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Protokoll der 57. Sitzung des ICV AK West III in Köln
Gronauer Tannenhof in Bergisch Gladbach
• 17:59 Uhr ! Begrüßung: Gastgeber und Arbeitskreisleitung
• 18:05 Uhr Gemeinsames Abendessen und ausdauerndes Netzwerken
Das gemeinsame Abendessen war ein voller Erfolg! An einer riesigen Tafel haben wir
ähnlich einer Familienfeier einen wunderbaren Abend mit interessanten Gesprächen
verbracht. Das Netzwerken funktionierte von Beginn an und hat viel Spaß gemacht. Hier ein
paar Eindrücke:
Freitag, den 20. September 2013 - Jubiläumssitzung im Straßenbahn-Museum der Kölner
Verkehrs-Betriebe (KVB) in Köln Thielenbruch
• 08:59 Uhr ! Begrüßung zur Arbeitskreissitzung - Gastgeber und Arbeitskreisleitung
Diese Sitzung des AK West III hatte ihren besonderen Stellenwert. Umgeben von
historischen Straßenbahnen im Straßenbahn-Museum der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)
in Köln trafen viele strahlende Gesichter aufeinander. Das langjährige AK-Mitglied Walter
Sieberath hatte sich mit großer Freude daran gemacht, die Feier ‚seines‘ Arbeitskreises bei
der KVB zu organisieren, wie schon zur 50. AK-Sitzung und zur 44. Sitzung.
Die Mitglieder des 1988 gegründeten Arbeitskreises
waren diesmal nicht unter sich, denn diese Sitzung
lockte auch Freunde und Förderer an, zumal man ein
25-jähriges Jubiläum ja nicht alle Tage feiert. Diese
Besonderheit wurde noch verstärkt durch Übergabe der Arbeitskreisleitung an die bisherige
Stellvertretende AK-Leiterin Britta Metzen.
Der ICV-Ehrenvorsitzende, Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle ließ es sich nehmen, diesen mit von
ihm selbst ‚angeschobenen‘ Arbeitskreis bei dieser Gelegenheit zu besuchen. Auch die ICV-
Vorstandsmitglieder Conrad Günther und Karl-Heinz Steinke nutzten diese Gelegenheit,
ebenso das ehemalige VS-Mitglieder Dr. Bernd Schwarze, der viele Jahre den AK West III
betreute. Unter den Gästen waren auch die AK-Leiterinnen Anja Gondolf (AK Rhein-Main)
und Christiane Strathaus (AK Westfalen) sowie der ehemalige Arbeitskreisleiter Ralf Lehner
(AK West II).
• 09:00 Uhr Rückblick auf 25 Jahre Arbeitskreis West III - Martin Herrmann
Die Sitzungseröffnung gestaltete sich mit der Rede des bisherigen
Arbeitskreisleiters Martin Herrmann als Rückblick auf 25 Jahre
Arbeitskreisarbeit. Mit vielen Bildern und einigen Eckdaten skizzierte er
die Entwicklung in dieser Zeit und beschrieb besondere Highlights. So
erinnerte er an einige spezielle Arbeitsthemen wie das Statement
Budget oder Benchmarking und an Besichtigungen von Betrieben und
Großbaustellen und veranschaulichte dies mit einigen Fotos auf der
Pinnwand.
Er hob hervor, dass der Erfolg des Arbeitskreises letztlich auf dem großen Interesse und
dem hohen Engagement der AK-Mitglieder begründet ist und zeigte in diesem
Zusammenhang einige Grafiken zur Entwicklung des AKs sowie eine KPI-Pyramide.
Mit weiteren Fotos erinnert er an frühere ArbeitskreisleiterInnen und dankt ihnen noch einmal
für die geleistete Unterstützung. Er wies darauf hin, dass einige von ihnen inzwischen ihren
eigenen Arbeitskreis leiten.
• Übergabe der Arbeitskreisleitung an Britta Metzen
Er leitete dann direkt auf den nächsten Höhepunkt über, nämlich die
Übergabe seiner bisherigen Aufgabe als Leiter dieses Arbeitskreises
an seine Stellvertreterin Britta Metzen. Er erinnerte daran, dass
dieses Vorhaben ganz nüchtern ein Projekt war mit heutigem letzten
Meilenstein. Aber man hatte sich auch Fragen des Vertrauens, des
eigenen Zutrauens und des Loslassens zu stellen. Heute, so Martin
Herrmann, habe man es gemeinsam geschafft, diesen Tag besonders
zu gestalten. Zwar habe der Vorstand diesen Wechsel längst
bestätigt, aber der Akt der Übergabe wäre eben hier und jetzt. Um
auch physisch etwas zu transportieren (auch für das Foto) überreichte Martin Herrmann
schließlich einen Leuchtturm mit ICV-Logo und der Schrift „Arbeitskreis
West III“. Mit den Worten „Einen Leuchtturm kann man ja nutzen, um sich
zu orientieren“, schließt Martin Herrmann und bittet darum, auch künftig
im Arbeitskreis unter ihrer neuen Leitung als „normales Mitglied“
teilnehmen zu dürfen. An die Arbeitskreismitglieder gewandt, gratuliert er
ihnen zum Gewinn der neuen Arbeitskreisleitung.
Der Beifall für den alten AK-Leiter und die neue AK-Leiterin findet an diesem Tag einen
ersten Höhepunkt in diesem Museum.
• 09:30 Uhr Grußwort der KVB-Köln - Herr Peter Hofmann, Mitglied des Vorstands Finanzen und
Controlling
Mit seinem Grußwort holte Herr Peter Hofmann, Mitglied des Vorstands
Finanzen und Controlling der Kölner Verkehrs-Betriebe die Teilnehmer
wieder zurück auf den Boden der Realität zwischen Unternehmertum im
kommunalpolitischen Umfeld und Betriebswirtschaft vor dem Hintergrund
des staatlich subventionierten öffentlichen Personennahverkehr.
Mit besonderem Hinweis auf die Wichtigkeit des Netzwerkens erklärt er
sein und das Engagement der Kölner Verkehrs-Betriebe. Herr Sieberath
und die KVB sind dem Arbeitskreis seit vielen Jahren eng verbunden.
• 11:45 Uhr Ausreden der Manager gegen Controlling und Controller - Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle,
Gründer und Ehrenvorsitzender des Internationalen Controller Vereins
Der Beifall schon vor seiner Rede zeigte die besondere Achtung und Beliebtheit des
Gründers des ICV, Herrn Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle. Vor seiner Rede dankte er der neuen
und alten AK-Leitung für die – wie er sagte – Ehre seiner Anwesenheit und wünscht ihnen
und den Mitgliedern des Arbeitskreises für die nächsten 25 Jahre viel Glück.
In seiner unverwechselbaren Art beschrieb er für ControllerInnen doch
eher ungünstige Situationen, die uns allen irgendwie bekannt
vorkamen. Passend zum 25-jährigen Jubiläum präsentierte er die 25
häufigsten Ausreden der Manager.
Der Manager-Aussage „Ich kann nichts dafür, es war mein(e) Chef(in)“
kann der Controller beispielsweise mit dem Vorschlag eines
gemeinsamen Hausbesuches beim Chef begegnen. Auch die Ausrede
„Die Bahn hatte Verspätung. Deshalb konnte ich Ihre Berichtserläuterungen in der Konferenz
nicht mehr hören“ kann der Controller gem. Herrn Dr. Dr. h.c. Deyhle mit dem Angebot eines
persönlichen, nochmals nachfassenden Berichtstermins begegnen.
Auch sehr beliebt ist folgende Äußerung: „Das lasse ich mir von Ihnen nicht ins Gesicht
sagen!“ Hier besteht für die Controllerkollegen die Möglichkeit, sich nebeneinander hin zu
setzten und gemeinsam auf das Blatt oder denselben Bildschirm zu schauen. Erfolg hat der
Controller dann, wenn er gemeinsam mit dem Manager Maßnahmen zum vorgelegten
Bericht notiert und festhält, was ggf. bereits begonnen wurde und in der Folgeperiode
weitergehen soll.
• 12:30 Uhr Mittagslunch
• 13:30 Uhr Straßenbahn-Museum der KVB-Köln; Führung / Informationen durch den „Historische
Straßenbahn Köln e.V.“ und den Bereich Medien der KVB
Die neugierigen Blicke der Teilnehmer in Richtung der historischen Straßenbahnen der KVB
wurden schließlich durch eine Führung und Erläuterung befriedigt. Die Herren Winkelmann
und Hilgers vom Verein Historische Straßenbahn Köln e.V. stellten uns Ziel
und Konstruktion des Museums vor und führte und zu einigen besonders
gepflegten Exemplare. Da konnten wir bewundern, was durch liebevolle
Pflege über Jahrzehnte und Jahrhunderte erhalten werden kann; eben mehr
als nur 25 Jahre.
Sein liebstes Stück präsentierte Herr Winkelmann mit der Bezeichnung Finchen verbunden
mit der Anekdote passend zur ersten Vorortbahn zwischen 1904 und 1914. In Frechen
trugen die meisten weiblichen Bewohner den Namen Josefine. Die Landfrauen verbrachten
ihre Güter zum Verkauf nach Köln und benutzten dazu die Linie Cöln – Frechen –
Benzelrath. Da der Kölner eine Neigung zu Kosenamen hätte, habe die Linie schnell Finchen
geheißen.
• 14:30 Uhr Grußwort des ICV - Conrad Günther, Geschäftsführer des ICV
Conrad Günther, Mitglied des Vorstandes und Geschäftsführer betreut seit
2012 die Region West und damit den Arbeitskreis West III. In seiner Rede
verwies er auf die erst vor fünf Jahren stattgefundene Jubiläumssitzung
und freute sich, dass auch diesem so viele Mitglieder und Freunde dieser
Feier beiwohnen.
Nach einigen Ausführungen zur langen Geschichte des Arbeitskreises
dankte er Martin Herrmann für die lange Zeit der Arbeitskreisleitung und für
die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Gremien des ICV.
Besonders freut ihn als ICV-Vorstand, dass Martin Herrmann in seiner Aufgabe als
Delegierter der Region West weiterhin zur Verfügung steht und fügt süffisant an, dass er ja
dafür jetzt noch mehr Zeit habe.
Britta Metzen wünschte er im Namen des gesamten ICV-Vorstandes viel Glück Erfolg bei der
Führung des Arbeitskreises, vermittelte persönliche Grüße des Vorsitzenden des Vorstands,
Siegfried Gänßlen und des Stellvertreters, Prof. Dr. Heimo Losbichler und freute sich mit den
Mitgliedern des Arbeitskreises auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Im Rahmen seiner Rede überreichte Conrad Günther einen Guten Tropfen als Präsent der
Controller Akademie, der Martin Herrmann weiterhin mit der
Durchführung seiner Seminare verbunden bleiben wird.
Zum Abschluss bat er Britta Metzen nach vorn, die einen
Pokal des Arbeitskreises an Martin Herrmann überreichte.
Mit den Worten „gute Spieler bleiben am längsten auf dem
Platz“ machte sie noch einmal die Bedeutung Martin
Herrmanns für den Arbeitskreis deutlich.
• 10:45 Uhr Workshops: Projekt-Controlling unter
„erschwerten Bedingungen“
• 14:45 Uhr Präsentation der Workshop-Ergebnisse und Erlebnisse, Kaffeepause integriert
Nach der Devise Arbeitskreis wurde auch an diesem Tag
gearbeitet. Mit Bezug auf das mehrfach vorangegangene
Fachthema Projekt-Controlling wurden die Teilnehmer vor die
besondere Herausforderung gestellt, aus ihrem persönlichen
Erfahrungsschatz Beiträge zu Projekten unter „erschwerten
Bedingungen“ zu leisten.
Unter Moderation von Katrin Bühl, Anja Gondolf und Alexandra Wegehaupt fanden sich nach
kurzem gemeinsamem Brainstorming drei Prolöts zusammen die sich zu besonderen
Schwierigkeiten bei Urlaubsprojekten austauschten. Die Schwerpunkte waren unklare
Verantwortlichkeiten / fehlendes Stakeholder-Management, störende Berater-Dominanz und
fehlende Projektziele. Gemeinsame Erkenntnis bei den drei Präsentationen war schließlich,
dass auch hier bei der Lösung nur miteinander Kommunizieren uns Sprechen hilft.
• 16:00 Uhr Schlusswort - Martin Herrmann, Britta Metzen
Mit besonderem Dank an alle Beteiligten, insbesondere an Gastgeber, Gastredner Dr.
Deyhle, Herrn Günther und Herrn Hofmann schlossen Martin Herrmann (letztmalig) und die
neue Leiterin des Arbeitskreises West III, Britta Metzen diese besonders schöne Sitzung.
Zum Schluss verteilt Martin Herrmann ein selbst gestaltetes Buch als Dokumentation seiner
25-jährigen Aktivität an alle Teilnehmer dieser Jubiläumssitzung mit der Bitte, es gelegentlich
„zweckentsprechend“ zu nutzen.

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  • 1. Protokoll der 57. Sitzung des ICV AK West III in Köln Gronauer Tannenhof in Bergisch Gladbach • 17:59 Uhr ! Begrüßung: Gastgeber und Arbeitskreisleitung • 18:05 Uhr Gemeinsames Abendessen und ausdauerndes Netzwerken Das gemeinsame Abendessen war ein voller Erfolg! An einer riesigen Tafel haben wir ähnlich einer Familienfeier einen wunderbaren Abend mit interessanten Gesprächen verbracht. Das Netzwerken funktionierte von Beginn an und hat viel Spaß gemacht. Hier ein paar Eindrücke: Freitag, den 20. September 2013 - Jubiläumssitzung im Straßenbahn-Museum der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) in Köln Thielenbruch • 08:59 Uhr ! Begrüßung zur Arbeitskreissitzung - Gastgeber und Arbeitskreisleitung Diese Sitzung des AK West III hatte ihren besonderen Stellenwert. Umgeben von historischen Straßenbahnen im Straßenbahn-Museum der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) in Köln trafen viele strahlende Gesichter aufeinander. Das langjährige AK-Mitglied Walter Sieberath hatte sich mit großer Freude daran gemacht, die Feier ‚seines‘ Arbeitskreises bei der KVB zu organisieren, wie schon zur 50. AK-Sitzung und zur 44. Sitzung. Die Mitglieder des 1988 gegründeten Arbeitskreises waren diesmal nicht unter sich, denn diese Sitzung lockte auch Freunde und Förderer an, zumal man ein 25-jähriges Jubiläum ja nicht alle Tage feiert. Diese Besonderheit wurde noch verstärkt durch Übergabe der Arbeitskreisleitung an die bisherige Stellvertretende AK-Leiterin Britta Metzen. Der ICV-Ehrenvorsitzende, Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle ließ es sich nehmen, diesen mit von ihm selbst ‚angeschobenen‘ Arbeitskreis bei dieser Gelegenheit zu besuchen. Auch die ICV- Vorstandsmitglieder Conrad Günther und Karl-Heinz Steinke nutzten diese Gelegenheit, ebenso das ehemalige VS-Mitglieder Dr. Bernd Schwarze, der viele Jahre den AK West III betreute. Unter den Gästen waren auch die AK-Leiterinnen Anja Gondolf (AK Rhein-Main) und Christiane Strathaus (AK Westfalen) sowie der ehemalige Arbeitskreisleiter Ralf Lehner (AK West II). • 09:00 Uhr Rückblick auf 25 Jahre Arbeitskreis West III - Martin Herrmann Die Sitzungseröffnung gestaltete sich mit der Rede des bisherigen Arbeitskreisleiters Martin Herrmann als Rückblick auf 25 Jahre Arbeitskreisarbeit. Mit vielen Bildern und einigen Eckdaten skizzierte er die Entwicklung in dieser Zeit und beschrieb besondere Highlights. So erinnerte er an einige spezielle Arbeitsthemen wie das Statement Budget oder Benchmarking und an Besichtigungen von Betrieben und Großbaustellen und veranschaulichte dies mit einigen Fotos auf der Pinnwand.
  • 2. Er hob hervor, dass der Erfolg des Arbeitskreises letztlich auf dem großen Interesse und dem hohen Engagement der AK-Mitglieder begründet ist und zeigte in diesem Zusammenhang einige Grafiken zur Entwicklung des AKs sowie eine KPI-Pyramide. Mit weiteren Fotos erinnert er an frühere ArbeitskreisleiterInnen und dankt ihnen noch einmal für die geleistete Unterstützung. Er wies darauf hin, dass einige von ihnen inzwischen ihren eigenen Arbeitskreis leiten. • Übergabe der Arbeitskreisleitung an Britta Metzen Er leitete dann direkt auf den nächsten Höhepunkt über, nämlich die Übergabe seiner bisherigen Aufgabe als Leiter dieses Arbeitskreises an seine Stellvertreterin Britta Metzen. Er erinnerte daran, dass dieses Vorhaben ganz nüchtern ein Projekt war mit heutigem letzten Meilenstein. Aber man hatte sich auch Fragen des Vertrauens, des eigenen Zutrauens und des Loslassens zu stellen. Heute, so Martin Herrmann, habe man es gemeinsam geschafft, diesen Tag besonders zu gestalten. Zwar habe der Vorstand diesen Wechsel längst bestätigt, aber der Akt der Übergabe wäre eben hier und jetzt. Um auch physisch etwas zu transportieren (auch für das Foto) überreichte Martin Herrmann schließlich einen Leuchtturm mit ICV-Logo und der Schrift „Arbeitskreis West III“. Mit den Worten „Einen Leuchtturm kann man ja nutzen, um sich zu orientieren“, schließt Martin Herrmann und bittet darum, auch künftig im Arbeitskreis unter ihrer neuen Leitung als „normales Mitglied“ teilnehmen zu dürfen. An die Arbeitskreismitglieder gewandt, gratuliert er ihnen zum Gewinn der neuen Arbeitskreisleitung. Der Beifall für den alten AK-Leiter und die neue AK-Leiterin findet an diesem Tag einen ersten Höhepunkt in diesem Museum. • 09:30 Uhr Grußwort der KVB-Köln - Herr Peter Hofmann, Mitglied des Vorstands Finanzen und Controlling Mit seinem Grußwort holte Herr Peter Hofmann, Mitglied des Vorstands Finanzen und Controlling der Kölner Verkehrs-Betriebe die Teilnehmer wieder zurück auf den Boden der Realität zwischen Unternehmertum im kommunalpolitischen Umfeld und Betriebswirtschaft vor dem Hintergrund des staatlich subventionierten öffentlichen Personennahverkehr. Mit besonderem Hinweis auf die Wichtigkeit des Netzwerkens erklärt er sein und das Engagement der Kölner Verkehrs-Betriebe. Herr Sieberath und die KVB sind dem Arbeitskreis seit vielen Jahren eng verbunden. • 11:45 Uhr Ausreden der Manager gegen Controlling und Controller - Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle, Gründer und Ehrenvorsitzender des Internationalen Controller Vereins Der Beifall schon vor seiner Rede zeigte die besondere Achtung und Beliebtheit des Gründers des ICV, Herrn Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle. Vor seiner Rede dankte er der neuen und alten AK-Leitung für die – wie er sagte – Ehre seiner Anwesenheit und wünscht ihnen und den Mitgliedern des Arbeitskreises für die nächsten 25 Jahre viel Glück. In seiner unverwechselbaren Art beschrieb er für ControllerInnen doch eher ungünstige Situationen, die uns allen irgendwie bekannt vorkamen. Passend zum 25-jährigen Jubiläum präsentierte er die 25 häufigsten Ausreden der Manager. Der Manager-Aussage „Ich kann nichts dafür, es war mein(e) Chef(in)“ kann der Controller beispielsweise mit dem Vorschlag eines gemeinsamen Hausbesuches beim Chef begegnen. Auch die Ausrede „Die Bahn hatte Verspätung. Deshalb konnte ich Ihre Berichtserläuterungen in der Konferenz nicht mehr hören“ kann der Controller gem. Herrn Dr. Dr. h.c. Deyhle mit dem Angebot eines persönlichen, nochmals nachfassenden Berichtstermins begegnen. Auch sehr beliebt ist folgende Äußerung: „Das lasse ich mir von Ihnen nicht ins Gesicht sagen!“ Hier besteht für die Controllerkollegen die Möglichkeit, sich nebeneinander hin zu
  • 3. setzten und gemeinsam auf das Blatt oder denselben Bildschirm zu schauen. Erfolg hat der Controller dann, wenn er gemeinsam mit dem Manager Maßnahmen zum vorgelegten Bericht notiert und festhält, was ggf. bereits begonnen wurde und in der Folgeperiode weitergehen soll. • 12:30 Uhr Mittagslunch • 13:30 Uhr Straßenbahn-Museum der KVB-Köln; Führung / Informationen durch den „Historische Straßenbahn Köln e.V.“ und den Bereich Medien der KVB Die neugierigen Blicke der Teilnehmer in Richtung der historischen Straßenbahnen der KVB wurden schließlich durch eine Führung und Erläuterung befriedigt. Die Herren Winkelmann und Hilgers vom Verein Historische Straßenbahn Köln e.V. stellten uns Ziel und Konstruktion des Museums vor und führte und zu einigen besonders gepflegten Exemplare. Da konnten wir bewundern, was durch liebevolle Pflege über Jahrzehnte und Jahrhunderte erhalten werden kann; eben mehr als nur 25 Jahre. Sein liebstes Stück präsentierte Herr Winkelmann mit der Bezeichnung Finchen verbunden mit der Anekdote passend zur ersten Vorortbahn zwischen 1904 und 1914. In Frechen trugen die meisten weiblichen Bewohner den Namen Josefine. Die Landfrauen verbrachten ihre Güter zum Verkauf nach Köln und benutzten dazu die Linie Cöln – Frechen – Benzelrath. Da der Kölner eine Neigung zu Kosenamen hätte, habe die Linie schnell Finchen geheißen. • 14:30 Uhr Grußwort des ICV - Conrad Günther, Geschäftsführer des ICV Conrad Günther, Mitglied des Vorstandes und Geschäftsführer betreut seit 2012 die Region West und damit den Arbeitskreis West III. In seiner Rede verwies er auf die erst vor fünf Jahren stattgefundene Jubiläumssitzung und freute sich, dass auch diesem so viele Mitglieder und Freunde dieser Feier beiwohnen. Nach einigen Ausführungen zur langen Geschichte des Arbeitskreises dankte er Martin Herrmann für die lange Zeit der Arbeitskreisleitung und für die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Gremien des ICV. Besonders freut ihn als ICV-Vorstand, dass Martin Herrmann in seiner Aufgabe als Delegierter der Region West weiterhin zur Verfügung steht und fügt süffisant an, dass er ja dafür jetzt noch mehr Zeit habe. Britta Metzen wünschte er im Namen des gesamten ICV-Vorstandes viel Glück Erfolg bei der Führung des Arbeitskreises, vermittelte persönliche Grüße des Vorsitzenden des Vorstands, Siegfried Gänßlen und des Stellvertreters, Prof. Dr. Heimo Losbichler und freute sich mit den Mitgliedern des Arbeitskreises auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Im Rahmen seiner Rede überreichte Conrad Günther einen Guten Tropfen als Präsent der Controller Akademie, der Martin Herrmann weiterhin mit der Durchführung seiner Seminare verbunden bleiben wird. Zum Abschluss bat er Britta Metzen nach vorn, die einen Pokal des Arbeitskreises an Martin Herrmann überreichte. Mit den Worten „gute Spieler bleiben am längsten auf dem Platz“ machte sie noch einmal die Bedeutung Martin Herrmanns für den Arbeitskreis deutlich. • 10:45 Uhr Workshops: Projekt-Controlling unter „erschwerten Bedingungen“ • 14:45 Uhr Präsentation der Workshop-Ergebnisse und Erlebnisse, Kaffeepause integriert Nach der Devise Arbeitskreis wurde auch an diesem Tag gearbeitet. Mit Bezug auf das mehrfach vorangegangene Fachthema Projekt-Controlling wurden die Teilnehmer vor die besondere Herausforderung gestellt, aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz Beiträge zu Projekten unter „erschwerten Bedingungen“ zu leisten.
  • 4. Unter Moderation von Katrin Bühl, Anja Gondolf und Alexandra Wegehaupt fanden sich nach kurzem gemeinsamem Brainstorming drei Prolöts zusammen die sich zu besonderen Schwierigkeiten bei Urlaubsprojekten austauschten. Die Schwerpunkte waren unklare Verantwortlichkeiten / fehlendes Stakeholder-Management, störende Berater-Dominanz und fehlende Projektziele. Gemeinsame Erkenntnis bei den drei Präsentationen war schließlich, dass auch hier bei der Lösung nur miteinander Kommunizieren uns Sprechen hilft. • 16:00 Uhr Schlusswort - Martin Herrmann, Britta Metzen Mit besonderem Dank an alle Beteiligten, insbesondere an Gastgeber, Gastredner Dr. Deyhle, Herrn Günther und Herrn Hofmann schlossen Martin Herrmann (letztmalig) und die neue Leiterin des Arbeitskreises West III, Britta Metzen diese besonders schöne Sitzung. Zum Schluss verteilt Martin Herrmann ein selbst gestaltetes Buch als Dokumentation seiner 25-jährigen Aktivität an alle Teilnehmer dieser Jubiläumssitzung mit der Bitte, es gelegentlich „zweckentsprechend“ zu nutzen.