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Erdgas ist Rohstoff und Energieträgerzugleich, Strom sorgt für Bewegung!                  Strombedarf wird aus Wasserkraft...
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Nachhaltiges Wirtschaften ist schonimmer unsere Leitschnur gewesen:             Technische Maßnahmen zur Sicherstellung de...
Der Erfolg: Rückgang spezifischerEnergieeinsatz 2004 bis 2012Spezifischer Primärenergieeinsatz Rheinfelden (kWh/kt)120%100...
Potentiale reichen nicht, wenn    Belastungen so weitergehen!EUR/MWh 36       Erdgas Henry Hub Frontjahr (USA) 34         ...
Investitions- und Wettbewerbsfaktorist und bleibt in erster Linie Energie:• Verbesserte Verkehrsanbindung für die Versorgu...
Vielen Dankfür Ihre Aufmerksamkeit!                     Seite | 15
Chemie sozialpartnerveranstaltung energie_dr_joerg_arndt_evonik_industries_rheinfelden_wettbewerbsfaktor
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Chemie sozialpartnerveranstaltung energie_dr_joerg_arndt_evonik_industries_rheinfelden_wettbewerbsfaktor

  1. 1. RheinTitelfolie mit Bildund Investitions- WettbewerbsfaktorKarum nescioquid Energielubet iocari. SchweizName des Vortragenden Rheinfelden Evonik Ind. AG, StandortDatum Jörg Arndt, stellv. Standortleiter Dr. 18.02.2013
  2. 2. Evonik Industries, einUnternehmen mit vielen Wurzeln 1999 2001 2007 2011 Evonik Steag GmbH Evonik Degussa GmbH Evonik Immobilien GmbH130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 2
  3. 3. Evonik Industries, Spezialitätenu.a. für Ressourcen-EffizienzMegatrends“ = sehr große, tiefgreifende undnachhaltige Trends mit strategischer Bedeutung.Megatrends…• sind langfristig• sind allgegenwärtig• wirken in viele Lebensbereiche hinein• sind überwiegend globalDie für Evonik wesentlichen globalen Megatrends:• Gesundheit, Ernährung• Ressourceneffizienz• Globalisierung130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 3
  4. 4. Verfügbarkeit umweltfreundlicher,verlässlicher und günstiger Energie Geschichte des Werkes Rheinfelden ist eng verknüpft mit Verfügbarkeit umweltfreundlicher, verlässlicher und günstiger Energie!Die Verfügbarkeit von Salz und Strom führten 1898 inRheinfelden zur industriellen Ansiedlung:Zeitgleich mit dem ersten europäischen Flusskraftwerkam Rhein werden die „Elektrochemischen WerkeRheinfelden“ in Betrieb genommen. (Herstellung vonNatronlauge, Chlor, Karbid und Chlorkalk). Die Degussaund die Aluminium Company London gründen einegemeinsame „Fabrik zur Herstellung vonmetallischem Natrium“ in Rheinfelden.130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 4
  5. 5. Entwicklung zum Bleichchemikalien- u.Siliziumspezialitäten-Produktionswerk Rheinfelden hat sich nicht zuletzt aufgrund einer verlässlichen Energieversorgung über die Jahre zu einem Bleichchemikalien- und Siliziumspezialitäten-Produktionswerk entwickelt Wasserstoff-Verbundnetz + Soda Wasserstoffperoxid Natriumpercarbonat Chlorsilane- und HCl- Verbundnetz Pyrogene Kieselsäuren Spezialoxide Wasserstoff- Chlorsilane anlage Erdgas (externe Organosilane Bleichchemikalien Versorgung) Strom Dampf Siliziumspezialitäten Silizium130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 5
  6. 6. Herstellung von Silanen, Solarsilizium,Füllstoffen aus metallurgischem Silizium Silizium-Metall hochreine Chlorsilane Pyrogene Kieselsäuren (96 -97 %) SiCl4 SiHCl3 Füllstoff SiO2 Funktionelle Silane Oberflächen- behandlung Chlorsilane Monosilan (SiH4) Alkylsilane Silizium-Metall gemahlen Polykristallines Bautenschutz Antigraffiti Solarsilizium für Solarzellen130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 6
  7. 7. Aus den Bleichchemikalienproduzieren unsere Kunden: Umweltfreundlich gebleichtes Waschmittel Papier / Textilien130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 7
  8. 8. Mit Silanen, Füllstoffen, Solarsiliziumproduzieren unsere Kunden: Leistungsstarke Widerstandsfähige Ober- Glasfasern Solarzellen Windräder flächenbeschichtungen Haltbare Farben und Halbleiter Verarbeitbare Pulver Lacke130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 8
  9. 9. Erdgas ist Rohstoff und Energieträgerzugleich, Strom sorgt für Bewegung! Strombedarf wird aus Wasserkraftbeteiligung und einer eigenen Kraft-Wärme-Kopplung gedeckt! Wasserstoff-Verbundnetz + Soda Wasserstoffperoxid Natriumpercarbonat Chlorsilane- und HCl- Verbundnetz Pyrogene Kieselsäuren Spezialoxide Wasserstoff- Chlorsilane anlage Erdgas (externe Organosilane Bleichchemikalien Versorgung) Strom Dampf Siliziumspezialitäten Silizium130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 9
  10. 10. Die Herstellung der vorgenanntenProdukte ist sehr energieintensiv! Für die Bereitstellung von Prozesswärme (ca. 440 000 t Dampf /a) werden jährlich etwa 900 Mio kWh Erdgas eingesetzt; dafür stehen drei Dampfkessel und der Ab- hitzekessel einer Gasturbine zur Verfügung; der CO2-Ausstoß liegt bei ca. 89 000 t/a! Der Standort hat außerdem einen jährlichen Strombedarf von etwa 190 Mio kWh; dieser Bedarf wird etwa zur Hälfte über eine Flusskraftwerksbeteiligung gedeckt; die andere Hälfte wird mit Hilfe einer KWK-Anlage (Dampf- und Gasturbine) selbst erzeugt. Ein Ausgleich erfolgt über das lokale EVU! Die absoluten Energiekosten für die Produktion liegen jährlich in der Größenordnung von 35 Mio €; die Energiekostenanteile an den Herstellkosten betragen je nach Produktgruppe bis zu 20 %.130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 10
  11. 11. Nachhaltiges Wirtschaften ist schonimmer unsere Leitschnur gewesen: Technische Maßnahmen zur Sicherstellung des Standes der Technik brachten bereits sprunghafte Verbesserungen; z.B. Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades der Eigenversorgung von 79 auf 84% durch Modernisierung der KWK-Einrichtungen in den letzten Jahren! Dadurch Reduzierung des Erdgaseinsatzes um 25 Mio kWh und des CO2-Ausstoßes um 4500 t pro Jahr! Mit bekannten Diagnosemethoden (Linnhoffanalyse, EEM) wird das Werk regelmäßig komplett untersucht; wirtschaftliche Maßnahmen (i.d.R. Wärmerückgewinnung) werden im Rahmen von Investitionsvorhaben umgesetzt! Im Rahmen eines etablierten Gesamtkonzepts (Ziele, Gruppenarbeit, KVP) trägt jeder Mitarbeiter mit seinen Ideen dazu bei, im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens ständig besser zu werden! Der Standort wurde im November 2012 nach ISO 50001 (Energiemanagementsystem) zertifiziert; dies schafft zusätzliche Verbindlichkeit für jährliche Energieeffizienzsteigerungen !130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 11
  12. 12. Der Erfolg: Rückgang spezifischerEnergieeinsatz 2004 bis 2012Spezifischer Primärenergieeinsatz Rheinfelden (kWh/kt)120%100% 80% 60% 40% 20% 0% 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 12
  13. 13. Potentiale reichen nicht, wenn Belastungen so weitergehen!EUR/MWh 36 Erdgas Henry Hub Frontjahr (USA) 34 Erdgas NCG Frontjahr (D) 32 30 Erdgas NCG Spotmarkt (D) 28 26 24 EUR/MWh 22 140 20 EEG-Kosten 2013 18 16 120 14 EEG-Kosten 2011 12 10 100 EEG-Kosten 2010 8 6 KWK-Zuschlag (erm.) 80 Okt Dez Feb Apr Jun Aug Okt Dez Feb Apr Jun Aug Okt Dez Feb Apr Jun Aug 09 09 10 10 10 10 10 10 11 11 11 11 11 11 12 12 12 12 Konzessionsabgabe 60 Stromsteuer (erm.) 40 Netz (o.KWK) Regelenergie 20 Großhandelspreis Grundlast 0 Quelle: Eigene Berechnungen, Stand November 2012 130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 13
  14. 14. Investitions- und Wettbewerbsfaktorist und bleibt in erster Linie Energie:• Verbesserte Verkehrsanbindung für die Versorgung mit Rohstoffen und den Abtransport der Produkte zu den globalen Kunden• Qualifiziertes Personal zum sicheren Betreiben der komplexen Anlagen• Verlässliche Genehmigungs- und Überwachungsrandbedingungen• Energiekosten und Energieeffizienz sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und für weitere Investitionen zum Erhalt der Arbeitsplätze dies sichert Arbeitsplätze und Chancen für junge Menschen in der Chemie am Hochrhein!130218 VCI/IGBCE-Tagung Stuttgart Seite 14
  15. 15. Vielen Dankfür Ihre Aufmerksamkeit! Seite | 15

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