werden Themenerkennbar, die für ein Projekt intensiviert und vorbereitet werden.Ein Projekt kann der Beginn einer neuen Jahreszeit, ein Fest oder ein spezielles Motto sein.Aufgabe des Teams ist, solch ein Projekt so auszuarbeiten, dass den Kindern die Möglichkeitgegeben wird, ganzheitliche Erfahrungen zu machen. Das pädagogische Personal hat weiterdie Aufgabe, die Kinder während des Spiels aufmerksam zu beobachten. Es soll sich bewusstzurücknehmen, aber dennoch in Situationen, in denen die Kinder Hilfe brauchen, jederzeitfür sie da sein. Die Beobachtungen werden dokumentiert und regelmäßig im Teamzusammengetragen. Sie dienen als Grundlage für Elterngespräche und zeigen dieBedürfnisse und Besonderheiten der Kinder auf. Seite 7 von 16
  10. 10. C. Unsere praktische Umsetzung im TagesablaufWir sind ein zweigruppiger Kindergarten (~25 Kinder) und arbeiten sowohl in einerGroßgruppe als auch in Kleingruppen, je nach Aktivität altersgetrennt oder altersgemischt. 1. FreispielDas Freispiel ist ein wesentlicher Bestandteil im Tagesablauf. Die Kinder haben hier dieMöglichkeit, Erlebtes im Zusammenspiel mit anderen Kindern zu verarbeiten. Sie können, jenach Neigung, frei entscheiden, was sie mit wem, wo und wie lange tun möchten. DasFreispiel ist eine wichtige Erfahrungs-, Ausdrucks- und Lernform für Kinder. Sie setzen sichmit Menschen und Dingen auseinander. Phantasie, Bestätigung, gemeinsames Handeln,Umgang mit Materialien (Bausteine, Lego, Holz, usw.) führen zum Entdecken,Experimentieren, Erkennen und Erfahren. Das Freispiel ist lustbetont und schafft Kontakt, esist schöpferisch und bedeutet Verständigung. Die Erzieherinnen beobachten intensiv,unterstützen und greifen, falls nötig, helfend ein. Parallel dazu finden auch betreute Aktionenstatt. 2. Motorischer BereichIn der motorischen Entwicklung der Kinder im Vorschulalter (drittes bis sechstes Lebensjahr)steht das Erlernen von ersten Bewegungskombinationen im Vordergrund. Darunter fallen z.B.das Rennen, das Schaukeln, das Ballspielen, das Seilspringen, das Klettern, einen„Purzelbaum“ schlagen, das Balancieren, das Hüpfen und, schon wesentlich schwieriger, dasRollerfahren, das Fahrradfahren, das Schwimmen und das Skifahren. Wir versuchen dem natürlich hohen Bewegungsdrang der Kinder in diesem Alter gerecht zuwerden, indem wir ihnen viel Zeit geben, diesen Bewegungsdrang im Garten, bei Ausflügenund in unserem Turn- und Toberaum auszuleben. Als Anreize finden die Kinder im Gartenzwei Schaukeln, einen Balancierbaum, ein Klettergerüst, Springseile, Bälle, Reifen, Hüpftiere,verschiedene Fahrzeuge und nicht zu vergessen die Rennstrecke ums Haus. Im häufiggenutzten Turnraum lockt eine Bewegungsinsel zum Bauen, Turnen und Toben. WeicheMatten, Polster und Petzibälle laden zu tollen Kunststücken und zu spannenden Spielen ein.Hier dürfen sich die Kinder während der Freispielzeit, wann immer sie Lust dazu haben, ineiner Gruppe von bis zu fünf Kindern zurückziehen.Zusätzlich werden die Kinder in den Sportbeschäftigungen angeleitet und in der Koordinationihrer Bewegungen gefördert. Die Gleichgewichtsfähigkeit wird über das Balancieren geschult.Die Rhythmusfähigkeit wird nicht nur in Verbindung mit Musik, sondern auch durchSeilspringen oder durch Laufen über Markierungen oder Hindernisse vermittelt. DerVerbesserung der Geschicklichkeit und der Feinmotorik dienen tolle Kunststücke mit dem Balloder das Rollen und Werfen auf Ziele, ebenso das Klettern und Hangeln. Durch Rollen umdie Körperlängs- und -querachse lernen die Kinder sich räumlich zu orientieren. Es gibt vieleLauf- und Fangspiele, bei denen die Kinder sich orientieren und reagieren müssen, umZusammenstöße zu vermeiden. Bei den Fangspielen lernen sie das Lauftempo zu variieren,zu beobachten, abzustoppen und die Laufrichtung zu ändern. 3. Kognitiver und Kreativer BereichMit Hilfe von Rollenspielen erfahren die Kinder eine spezielle Förderung im kognitiven undkreativen Bereich. Sprachhemmungen und Ängste werden so abgebaut, ob im Stuhlkreisoder in einem im Projekt entwickelten Theatersingspiel (jedes Kind besetzt eine Rolle, die Seite 8 von 16
  11. 11. Kulisse wird gemeinsam gestaltet, die Kostüme werden gebastelt usw.). Die Kinder gestalten so aktiv unsere Jahresfeste mit (Weihnachten, Ostern und Sommer). Es gibt ein vielfältiges Angebot zu malen, zu gestalten, zu basteln, um die schöpferischen Kräfte frei zu entfalten. Die Kunstwerke schmücken und gestalten unsere räumliche Umgebung und umgeben so die Kinder. 4. Sprachlicher BereichDer sprachliche Bereich wird gefördert durch Gespräche (im Morgenkreis), durchFingerspiele, Lieder, Bilderbücher und Märchen. Um besonders das phonologischeBewusstsein zu fördern, findet bei uns im Kindergarten das Würzburger Trainingsprogramm„Hören, lauschen, lernen“ für unsere Vorschulkinder Anwendung. Zahlreiche Studienbelegen, dass phonologische (sprachliche) Bewusstheit eine sehr wichtige Voraussetzungzum problemlosen Lesen- und Schreiben lernen ist und dass geförderte Kinder bis weit in dieGrundschulzeit von diesem Programm profitieren. Die Eltern können das Programm leichtweiter intensivieren und dabei auch multimediale Erweiterungen nutzen. 5. TheaterspielTheaterspielen ist das ursprünglichste Spiel unter Kindern. In aller Welt und unterverschiedensten Bedingungen schlüpfen Kinder in bekannte oder unbekannte Rollen, umSituationen und Menschen nachzuahmen oder sich mit Konflikten auseinander zu setzen.Dieser Ausdrucksform wird in unserer Einrichtung ein Schwerpunkt gegeben. InZusammenarbeit mit dem gesamten Team und allen Kindern werden mehrmals im JahrTheateraufführungen inszeniert, die den Kindern die Möglichkeit geben, sich auf vielfältigsteWeise kreativ darzustellen. 6. Musikalische FrüherziehungDer altgriechische Ausdruck „Mousika“, der die untrennbare Einheit von Musik, Bewegungund Sprache bedeutet, bildet im Bereich der musikalischen Früherziehung in unseremKindergarten einen Schwerpunkt. Themen aus dem Jahreskreis, Märchen oder selbsterfundene Geschichten und Lieder werden musikalisch gestaltet. Dabei werdenOrffinstrumente (Xylophon, Metallophon, Glockenspiel, Trommel, Triangel, Klanghölzerusw.), aber auch selbst erfundene und/oder gebastelte Instrumente eingesetzt.Es werden Bewegungsspiele angeboten, die das rhythmische Empfinden schulen, Liedergesungen und Geräusche nachgeahmt, um das melodische Empfinden zu stärken.Die Entwicklung des Sozialverhaltens des Kindes erhält dabei den gleichen Stellenwert wiedie Entwicklung der Individualität. Die Kinder machen beim gemeinsamen Singen, Spielenund Tanzen die Erfahrung des konstruktiven Spieles – das erst im Zusammenwirken eines Seite 9 von 16
  12. 12. jeden Einzelnen innerhalb einer Gruppe ein gutes Ergebnis bringt. Dabei wird erlebt, dassHierarchien im musischen Bereich nur eine oberflächliche Rolle spielen, da jedes kleineInstrument und auch der kürzeste Auftritt einen unentbehrlichen Teil des Ganzenausmachen. Zu verschiedenen Anlässen im Jahr, insbesondere zur Adventsfeier, an Osternund beim Sommerfest, haben die Kinder die Gelegenheit ihre musischen Fähigkeiten auchvor größerem Publikum (Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde) zum Ausdruck zu bringen. 7. IntensivbeschäftigungUnsere Kinder sind im zunehmenden Maße höheren Belastungen ausgesetzt und ihreAnpassungsfähigkeit wird immer stärker gefordert. Verschiedene Förderschwerpunkteunterstützen die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung.In Kleingruppen findet nach dem Aufenthalt im Freien die Intensivbeschäftigung statt. Dortwerden aus verschiedenen Lernfeldern Angebote durchgeführt: Spracherziehung,bildnerische Erziehung, Sozialerziehung, mathematisch- naturwissenschaftliche Erziehung,Gesundheitserziehung und kognitive Erziehung.Um nur einige Beispiel zu nennen: · Verantwortung für sich und andere zu übernehmen · Sich sprachlich mitzuteilen und die Sprache richtig anzuwenden · Vorhandene Neugierde und den natürlichen Entdeckungsdrang fördern · Sinnliches Erfahren von Zahlen durch Spiele · Bei Entscheidungsprozessen wie Projekten, Ausflügen, Festen und der Gestaltung der Räume mitzuwirken · Körperbewusstsein festigen · Kunstwerke betrachten 8. VorschulerziehungEine vorbereitende Erziehung auf die Schule findet bei uns in der gesamten Kindergartenzeitstatt (§1 Art.15 (1,2) BayKiBiG). Jedes Kind wird seinen Fähigkeiten und seinemEntwicklungsstand entsprechend gefördert (§1 Art.15 (1,2) BayKiBiG). Vor dem Schuleintrittwird eine spezielle Vorschulgruppe gebildet, die intensiv einmal wöchentlich gesonderteVorschulerziehung betreibt. Hierbei vertiefen unsere Kinder ihre Wahrnehmung und Sprache,die Fein- und Grobmotorik und ihr kognitives Wissen. Auf spielerische Art, ohneLeistungsdruck, wird Freude am Lernen geweckt. Das Würzburger Trainingsprogramm„Hören, lauschen, lernen“ wird täglich 15 Minuten unterrichtet. 9. Englisch (Zusatzangebot gegen Gebühr)Einmal in der Woche kommt außerhalb der Kernzeit eine Englischlehrerin zu uns. In ihremUnterricht geht es überwiegend um spielerisches, imitiertes Lernen und nicht um dasAuswendiglernen von Vokabeln oder grammatikalischen Strukturen. Im Vordergrund stehendas Hören und Sprechen. Dies geschieht mit Hilfe von Liedern und Spielen. Zudem werdenauch Atemübungen und Konzentrationsspiele eingebaut. Der phonetische Reiz einerFremdsprache wirkt anregend auf die Kinder, die in diesem Alter besonders aufnahmefähigsind für eine weitere Sprache. Seite 10 von 16
  13. 13. 10. MittagessenDas Mittagessen nimmt in unserem Kindergarten einen wichtigen Platz ein. Wir legen Wertauf eine ausgewogene und ballaststoffreiche, aber auch kindgerechte Mischkost, die denallgemeinen ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten entspricht.Es gibt ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Mittagsmenü. Hinzu kommen Rohkost(Paprika, Tomaten, Karotten, Gurken u. a.) und Obst. Zu trinken gibt es Wasser und Tee.Jedes Kind hat einen eigenen Becher zur Verfügung. Bei der Vorbereitung undNachbereitung lernen unsere Kinder Verantwortung zu übernehmen: Sie schneiden Wurstund Obst, decken den Tisch, verteilen Bot, räumen auch wieder auf und wischen die Tischeab. All das unterstützt die Feinmotorik und den Ordnungssinn. Sie haben die Möglichkeit,sich mit Freunden zu unterhalten und so die sozialen Bindungen zu festigen.Der Geburtstag unserer Kinder wird im gemeinsamen Kreis mit allen gefeiert. DasGeburtstagskind darf einen Kuchen oder im Sommer auch gern mal Eis mitbringen. 11. AusflügeAusflüge zu öffentlichen Einrichtungen wie zum Botanischen Garten, ein Besuch imKrankenhaus, zur Polizei, ins Theater, zum Trampolinspringen oder in den Englischen Gartenerweitern den kindlichen Horizont. Gleichzeitig trainieren die Kinder das Verhalten imStraßenverkehr und die Benutzung von Bus und Bahn. Wir bemühen uns immer wiederweitere Zusatzangebote zu organisieren. So haben die Kinder interessante Abwechslung undAufklärung bei der Brandvorsorge und Belehrung durch die Feuerwehr und der intensivenVerkehrserziehung durch die Polizei erlebt. 12. Naturerleben Bei vielfältigen Ausflügen in die uns umgebende Natur sowie bei der Mitgestaltung des Gartens lernen sie aktiv eine Anzahl von Pflanzen kennen. Die Kinder können dabei selbst oder unter Anleitung die Natur im Jahresrhythmus entdecken und erleben. Auf diese Weise werden die Kinder für ihre Umwelt sensibilisiert und lernen die Natur kennen. Seite 11 von 16
  14. 14. Ein Höhepunkt des Kindergartenjahres ist der drei Tage dauernde Aufenthalt auf einemBauernhof. Er fördert den Zusammenhaltder Gruppe und das Vertrauensverhältniszu den Erzieherinnen. Die Bauernhofreisestärkt das Selbstbewusstsein der Kinder,weil sie ohne Eltern gemeinsam mitFreunden dieses Erlebnis teilen.Gleichzeitig wächst das Vertrauen zu denEltern, die sie „groß werden lassen“ unddanach freudig zurück erwarten. Im Winter ergänzen Schlittenfahren und die gemeinsame viertägige Skifreizeit der ganzen Gruppe das Programm. Dabei darf natürlich das Abschlussrennen mit Urkunden und Medaillen für alle nicht fehlen. 13. Integration neuer KinderDie Kinder werden langsam und behutsam in den ersten Wochen des Kindergartenjahreseingewöhnt. Es strömt eine Vielzahl von neuen, interessanten und schönen, aber auchunbekannten Dingen auf sie ein. Neue Räume, neue Bezugspersonen, neue Kinder machennicht nur neugierig, sondern unter Umständen auch schüchtern und zurückhaltend.Es steht ihnen im neuen Lebensraum eine Bezugsperson sensibel zur Seite. Die Kinderbekommen die nötige Sicherheit, indem sie zu den anfänglichen Abholzeiten den Tagesablaufals Orientierung bekommen. Sie werden in den ersten Tagen vor dem Mittagessen und,wenn es der Rhythmus des einzelnen Kindes erlaubt, bald danach von den Eltern abgeholtund die Verweildauer auf diese Weise langsam ausgedehnt. So kann das Kind sich an seinneues Umfeld gewöhnen. Anfangs wird es noch viel beobachten, aber nach und nach immermehr aktiv am Kindergartengeschehen teilnehmen.Die zuständige Erzieherin kann auf diese Weise eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen.Zudem suchen die Erzieherinnen den vertrauensvollen Umgang mit den Eltern, um auchihnen den anfänglichen Trennungsschmerz zu erleichtern und eventuelle Sorgen oderUnsicherheiten zu nehmen.Große Unterstützung und Hilfe für die Neuen ist für unsere älteren Kinder selbstverständlich,sie sind schnell zur Stelle wenn Hilfe oder Trost benötigt werden. Außerdem bekommt jedesneu hinzu gekommene Kind ein "erfahrenes" Kind als Pate/ Patin an die Seite gestellt. DieErzieherinnen überlegen hierfür genau, welche Kinder zueinander passen und sich gutergänzen. Seite 12 von 16
  15. 15. 14. Religiöse Erziehung und Interkultureller AspektUnser Verein „Schwemmlein-Kindergarten e.V.“ ist ein überkonfessioneller Träger. Deshalbist die Einstellung zur religiösen Erziehung neutral. Jedoch versuchen wir auch im Hinblickauf die christliche und ethische Erziehung in unseren Schulen die Kinder ein Stück weitvorzubereiten und zu begleiten.Jahreszeitliche christliche Feste wie St. Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern werdengefeiert, der christliche Hintergrund und die ethischen Werte auf liebevolle und dezenteWeise vermittelt. Aus der Erzählung des St. Martin lernen die Kinder die Bedeutung etwasmit anderen zu teilen. Beim Martinsfest backen wir gemeinsam Martinsgänse und jeweilszwei Kinder teilen sich diese dann.Die Integration ausländischer Kinder ist verbunden mit Respekt und der Akzeptanz derfremden/eigenen Kultur. Dies wird als Möglichkeit und Chance begriffen, etwas über andereKulturkreise zu lernen und den Horizont der Kinder zu erweitern. 15. Höhepunkte im KindergartenjahrKinder lieben besondere Erlebnisse. Sie haben im Laufe eines Kindergartenjahres bei unseinen festen Platz: · Laternenfest · Nikolausfeier · Adventsfeier (Theater- und Musikaufführung) · Faschingsparty · Skifreizeit (Skikurs bzw. Rodelspaß) · Osterfrühstück (Theater und Musikaufführung) · Bauernhof (dreitägige Fahrt auf einen Bauernhof) · Sommerfest (Theater- und Musikaufführung) · Geburtstage Seite 13 von 16
  16. 16. VI. Organisatorischer Rahmen A. Die Zusammenarbeit mit Träger und ElternEs finden regelmäßige Sitzungen des pädagogischen Personals mit dem Träger statt, der sichum die Qualitätssicherung und fachliche Fortbildung der Mitarbeiter kümmert (§1 Art.17 (2)BayKiBiG). Gemeinsames Ziel ist es, ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern undKindergarten herzustellen. Unser pädagogisches Team schafft Transparenz ihrer Arbeit fürdie Eltern durch Foto- und Wochendokumentation. Bei unseren regelmäßigen Festen und imVerein haben Eltern die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen. Anregungen gegenüber sindwir stets aufgeschlossen, gemeinsam wird eine bestmögliche Umsetzung besprochen.Elterngespräche:Um den gegenseitigen Austausch über den Entwicklungsstand der Kinder zu gewährleisten,finden regelmäßige Elterngespräche statt, die sowohl von den Eltern als auch vompädagogischen Fachpersonal angeregt werden. Ein gutes Vertrauensverhältnis gewährleistetoffene Gespräche, bei denen über die jeweilige Lebenssituation der Kinder zu Hause und imKindergarten gesprochen werden kann §1 Art.4 (1) und Art.14 (1,2) BayKiBiG und §1 Art (4)AVBayKiBiG.Elternabende:Es finden regelmäßige Elternabende statt. Diese Elternabende können die pädagogischeArbeit der Einrichtung betreffen, bestimmte Themen und Termine behandeln oder auchkreativer Art sein. B. Die Neuaufnahme der KinderDie Details und den Ablauf des Aufnahmeverfahrens finden Sie in unsererKindergartenordnung. Die neu aufgenommenen Kinder haben die Möglichkeit, bereits imvorausgehenden Kindergartenjahr einen Schnuppertag wahrzunehmen. Außerdem sind sieherzlich eingeladen, mit ihren Eltern das Sommerfest im Juni/ Juli zu besuchen. ImSeptember geht es dann richtig los.Folgende Buchungsmöglichkeiten stehen Ihnen für ihr Kind zur Verfügung:Buchungszeit/ Tag Beitrag Beitrag Geschwisterkind3 – 4 Stunden € 110,00 € 105,004 – 5 Stunden € 180,00 € 172,005 – 6 Stunden € 200,00 € 191,006 – 7 Stunden € 220,00 € 210,007 – 8 Stunden € 225,00 € 215,00 C. ElternWir sind sehr an einem vertrauensvollen Miteinander interessiert, um allen Bedürfnissen derKinder gerecht zu werden. Es gibt vielfache Gelegenheiten für die Eltern sich aktiveinzubringen. Vertreter der Elterninteressen ist der Elternbeirat (§1 Art.14 (3, 4, 5, 6, 7)BayKiBiG und §1 Art (4) AVBayKiBiG, der zu Beginn jedes neuen Kindergartenjahres gewählt Seite 14 von 16
  17. 17. wird. Es finden regelmäßige, grundsätzlich öffentliche Sitzungen statt. Der Elternbeirat kannbei Bedarf eine Vermittlerrolle zwischen Eltern, Erzieherinnen und dem Träger einnehmen. D. Ferien/ SchließzeitenRechtzeitig angekündigt werden die maximal 25 Schließtage im Jahr. Sie liegen immerinnerhalb der bayrischen Schulferien und sind zudem wesentlich geringer, als erlaubt (30Schließtage laut $1 Art.21 (4)).In der Regel sind dies: · die zweite bis fünfte Sommerferienwoche · die erste bis zweite WeihnachtsferienwocheWährend der restlichen Schulferienzeit kann es zur Bedarfsanpassung des Personals kommen(d.h. die Betreuung ist grundsätzlich gesichert, jedoch mit eingeschränktem Programm). EineEntscheidung über Schließung an Brückentagen findet jährlich statt. E. ÖffentlichkeitsarbeitZweimal im Jahr veranstalten wir einen Flohmarkt, der regen Andrang genießt. Vielfachnutzen die Besucher die Gelegenheit, um bei Kaffee und Kuchen Näheres über unsereEinrichtung zu erfahren.Besuchen Sie uns doch einfach einmal entweder vor Ort in der Echterstrasse oder virtuellunter: www.schwemmlein-kiga.de Seite 15 von 16
  18. 18. NachwortDie Basis für das Leben wird gerade durch die ersten recht prägenden Jahre bestimmt, vieleunserer Schwemmleinkinder denken gerne an die vergangene Zeit zurück: geschlosseneFreundschaften, gelebte Träume und schöne Erinnerungen an die eingeschworeneGemeinschaft.Ein neuer Lebensabschnitt wartet am Ende des Kindergartenjahres auf unsere Großen, wirhaben für den nötigen Grundstock gesorgt, sie müssen sich nun außerhalb unsererGeborgenheit bewähren. Zugleich freuen wir uns bereits wieder auf viele noch unbekanntekleine Gesichter.Wir hoffen sehr, Ihnen als Leser einen guten und transparenten Einblick über unserintensives Kindergartenleben vermittelt zu haben.Ihr Schwemmlein-Kindergarten Seite 16 von 16

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