ISSN 1021 271X P.B.B ZUL.NR. 02Z031040M  Ein Produkt der Bohmann Verlagsgruppe                                            ...
Orientierungslos?                        ABO                      HOTLINE                +43 1 740 95-466                 ...
EDITORIAL                                 Monitor goes digital     Unübersehbar ziert ein labyrinthisch anmutendes Gebilde...
INHALT                                                              12 Coverstory:                                        ...
SHORTCUTS       EPSON NETWORk PROJECTION FOR IOS      Projektion ohne      Kabelchaos      Nutzer von iOS-Geräten haben Gr...
SHORTCUTS       kONICA MINOLTA BIzHUB PRESS C70HC      Farbwunder für Kreative      Erstklassige Toner sind ein wesentlich...
SHORTCUTS                                         E-Day 2012 am 1. März in der WKO                                        ...
WELTBLICK   IBM Lotusphere Orlando                                                               IBM Lotusphere 2012      ...
IBM Lotusphere Orlando  WELTBLICK       Android Tablet. Für Anwendungsent-               Social Mail                      ...
WELTBLICK   HP Discover                                                            HP Discover 2011 EMEA                  ...
HP Discover WELTBLICk          Cloud-Angebot wird                        Sicherheits-Architektur. Dabei          massiv au...
QR-Codes: Kurzlebiger Boom oder langfristiger Trend?                                          Schwarzweiße                ...
Mobile Tagging  COVERSTORY                                                                                                ...
COVERSTORy Mobile Tagging                                                                                zu gestalten, das...
Mobile Tagging COVERSTORy         sende Inhalte anzeigen, z. B.                  Code statt Schokolade         Kinos in de...
IT-Trends 2012: nutzerzentriert, mobil und flexibel          Die Zukunft der IT      Cloud Computing, Mobility, Big Data, ...
IT-Trends 2012 MARKT      Alternative zu bestehenden Model-             selber bestimmen, was er will und      len. Schon ...
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Monitor 20120201
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Monitor 20120201

1.581 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.581
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
3
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Monitor 20120201

  1. 1. ISSN 1021 271X P.B.B ZUL.NR. 02Z031040M Ein Produkt der Bohmann Verlagsgruppe VERLAGSORT WIEN, VERLAGSPOSTAMT 1110 WIEN EUR 5,50 www.monitor.at Februar.2012 ÖSTERREICHS IT WEGWEISER FÜR KLEINE UND MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN Yes, 28 scan Was denkt der Markt? Wie Sie mit Social Media Analytics smartere Marketing- Entscheidungen treffen we scan! 32 Optimale Landingpage Mehr Kunden gewinnen: Verschwenden Sie keinen Cent Ihres wertvollen Werbebudgets! 16 Die Zukun der IT 7 SEITEN SPECIAL Von Cloud-Computing bis Big Data. Alles was Sie über die Trends 2012 wissen müssen.Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at !
  2. 2. Orientierungslos? ABO HOTLINE +43 1 740 95-466 abo@bohmann.at monitor.at/abo Ihr Wegweiser im IT-Dschungel! Bohmann Druck- und Verlag Ges.m.b.H. & Co.KG, 1110 Wien, Leberstraße 122, Telefon +43 1 74095-0 www.monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  3. 3. EDITORIAL Monitor goes digital Unübersehbar ziert ein labyrinthisch anmutendes Gebilde essanten Videos, Bildern, Dokumenten oder Links führen. Wir verstehen den % als Service- die Titelseite dieser Ausgabe. Haben Sie gleich Ihr magazin für Unternehmer - mit diesem Tool kön- Smartphone gezückt und gescannt? Oder haben Sie nen wir Ihnen ein weiteres Service anbieten. sich lediglich gefragt, was sich hinter diesem Wir möchten dieses Werkzeug jedoch auch dazu geheimnisvollen Code verbirgt? benutzen, um mit Ihnen in direkten Kontakt zu treten. Gerne wollen wir von Ihnen wissen, wie Ih- nen der neue % seit dem Relaunch im Nun, zum einen versteckt sich dahinter unsere Co- vergangenen Oktober gefällt. Was finden Sie gut, verstory. In dieser Ausgabe dem Thema QR-Codes was weniger? Wovon möchten Sie mehr lesen? gewidmet. Wie Ihnen bestimmt schon aufgefallen Diese und noch mehr Fragen stellen wir Ihnen in ist, häuft sich das Auftauchen dieser Symbole in unserer Leserumfrage, zu der Sie ein Scan der Ti- unserem Alltag. Erst gestern bekam ich vom Taxi- telseite mit Ihrem Smartphone führt. Womit wir fahrer eine Rechnung in die Hand gedrückt, deren das Geheimnis gelüftet hätten. Rückseite mit zwei solchen Codes bedruckt war. Einer zum Download der Taxi-App aus Apples Mitmachen lohnt sich für Sie: Denn nicht nur, dass AppStore, der andere für den gleichen Zweck im Sie uns damit helfen, ein besseres Magazin für Sie Android Market. Für welche Vorhaben sich die zu machen, Sie können dabei auch jede Menge at- „schwarzweißen Marketing-Lieblinge“ noch eignen traktive Preise gewinnen! und welchen Nutzen Sie daraus ziehen können, er- klärt Ihnen Christine Wahlmüller ab Seite 12 in Also, holen Sie am besten gleich Ihr Smartphone ihrem gleichnamigen Artikel. aus der Tasche, installieren Sie eine QR-Reader- App, sollten Sie das noch nicht getan haben - und Zum anderen soll die Titelseite aber auch zum erfahren Sie in einem kleinen Video, was Sie ge- Ausdruck bringen, was wir mit dem % winnen können und wo es zur Umfrage geht. vorhaben: Die fortschreitende Digitalisierung sorgt dafür, dass sich bei unserer Arbeit auch mehr und Viel Freude beim Lesen & Scannen wünscht mehr digitale Inhalte ansammeln. Und natürlich lassen sich manche Sachverhalte etwa einfacher durch ein Video vermitteln als durch Worte be- schreiben. Diese ergänzenden Materialien wollen wir Ihnen, werte Leser, natürlich nicht vorenthal- ten und deshalb mit den „magischen Quadraten“ MARkUS kLAUS-EDER einen digitalen Brückenschlag vollführen. CHEFREdaKtEUR Ab dieser Ausgabe werden Sie deshalb bei ausge- suchten Artikeln QR-Codes finden, die Sie zu inter- das Cover dieser ausgabe Mit QR-Codes Neugierde wecken und eine QR-Codes ersetzen das Abtippen von Informationen und sparen dadurch Zeit und Nerven. Statt die Infor- direkte Brücke von „offline“ zu „mobile“ mationen einzutippen, scannen Sie einfach den QR-Code. Dazu benötigen Sie lediglich ein Java-fähiges schlagen! Wie? Kontaktieren Sie die IQ Handy oder Smartphone mit Kamera sowie einen QR-Code-Reader. Kein Reader am Handy? Senden Sie mobile-Spezialistin Christina Bauer unter CODE an +436646601202, installieren Sie den Reader einmalig und fotografieren dann den QR-Code mit bauer@iq-mobile.at oder +436642453363 der Kamera. Viel Spaß! Die QR-Codes dieser Ausgabe wurden mit freundlicher Unterstützung von IQ mobile hergestellt monitor.at Februar 2012 % 3Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  4. 4. INHALT 12 Coverstory: Schwarzweiße Marketing-Lieblinge Sicher sind Sie Ihnen auch schon aufgefallen, die seltsam gemusterten Quadrate, die immer öfter auf Produkten und Werbeplakaten zu finden sind. Der Grund: I ­ mmer mehr Unternehmen entdecken die Möglichkeit, Objekte in der realen Welt mittels „Mobile Tagging“ mit digitalen „Mehrwerten“ zu verbinden. Die IT-Trends 2012 Shortcuts Cloud Computing, Mobility, Big Projektion ohne Kabelchaos�����������������������������������������������������5 Data, Consumerization oder So- Datenschutz in Wolke...................................................................6 cial Media – die Liste der Trends, die 2012 auf die Unter- Sicher, smart, mobil - das Motto des E-Day 2012..........7 nehmens-IT zukommen, ist Weltblick lang. Klar ist, dass diese heuer IBM Lotusphere Orlando.............................................................8 weiter aus den angestammten Bereichen im ­echenzentrum R HP Discover 2011 EMEA......................................................... 10 herauswandern wird. Markt 16 Im Gespräch mit Damian Izdebski, DiTech������������������� 23 Investment 2.0: Klon oder Original?.................................. 24 Mit Social Media Analytics smartere Service ­Marketing-Entscheidungen treffen Rechtssicher im Netz................................................................ 31 Welcher Unternehmer oder Mar- Die Landingpage als Erfolgs-Booster................................. 32 ketingverantwortliche wünscht sich nicht, in die Kristallkugel Backup von Daten - Teil 1...................................................... 35 b ­ licken zu können? Social Media Analyzing ist zwar keine Magie, Test hat aber einen ähnlichen Effekt. TeamViewer 7 - Fernzugriff ist erwünscht..................... 38 DLP-Projektor BenQ MX764������������������������������������������������� 40 Neue Business-Apps.................................................................. 41 28 Aus der Redaktion Impressum.................................................................................... 43 4 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  5. 5. SHORTCUTS EPSON NETWORk PROJECTION FOR IOS Projektion ohne Kabelchaos Nutzer von iOS-Geräten haben Grund zur Freue, immer- hin können sie ihr mobiles Gerät nun drahtlos mit Ep- son-Projektoren verbinden. Dies werde mittels der kos- tenlosen Network Projection for iOS-App möglich, die mit allen gängigen Business-Projektoren des Anbieters kom- patibel sei und die wichtigsten Dateiformate (Word-, Ex- cel-, PowerPoint-, Keynote- und PDF-Dateien sowie Fotos Unsere Interpretation von im JPEG- und PNG-Format) unterstütze, verspricht Epson. Bildqualität lautet: Zusätzlich sei in der App eine Fernsteuerung für die Projektoren enthalten, über die auf Bildnutzbarkeit. viele Funktionen zugegriffen werden könne. „Mit dieser App bieten wir Geschäftsleuten eine Software, die kabellose Projektion aus unterschiedlichen Datenquellen deutlich ver- einfacht“, unterstreicht Schahin Elahinija, Leiter Marketing bei Epson Deutschland. www.epson.at E-CONTROL AUSTRIA SCHAFFT TRANSPARENz Enorme Bandbreite bei Energiepreisen Die E-Control macht es kleinen und mittleren Unternehmen leichter, in Sachen Energie zu sparen. Mit einem Online- Werkzeug können diese die Strom- und Gaspreise der ver- schiedenen Anbieter vergleichen. Der KMU-Energiepreis- Check sei, betont die E-Control, eine Offensive für Industrie- und Gewerbekunden zum Vergleichen von Strom- und Gas- preisen. „Sondervertragskunden verhandeln im Normalfall ihre Strom- und Gaspreise mit den Energielieferanten. Da es Die Bildqualität spielt immer eine für diese Kundengruppen keine standardisierten Preise gibt, große Rolle, doch der Nutzen, den Sie aus der Videoüberwachung ziehen, ist fällt es diesen natürlich zum Teil schwer, die verschiedenen direkt von Ihrem Verwendungszweck Anbieter zu vergleichen. Damit die Unternehmen ein Gefühl der Bilder abhängig. Wir lassen Sie an dafür bekommen, in welcher Bandbreite sich die Energie- unserer Erfahrung und unserem Know- preise in ihrer Branche bewegen, haben wir den KMU-Ener- how teilhaben und bieten Ihnen eine giepreis-Check entwickelt“, erläutert Martin Graf, Vorstand umfassende Palette an Bildverbesse- der E-Control Austria. rungsfunktionen, beispielsweise Fern- www.e-control.at/kmu-energiepreis-check steuerung von Zoom und Fokussierung, Megapixel-Auflösung und HDTV, damit HP-STUDIE Sie in vollem Umfang vom branchenweit Sicherheitsrisiko Mitarbeiter umfangreichsten Portfolio an Netzwerk- Videoprodukten profitieren können. Datensicherheit in Unternehmen ist zunehmend durch die mangelnde Kontrolle pri- Vertrauen Sie Axis. Sie sind vilegierter Nutzer bedroht – dazu gehören Datenbankadministratoren, Netzwerkin- immer einen Schritt voraus. genieure und IT-Security-Personal. Zu diesem Schluss kommt eine unter mehr als Besuchen Sie unsere 5.500 IT- und Sicherheitsverantwortlichen in 13 Ländern durchgeführte Studie von Axis Partner Roadshow Ponemon Institute im Auftrag des IT-Konzerns HP. So gaben 52 Prozent der Befrag- www.axis.com/partnerroadshow2012 ten an, dass es zumindest wahrscheinlich sei, dass ihre Zugriffsrechte auf vertrauli- che Informationen über die Anforderungen ihrer Position hinausgehen. Zudem be- richteten laut den Studienautoren mehr als 60 Prozent der Befragten, dass privile- gierte Nutzer sensible Daten aus Neugier einsehen würden. Und nicht, weil es der Job erfordere. www.hp.com monitor.at Februar 2012 % 5 AM axis_ad_iq-mall_monitor_60x244_de_1201.indd 1 16/01/2012 9:48:10Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  6. 6. SHORTCUTS kONICA MINOLTA BIzHUB PRESS C70HC Farbwunder für Kreative Erstklassige Toner sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Produk- tionsdruck. Sie haben erheblichen Einfluss auf das Druckergebnis. Dies hat sich Konica Minolta auf die Fahnen geschrieben und bringt mit dem bizhub PRESS C70hc ein Gerät speziell für Drucke- reien, Grafikdienstleister, Kreative und Werbeagenturen auf den Markt. Besonderheit dabei soll sein, dass mittels innovativer To- ner-Technologie die Farben des Standard-RGB-Farbraums „exakt wie nie“ wiedergegeben würden. „Wir erreichen mit dem bizhub PRESS C70hc ein neues Qualitätsniveau im Produktionsdruck“, be- tont Johannes Bischof, Geschäftsführer Konica Minolta Austria. „Durch die innovative Toner-Technologie setzen wir mit lebendige- ren und natürlicheren Farben einen neuen Standard.“ www.konicaminolta.at OMNI TECHNOLOGy SOLUTION VERBINDET MICROSOFT OFFICE 365: EU- UND US-STANDARDS ORACLE CRM MIT EXCHANGE INTEGRIERT Nahtlose Synchronisation Datenschutz in der Wolke auf mobilen Geräten Der Softwarekonzern Microsoft geht bei seinem Cloud-Angebot Office 365 ei- Omni Technology Solution ermöglicht mit dem Riva CRM Integ- nen weiteren Schritt in Richtung ration Server eine nahtlose Verbindung zwischen Oracle CRM On Sicherheit und Datenschutz. Seit Demand und Microsofts Exchange. Mitte Dezember stehen Kunden neue Vertragsdokumente zur Verfü- Ähnlich wie bei Oracle CRM On Demand Desktop und Oracle Mo- gung, die neben anderen datenschutzrecht- bile Sales Assistant sei das Ziel, mit einer intuitiven integrierten lichen Regelungen auch die EU-Standardvertragsklau- Benutzeroberfläche die manuelle Dateneingabe im CRM zu redu- seln – auch als EU Model Clauses bekannt – beinhalten. zieren und die Arbeit mit dem CRM effektiver zu gestalten, wie Thomas Fleissner von Omni Deutschland erklärt. Wobei Riva für Diese Vertragsdokumente reflektieren damit die österreichischen die Integration von Exchange und die Einbindung mobiler Endge- und europäischen Datenschutzbestimmungen. Die Dokumente räte eine server-seitige Installation nutze. sind unter http://trust.office365.com abrufbar. Ziel sei es, der unternehmerischen Verantwortung bei der Bereitstellung und Dadurch müssten keine Plug-ins oder zusätzliche Applikationen Nutzung moderner Technologien nachzukommen. auf PCs, Laptops oder Smartphones installiert werden. www.microsoſt.at www.omni-ts.com T-MOBILE ERLEICHTERT TAXIBESTELLUNG Sicher ans Ziel In Kooperation mit der Taxifunkzentrale Taxi 40 100 stellt T-Mobile die kostenlose App „Taxi! von T-Mobile“ für iPhone und Android zur Verfügung. Mit nur zwei Klicks kann damit ein Taxi ausge- wählt und bestellt werden. Die App bestimme die eigene Position, alternativ kann die Adresse auch eingegeben oder auf einer Karte gesucht werden. Noch vor der Bestellung kann zudem der ungefähre Fahrpreis, die Strecke und die Fahrzeit ermitteln werden. Durch einen zusätzlichen Klick werden Informatio- nen wie Typ und Ausstattung (etwa Klimaanlage, Kindersitz, Tiere erlaubt, Größe des Fahrzeu- ges, Kombi und weiteres) angezeigt, die auch in die Bestellung einfließen können. www.t-mobile.at 6 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  7. 7. SHORTCUTS  E-Day 2012 am 1. März in der WKO WKO macht Österreichs Wirtschaft Appetit auf Apps Smartphones, Tablet-PCs und andere tragbare Geräte erobern das Geschäftsleben. Schon bald werden mehr Personen über mobile Geräte auf das Internet zugreifen als von Standgeräten aus. Wie können Unternehmen diesen Trend für sich nützen? Am besten „sicher, smart und mobil“ – so lautet das Motto des E-Days der Wirt- schaftskammer Österreich am 1. März 2012. Unternehmer aus Klein- und Mittel- betrieben in ganz Österreich sind eingeladen, sich im Rahmen der größten und be- kanntesten Veranstaltung der WKO über mobile Services, Business-Apps und On- line-Marketing zu informieren. Die besten Apps werden im Rahmen einer Gala mit dem neu geschaffenen Mobile Award Austria (MAwA) ausgezeichnet. „Mit dem Mobile Award Austria wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, was hochwertige mobile Produkte sind und welchen Nutzen sie der Wirtschaft brin- „Wir bieten innovativen Produzenten gen“, erklärt Gerhard Laga, Leiter des E-Centers der WKO. „Wir bieten innovativen Ö ­ ffentlichkeit und bringen sie mit den Produzenten Öffentlichkeit und bringen sie mit den Entscheidern aus der Telekom- ­Entscheidern aus der Telekommunikations­ industrie zusammen.“ munikationsindustrie zusammen. Der MAwA ist zudem der einzige Wettbewerb in Gerhard Laga Österreich, der den Mehrwert für Unternehmen in den Mittelpunkt rückt.“ Leiter des E-Centers der WKO www.eday.at  Micro Focus SilkPerformer Der Gastgeber der größten Mobile Anwendungen Branchenkonferenzen Österreichs präsentiert: unter der Lupe Mit SilkPerformer bringt der Ap- Business Circle Jahresforum 10./11. Mai 2012 plikationsspezialist Micro Focus Balance Resort Stegersbach ein Werkzeug für die Durchfüh- rung von Performance-Tests mo- biler Applikationen auf den Markt. Die Software ermögliche die Simulation einer Vielzahl un- CRM-Forum 2012 terschiedlicher Typen von Mobil- Österreichs führende Plattform für telefonen wie Android-, iOS- oder Kundenbeziehungen BlackBerry-Geräten. „Immer mehr Benutzer greifen auf Business- Interaktiv - lösungsoriertiert - inspirierend: Anwendungen über mobile Geräte zu und stellen die Unterneh- Für Entscheidungsträger aus Marketing, Kommunikation, men damit vor eine komplexe Herausforderung“, erklärt Christian Vertrieb, Service und CRM Rudolph, Sales Director Borland Testing Solutions Central Region bei Micro Focus. „Die Vielfalt der Geräte und sich schnell ändernde › „Die ganze Firma ist eine Verkaufsabteilung“ - Internet-Zugänge stellen dabei besondere Anforderungen. Die Kundenorientierung als strategische Managementaufgabe Nutzer erwarten heute für mobile Anwendungen die gewohnten aus Sicht des CEO Reaktionszeiten, aber Websites verhalten sich auf mobilen Geräten › CRM und Datenschutz - zwei natürliche Feinde? je nach Betriebssystem, Browser und Netzwerk-Service anders.“ › Kundenbindung 3.0 - Trenduniversum mit weltweiten Daher biete der SilkPerformer Simulationsmöglichkeiten für eine Microtrends Live-Demos Vielzahl von Mobiltelefonen, etwa für Android-, iOS- oder Black- › Social Mobile CRM - Fakten, Mythen, Wahrheiten Berry-Geräte. www.microfocus.com/de Programm anfordern: info@businesscircle.at, Tel: +43/1/5225820-27 monitor.at Februar 2012 % 7Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  8. 8. WELTBLICK   IBM Lotusphere Orlando IBM Lotusphere 2012 Business. Made Social. Being social ist mehr, als eine nette Präsenz auf Facebook, pinterest, oder Google+ zu haben. Laut IBM wird Social Business die Art und Weise ändern, wie man Geschäfte macht. von Samantha Daryn Zeit und Ort zu leben, wiederzuver- Ereignisse sowohl aus Connec- wenden, zu analysieren und auch tions, als auch über offene daraus zu lernen. Schnittstellen aus Drittsystemen wie etwa SAP, in einer Timeline, „Social Business ist kein IT-Projekt. wie man sie von Facebook oder Social Business kann aber auch Twitter kennt, aufbereitet. Die so- keine Vorgabe des Managements genannte „Embedded Experience“ sein“ führte Rennie weiter aus und ermöglicht dann auch, dass man betonte vor Tausenden Technikern, auf diese „Events“, wie beispiels- dass Technologie zwar weiterhin weise einen Urlaubsantrag, direkt bedeutend, aber nicht mehr alleine im Activity Stream reagiert („An- wichtig ist. Der Umbau in ein „So- trag genehmigen“ ...) und so einen cial Business“ ist, so Rennie, „eine aufwendigen Kontext-Wechsel in Transformation der Organisation, eine andere Anwendung unnötig der Art und Weise, wie Leute arbei- macht. ten und deren Kultur.“ Dieser „Peo- „Wird ‚social‘ in fünf Jahren ple Factor“ benötigt laut Rennie Mit „Connections Mail“ hat IBM nun noch ein Buzzword oder überhaupt „Visonen, Führungsqualität und ­ auch das klassische E-Mail in Con- noch relevant sein? Für jene, die Entschlossenheit“. nections integriert. Hier lassen sich mit ‚social‘ gewonnen haben, wird sowohl das hauseigene Lotus Notes das keine Rolle spielen. Sie werden Auf der Technologieseite empfahl als auch Microsoft Exchange einbin- die Vorteile dieser noch komplett er, sich vom Tool-Denken zu lösen den, um dem Benutzer alle Infor- „Social neuen Plattform genießen. Mit Ver- und über Plattformen nachzuden- mationen auf einen Blick zur Verfü- Business ist änderungen dieser Größe profitieren ken, die ein Zusammenarbeiten gung zu stellen. die Gewinner nicht nur, sie ändern über Abteilungs- und Unterneh- kein die Art und Weise, wie Geschäft ge- mensgrenzen hinweg ermöglichen. Hinzu gesellen sich kleinere Verbes- IT-Projekt.“ macht wird“, lauteten die Worte von „Produktive Tools wie E-Mail wer- serungen, wie die von vielen Kun- Allistar Rennie, General Manager den missbraucht. Es wird Zeit, E- den geforderte Check-In/Check-Out- Alistair Rennie Collaboration Solutions der IBM Mail und Co einem ‚Makeover‘ zu Funktionalität beim Social General Manager ­Collaboration Software Group, mit denen er Kun- unterziehen“, führte er mit einem Filesharing und weitere Verbesse- ­Solutions IBM Software Group den und Mitbewerb im Rahmen sei- Seitenhieb auf den Mitbewerb aus. rungen beim Zugriff über mobile ner Lotusphere-2012-Keynote die Endgeräte. Rute ins Fenster stellte. Social Business Flaggschiff der IBM-Social-Busi- Mobility Unabhängig ness-Plattform ist „Connections“, Der Zugriff über mobile Geräte, sei Das soziale Verhalten, Wissen, dessen nächste Version im Rah- es jetzt der kostenlose Lotus Trave- Dinge und Ideen mit anderen teilen men der Lotusphere-Keynote für ler oder die Connections Clients für zu wollen, ist nicht neu. Was aber heuer angekündigt wurde. Blick- Apple und Android, war neben dem laut IBM neu ist, sind die Plattfor- fang der neuen Version ist der so Social Business der zweite Schwer- men, welche es nun ermöglichen, genannte „Activity Stream“, der punkt der diesjährigen Lotusphere. dieses Verhalten unabhängig von für jeden Benutzer die neuesten Keine Demo ohne iPad, iPhone oder 8 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  9. 9. IBM Lotusphere Orlando  WELTBLICK Android Tablet. Für Anwendungsent- Social Mail kann hier der Activity Stream auch wickler wurde etwa das auf der ­ otes Startseite angezeigt N ­Domino-8.5.3-Upgrade-Pack präsen- Eine Lotusphere wäre nicht kom- werden. Beinhaltet die E-Mail auch tiert, das es für Xpages-Entwickler plett, wenn es nicht auch Neuigkei- „Open- Social-Inhalte“, so können sehr einfach macht, mobile Anwen- ten zu Lotus Notes und Domino ge- diese innerhalb des Notes Clients wie dungen zu entwickeln. Gezeigt wurde geben hätte. Szenenapplaus während in Connections geöffnet und bearbei- auch der Sametime Client für das der Keynote erhielt die Präsentation tet werden. iPhone, der mittels Sametime Uni- des „Notes Application Player Plug- fied Telephony auch Videogespräche ins“, welches es ermöglicht, klassi- Social Business bietet laut Allistar mit Konferenzsystemen ermöglicht. sche Notes-Anwendungen ohne Än- Rennie derzeit die Herausforderung, derungen in einem Browser zu neue Wege zu finden, wie die Teams Office ist immer starten – vergleichbar mit dem von IT- und Geschäftsprozess zu- und überall A ­ dobe Acrobat plug-in. Das Plug-in sammenarbeiten können. Laut Ren- „Es wird Zeit, Von überall aus mit Dokumenten ar- soll zunächst nur für Windows und nie fokussieren sich die erfolgrei- E-Mail und beiten soll man in Zukunft mit IBM hier für Firefox und andere Browser chen Teams auf die Adaptierung Docs können. Früher unter dem Na- auf den Markt kommen. und nicht die Implementation, ite- Co einem men „IBM Symphony Live“ bekannt, rieren oft und haben einen ganz- ‚Makeover‘ ermöglicht es die Cloud-Lösung, Die zweite große Präsentation heitlichen Blick auf die Lösung. zu unter- Textverarbeitung, Tabellenkalkula- der Lotusphere Keynote war die „No- tion und Präsentationen im Browser tes/Domino Social Edition“. Dabei Beendet hat Rennie seine Keynote ziehen!” zu erstellen und zu bearbeiten. Ange- handelt es sich um ein optionales mit einem Aufruf an Techniker und Allistar Rennie kündigt wurde darüber hinaus, dass Upgrade-Pack, mit dem es IBM Un- Geschäftsführer: „Schnappt Euch ei- IBM IBM Docs auch in „private Clouds“, ternehmen ermöglichen will, ohne nen Energy-Drink und einen Techni- also zur Installation innerhalb des ei- aufwendige Rollout-Pläne auf die ker/Geschäftsführer und fangt ein- genen Unternehmens, angeboten neue Version 8.5.4 zu wechseln. Im fach an, etwas umzusetzen!“ o werden soll. Zusammenspiel mit „Connections“ www.ibm.com Willkommen im Herzen der digitalen Welt CeBIT 2012: Erleben Sie die gesamte Bandbreite der ITK-Lösungen Informieren Sie sich gezielt auf den Plattformen pro, gov, lab und life Entdecken Sie aktuelle Themen, Trends und Innovationen für die digitale Lebens- und Arbeitswelt Profitieren Sie von qualifizierten Kontakten und Fachgesprächen auf dem Branchentreffpunkt Nr. 1 Heart of the digital world Deutsche Handelskammer in Österreich e.V. • Tel. +43 1 545 14 17-54 • info@hf-austria.comPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  10. 10. WELTBLICK   HP Discover HP Discover 2011 EMEA Wer mehr weiß, hat mehr Macht Mit der Discover 2011 EMEA veranstaltete HP Ende November letzten Jahres seine europäische K ­ undenkonferenz in Wien. 7.000 Kunden kamen um unter anderem die frische HP-CEO Meg Whitman zu sehen. Diese gab dann auch einen klaren Ausblick, wohin die Reise gehen soll. von Thomas Mach „Ich will das HP-Drama aus den 85 Prozent der Daten seien hingegen un- Schlagzeilen kriegen und durch solche über strukturiert oder halb-strukturiert, befin- unsere guten Produkte und Services erset- den sich also beispielsweise in Filesyste- zen“, betonte HP-CEO Meg Whitman in der men, E-Mails oder Social Media. In diesen Keynote zum Auftakt der Discover 2011 in Daten fänden sich jedoch oftmals kreative Wien. Dazu gehöre eine Rückbesinnung auf Ansätze und Ideen, die Unternehmen ei- Kernkompetenzen und damit auch ein Fest- nen Wettbewerbsvorteil bringen können. halten und Bekenntnis zur Drucker- wie „Mit unserem Information-Optimization- auch zur PC-Sparte. Für beide müsse das Portfolio versetzen wir Organisationen in HP-Management „einstehen und stolz sein“. die Lage, 100 Prozent ihrer Daten zu ana- Die erst seit kurzem am Ruder des Technolo- lysieren und in Entscheidungen einfließen giekonzerns stehende Whitman läutete da- zu lassen.“ mit eine Kundenveranstaltung ein, die zei- gen sollte, wohin die Zukunft des Konzerns HP nutzte die Konferenz, um weitere Bau- gehen wird. Whitman positioniert ihre Stra- steine des hauseigenen Lösungsangebots für tegie für HP auf fünf Säulen: Converged Inf- Information Management anzukündigen. Zu rastructure, Application Transformation, den Neuigkeiten zählen etwa die Datenana- Enterprise Security, Information Optimiza- lyse-Plattform IDOL 10, eine Kombination tion und Hybrid Delivery. der Verarbeitungsfunktionen von Autonomy mit der Echtzeit-Analyse von Vertica. Das er- So wittert der Technologiekonzern etwa mögliche es Unternehmen, unstrukturierte, im Bereich des Wissensmanagements halb-strukturierte und strukturierte Daten enorme Chancen. Denn: In den meisten vollständig zu analysieren. Ausgebaut wurde Unternehmen sammle sich im Laufe der auch die IT-Management-Plattform IT Perfor- Zeit eine enorme Menge Wissen an. Doch mance Suite, hinzugekommen seien unter vieles davon bleibe ungenutzt. Informa- anderem Funktionen für Predictive Analytics, tion Management sei daher das Stich- mit denen IT-Probleme identifiziert werden wort, unter dem Anwendern geholfen könnten, bevor sie den Betrieb beeinträchti- werde, Wissen im Unternehmen besser gen würden. Außerdem präsentierte der Kon- zu nutzen. Heute würden nur etwa 15 zern die Deduplizierungs-Appliance HP Prozent der weltweit vorhandenen Daten B6200 StoreOnce Backup System sowie die strukturiert in Datenbanken vorliegen, Meg Whitman, ihres Zeichens neue Speicher-Appliance HP X5000 G2 Network also in einer Form, die Computer direkt HP-Chefin, will den Konzern zurück zu Storage System. Diese sollen Kunden dabei alten Erfolgen bringen. Und damit die verarbeiten können, betonte Jan Zadak, Fehler, die ihre Vorgänger begangen helfen, Informationen, Erkenntnisse und Bilder: HP Executive Vice President Enterprise Sales haben, wieder ausbügeln. Ideen umfassend zu analysieren und bessere und Marketing bei HP. Entscheidungen zu treffen. 10 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  11. 11. HP Discover WELTBLICk Cloud-Angebot wird Sicherheits-Architektur. Dabei massiv ausgebaut würden Personen, Prozesse, Strate- Zudem kündigte das Unternehmen gien und Technologien berücksich- im Rahmen der Kundenkonferenz tigt. Unterstützt werde das Pro- verschiedene Lösungen, Services und gramm durch ein Cloud Protection Zertifizierungen rund um Cloud Com- Center of Excellence. Dort könnten puting an. Unter anderem eine ge- Unternehmen Sicherheitslösungen meinsame Cloud-Plattform von HP für virtuelle und Cloud-Umgebun- tung der Anwendungen. Außerdem Neben zahlreichen und Alcatel-Lucent, die es Telekom- gen testen. könnten Kunden die Datensicherheit ankündigungen munikationsunternehmen ermögli- durch Backup- und Restore-Funktio- rund um Cloud che, Cloud-Dienste über hochverfüg- Enterprise Cloud Services for SAP De- nen steigern und weitere virtuelle Computing präsen­ bare Carrier-Netzwerke automatisch velopment and Sandbox Solution er- LANs zu ihrer Cloud-Umgebung hin- tierte HP auch einige Hardware­ bereitzustellen und zu verwalten. Zu- mögliche es Kunden, SAP Enterprise zufügen und verwalten. Lösungen, unter dem wurde ein Programm zum Resource Planning über eine virtuelle anderem das Schutz von hybriden Cloud-Infra- Private Cloud zu testen und Funktio- Storage Consulting Services for Cloud X5520 G2 Storage System. strukturen angekündigt. nen zu simulieren. Abgerechnet sollen Kunden dabei helfen, die Spei- werde hier nach Bedarf. Das IaaS- cheranforderungen für eine Private Das Cloud Protection Program biete Angebot „HP Enterprise Cloud Servi- Cloud zu erkennen und eine maßge- Dienstleistungen für Strategie-Ent- ces – Compute“ erlaube nun, Anwen- schneiderte Architektur dafür zu ent- wicklung, Planung, Entwurf und dungslasten auf mehrere Server zu werfen. o www.hp.com Einführung einer ganzheitlichen verteilen. Dies verbessere die Leis- MaCHGEHAKT Rückbesinnung auf eigene Stärken Der Technologiekonzern HP hat in den letz- will Whitman hin. Dazu gehört ein klares ten Jahren viel durchlitten. Besonders die Bekenntnis zur Druckersparte, ein ebensol- Monate nach dem Abgang von Mark Hurd, ches zur PC-Sparte. Beide gehörten der CEO also die Zeit unter der Führung des schon zufolge zu HPs Kerngeschäft, um das he- „glück- und erfolglos“ aus dem Business- rum sich alles andere gruppiere. Softwarekonzern SAP ausgeschiedenen Leo Apotheker, zogen HP in die Tiefe – bei Akti- Die Mitarbeiter sollten stolz auf diese bei- onären, den eigenen Mitarbeitern und bei den sein. Auch dem stetigen Absenken des den Kunden. Budgets für Forschung und Entwicklung oder geht der Weg doch eher hin zum „rei- setzte die Managerin ein Ende. Dieses sei nen“ Business-Anbieter. Denn: Viele Berei- Apothekers Aussagen zur Tablet-Strategie, angehoben worden und werde sowohl 2012 che des Consumer-Geschäfts spielen für HP zu den Plänen mit WebOS, zur Drucker- als auch 2013 nochmal erhöht. Im Service- längst keine Rolle mehr. So wurden Digital- sparte, zur Software-Roadmap als auch die Bereich ortet Whitman aber eine Baustelle. kameras bereits abgegeben, mit der Zerstö- wankelmütige Einstellung zur PC-Sparte rung von Palm hat sich auch der Bereich waren durchwegs Versuche eines Ertrin- Hier müsse HP für Kunden transparenter PDA und deren Nachfolger erledigt. Und für kenden, nach einem Strohhalm zu greifen – werden, es müsse genügend Personal für je- die überschaubare Produktpalette bei Note- nur ging der Griff jedes Mal ins Leere. „Ich den Firmenkunden da sein, und es sei an books im Einsteigersegment setzt der Kon- will das HP-Drama aus den Schlagzeilen HP, die richtigen Ansprechpartner zur Verfü- zern auf den Markennamen Compaq. kriegen und durch solche über unsere gu- gung zu stellen, nicht am Kunden, sie zu ten Produkte und Services ersetzen“, finden. Gute Ansatzpunkte, den Kurs des Einzig bei Druckern spielen Geräte für Pri- schmetterte daher die zum Zeitpunkt der Unternehmens wieder in sicheres Fahrwas- vatverbraucher noch eine wichtige Rolle Discover erst seit neun Wochen amtierende ser zu bekommen. Dennoch bleibt viel zu bei HP. Somit stellt sich die Frage, ob HP HP-CEO Meg Whitman in ihrer Keynote tun für HP, vor allem steht aber für die eine Consumer-Marke sein muss, oder ob dem Publikum entgegen. Und traf damit Zukunft eine wichtige Entscheidung an – es nicht einfach reicht, die großen Retailer klar deren Erwartungen. Kontinuität, gute bleibt HP im Consumer- als auch im Unter- zu beliefern und den Abverkauf durch die Produkte, guter Service sind gefragt, zudem nehmens-Geschäft und bei der Eigendefini- Präsenz in deren Regalen und Werbemaß- Innovationsgeist und –wille. Genau dort tion als größtes IT-Unternehmen der Welt nahmen sicherzustellen. monitor.at Februar 2012 % 11Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  12. 12. QR-Codes: Kurzlebiger Boom oder langfristiger Trend? Schwarzweiße Marketing-Lieblinge Sicher sind sie Ihnen auch schon aufgefallen, die seltsam gemusterten Quadrate, die immer öfter auf Produkten und Werbeplakaten zu finden sind. Der Grund: I ­ mmer mehr Unternehmen entdecken die Möglichkeit, Objekte in der realen Welt mittels „Mobile Tagging“ mit digitalen „Mehrwerten“ zu verbinden. von Christine Wahlmüller Ähnlich wie Hieroglyphen, nach der Installation eines Code- aus. Was hier alles ausgelöst wer- Bilder: IQ mobile , iStockphoto/ roccomontoya eingeritzt in die Mauern eines anti- Readers, den es als Gratis-App so- den kann, sehen wir uns noch ge- ken ägyptischen Tempels, geben sie wohl für Android als auch iOS gibt, nauer an. Keine Frage: Der Sieges- ihr Geheimnis nur jenen preis, die denkbar einfach: 1. App aufrufen – zug der Smartphones und die stark wissen, wie es ihnen zu entlocken es öffnet sich zumeist gleich die steigende mobile Internetnutzung ist. Doch im Gegensatz zum auf- Kamera-Anwendung mit einem tragen zur verstärkten Nutzung von wendigen Studium der alten Sym- Scan-Fenster, 2. Smartphone auf QR-Codes bei. bolsprache benötigt man für die den Code richten – fertig. „Übersetzung“ eines QR-Codes dank Die Voraussetzungen sind jedenfalls moderner Technik lediglich ein Der Code wird vom Handy erfasst, sehr gut: 56 Prozent der Österrei- Smartphone. Die Anwendung ist verarbeitet und löst eine Aktion cher besitzen bereits ein Smart- 12 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  13. 13. Mobile Tagging  COVERSTORY •• So lässt sich ein QR Code via Handy „knacken“ phone heißt es im „Mobile Com- umfassende Informationen zu Her- Kategorisiert wird in Private, Public munications Report 2011“, stellung und Herkunft. Versprochen und Commercial Tagging. Bei Pri- veröffentlicht letzten Herbst von wird auch eine detaillierte Regions- vatpersonen geht es oft um die Ver- der Mobile Marketing Association beschreibung sowie Rezepte und linkung von Blogs und Profilen, au- Austria (MMA http://austria. Tipps zur Zubereitung. Damit auch ßerdem kann an Ort und Stelle mmaglobal.com). Während vor al- Nicht-Smartphone-Besitzer an (z. B. Barcode auf dem Auto) mit lem mobiles Surfen und E-Mailver- diese Informationen kommen, ge- dem Handy an eBbay-Auktionen senden für jeden zweiten User langt man auch via Webseite und teilgenommen werden. Darüber hi- 56 Prozent selbstverständlich ist, haben sich Zahlencode dorthin. Hausverstand- naus ermöglichen 2D-Codes auf der Österrei- QR-Codes bzw. Mobile Tagging mit Erfinder Billa hingegen nutzt die Businesskarten das automatische cher besitzen einer Nutzungsrate von zwei Pro- gleiche Technik, um von seinen Speichern von Kontaktdaten im Ad- zent noch nicht durchgesetzt, heißt Flugblättern auf Gewinnspiele, ressbuch des Mobiltelefons. Im öf- bereits ein es allerdings in der Studie. Kochrezepte und die Billa-Face- fentlichen Bereich können hinter Smartphone book-Seite weiterzuleiten. QR-Codes Wegbeschreibungen, Mobile In der Heimat des QR-Codes, in Ja- Fahrplanauskünfte, Kundenrezensi- Communications pan, aber auch anderen asiatischen Spricht man von dieser Technolo- onen oder einfach gemeinnützige Report 2011 Ländern sieht es da ganz anders gie, verwendet man besser den Be- Hinweise zur Verfügung gestellt aus. Hier gehören diese zum Alltag. griff „Mobile Tagging“, denn neben werden. Ein breiter Anwendungsbe- Sie sind ganz selbstverständlich auf dem QR-Code gibt es noch jede reich eröffnet sich via Commercial Werbeplakaten und großen Leucht- Menge anderer 2D-Barcodes (Data- Tagging, da ist die Marketing-Phan- reklamen, genauso wie in Zeitun- Matrix, Aztec, Quickmark etc.). Den- tasie gefordert. Gerade hier spielt gen, Zeitschriften und sogar im noch hat der QR-Code weltweit die die Brandingfähigkeit des Barcodes Fernsehen zu finden. Auch in den größte Verbreitung gefunden und (integriertes Firmenlogo auf dem USA steigt die Beliebtheit. Im Juni sich auf breiter Basis durchgesetzt. Code) oft eine entscheidende Rolle. 2011 nutzten immerhin 14 Mio. Menschen QR-Codes. Das ermittelte Marktforscher Comscore. Was ist ein QR-Code? QR steht für „Quick Response“, also sinnge- Code kann doppelt vergeben werden. Fleisch-Scout und mäß „schnelle Antwort“. QR-Codes wurden Um einen QR-Code zu entschlüsseln bzw. zu Hausverstand bereits 1994 in Japan für den Bereich Logis- „scannen“, benötigt man ein Smartphone Wiewohl QR-Codes auch hierzu- tik des Autoherstellers Toyota entwickelt. mit Internet-Zugang sowie eine Lese-Soft- lande bereits breitenwirksam ein- ware für 2D-Codes (kann kostenlos via Inter- gesetzt werden: etwa von Billa, Dis- Die zweidimensionalen (2D-) Barcodes kön- net heruntergeladen werden). konter Hofer und Libro, aber auch nen nicht nur Zahlen, sondern auch Text auf Plakaten oder von Verlagen verschlüsseln. Rund 4.300 alphanumerische Manche Unternehmen wie etwa Billa bieten bzw. Medien. Zeichen können mit einem QR-Code codiert auch eine eigene App inklusive kostenlosem werden. Einige Unternehmen bieten die Er- QR-Reader an. Als weltweit führende Lese- Hofer hat dafür den „Fleisch Scout“ stellung von QR-Codes an, es gibt im Inter- Software für QR-Codes gilt i-nigma www.­­ ins Leben gerufen. Auf den Paketen net aber auch offene Plattformen, die QR- i-nigma.com. Weitere Downloadmöglichkei- ausgewählter Frischfleischprodukte Codes kostenlos erstellen (siehe z. B. ten finden sich u.a. bei www.neoreader. befindet sich jetzt ein QR-Code. Wer http://2d-code.co.uk/qr-code-generators). com, www.mobiletag.com, www.quick- nun sein Smartphone zückt und Die Risiken: keine Lesegarantie, denn der mark.com oder www.scanlife.com. den Code damit „knackt“, findet monitor.at Februar 2012 % 13Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  14. 14. COVERSTORy Mobile Tagging zu gestalten, dass sie auf dem Dis- Website. Es können auch „versteckt“ play eines Smartphones adäquat an- Informationen oder Nachrichten gezeigt werden können. transferiert werden. In Florida hat die Polizei etwa mittels QR-Code Der Bahnsteig als Sicherheitshinweise ausgegeben. virtueller Supermarkt Prinzipiell lässt sich alles, was sich Anwendungen gibt es bereits viele. bedrucken lässt, auch mit einem Vielgelobt wurde etwa die Kampa- QR-Code versehen: Produktverpa- gne des Händlers Tesco aus Südko- ckungen, Einkaufstaschen, Aufkle- rea. Auf Plakaten in U-Bahnstatio- ber, T-Shirts, Tassen, Schlüsselan- nen wurden Produkte abgebildet, hänger, Stofftiere und vieles mehr. jedes Produkt war dabei mit einem Auf Youtube findet sich bereits eine QR-Code versehen. Der Plakattext Fülle von Videos, die zeigen, wie forderte die Leute auf, den QR-Code vielfältig QR-Codes verwendet wer- mit dem Handy zu scannen. Die den können. (siehe QR-Code links). •• QR-Codes in der Praxis Kunden wurden direkt mit dem On- line-Shop von Tesco verbunden und Auch einige Verlage und Plakat- http://qr1.at ­ Der freie urL­Ver­ Eines ist klar: Ein bloßer Verweis auf konnten die gewünschten Produkte Hersteller haben erkannt, dass QR- kürzungsdienst und eine Website via QR-Code ist zu we- so gleich bestellen. Das Ergebnis: Codes das Print-Repertoire erheb- Qr­Code­Generator nig. Da würde wohl auch eine einfa- Die U-Bahnstation wurde zum vir- lich erweitern können, und zwar in von jungidee°at che URL reichen. Handelt es sich um tuellen Supermarkt und jeder vier Dimensionen: einen langen Link, sieht die Sache Handy-Besitzer zum potenziellen  Interaktion mit dem User (QR- schon anders aus. Was am PC mit Kunden. Tesco wurde für diese ge- Code leitet z. B. auf ein Kontakt- Draufklicken erledigt ist, kann via niale Mobile-Marketing-Idee mit Formular, Gewinnspiel, oder ei- QR-Code mit dem Smartphone dem Grand Prix der Media Lions in nen Fragebogen) ebenso elegant und einfach gelöst Cannes belohnt.  Multimedia-Angebote (der pas- werden. Wichtig ist in jedem Fall, die sende Trailer zum Kinofilm, Aus- Neugierde zu wecken und dem User Digitaler schnitte aus dem Musikalbum) einen Mehrwert zu bieten, um ihn Brückenschlag  standortbezogene Dienste (per •• zum „Einlesen“ zu bewegen. Der User Fest steht, QR-Codes eignen sich Ortungsfunk- http://qr1.at/2qZ sollte wissen, welche Informationen perfekt dazu, crossmedial zu arbei- tion des ihn durch Scannen des Codes erwar- ten und Brücken zwischen der rea- Smartphones YouTube Video: Was man mit Qr­ ten oder aber sich auf eine Überra- len und der virtuellen Welt zu lassen sich je Codes so alles schung freuen. Wichtig ist, die Infor- schlagen, etwa zwischen einem Pla- nach Standort anstellen kann... mationen auf der „Landingpage“ so kat und einer mobil optimierten pas- FÜnF tIPPS FÜR ERFOLGREICHE QR-COdE-KaMPaGnEn Von Harald Winklhofer, Gründer und Geschäftsführer von IQ-Mobile 1. Dialog – aber mit wem? QR-Code-Kampagnen sind für alle selben Informationen wie über das Scannen des QR-Codes. So Smartphone-User, also laut MMA-Studie 56 Prozent der Österrei- können auch all jene mitmachen, die noch kein Smartphone be- cher, geeignet. Die Motivation zur Teilnahme ist für jede Ziel- sitzen. gruppe höher, wenn ein ganz besonderer Anreiz (Sammeln, Gut- 4. Achtung vor Piraten! Wichtig ist die Verwendung eines stan- scheine, Gewinn…) gegeben ist. dardisierten QR-Codes. Ich rate dringend von kostenlos im Inter- 2. Call to Action! Vorab wird die Rolle des QR-Codes in einer Wer- net generierten QR-Codes ab, da diese genauso schnell wieder ge- bekampagne klar definiert und festgelegt, welche Rolle der QR- sperrt oder plötzlich von anderen Unternehmen verwendet Code auslösen soll. Etwa Fan auf Facebook werden, oder das mo- werden können. Erfolgsmessungen am Ende der Kampagne sind bile Portal öffnen und Gutschein abholen fast nicht möglich, denn Reports sind nur aus standardisierten 3. Fit machen! Neue Technologien brauchen einfache Erklärungen. Systemen abzufragen. Genau dort, wo der QR-Code platziert ist (Plakat, Zeitungsinserat), 5. Optimale Info! Nach dem Scannen des Codes soll der Kunde ein wird einfach erklärt, wie das Einscannen des Codes funktioniert. optimales Info-Angebot am Handy angezeigt bekommen. Wir Durch das Einsenden eines SMS-Keywords erhält der Nutzer die- empfehlen daher auch dringend, ein mobiles Portal einzuplanen. 14 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  15. 15. Mobile Tagging COVERSTORy sende Inhalte anzeigen, z. B. Code statt Schokolade Kinos in der Nähe)  tagesaktuelle Inhalte oder weiter- Betreut von IQ mobile, setzt tele. führende Informationen ring bereits seit Jahren bei jeder Der QR-Code lässt sich aber nicht nur Jugendkampange QR-Codes ein. drucken, sondern etwa auch als (tem- Auch die heimischen Postmanager poräres oder echtes) Tattoo wirkungs- ließen sich überzeugen und im voll platzieren. Etwas krass ist die November 2010 3,3 Mio. Advent- QR-Code-Frisur. Auffällig ist es, den kalender in ganz Österreich vertei- QR-Code in der Umwelt zu platzieren len. Anstatt Schokolade versteck- - etwa gebildet aus Steinen, Erde ten sich hinter den Türchen oder Sand, als Hotel, das wie ein rie- QR-Codes, die zu Gewinnspielen siger QR-Code aussieht, oder in ein und Gutscheinen ausgewählter Getreidefeld gemäht. Auch für oder Postpartner führten. 40.000 mal mit Lebensmitteln lässt sich der QR- wurden die QR-Codes bei dieser Code nutzen, etwa als Schmuck oder als Werbebotschaft auf Torten oder Kampagne „gescannt“. ganz prominent am historischen „Bergfried“ ein großer QR-Code. •• iQ­Mobile­Kampa­ Keksen (www.qkies.de). Ein anderer innovativer Anbieter gnen: Post­advent­ ist jungidee°at (www.jungidee.at). Fazit kalender, tele.ring, Mobile Marketing „Wir sind auf Innovation speziali- Wie die Zukunft der QR-Codes aus- Nokia, Samsung Als einer der „Stars“ der Mobile- siert“, sagen die beiden Inhaber sehen wird, darüber sind die Mei- Marketing-Szene in Österreich gilt und diplomierten Informatiker Pe- nungen geteilt. Es reicht von der IQ mobile (www.iq-mobile.at). Das ter Hlavac und Stephan Zavrel. Im vollen Überzeugung bis hin zum 2006 gegründete Unternehmen mit August vergangenen Jahres star- „kurzlebigen Marketing-Gag“. „Die derzeit 17 Mitarbeitern hat laut ei- tete jungidee°at den freien URL- Technologie ist umständlich und genen Angaben bereits rund 500 Verkürzungsdienst und QR-Code- überholt – in zwei Jahren sind die Mobile-Advertising-Kampagnen für Generator qr1°at (http://qr1.at). QR-Codes nicht mehr sexy, dann rund 200 Kunden in 17 Ländern re- Damit kann ein QR-Code für einen sind sie auch wieder weg“, glaubt alisiert. „Wir konnten unseren Ge- beliebigen Link erzeugt werden. Computer-Experte Martin Ebner winn 2011 im Vergleich zum Vor- Außerdem lässt sich damit verfol- von der TU Graz. Viel mehr Chan- jahr um ein Drittel steigern, gen, wann und von welchem Gerät cen räumen Experten wie Ebner zu- nachdem wir von 2009 auf 2010 dieser gescannt wurde. „Wir haben künft ig dem Bereich Near Field um 100 Prozent gewachsen sind“, die passenden Zutaten für eine an Communications (ermöglicht Da- freut sich Geschäft sführer Harald Ihre Anforderungen optimal ange- tenaustausch und Transaktionen Winkelhofer. passte mobile Landingpage - sei es mit Mobiltelefonen über kurze Dis- eine Kontaktseite, ein Gewinn- tanzen) und dem großen Feld der Mit QR-Codes hat sich der Umtrie- spiel, ein mobiler Webshop oder Augmented Reality (übersetzt etwa: bige bereits seit langem beschäf- eine Umfrage -, und wir hosten erweiterte Realität) ein. Darunter •• tigt. „Sie waren bei iQ mobile da- selbstverständlich auch Ihr mobi- versteht man die computerge- auch so kann ein Konzertticket her vom Start weg ein wichtiges les Landeerlebnis“, bieten Hlavac stützte Erweiterung der Realitäts- aussehen Thema“, sagt Winkelhofer. Für und Zavrel ihren Kunden auch Un- wahrnehmung. Kampagnen werden nur standardi- terstützung für QR-Code-Kampag- sierte QR-Codes (etwa von Neome- nen. Bis es jedoch so weit ist, ist auch dia) eingesetzt. Der Preis für eine hierzulande durch die steigende Kampagne bewegt sich zwischen Einen eigenen Bereich für QR-Code- Nutzung von Smartpho- 800 und etwa 5.000 Euro. „Der ge- Marketing bietet das deutsche Un- nes, die einfache ringere Preis steht für eine Kampa- ternehmen Becta (www.becta.de). Handhabung und die gne, wo z. B. eine einfache Text- Am wichtigsten sei es „ dem Kun- treibende Wir- seite dahinter steht. Mehr kostet den mit dem QR-Code einen deutli- kung der es, wenn ein optimierter Content chen Mehrwert zu bieten“, heißt es Werbeindust- dahinter liegt, wie etwa ein Stau- ganz klar auf der Website. Vor kur- rie mit einer finder oder ein Formular für eine zem hat der in der kleinen deut- zunehmen- Probefahrt“, sagt Winkelhofer. Eine schen Stadt Bruchsal angesiedelte den Verbrei- www.qkies.de Erfolgsmessung ist fixer Bestand- Anbieter einen Stadtrundgang via tung von QR- teil einer Kampagne. QR-Code realisiert. Und so prangt Codes zu rechnen. o monitor.at Februar 2012 % 15Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  16. 16. IT-Trends 2012: nutzerzentriert, mobil und flexibel Die Zukunft der IT Cloud Computing, Mobility, Big Data, Consumerization oder Social Media – (IaaS), also Rechen- und Speicher- ressourcen aus dem Netz, mittler- die Liste der Trends, die 2012 auf die Unternehmens-IT zukommen, ist weile massenhaft. lang. Klar ist, dass diese heuer weiter aus den angestammten Bereichen Auch das Thema Anwendungsinfra- im Rechenzentrum herauswandern wird. Gerade für KMU bieten sich struktur aus der Cloud (Platform as dadurch viele Möglichkeiten. Einerseits wird der IT-Einsatz flexibler, immer a Service, PaaS) nimmt heuer ver- mehr Wege, ein strategisches Ziel zu erreichen, stehen zur Verfügung. stärkt konkrete Züge an. Verschie- dene Hersteller bieten mittlerweile Andererseits wird IT-Nutzung immer günstiger, Cloud und Co. sorgen für Web-zentrische Rapid-Application- transparente Kosten. Development-Umgebungen. Und die Nutzung von Software-as-a-Service- von Thomas Mach Angeboten (SaaS) gehören bereits heute zum fixen Repertoire vieler Unternehmen. Einer der wichtigsten Trends durchaus stark Cloud Services (zum lautet daher – wie schon im vergan- Beispiel Evernote oder Google Docs) Analysten des Beratungshauses genen Jahr – Cloud Computing. Ge- nutzen. Die skeptische Grundhal- Gartner prophezeien dementspre- trieben von einem grundlegenden tung soll 2012 abgebaut werden, chend, dass heuer 75 Prozent der Wandel – Business-IT wird zuneh- die Erkenntnis, dass Virtualisierung, Soft warehäuser zumindest einige mend zum Service – kommt das breitbandige Vernetzung, Mobile Funktionen als Services bereitstel- Bilder: iStockphoto | .shock, Samsung Thema heuer, so prophezeien Markt- Computing und immer bessere Inf- len werden. Bis 2015 sollen Gartner forscher unisono, endlich auch in den rastrukturlösungen zu einem Para- zufolge dann nahezu alle Soft - Köpfen der Mitarbeiter an. digmenwechsel in der Business-IT wareanbieter mehr oder weniger führen, werde verstärkt um sich umfangreiche, servicebasierende Denn diese haben sich bislang viel- greifen. Business-Soft ware-Funktionen an- fach dem Business-Cloud-Trend bieten. Gerade für kleine und mitt- entzogen. Selbst wenn dieselben Wenig Wunder, finden sich etwa In- lere Betriebe ist Cloud Computing zu- Mitarbeiter im privaten Umfeld frastructure-as-a-Service-Angebote nehmend eine interessante 16 % Februar 2012 monitor.atPersönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at
  17. 17. IT-Trends 2012 MARKT Alternative zu bestehenden Model- selber bestimmen, was er will und len. Schon bisher haben KMU So - was nicht.“ ware-Lösungen eher gekau denn selbst entwickelt. Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack, sieht dies ähnlich: Ein Punkt, der den Cloud-Anbietern „Das Thema Cloud Computing wird entgegenkommt, können sie mitun- die Unternehmen 2012 weiter ver- ter doch nicht nur die So ware an stärkt beschä igen.“ Laut einem sich, sondern den gesamten Prozess unlängst von Cisco Systems veröf- als Service anbieten. Anstatt eine fentlichten Bericht, verweist Böh- kostspielige Inhouse-IT zu pflegen, ret, steige der Cloud-bezogene Netz- lassen sich Services einfach aus der werk-Traffic jährlich um 66 Prozent. Cloud beziehen. Flossen 2010 noch 130 Exabyte durch Cloud-Netzwerke, rechnet Daten die Basis der Business-Appli- Dadurch sinken die Anschaffungs- Cisco 2015 mit 1,6 Zettabyte. kationen, sind es mittlerweile (und •• Einer der wichtigs- kosten, vielfach auch die Betriebs- „Cloud-Computing bietet zwar eine kün ig) vor allem sogenannte un- ten Trends 2012 ist kosten, Einführungszeiten werden Speicheroptimierung ohne Bindung strukturierte Daten. Mobility. Zuneh- kürzer und Support und Wartung an eine dedizierte Infrastruktur, mend mehr Geräte bereiten keine Sorgen mehr, da sie aber die Grundlage dieser Technolo- Dazu zählen beispielsweise Videos, wandern in die Un- ternehmens-IT und in Händen des Providers liegen. gie bilden nach wie vor Hard- Bilder sowie Texte. Geräte wie wollen auf Res- warekomponenten. Somit ist auch Smartphones und Tablets, die milli- sourcen zugreifen. Auf Cloud-Nutzer diese Speicherlösung nicht vor onenfach in Unternehmen Einzug kommen zahlreiche Datenverlust gefeit. Wichtig für die halten, sowie die explodierende Herausforderungen zu Kunden von Cloud-Diensten ist es, Nutzung von Social Media werden, Doch Cloud Computing hat heuer sich vor solchen Verlusten rechtlich prophezeien Marktforscher, ein bis- auch verschiedene Herausforderun- abzusichern.“ lang nie gesehenes Datenchaos gen zu bewältigen, etwa beim schaffen. Es gilt daher zu überlegen, Thema Datenaustausch zwischen Unstrukturierte Daten wie Unternehmen die wachsende verschiedenen Cloud-Standorten. effizienter nutzen Datenflut kanalisieren sollen. „Das Replizieren von Daten zwi- Ein anderer wichtiger Trend, der schen unterschiedlichen Standorten 2012 auf Unternehmen zukommt, Eine hohe Anforderung, waren doch beziehungsweise Rechenzentren so- ist im Bereich der Business Intelli- schon in der Vergangenheit Bemü- wie das Bereitstellen von unterneh- gence angesiedelt. So dür e sich hungen, etwa die Datenqualität in menskritischen Anwendungen über das Thema Big Data zur größten Unternehmen sicherstellen zu wol- die Cloud bleibt ohne Technologien Herausforderung rund um Analyse len, nur selten von Erfolg gekrönt. „Der Vor- wie WAN-Optimierung Stückwerk, und Business Intelligence entwi- Daher braucht es in Unternehmen ein Faktor, den viele CIOs überse- ckeln. spätestens heuer eine klare Strate- marsch von hen”, warnt dementsprechend gie für den Umgang mit struktu- privaten IT- David Hughes, Chief Technology Das Wachstum der Datenmengen rierten und unstrukturierten Daten. Geräten wie Officer beim WAN-Optimierer Silver soll ungebremst weitergehen, so die Der klassische BI-Ansatz, eine or- Smartphones Peak Systems. einhellige Meinung der Marktfor- dentlich aufgeräumte Dateninstanz scher. Nachdem das weltweite Vo- als Basis der Unternehmens-IT zu und Tablet in Dennoch sei 2012 das Jahr der Cloud, lumen digitaler Daten 2011 die schaffen, hat sich angesichts der Unterneh- betont indes Oliver Krizek, seines Zei- Zettabyte-Barriere durchbrochen Entwicklungen rund um Big Data mensnetzen chens CEO der Navax-Unterneh- hat, werden die Datenberge weiter allerdings überholt. mensgruppe. „Vor allem die Kommu- rasant wachsen. So sollen heuer 2,7 ist nicht zu nikation wird über das Thema Cloud Zettabyte und bis 2015 rund 8 Zahlreiche Anbieter im BI-Segment stoppen.“ einen Höhenflug antreten. Mobile Zettabyte erreicht werden. haben sich bereits auf diesen Trend Endgeräte führen zu schlanker So - eingestellt und bieten entspre- DAVID HUGHES Chief Technology ware und einer allgegenwärtigen Ver- Allerdings ist nicht vorrangig das chende Lösungen an. Anders sieht Officer bei Silver Peak fügbarkeit von Daten. Zudem kommt, Datenvolumen das Problem. Statt- es bei den Anwendern aus, laut den Systems dass mit dem Durchbruch der mobi- dessen bereitet die Zusammenset- Auguren von Gartner seien die len Endgeräte auch Marketing-The- zung der Daten CIOs immer wieder meisten Unternehmen auf Big Data men mit und auf diesen Geräten im- schlaflose Nächte. Denn: Bildeten in bislang nur schlecht vorbereitet. So mer häufiger werden. Der User kann der Vergangenheit gut strukturierte sollen, prophezeit Gartner, bis 2016 monitor.at FEBRUAR 2012 % 17Persönliches Exemplar von manfred.salfinger@hotmail.com, alle Rechte vorbehalten. Nutzungsbedingungen unter www.austria-kiosk.at

×