6. Controlling Advantage Bonn – CAB 2010 am 04.11.2010
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erfolgreich umzusetzen. Die wesentlichen Bes...
Dr. Rolf Hichert, Geschäftsführer der
HICHERT+PARTNER AG, Kreuzlingen
startete in das Nachmittagsprogramm
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Im Schlusswort der Tagung wurde noch einmal hervorgehoben, dass die Wirtschaftskrise
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Pressetext 6 cab_20101104_mh-netto+fotos (2)-1

  1. 1. 6. Controlling Advantage Bonn – CAB 2010 am 04.11.2010 Mit mehr als 80 Teilnehmern ist am 4. November 2010 die CAB - Controlling Advantage Bonn - erfolgreich zu Ende gegangen. Bereits zum 6. Mal fand diese Tagung im Gas-Wasser- Zentrum in Bonn statt. Der herzliche Dank des ICV richtet sich an die Referenten, die Organisatoren und die Besucher der Tagung. Die Arbeitskreisleiter der Region West organisieren gemeinsam das regionale Forum zum Wissens- und Erfahrungsaustausch im Controlling und haben erneut ein anspruchsvolles, fachlich interessantes Programm zusammenstellen und namhafte Referenten gewinnen können. Die Moderation dieser Tagung übernahm Anja Gondolf, die Leiterin des ICV- Arbeitskreises Rhein-Main. Die 6. CAB stand unter dem Motto „Neue Erfahrungen nutzen – Instrumente schärfen!“ und hatte sowohl Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise als auch klassische Themen des Controller-Services zum Gegenstand. Dr. Frank Martin (Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Frankfurt) startete die Vortragsreihe und stellte zunächst die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland vor. Er beleuchtete danach die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt. Selbst die Fachwelt war überrascht, dass der deutsche Arbeitsmarkt die Krise äußerst glimpflich überstanden hat – insbesondere im Vergleich zu anderen westlichen Volkswirtschaften. Dies sei aber kein Grund sich entspannt zurückzulehnen, urteilte Dr. Martin und ging im Kern seines Vortrags auf eine weitere bevorstehende Krise ein, die den Arbeitsmarkt nach jetziger Einschätzung „richtig hart treffen wird“: nämlich die Folgen des demografischen Wandels, Stichwort „Fachkräftebedarf“. Thilo Knuppertz und Ludger Goedde stellten danach das Thema Risikomanagement ins Zentrum ihres Vortrages. Knuppertz, Geschäftsführer der BPM&O GmbH (Dienstleister für Beratung und Training für prozessorientierte Unternehmen in Köln), ist Spezialist für Prozessmanagement, Controlling und Risikomanagement. Als Co-Referent stand ihm Ludger Goedde zur Seite; er ist Leiter Controlling bei Möbel Knappstein (mittelständischer Möbelhändler im Bergischen Land und Sauerland) und ist dort verantwortlich für die Bereiche Controlling, Finanzen und Risikomanagement. Obwohl Risikomanagement seit mehr als zehn Jahren ein in der Öffentlichkeit oft genanntes Thema ist, tun sich aus Sicht der Referenten in der Praxis viele Unternehmen nach wie vor Dr. Frank Martin Ludger Goedde, Thilo Knuppertz
  2. 2. damit schwer, ein wirksames aber praktikables Risikomanagement aufzubauen und erfolgreich umzusetzen. Die wesentlichen Bestandteile eines wirksamen Risikomanagement- Systems wurden anschaulich vorgestellt und deren erfolgreiche Umsetzung am Beispiel bei Möbel Knappstein aufgezeigt. Hans Jochen Klütsch („Associate Partner“) und Hartmut Ibershoff (Manager Finance) bei mbb consult aus Düsseldorf berichteten anschließend über aktuelle Aspekte beim Working Capital Management. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die kritischen Erfolgsfaktoren des Working Capital Managements gelegt. Die mbb consult ist ein Beratungsunternehmen mit dem Schwerpunkt „Restrukturierung“ im KMU Bereich. Vor der Mittagspause gab der Leiter des ICV- Branchenarbeitskreises Energie+Wasser einen umfassenden Einblick in das Vertriebscontrolling der Versorgungswirtschaft. Ulrich Dorprigter (Düsseldorf) ist seit vielen Jahren in der Energiewirtschaft tätig und seit gut 20 Jahren im Internationalen Controller Verein aktiv. Er veranschaulichte die speziellen Rahmenbedingungen für Kosten- und Preis-Kalkulationen vor dem Hintergrund erheblich schwankender Einkaufspreise in der Energiewirtschaft und vermied auch nicht auf die spezielle Risikolage insbesondere bei Gasversorgungsunternehmen hinzuweisen. Hans-Jochen Klütsch Ulrich Dorprigter Networking in den Pausen
  3. 3. Dr. Rolf Hichert, Geschäftsführer der HICHERT+PARTNER AG, Kreuzlingen startete in das Nachmittagsprogramm mit „Was Berichte berichten“. Dr. Hichert ist eine anerkannte Kapazität auf dem Gebiet Managementberichte und Geschäftspräsentationen. Die von ihm entwickelten sieben Regeln für Berichte und Präsentationen „SUCCESS“ stellte er mit vielen Beispielen gespickt den Zuhörern dar. Dabei sparte er auch nicht bei der Demonstration besonders abschreckender Beispiele. Dieser mitreißende und beeindruckende Vortrag half den Teilnehmern auch das Tief nach dem gewohnt guten Mittagslunch zu überwinden. Als einzige weibliche Referentin der Tagung berichtete Dr. Alexandra Schichtel (Inhaberin der Managementberatung Change Compass für Change Management und Unternehmensentwicklung in Hemsbach/Bergstraße) über Gründe, Hintergründe und Zusammenspiel der ControllerInnen mit anderen Aufgabenträgern beim für viele neuen Thema Kommunikations-Controlling. Dr. Schichtel berät Führungskräfte bei der Steuerung von Veränderungsprozessen und stützt sich bei der Integration der wirtschaftlichen und sozialen Komponenten von Veränderungsvorhaben auf ihren sozialwissenschaftlichen Hintergrund. Sie ist engagiertes Mitglied im ICV-Fachkreis Kommunikations-Controlling, dessen Arbeit und Statement die Basis ihres Vortrags bildete. Den Abschluss der Tagung gestaltete Rainer Vieregge (Aachen) – Leiter des ICV-Fachkreises Controlling und Qualität, sowie des regionalen Arbeitskreises Aachen-Lüttich-Maastricht. Rainer Vieregge (er kommt nicht aus der Controller Community und outete sich als Maschinenbauer) kümmert sich seit vielen Jahren um das Zusammenspiel von Controlling und Qualität. In seinem Vortrag zeigte er das große Potential aus einer wirksamen Zusammenarbeit von Controllern und „Qualitätern“ auf. Die Basis seines Vortrags bildete das Impulspapier des Fachkreises „Controlling & Qualität“. Dr. Rolf Hichert, Anja Gondolf Dr. Alexandra Schichtel Rainer Vieregge
  4. 4. Im Schlusswort der Tagung wurde noch einmal hervorgehoben, dass die Wirtschaftskrise vieles in Frage gestellt hat, was bisher als naturgegeben und normal erschienen ist. Controllerinnen und Controller spielen dabei eine wichtiger werdende Rolle als Businesspartner des Managements, die Entwicklung in der Unternehmensumwelt aktiv und initiativ mit zu gestalten und Innovationen voranzutreiben. Sie versetzen Unternehmensführungen vermehrt in die Lage und unterstützen sie darin, schnell aktionsfähig zu sein, gezielt zu entscheiden, Entwicklungspotentiale „vernünftig“ und situationsgerecht einzuschätzen und somit neue Wege zu entdecken, profitables Wachstum zu generieren. Damit leisten sie hervorragende Arbeit zur Krisenbewältigung. Die Besucher dieser ICV-Tagung profitierten erneut von Einblicken in zukunftsorientierte Trends und Entwicklungen im Controller-Service aber auch von der kritischen Würdigung älterer Themen unter neuer Sichtweise. Wie die Diskussionen nach den Vorträgen und in den Pausen zeigten, wurde auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Controllern und Führungskräften praktiziert und aktiv die Möglichkeit genutzt, neue Kontakte in der Controller-Community zu knüpfen. Ausblick: Die 7. Controlling Advantage Bon CAB 2011 findet statt am 10. November 2011. Anja Gondolf, Leitung ICV-Arbeitskreis Rhein-Main

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