50. AK Berlin-Brandenburg Bilden Nachhaltigkeit und Wachstum eine Einheit?                                                ...
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Soziale Kennzahlen          Aus- und Weiterbildung der MA          Gleichstellung von Mann und Frau          Arbeitspla...
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ArbeitsgruppenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 |...
Arbeitsgruppen                                                                                                            ...
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Welche Fragen wollen wir beantworten ? 1. Was ist für uns Nachhaltigkeit ? 2. Wie übersetzen wir das in ein innovatives Ge...
Was ist für uns Nachhaltigkeit ?              Langfristig, wiederkehrend, stabil (dabei bleiben)              Ressourcen...
Wie übersetzen wir das in ein innovativesGeschäftsmodell (Wie soll damit Geldverdient werden) ?Beispiel: Betreiben von Str...
Wie erstellen wir ein passenden Business- Plan (Wo kommt das Geld her) ?Beispiel: Betreiben von Straßenbahnen mit einer En...
Arbeitsgruppe 3 Wie können wir Nachhaltigkeit sichern trotz volatiler Umfeldbedingungen? Welche Parameter sollten wir dabe...
Nachhaltigkeit ist die angemessene Berücksichtigung aller Stakeholder-InteressenInternationaler Controller Verein eV | www...
Alle Märkte müssen ein ausgewogenes Verhältnis habenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK B...
je besser die Balance des Dreiklangs ist, um so größer ist die NachhaltigkeitInternationaler Controller Verein eV | www.co...
Arbeitsgruppe 4                                                                                            Ist die Sicheru...
Dreiklang der Nachhaltigkeit - Fokus unserer Betrachtung -                                                                ...
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Arbeitsgruppe 5:Ist nicht Wohlstand mehr als Nachhaltigkeit? Was ist beiunterschiedlichen Werte- und Kultursystemen zuberü...
Ist Wohlstand mehr als Nachhaltigkeit? Ausgehend vom Menschen und seinen Erwartungen:   - die Erwartung ist individuell   ...
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    1. 1. 50. AK Berlin-Brandenburg Bilden Nachhaltigkeit und Wachstum eine Einheit? Fabian Walther Jörn Ney Renate Mehner Walter Schmidt Melanie RoyInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 48. AKT 08.04.11 | Seite 1
    2. 2. Jörn Ney: Warum Wachstum – Grenzen des Wachstums – volkwirtschaftlicher RahmenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 48. AKT 08.04.11 | Seite 2
    3. 3. Dreiklang der Nachhaltigkeit Allokation der Ressourcen Geldsysteme und Wachstum Gewinn- Verwendung vs. Eigenkapital- RenditeInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 3
    4. 4. Status Quo Fehlende oder falsche politische und monetäre Anreize fördern sozial und ökologisch nicht tragfähige Wirtschaftssysteme: Aufblähen der rein spekulativen Liquidität auf das 9-fache des BSP. Kanibalisierung von Entwicklungshilfe durch Subventionen (Bsp. EU Subventionen in der Landwirtschaft). Großes Ungleichgewicht der Vermögen (50% des Gesamtvermögens in Deutschland gehört den 500 reichsten Deutschen*). Große Verflechtung der Unternehmen verstärken die Wirkung von Marktverwerfungen. Gerade die Großbanken nehmen eine Vorherrschende Stellung ein und werden zudem immer wieder mit frischem Kapital versorgt. *Taz 28/29.01.2011 –Reiche brauchen keine KorruptionInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 4
    5. 5. Das moderne Geldsystem als Wachstumstreiber Die moderne Form des Geldes (Emission durch Kredite => Kreditgeld) erfordert qualitatives Wachstum durch Innovation Da die emittierte Geldmenge dem Volumen der zu tilgenden Verbindlichkeiten entspricht, können die Zinsen real nur durch qualitatives Wachstum per Innovationen erwirtschaftet werden (Steigerung der Kaufkraft des Geldes vs. Inflation) Kreditgeld hat den Charakter eines Wertschöpfungs- und Innovations- Versprechens. Die Verletzung dieses Versprechens führt zu Spekulations-BlasenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 5
    6. 6. Kann ich Nachhaltigkeit erreichen ohne Wachstum?  Wirtschaftliches Wachstum reduziert Armut und Hunger (Beispiel China)  Neue Technologien können ökologische Probleme lösen (Recycling)  Wirtschaftliche Unabhängigkeit fördert Bildung und Selbstverwaltung  Wachstum fördert Ausbildung und Selbstbestimmung  Das Streben nach „mehr“ ist menschlich  Stillstand bedeutet den Status Quo zu erhalten und Wohlstandsverlust - ABER  Wachstum benötigt Ressourcen  einseitiges Wachstum führt zu sozialer Ungerechtigkeit - LÖSUNG  Innovationen, die alle Ebenen gleichermaßen berücksichtigenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 6
    7. 7. Innovationen Recycling Förderung von Stoffwindeln zur Vermeidung von Müll in England und Australien. In China existiert ein Markt von 40 Mill Kindern unter 2 Jahren. Weitere Alternative: Kompostierbare Wegwerfwindeln. Effektive Nutzung von Biogasen von Deponien zur Erzeugung von Strom Dezentrale Versorgung Intelligente Stromnetze ermöglichen eine effektive Nutzung nachhaltig betriebener und dezentraler Stromerzeugung Fair Trade Tee, Kaffee, Schokolade …Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 7
    8. 8. Ressourcenknappheit und soziales Gleichgewicht als WachstumsgrenzenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 8
    9. 9. Schaffen neuer Wachstumsräume durch InnovationenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 9
    10. 10. Schaffen von Wohlfahrt durch Nachhaltigkeit ÖkonomieInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 10
    11. 11. Renate Mehner: Was verstehen wir unter Wachstum? Kann es Nachhaltigkeit ohne Wachstum geben?Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 48. AKT 08.04.11 | Seite 11
    12. 12. Was verstehen wir unter Wachstum?  Wachstum = Entwicklung (Wechselspiel qualitativ/quantitativ)  Wachstum als Triebfeder in der Volkswirtschaft und ihren Teilnehmern  Unternehmen  Wachstum als Chance im unternehmerischen Wettbewerb  Wachstum als Garant, Bestehendes zu bewahren und Neues zu gestalten: BALANCE E erfolgreich gehen W G  Wachstum als Grundlage für Perspektive, Wohlstand, Ansehen und Glück ökonomisch ökologisch sozialInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 12
    13. 13. Welche Ausprägungen von Wachstum gibt es?Quantitatives Wachstum Qualitatives WachstumInternes Wachstum Externes WachstumLineares Wachstum Exponentielles Wachstum Visionen und Qualitative Ziele „Null“- Wachstum Verwendung des (Satz der Energie-Erhaltung) Unternehmens- gewinns Geschäftsmodell „Grünes“ Wachstum Ressourcen- Ökologische und begrenzung (Ansatz Böll-Stiftung) soziale Aspekte so berücksichtigen, um damit „Geld „Nachhaltiges“ Innovation als Schlüssel zu verdienen“ Wachstum Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 13
    14. 14. Die „Logik“ von quantitativem und qualitativen Wachstum Quantitativ: nur mehr Menge („ceterus paribus“) Qualitativ: - gleiche Menge in weniger Zeit - gleiche oder größere Menge in anderer Qualität / mit mehr Parametern - weniger Zeit- und/oder Ressourceneinsatz pro Einheit - Wertschöpfung erhöhen - Lebenszyklus von Produkten verlängern -… Unternehmensstrategie und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Ausrichtung des GeschäftsmodellsInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 14
    15. 15. Die „Mathematik“ exponentiellen WachstumsAlbert Einstein: „Die größte Erfindung des menschlichen Geistes ? – Die Zinseszinsen !“Lineares Wachstum:Die Zunahme pro Zeiteinheit ändert sich um einen festen Betrag.Exponentielles Wachstum:Die Zunahme pro Zeiteinheit ändert sich um einen festen Prozentsatz. 2 Kennzahlen des exponentiellen Wachstums:  Verdopplungszahl in Jahren 70 (Konstante) / Wachstumsrate  Verdopplungsmenge Beispiele: Google, Apple, Schlecker ! Wachstum qualitativ „begleiten“ ! Wachstum wird von den Menschen / Mitarbeitern getragen ! Veränderungen „beherrschen“ - Chancen und Risiken ! Dynamik „managen“ – Geschäftsmodell und ProzesseInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 15
    16. 16. Was heißt nachhaltiges Wachstum? Balance der ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung in der Volkswirtschaft und den Unternehmen Herausforderung, Nachhaltigkeit in die Standards of Performance der Unternehmen zu integrieren  Ressourceneffizienz und regenerative Ressourcen  Ressourcenproduktivität muss sich schneller verbessern als die Arbeitsproduktivität („globale Rahmenbedingungen“)  Verbesserungsprozesse und Innovation sind zwingend notwendig  Nachhaltigkeit bedingt qualitatives Wachstum  Innovation als Schlüssel Kein nachhaltiges Wachstum ohne soziale Fairness  keine Diskrepanz zur tagtäglichen Lebensrealität der Menschen  kreative Entwicklungspotenziale der Mitarbeiter  Wertewandel (bewusstes Handeln, Entschleunigung, Einfachheit)Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 16
    17. 17. Nachhaltiges Wachstums aus betriebs- wirtschaftlicher (Unternehmens-)Sicht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Gesetze, Verordnungen …) Unternehmerische Verantwortung: Chancen, Risiken, Strategien Unternehmerisches Bekenntnis zur Nachhaltigkeit (Geschäftsmodell) Fragen: - Wozu sind wir da? - Welche Perspektiven haben wir? - Wie ist unser zukünftiger Weg? - Wie ist unsere finanzielle Basis? Neue Wege gehen: Ideen, Wünsche, Visionen führen zu Geschäften und zu Beständigkeit Die Arbeit dazu wird von Menschen gemacht: Alle Mitarbeiter auf dem W E G mitnehmen und motivieren, ihre Potentiale „heben“…Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 17
    18. 18. Besinnung auf betriebswirtschaftliche Basics und Regeln  Balance in der Gewinnverwendung zwischen Investitionen und Konsolidierung  Investment zu AfA p.a. („Sich nicht übernehmen !“)  Liquididät sichern: - stringentes Forderungsmanagement - Bestandsmanagement - Cash-Forecasting - „Ausgaben“-Kontrolle / Genehmigung - Kredite sind dann sinnvoll, wenn sie Innovationen finanzieren!  Ausrichtung an „Goldenen Bilanzregeln“: - Langfristiges Vermögen langfristig finanzieren ! - Fristenkongruenz zwischen Mittelherkunft und Mittelverwendung einhalten !  Balance Kosten / Kostensenkung und Sicherung der Zukunftsfähigkeit (Technische Basis und Mitarbeiter / Struktur und Qualifikation, …)  Zusammenarbeit mit Partnern / StakeholdernInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 18
    19. 19. Walter Schmidt: Mit messbaren Zielen zur nachhaltigem Wachstum führenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 48. AKT 08.04.11 | Seite 19
    20. 20. Was ist der Sinn von Wachstum ? "Die neue Definition von Wachstum heißt "Die neue Definition von Wachstum heißt nicht länger nur mehr Konsum, sondern nicht länger nur mehr Konsum, sondern mehr Lebensqualität und Glück." mehr Lebensqualität und Glück." ___________________ ___________________ Michael Kuhndt (*1941), Konsumforscher Michael Kuhndt (*1941), KonsumforscherInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 20
    21. 21. Controller‘s Aufgabe:Den Zielen Sinn verleihen Wie verbinden wir Nachhaltigkeits- Bilder Ziele mit unserem Geschäftsmodell ? (Vision) Welche dieser Ziele sind dabei für uns Maß-geblich ? bewahren Wie viel Geldüberschuss müssen & verändern wir erwirtschaften, um unsere Sinn für Sinn für Ziele realisieren zu können ? Ziele Andere uns Woran merken wir, dass wir und unsere relevanten Stakeholder Messbarkeit Erfolg haben ? Wie sorgen wir dafür, dass unsere Stimmige Kennzahlen für die beteiligten Akteure Kennzahlen stimmig sind (DIN SPEC 1086) ? o verständlich o handhabbar o bedeutsamInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 21
    22. 22. Tragende Geschäfts-Idee Welche Geschäfts-Idee kann unser nachhaltiges Wachstum tragen? Controller‘s Fragen: oGehört innovatives Wachstum zu unseren Werten ? oWie schnell wollen wir vorgehen ? oReicht es, aus eigener Kraft innovativ zu sein ? oIst es mit unseren Werten vereinbar,o Werte: Worauf sind wir stolz? Innovation durch „fremde“ Dritte zu finanzieren, um schnell zu sein ?o Mission: Für wen sind wir da? oWollen wir dabei auch strategischeo Vision: Was streben wir an? Abhängigkeit hinnehmen durch Beispiel: Aufnahme von Krediten für die Tilgung von Krediten ? „Vorsprung durch Technik“Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 22 o…
    23. 23. Wie soll das nachhaltige Geschäftsmodellaussehen ? Wie "ticken" Kunden mit jenen Bedürfnissen, die wir Welche Produkte / Tätigkeiten / befriedigen wollen? Kunden-Typ Technologien beherrschen wir Passen diese Kunden zu uns? besonders gut? Haben wir dazu die passenden Lieferanten und Kooperationspartner? Kundenbedürfnis Kernkompetenz Welche Bedürfnisse wollen wir mit unserem Leistungsangebot Welche(s) Kundenbedürfnis(se) befriedigen? Haben wir können wir mit unserer Kernkompetenz besser bedienen dazu die passenden Einzigartigkeit als alle Wettbewerber? Kunden? Passen wir zu diesem Kundentyp? Welches Umsatz- und Margen-Potenzial kann mit diesem Geschäftsmodell erschlossen werden?Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 23
    24. 24. Welche Ziele sind dabei für unsMaß-geblich ? Mit Projekten verändernInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 24
    25. 25. Wie viel Geldüberschuss ist erforderlich,um unsere Ziele realisieren zu können ?Basis der 3..5-Jahres-Planung:Geldströme auf die Ziele ausrichtenVom erforderlichen Ertrag her rechnen Umsatz Investoren offene Posten u.ä. Gesellschaft (z.B. Fördermittel) Auszahlungen Erträge = Geld für die Kosten = Geld für Erzeugung, Zukunft der Organisation Erwerb und Vermarktung von Produkten & Leistungen Ersatz-Invest / Vorräte Lohn & Gehalt Neu-Invest Lieferung & Leistung Fortbildung Tilgung & Zinsen neue Produkte Steuern & Abgaben Rücklage/ Entnahme Kapital-KostenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 25
    26. 26. Woran merken wir, dass wir und unsererelevanten Stakeholder Erfolg haben ? Mit messbaren Zielen führenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 26
    27. 27. Wie sichern wir die Stimmigkeitunserer Kennzahlen ?  verständlich: Stimmigkeit Stellen Sie sicher, dass die Zielgruppe verstanden hat, was Sie meinen.  handhabbar: Sorgen Sie dafür, dass die Zielgruppe in der Lage ist, die von Ihnen gestellten Anforderungen zu erfüllen.Controller‘s Frage :  bedeutsam:Haben wir ein stimmiges Stellen Sie sicher, dass das für dieKommunikations- Zielgruppe wichtig ist und NutzenControlling ? stiftet.Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 27
    28. 28. Melanie Roy: Was können Controller tun? Die Verantwortung des ControllersInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 48. AKT 08.04.11 | Seite 28
    29. 29. Zitat aus dem Nachhaltigkeitsbericht der Deutschen Bahn „Die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens wird bestimmt durch die nachhaltige Ausrichtung seines Geschäfts. Drei Kernfaktoren sind hierfür entscheiden: langfristiger ökonomischer Erfolg, Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Gesellschaft und die Beachtung ökologischer Notwendigkeiten.“ Quelle: DB Nachhaltigkeitsbericht 2012, S.3Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 29
    30. 30. Die 10 Kernelemente des ICV 1. Dauerhafte Wertsteigerung 2. Über die Kosten hinaus 3. Nicht mit Symptom begnügen 4. Innovation und Wettbewerbsvorteile 5. Das Tun im Vordergrund 6. Verantwortung übernehmen 7. Business Partner statt Zahlenknecht 8. Die Menschen hinter den Zahlen sehen 9. Werte des Unternehmens vertreten 10. Integer seinInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 30
    31. 31. Die Verantwortung des Controller Nachhaltigkeit sichtbar machen Innovative Arbeit am Geschäftsmodell Reporting anpassen bestehendes Kennzahlensystem verändern … Beispiele für Kennzahlen, die die Nachhaltigkeit messenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 31
    32. 32. Ökologische Kennzahlen  Ressourceneinsatz  Emissionen  Abfälle  Umweltereignisse und Transportunfälle  …Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 32
    33. 33. Soziale Kennzahlen  Aus- und Weiterbildung der MA  Gleichstellung von Mann und Frau  Arbeitsplatzsicherheit  Globale soziale Verantwortung  …Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 33
    34. 34. Kennzahlen die Wachstum messen  Marktanteil  Produktpalette  Umsatz  Struktur der Gewinn-Verwendung  Wachstum der StammbelegschaftInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 34
    35. 35. Neue Kennzahlen, die Integration von Wachstum und Nachhaltigkeit messen da setzten wir auf EURE KreativitätInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 35
    36. 36. ArbeitsgruppenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 36
    37. 37. Arbeitsgruppen Fragen • Welche Ziele können Controller formulieren, um nachhaltiges Wachstum zu fördern und wie können wir dieses Ziele messen? • Wie können wir innovative Geschäftsmodelle gestalten und in Business-Pläne umsetzen? (an einem konkreten Beispiel demonstrieren) • Wie können wir besser auf volatile Umfeldbedingungen reagieren? Welche Parameter sollten wir dabei im Fokus haben? • Kann ein Schrumpfen auch nachhaltig sein? • Ist Wohlfahrt mehr als Nachhaltigkeit? Was ist bei unterschiedlichen Werte- und Kultursysremen zu berücksichtigen?Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 37
    38. 38. Arbeitsgruppe 1 Welche Ziele können Controller formulieren, um nachhaltiges Wachstum zu fördern und wie können wir diese Ziele messen Jörn Ney, Melanie Roy, Ulrich Wilke, Klaus KieslingerInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 38
    39. 39. Prämissen Controller: es geht um Unternehmen (nicht um Volkswirtschaften) Wie sieht Vision, Mission und Strategie des Unternehmens aus? Unternehmensstrategie hat als klares Ziel das nachhaltige Wachstum (?)Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 39
    40. 40. Maßnahmen / Erste Schritte Unternehmensziele Überdenken, strategische Diskussion mit dem Management beginnen Mit kleinen Maßnahmen im eigenen Wirkfeld beginnen Kollegen dafür begeistern: Resultate den Managern vorstellenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 40
    41. 41. Ziele Alle 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) sollen berücksichtigt werden. Bestehende Ziele hinsichtlich Ihrer Auswirkungen auf alle 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit prüfen! Habe ich bisher nur ökonomische Aspekte berücksichtigt? Kurzfristige / langfristige Betrachtung Immer auf Branchen- und Unternehmensspezifika achtenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 41
    42. 42. Ziele / Kennzahlen Innovationsziele: Umgesetzte Innovationsprojekte Kosten/Nutzen (Unternehmen, Gesellschaft, Umwelt) Umsatzanteil der Innovationen am Gesamtumsatz Mitarbeiterbindung Markt / Kunde: Marktanteile Umsatzwachstum welche Kunden, welche Länder? Ressourcencheck: Personal Geld Liquiditätssicherung Gewinnverwendung vs. AusschüttungsquoteInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 42
    43. 43. Ziele / Kennzahlen Investitionen (rechtzeitig und in ausreichender Qualität und Quantität) Umweltauswirkungen: z.B. CO2 Immission reduzieren um x % verwendete Verpackungsmaterialien und Menge Ausschussvermeidung Nicht nur Recycling, sondern auch Verwertungszyklus bis zum endgültigen Verbrauch Soziales: Frauenquote / Männerquote Fluktuationsquote Anteil ältere Mitarbeiter in Verbindung mit deren Zufriedenheit zur Verfügung gestellte Ressourcen für NPOsInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 43
    44. 44. Arbeitsgruppe 2 Wie können wir innovative Geschäftsmodelle gestalten und in Business-Pläne umsetzen? (an einem konkreten Beispiel demonstrieren) Andreas Krimpmann Annette Detzkies Renate Mehner Annette Siering Axel Meyl Walter SchmidtInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 44
    45. 45. Welche Fragen wollen wir beantworten ? 1. Was ist für uns Nachhaltigkeit ? 2. Wie übersetzen wir das in ein innovatives Geschäftsmodell (Wie soll damit Geld verdient werden) ? 3. Wie erstellen wir ein passenden Business-Plan (Wo kommt das Geld her) ?Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 45
    46. 46. Was ist für uns Nachhaltigkeit ?  Langfristig, wiederkehrend, stabil (dabei bleiben)  Ressourcen-Bewahrung, effektivere (zielbezogene) Nutzung von Ressourcen, Erschließung von Ressourcen, Erweiterung von Ressourcen durch Transformation (Heben auf ein anderes qualitatives Niveau)  Verknüpfung von ökologisch, sozial und ökonomisch (jeder Aspekt bedingt den anderen)  Reputation, Image, Werte, Traditionen  Wettbewerbsvorteile gestalten (mit meinen Kunden, Partnern etc.)Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 46
    47. 47. Wie übersetzen wir das in ein innovativesGeschäftsmodell (Wie soll damit Geldverdient werden) ?Beispiel: Betreiben von Straßenbahnen mit einer Energie-Bilanz von NullTechnische Grund-Lösung schaffen o Effizienter Energieverbrauch (Reibungsverluste minimieren) o Möglichkeiten für regenerative Energie-Erzeugung nutzen o Energie-Bilanz ausgleichenSetzen von Prämissen o Fahrpreise, Finanzierungs-Mix, Partner, etc.Strategischer Maßnahmenplan o Marktstudien, basic design, Kostenstudien, etc.Grobe Wirtschaftlichkeits-Rechnung o Was kosten die Investitionen o Wie gestalten sich zukünftig die laufenden Kosten-/Nutzen-Relationen o Wer soll die Investitionen finanzieren (entsprechend den Prämissen Mix aus Innen, Gesellschafter, Banken)Kommunikationsstrategie (Stakeholder überzeugen)Auf dieser Basis Einzigartigkeit, Kernkompetenz, Kundenbedürfnis undKunden-Typ beschreiben; aus Mengen-, Preis- und KostenbetrachtungUmsatz- und Margen-Potenzial abschätzenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 47
    48. 48. Wie erstellen wir ein passenden Business- Plan (Wo kommt das Geld her) ?Beispiel: Betreiben von Straßenbahnen mit einer Energie-Bilanz von NullPrämissen für Refinanzierung o 20 Jahre Rückflussdauer o Anlaufkurve 4 Jahre o Markt-Potenziale darstellen und „belegen“ (z.B. Akzeptanz durch die Fahrgäste, mehr Kunden gewinnen)Kommunikations-StrategieBreak-Even-Rechnung o Ertrag inhaltlich definieren (Null-Energie-Bezug, Geschäftsausweitung) o Veränderung der Kostenstruktur darstellenErtrags-Kurve und Refinanzierungs-Kurve abgleichenAbgleich von Umsatz-Bedarf und Markt-PotenzialeSzenarien erarbeiten (Grenz-Sensivitäten, Risiko-Abschätzungen, eventuelleAbsicherungen, …)Die Daten müssen dann iterativ „geknetet“ werden …Internationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 48
    49. 49. Arbeitsgruppe 3 Wie können wir Nachhaltigkeit sichern trotz volatiler Umfeldbedingungen? Welche Parameter sollten wir dabei im Focus halten? Barbara Hilger Bärbel Kuhn Frank Ahlrichs Michael Böhrenz Fabian WaltherInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 49
    50. 50. Nachhaltigkeit ist die angemessene Berücksichtigung aller Stakeholder-InteressenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 50
    51. 51. Alle Märkte müssen ein ausgewogenes Verhältnis habenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 51
    52. 52. je besser die Balance des Dreiklangs ist, um so größer ist die NachhaltigkeitInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 52
    53. 53. Arbeitsgruppe 4 Ist die Sicherung von Nachhaltigkeit nur über Wachstum zu erreichen? Dieter Meyer Olivier Chesnel Silke Lehmann Enrico Smolka Marlene RauschenbachInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 53
    54. 54. Dreiklang der Nachhaltigkeit - Fokus unserer Betrachtung - Nachhaltigkeit mit dem Fokus •Gewinn- erhaltung bzw. •Gewinn- erhöhungInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 54
    55. 55. Möglichkeiten zur Nachhaltigkeit neben dem Wachstum (1) Strukturveränderung o Ausrichtung auf sich verändernde Märkte (unternehmensextern) o Prozessanpassungen, Abteilungsrestrukturierung, „Frühjahrsputz“ (intern) o Beispiele − Strukturanpassung der ehemaligen Braunkohletagebaugebiete in Form der Rekultivierung zu Naherholungsgebieten − Odersun ->Neufokussierung vom Standardmarkt auf den Markt der gebäudeintegrierten Photovoltaik (Nischenmarkt mit höheren Margen) Schrumpfung/Reduktion o Fokus auf Kerngeschäft o Fokus auf Absatzmärkte o Beispiele: − Hasse & Wrede -> Produktionstiefe reduziert, Fremdbezug − First Solar -> Schließung aller Werke in DeutschlandInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 55
    56. 56. Möglichkeiten zur Nachhaltigkeit neben dem Wachstum (2)Erhöhung der Produktivität o Verbesserung innerhalb bestehender Strukturen/Prozessoptimierung o Beispiele − Verringerung der Ausschussquote z.B. mittels Kaizen − One-piece-flow ProduktionInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 56
    57. 57. Aufgriff des Beispiels „Mensch“Kurzfristige Periode:oDer Mensch wird geboren und wächstLangfristige Periode:oDer Mensch wird geboren und wächstoDas Wachstum stagniertoDer Mensch „schrumpft“ und stirbtWie erhält sich der Mensch nachhaltig:oEr bekommt KinderInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 57
    58. 58. Arbeitsgruppe 5:Ist nicht Wohlstand mehr als Nachhaltigkeit? Was ist beiunterschiedlichen Werte- und Kultursystemen zuberücksichtigen? Heike Neumann Katrin Kirsch-Brunkow Matthias von Daacke Harald Pick Herwig FriedagInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 48. AKT 08.04.11 | Seite 58
    59. 59. Ist Wohlstand mehr als Nachhaltigkeit? Ausgehend vom Menschen und seinen Erwartungen: - die Erwartung ist individuell - wenn ich mit Menschen arbeite, muss ich diese unterschiedlichen Erwartungen berücksichtigen. Wohlstand wird neben seinem materiellen Anteil durch diese individuellen (immateriellen) Werte definiert. Diese Werte können sich beziehen auf: Herkunft, Alter, Kulturkreis, Region, eigene Geschichte, persönliches Umfeld Wohlstand ist der Inhalt und die Nachhaltigkeit ist die Dauer: Ich habe nachhaltig gewirkt, wenn ich in meinem Umfeld dauerhaft akzeptiert bin, geachtet bin, respektiert werde und selbst zufrieden bin Nachhaltigkeit heißt: Wohlstand langfristig sicher zu stellenInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 59
    60. 60. Die 4-Fragen-Probe ... Über Dinge, die wir denken, sagen oder tun o Ist es wahr, bin ich aufrichtig? o Ist es fair für alle Beteiligten? o Wird es Freundschaft und guten Willen fördern? o Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen? Rotary InternationalInternationaler Controller Verein eV | www.controllerverein.com | AK Berlin-Brandenburg | 50. AKT 20.04.12 | Seite 60

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