1346       Mit der Pest infizierte menschliche Körper       wurden über die Stadtmauern von Kaffa       geschleudert. Im A...
1680       Antoni van Leeuwenhoek lernte Linsen              besonders hoher Qualität zu schleifen und              baute ...
1863                         Der militärische Einsatz von Pockenviren                         erfolgt   in    Fort    Pit....
1884              Hans Christian Gram entwickelt eine              Färbetechnik für bestimmte Bakterien.              Heut...
1900       Carl Correns, Erich von Tschermak und       Hugo    de   Vries    bestätigten  durch       Züchtungsexperimente...
1905                  Eine Veröffentlichung von F. Schaudinn und                  S. Hoffman über Spirochaeta pallida bei ...
1909-1910            Die Insel Riems beherbergt die älteste            virologische Forschungsstätte der Welt, die        ...
1911       Die Tularämie, auch Hasenpest ist eine       tödlich verlaufende ansteckende       Erkrankung bei frei lebenden...
1914                           „Erfindung der Gasmaske“                   Diese Erfindung macht Garret Morgan             ...
1915 Frühjahr                    Um Chlorgas zum Feind zu bringen,                    entwickelte Fritz Haber das Habersch...
1917               Deutschlands Biosabotageunternehmungen               weitgehend wieder eingestellt.   1917             ...
1922                       Frankreich       Biowaffen-Programme aufgelegt1924   Major Auer, der Chef der für chemische    ...
1925       In Genf wurde ein Protokoll des       Völkerbundes     gegen chemische     und       biologische Kriegsführung ...
1928         Jacov Fishman, Direktor des sowjetischen         B-Waffen-Programmes,        berichtete,    im         Ergebn...
1931                    G. Steiner        Krankheitserreger und Gewebsbefund bei                  multipler Sklerose:     ...
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Zeitgeistkarten Serie 1 Teil 1

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Zur Spielanleitung diesen Link verwenden:

http://www.slideshare.net/i.f.symptomforschung/serie-1-spielanlitung-zeitgeist-das-sp

Wer sich über das Phänomen moderner Epidemien wundert, der stolpert bei der Hintergrundsuche immer wieder über das Phänomen der möglichen künstlichen Manipulation von Organismen.
Das Thema ist enorm komplex und ein eigenes Studium der Materie sehr zeitaufwändig. Mit der Spielanleitung und dem Spiel haben Sie die Möglichkeit spielerisch und in geselliger Runde einen guten Einstieg zu finden. Aber auch alte Hasen werden ihnen Spass mit Sicherheit daran finden.

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Zeitgeistkarten Serie 1 Teil 1

  1. 1. 1346 Mit der Pest infizierte menschliche Körper wurden über die Stadtmauern von Kaffa geschleudert. Im Anschluss verbreitete sich die Pest über ganz Europa.1514 Maul- und Klauenseuche Die erste schriftliche Erwähnung der Krankheit, als Fracastorius in Italien ein ähnliches Krankheitsbild beim Rind beschrieb.1588 Das Buch "Phytognomonica" von Giambattista della Porta erscheint, in dem erstmals Pilzsporen beschrieben und in ihrer Funktion richtig gedeutet werden.1603 Gründung der "Accademia dei lincei" (Akademie der Luchsäugigen) in Rom, die u. a. Experimente mit Vergrößerungen anstellt.1665 Robert Hooke baut mit Linsen das erste (dokumentierte) zweilinsige Lichtmikroskop. Damit erstellt er bis dahin unbekannte mikroskopische Zeichnungen pflanzlicher Zellen. Er veröffentlicht sein Buch „Micrographia“ mit zahlreichen mikroskop-ischen Zeichnungen.
  2. 2. 1680 Antoni van Leeuwenhoek lernte Linsen besonders hoher Qualität zu schleifen und baute erste Mikroskope (mit bis zu 270facher Vergrößerung). Er untersuchte u. a. das Kapillarsystem und Bakterien in Teichwasser und im menschlichen Speichel. Zur besseren Darstellung experimentierte er mit Farbstoffen und führte wahrscheinlich als erster Färbungen mikroskopischer Präparate durch.1845 - 1850 In den Jahren verursachte die von einem Pilz ausgelöste Kartoffelfäule die "Große Hungersnot" in Irland, in deren Verlauf über eine Million Menschen starben und eine weitere Million das Land verließ. 1851 Die gesamte US-Armee hatte nur 10.000 Mann unter Waffen stehen. Zahlenmäßig waren diese den Kriegern der Indianerstämme eigentlich hoffnungslos unterlegen. Die Indianer jedoch wussten nichts von ihrer Übermacht und waren noch dazu untereinander verfeindet. 1859 Myxomatosevirus: Erstmalig wurden zwei Dutzend europäische Wildkaninchen nach Australien importiert. Sie vermehrten sich in knapp 100 Jahren auf mehrere Milliarden und breiteten sich über den ganzen Kontinent aus. Diese Überpo- pulation wurde in erster Linie durch das Fehlen der natürlichen Feinde begünstigt. 1862 Eine Anweisung des Oberkommandieren- den der britischen Invasionstruppen zur "Ausrottung der abscheulichen Rasse" ordnet die Verteilung von verseuchten Decken und Kleidung an.
  3. 3. 1863 Der militärische Einsatz von Pockenviren erfolgt in Fort Pit. Häuptlingen aufständischer Indianer werden, Wäschestücke geschenkt, "die aus dem Hospital entnommen wurden, um die Pocken auf die Indianer zu übertragen". 1865 Gregor Johann Mendel führte seine Züchtungsexperimente mit Erbsen- und Bohnenpflanzen durch. Er kreuzte dabei Pflanzen mit „konstant differierenden“ Merkmalen (z. B. hochwüchsige mit kleinwüchsigen Pflanzensorten) untereinander. Mendel hielt eine erste Vorlesung über die Ergebnisse seiner Kreuzungsversuche. 1880 Der Arzt Paul Ehrlich färbte schon in seiner Jugend mikroskopische Präparate. Er setzte die Mikroskopie konsequent zur Bekämpfung von Krankheiten ein und gilt u. a. als Vater der Chemotherapie. 1883 Die erste Beschreibung eines Krankheits- bildes der Lyme-Borreliose, nämlich das der Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA), wurde durch A. Buchwaldt in diesem Jahr verfasst. 1883, Bis zur ätiologischen Klärung der Lyme- Borreliose wurden die klinischen Bilder der1902, 1910, 1941, 1943 Lyme-Borreliose „ACA“ (Buchwaldt, Herxheimer und Hartmann), Erythema migrans (Afzelius), Lymphadenosis cutis benigna (Bäfverstedt) und Lymphozytäre Meningoradikulitis (Bannwarth) als eigenständige Erkrankungen beschrieben.
  4. 4. 1884 Hans Christian Gram entwickelt eine Färbetechnik für bestimmte Bakterien. Heute „grampositiv“ genannte Bakterien färben sich damit violett. Das ist deshalb von Bedeutung, da grampositive Bakterien anders auf Antibiotika reagieren als gramnegative. Prof. G. Sanarelli beobachtete erstmals die 1886 Myxomatose bei eingeführten europäischen Kaninchen in dem Hygiene-Institut in Montevideo, Uruguay. Zwölf Jahre später berichtete er auf dem IX. Internationalen Kongress für Hygiene und Demographie in Madrid über seine Aufzeichnungen und noch im gleichen Jahr, erschien seine wissenschaftliche Forschungsarbeit in dem Zentralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde und Infektionskrankheiten unter dem Titel: Das myxomatogene Virus - Beitrag zum Studium der Krankheitserreger ausserhalb des Sichtbaren.1897 - 1898 Im Rahmen der ersten Versuche zur Abgrenzung von Krankheitserregern, die kleiner als Bakterien sind, gelang es Loeffler und Frosch ein filtrierbares Agens als Erreger der Maul- und Klauenseuche nachzuweisen. Später wurde das Genom des Erregers als Einzelstrang-RNA positiver Orientierung identifiziert, das 8.500 Nukleinsäurebasen umfasst. 1898 F. Loeffler, Ordinarius an der Greifswalder Universität, hatte durch Filtrationsversuche herausgefunden, dass für die gefährliche Maul- und Klauenseuche nicht Bakterien, sondern eine bis dahin unbekannte Klasse „allerkleinster Organismen“ verantwortlich sein musste – er hatte die Viren entdeckt. 1899 Die Haager Konferenz (Landkriegs- ordnung) ächtete Geschosse mit Giftgasen.
  5. 5. 1900 Carl Correns, Erich von Tschermak und Hugo de Vries bestätigten durch Züchtungsexperimente Mendels Vererbungstheorie, die sie unabhängig voneinander wieder entdecken.1901 De Vries entdeckte bei einer Nachtkerzenpflanze die Entstehung eines neuen Merkmals durch die scheinbar sprunghafte Veränderung eines Gens und nannte dieses Phänomen „Mutation“ (lat.: Veränderung).1901 Franz Schaudinn befasste sich vor allem mit der Erforschung von Protozoen. Er wurde vom Kaiserlichen Gesundheitsamt als Leiter der Malaria-Forschungsstation Rovigno (Istrien) bestimmt. In dieser Zeit wurde im Deutschen Reich die Erforschung von Tropenkrankheiten vorangetrieben, um die Bemühungen um ein eigenes Kolonialreich zu unterstützen.1902 Weisung des Großen Generalstabs zum "Kriegsbrauch im Landkrieg". „Es seien gewisse, unnötiges Leiden herbeiführende Kampfmittel von jeglicher Anwendung auszuschließen". Explizit wurde in diesem Zusammenhang die "Verbreitung von ansteckenden Krankheiten etc." verboten.1902 Walter Stanborough Sutton stellte eine Chromosomentheorie der Vererbung auf. Er entdeckte, dass sich Mendels Erbfaktoren auf Chromosomenpaaren befinden.
  6. 6. 1905 Eine Veröffentlichung von F. Schaudinn und S. Hoffman über Spirochaeta pallida bei Syphilis und die Unterschiede dieser Form gegenüber anderen Arten dieser Gattung. „Found that the classic spiral form is not the only form that spirochetes may assume!” 1905 William Bateson führt den Begriff „Genetik“ ein Das Kaiserliche Gesundheitsamt erteilte1905 am 3. März dem Zoologen Schaudinn den Auftrag zur Erforschung der Syphilis. In Zusammen- arbeit Erich Hoffmann entdeckte Schaudinn den Erreger nach wenigen Wochen intensiver Arbeit unterm Mikroskop. Medizinische Fachkreise in Deutschland schenkten seinen Ergebnissen zunächst jedoch keinen Glauben, unter anderem, weil zahlreiche Mediziner den Zoologen Schaudinn nicht akzeptierten. 1909 Man stellte fest, dass das Wildkaninchen, welches in Südamerika vertreten ist (Sylvilagus brasiliensis), wesentlich resisten- ter gegenüber dem Myxomatosevirus war, als sein europäischer Vertreter. 1909 Wilhelm Johannsen prägt das Konzept des „Gens“ als Träger der Vererbung. Außerdem initialisierte er die Begriffe des Phänotyps und des Genotyps.
  7. 7. 1909-1910 Die Insel Riems beherbergt die älteste virologische Forschungsstätte der Welt, die dort von Friedrich Loeffler aufgebaut worden ist. Sie wurde gegründet…1909-1910 Nachdem Friedrich Loeffler bei seinen Untersuchungen unbeabsichtigt eine ganze Region bei Greifswald mit der Maul- und Klauenseuche infiziert hatte, zog er aus Sicherheitsgründen mit seinem Institut auf die Ostsee Insel Riems. 1910 Vielfach wird heute noch das von Paul Ehrlich eingeführte Arsphenamin als das zuerst entdeckte Antibiotikum der Geschichte angesehen. Sein Wirkungs- spektrum war auf Spirochäten begrenzt (Schmalspektrum-Antibiotikum); es ermög- lichte dadurch erstmals eine wirksame und relativ ungefährliche Therapie der damals weit verbreiteten Syphilis. 1910 Thomas Hunt Morgan führte, inspiriert von Mendels Experimenten, ähnliche Vererbungsversuche mit der Taufliege Drosophila melanogaster durch. In unzähligen Versuchen mit der Taufliege konnte er zeigen, dass Gene ähnlich, wie bei einer Perlenkette, auf den Chromosomen aufgereiht sind. 1910 Der Begriff Erythema migrans wurde erstmals vom schwedischen Arzt Afzelius gebraucht. Die so bezeichnete Hautveränderung kommt je nach Quelle in weniger als 20% bis 100% aller Borrelia burgdorferi Infektionen vor und gilt als sicheres Zeichen einer aktiven Borreliose Infektion.
  8. 8. 1911 Die Tularämie, auch Hasenpest ist eine tödlich verlaufende ansteckende Erkrankung bei frei lebenden Nagetieren, die durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelöst wird. Die Erkrankung kann auf den Menschen übertragen werden. Erstmals wurde die Erkrankung durch den Mediziner George W. McCoy beschrieben.1911 Der Terminus Lymphadenosis cutis benigna wurde von dem Schweizer Jean Louis Burckhardt geprägt. Livid-rötliche Schwellung der Haut Neuerdings auch als Borrelienlymphozytom bezeichnet, zeigt sich an den Mamillen, den Ohrläppchen, und den Skrotum.1912 E. Hindle: On the life-cycle of spirochaeta gallinarum. “After swimming about for some time in this form, the spirochaete appears to rupture at one end and the coccoid bodies escape into the surrounding medium, leaving an empty sheath behind them.”1912 E.H. Ross „Ein intrazellularer Parasit entwickelt sich in eine Spirochäte“ “An intracellular parasite developing into spirochetes”. British Medical Journal1914 H.B. Fantham. The granule phase of Spirochaetes “I believe, however, that it is highly probable that spirochaetal granules are connected with relapses when such occur in spirochaetosis in the vertebrate host. ... Also I think that the granules are more resistant to drugs than the spirochaete forms, and in this way are responsible for relapses…”
  9. 9. 1914 „Erfindung der Gasmaske“ Diese Erfindung macht Garret Morgan nicht steinreich, aber er rettete mit seiner Erfindung sicher vielen tausenden Menschen ihr Leben. 1914 - 1918 Der Erste Weltkrieg wurde in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Ostasien geführt und forderte rund 17 Millionen Menschenleben.1914 27. Oktober Die Deutschen verschossen bei Neuve- Chapelle zum ersten Mal Granaten, die mit Dianisidinchlorsulfonat gefüllt waren, einem feinkristallinen Pulver, das die Schleimhäute von Augen und Nase reizte. Der Erfolg blieb aus, da sich die verwendeten Stoffe beim Abschuss durch die entstehende Hitze zersetzten. 1915 Der Chef der Sabotage-Abteilung ("Sektion Politik") des Deutschen Militärischen Nachrichtendienstes Rudolf Nadolny ("Abteilung III b des Generalstabs") organisierte mindestens in Rumänien, Spanien und Argentinien den Einsatz von Milzbrand- und Rotzerregern als Kampfmittel. 1915 Zum ersten Mal hatte ein Gaseinsatz 22. April durchschlagenden „Erfolg“: Es fielen in Ypern (Belgien) 5.000 Menschen einem deutschen Chlorgaseinsatz zum Opfer, 15.000 weitere erlitten Vergiftungen. Dieses Datum wird heute als Beginn der chemischen Kriegsführung angesehen.
  10. 10. 1915 Frühjahr Um Chlorgas zum Feind zu bringen, entwickelte Fritz Haber das Habersche Blasverfahren, mit dem das Gas (schwerer als Luft und daher in Bodennähe konzentriert) nicht verschossen, sondern aus Behältern bei entsprechender Windrichtung in die französischen Schützengräben geblasen wurde. 1915 Januar Während der Experimente mit Kampfgasen kam man schon früh auf Xylylbromid, das recht giftig und hitzefest ist, trotzdem versagte es beim ersten Einsatz an der Ostfront: Man hatte nicht bedacht, dass Xylylbromid bei tiefen Temperaturen kaum in den gasförmigen Zustand übergeht. 1916 H.B. Fantham; M.A. Cantab: “Spirochaetes and their granule phase” British Medical Journal: “It must also be borne in mind that coccoid bodies may be present when spirochaetes as such cannot be detected. ...There is no doubt that spirochaetes produce such granules; it is only their significance, whether cyclical or degenerative, that is in question. ...” 1916 - 1918 Westfront Deutschland/Frankreich „Im Westen nichts Neues“ Die Erfindung und massenhafte Anwendung des Maschinengewehres führt zu einem deutlichen Chancenvorteil für „eingegrabene“ Truppenteile in ihren Stellungen. Erst der Einsatz von Senfgas und Panzern überwindet diesen „Vorteil“.1916 Ende Februar Die nächste Stufe des Gaskrieges wurde von den Franzosen eingeleitet. Sie verschossen als Erste Granaten mit Phosgen. Auf die Wirkung (und vor allem die Spätfolgen) dieses Kampfstoffs gehen die meisten Gas- Toten des Ersten Weltkrieges zurück.
  11. 11. 1917 Deutschlands Biosabotageunternehmungen weitgehend wieder eingestellt. 1917 Nach Eintritt der USA in den Krieg sei die Todesrate durch die Typhus-Impfung auf den höchsten Wert der Geschichte der US- Armee gestiegen. Der Bericht des Sanitätsinspekteurs der US-Armee zeige für dieses Jahr allein 19.608 Kranken- hauseinweisungen, als Folge der Typhus- Impfung.1917 im Juli Als Testgelände verwendeten die Deutschen wieder das Schlachtfeld bei Ypern, Belgien. Seine schädlichste Wirkung entfaltet Senfgas aber an den Augen und in den Atmungsorganen, während die Verätzungen der Haut von den Betroffenen in vielen Fällen überlebt wurden. 1918 „Spanische Grippe“; Während den Schulmedizinern in ihren Krankenhäusern 33% ihrer Grippefälle verstarben, erzielten die naturheilkundlichen Krankenhäuser wie Battle-Creek, Kellogg und MacFadden‘s- Health-Restorium Heilungsraten von fast 100% mit ihren Wasserkuren, Bädern, Einläufen, Fasten und anderen Heilmethoden.1918 -1919 Ein drittel der Weltbevölkerung ekrankt an der „Spanischen Grippe“ etwa 20.000.000 Menschen sterben. Zur selben Zeit werden Massenimpfungen durchgeführt. Über die möglichen Impfschäden dieser Zeit besteht bis heute eine nicht beigelegte Kontroverse.
  12. 12. 1922 Frankreich Biowaffen-Programme aufgelegt1924 Major Auer, der Chef der für chemische und biologische Kriegsführung zuständigen Inspektion der Artillerie, stellt fest, "die Behandlung der Abwehrmöglichkeiten setzt allerdings auch die Kenntnis und Erforschung der Wege voraus, die ein vom Bazillenkrieg aktiv Gebrauch machender Feind mit Erfolg einschlagen kann und wird".1925 Generalarzt Professor Riemer auf einer Konferenz der Sanitätsinspektion über "Die Verwendung von Krankheitskeimen als Kampfmittel im Kriege", "man dürfe sich dieser Waffe nur bedienen, wenn vorher die erforderlichen Sicherungen (Schutz- impfungen usw.) getroffen sind"1925 Winston Churchill sieht "methodisch vorbereitete und vorsätzlich auf Mensch und Tier losgelassene Seuchen voraus. Mehltau, um die Ernte zu vernichten; Milzbrand, um Pferde und das Vieh zu töten; Pest, um nicht nur Armeen, sondern auch ganze Landstriche zu verseuchen".1925 Das Genfer Protokoll wird u. a. von Deutschland und Japan signiert, das das Verbot des Einsatzes chemischer und biologischer Kampfmittel im Krieg regelt.
  13. 13. 1925 In Genf wurde ein Protokoll des Völkerbundes gegen chemische und biologische Kriegsführung unterzeichnet, das jedoch u.a. von einer so bedeutenden Militärmacht wie den Vereinigten Staaten nicht unterzeichnet wurde.1926 Y. Kermorgant Les formes "invisibles" des spirochètes1926 Sowjetunion Biowaffen-Programme aufgelegt1926 Hermann J. Muller, ein Schüler Morgans, entdeckte, dass sich das Erbgut durch Röntgenstrahlen verändert und dies zu einer Zunahme von Mutationen führt.1927 Myxomatosevirus: Man zog zum ersten Mal in Erwägung, mit dem Myxomatosevirus gegen die explosionsartige Ausbreitung der Kaninchen in Australien vorzugehen.
  14. 14. 1928 Jacov Fishman, Direktor des sowjetischen B-Waffen-Programmes, berichtete, im Ergebnis seiner Versuche mit Milzbrand- bakterien und Botulinus-Toxin könne "man feststellen, dass der Einsatz von Bakterien eine aussichtsreiche Option im Krieg ist".1929 Im Westen nichts Neues. Der Roman wurde im selben Jahr in 26 Sprachen übersetzt. Bis heute gibt es Ausgaben in über 50 Sprachen, die geschätzten Verkaufszahlen weltweit liegen bei 50 Millionen. Bei den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1933 wurden zahl- reiche Exemplare zerstört.1929 Im Westen nichts Neues zeichnet ein weitgehend realistisches, teilweise etwas dramatisierendes Bild des Krieges, der durch neue Erfindungen wie Chemische Waffen (Giftgas) und Maschinengewehre noch weitaus tödlicher und grausamer geworden ist. Die Buchform erscheint.1930s … Dr. Erich Traub also listed his membership in Amerika-Deutscher- Volksbund, a German-American club also known as Camp Sigfried. Just thirty miles west of Plum Island in Yaphank. Long Island, Camp Sigfried was the national headquarters of the American Nazi movement. …1931 Japan okkupiert die Manchurai in China. Shiro Ishii wird mit der Unterstützung seines Patrons Nagata Leiter der Abteilung zur Entwicklung biologischer Waffen und beginnt mit den ersten Versuchen an Menschen.
  15. 15. 1931 G. Steiner Krankheitserreger und Gewebsbefund bei multipler Sklerose: Vergleichend-histologisch-parasitologische Untersuchungen bei multipler Sklerose und anderen Spirochatosen1932 „Tuskegee-Experiment“: Sie wurden auch nicht über eine Syphilis-Diagnose unterrichtet. Man sagte ihnen stattdessen, dass sie „schlechtes Blut“ hätten, und dass sie eine kostenlose Behandlung bekämen. Ebenso würden sie kostenlose Fahrten zur Klinik, eine warme Mahlzeit täglich und im Todesfall $50 für die Beerdigung erhalten.1932 Japan Biowaffen-Programme aufgelegt1932 Niels Bohr hielt eine Vorlesung auf einem internationalen Kongress in Kopenhagen mit dem Titel „Light and Life“ (Licht und Leben). Darin versuchte er seine Sichtweise der biologischen Vorgänge mit physikal- ischen Prinzipien zu erklären.1932 When the Tuskegee study began, standard medical treatments for syphilis were toxic, dangerous, and of questionable effectiveness. Part of the study goal was to determine if patients were better off not being treated with such toxic remedies. Additionally, researchers wanted to understand each stage of the disease in hope of developing suitable treatments for each.

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