Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien
Biographische Angaben Exzerpt Annmerkungen
Thema Aussage
Schmidt, Ja...
Schmidt, Jan- Hendrik: „3.
Selbstdarstellung und
Privatsphäre in sozialen
Medien“. In:Klaus Beck
(Hrsg.), Gunter Reus
(Hrs...
Schmidt, Jan- Hendrik: „3.
Selbstdarstellung und
Privatsphäre in sozialen
Medien“. In:Klaus Beck
(Hrsg.), Gunter Reus
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Schmidt, Jan- Hendrik: „3.
Selbstdarstellung und
Privatsphäre in sozialen
Medien“. In:Klaus Beck
(Hrsg.), Gunter Reus
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Schmidt, Jan- Hendrik: „3.
Selbstdarstellung und
Privatsphäre in sozialen
Medien“. In:Klaus Beck
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Selbstdarstellung und privatsphäre in sozialen medien

  1. 1. Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien Biographische Angaben Exzerpt Annmerkungen Thema Aussage Schmidt, Jan- Hendrik: „3. Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“. In:Klaus Beck (Hrsg.), Gunter Reus (Hrsg.): Social Media. Wiesbaden: VS Verlag (S. 23-41) Einleitung • Autor gibt einen Einblick in seine Facebook-Welt • „Doch was bringt Menschen dazu, durchaus persönliche Informationen […] im Internet zu veröffentlichen?“ (S.24) • ein neuer Typ von Öffentlichkeit, mit neuen Normen, der durch die sozialen Medien (z.B. Facebook) entsteht —> dadurch neue Form im Umgang miteinander • Ich denke, dass es der Wunsch nach Aufmerksamkeit und/oder Anerkennung ist. Gleichgesinnte werden einen bestätigen. • in dieser Form von Öffentlichkeit, hat jeder das Gefühl kontrollieren zu können, was die Menschen von einem Erfahren & so kann jeder nur das Beste von sich und seiner Welt präsentieren —> doch ein „Like“ ist genauso schnell gesetzt, wie ein kritisches Kommentar. Man kann sich hinter seinem Onlineprofil verstecken, Diskussionen gut aus dem Weg gehen (blockieren, offline gehen) Biographische Angaben Seite von1 5
  2. 2. Schmidt, Jan- Hendrik: „3. Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“. In:Klaus Beck (Hrsg.), Gunter Reus (Hrsg.): Social Media. Wiesbaden: VS Verlag (S. 23-41) Persönliche Öffentlichkeit • das Internet bzw. die sozialen Medien senken die Hürde, Informationen an andere weiterzugeben —> Relevanz der Information geht verloren • passend zu meiner Frage: „Weil sie es können“ (S.26) • drei Merkmale der persönlichen Öffentlichkeit: 1.persönliche Relevanz, statt Relevanz für die Mehrheit des Publikums 2.das Publikum besteht aus selbst ausgewählten Leuten (Freunde, Familie, Kollegen, aber auch Fremde,…) —> meist sind diese Leute untereinander auch vernetzt 3.Ausrichtung auf Konversation: Kommentare, Likes,… • Reiz an den sozialen Medien: sie bieten Informationen über für mich interessante Dinge und die Möglichkeit mich darüber (mit meinem Publikum) auszutauschen —> in Kontakt bleiben/ soziale Kontakte pflegen • dem Stimme ich vollkommen zu! Warum ist das aber so? Warum machen wir (ich zähle mich irgendwie auch dazu) das? • Ich finde ein weiterer Reiz ist die Bequemlichkeit. Man findet einen Haufen an Informationen innerhalb von kürzester Zeit. Zum Anderen bringt dies & auch die genannten Reize des Autors eine ganze Menge negatives mit sich: z.B. lässt die Recherche in (Büchern, sicheren Quellen) oder die aktive Kommunikation nach Exzerpt Annmerkungen Thema Aussage Biographische Angaben Seite von2 5
  3. 3. Schmidt, Jan- Hendrik: „3. Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“. In:Klaus Beck (Hrsg.), Gunter Reus (Hrsg.): Social Media. Wiesbaden: VS Verlag (S. 23-41) Selbst-darstellung und vorgestelltes Publikum • erneut: Warum geben Menschen so viel von sich preis? 1.es ist Voraussetzung um in dieser neuen Öffentlichkeit präsent zu sein 2.Authentizität: man muss beweisen „Echt“ zu sein • „Management von Eindrücken“ (S.30) = bestimmte Dinge der Persönlichkeit in den Vordergrund rücken —> Handeln in Rollen (Rollen stehen in Verbindung mit Erwartungen, welche erfüllt werden möchten) • Identität steht immer im Wechselspiel mit der gesellschaftlichen Umgebung, —> Feedback des Publikums spielt aus diesem Grund, vor allem im Internet, eine große Rolle - Wie reagieren die Leute auf mich? Bestätigung/Ablehnung? • keine klare Grenze, wo die Privatsphäre beginnt —> individuell & von der Lebensphase abhängig (Jugendlicher, Erwachsener,..) • Soziologie & Psychologie: „Privatsphäre beginnt dort, wo ich die Kontrolle darüber habe, wer welche Informationen über mich erfahren und möglicherweise auch für andere Zwecke verwenden darf.“ (S.33) • das Gefühl, mich als mich beweisen zu müssen, hatte ich noch nie. Auch nicht im Internet. Ist es ein unbewusstes Gefühl? • man passt sich den Erwartungen der Anderen an, schließlich weiß man wer sein Publikum ist & was sie mögen. —> ich glaube keiner würde bewusst etwas von sich preis geben, worauf ihr/sein Publikum mit Schrecken reagieren würde. Man sucht nach Anerkennung und Bestätigung. • die Definition finde ich im Großen & Ganzen gut, jedoch frage ich mich ob der letzte Teil „und möglicherweise für andere Zwecke verwenden darf.“ wirklich zur Privatsphäre gehört. Schließlich kann ich die Verwendung der Informationen nie ganz kontrollieren. Ich kann das Publikum nicht vollkommen kontrollieren. Eine Freundin, der ich etwas anvertraue, kann dies einer weiteren Person erzählen. Vielleicht vertraut sie der Person, aber ich nicht. Auch durch Streit können private Angelegenheiten an die Öffentlichkeit gelangen. Exzerpt Annmerkungen Thema Aussage Biographische Angaben Seite von3 5
  4. 4. Schmidt, Jan- Hendrik: „3. Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“. In:Klaus Beck (Hrsg.), Gunter Reus (Hrsg.): Social Media. Wiesbaden: VS Verlag (S. 23-41) Die kommunikative Architektur sozialer Medien • kommunikative Architektur: Metapher: (Un-)Zugänglichkeit von Informationen durch Technik (wie Mauern, Türen, etc.) • vier Eigenschaften digitaler vernetzter Medien: 1.Kommunikation wird dauerhaft gespeichert (auch wenn sie durch Löschen o.ä. nicht mehr sichtbar ist) 2.das Kopieren von Daten ist einfach und qualitativ Hochwertig (nicht ersichtlich —> Urheberrechte) 3.Reichweite von Informationen ist potentiell unbegrenzt (teilweise Bedingt durch 2.) 4.digitale Daten sind durchsuchbar —> durch Google o.ä. lassen sich Informationen leicht finden • diese Punkte erleichtern Vieles, erschweren aber auch Einiges. —> dem Individuum fällt es schwer die Kontrolle über seine Informationen zu behalten • Gibt es einen Ausweg? Ja, aber nicht jeder wird sie mögen. • • gerade dies finde ich sehr Problematisch, da es sehr viele Leute gibt die sich Zugang zu Fotos verschaffen und damit ein Fake-Profil erstellen. Hierzu gibt es sogar eine Sendung, in der sogenannte „CatFishs“ (=eine Person, die im Internet vorgibt, jemand anderes zu sein) aufgedeckt werden. Passend hierzu, ist auch der Name der Sendung CatFish (Link hierzu findet sich am Ende des Beitrags) Exzerpt Annmerkungen Thema Aussage Biographische Angaben Seite von4 5
  5. 5. Schmidt, Jan- Hendrik: „3. Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“. In:Klaus Beck (Hrsg.), Gunter Reus (Hrsg.): Social Media. Wiesbaden: VS Verlag (S. 23-41) Technische Lösung und soziale Normen • Vorstellungen von Datenschutz und Privatsphäre neu denken —> Transparenz und Offenheit in den Vordergrund stellen • die Nutzung von „Privatsphäreeinstellungen“ —> Beschränkt die Einsicht bestimmter Informationen • „digitaler Radiergummi“: hier sollen persönliche Daten ein Verfallsdatum bekommen —> Experten zweifeln an der Zufriedenstellung, da trotzdem Kopien gemacht werden können & weiter Probleme damit auftreten • schaffen von neuen Kommunikationsformen (Wortneuschaffung, Slang,..) um sich nicht einschränken zu lassen —> das Verständnis besteht nur innerhalb einer Gruppe, außenstehende verstehen es nicht • Wandel von gesellschaftlichen Normen (Beispiel: 1990er Jahre: Diskussion über Handys im öffentlichen Raum, da Privates in der Öffentlichkeit besprochen wird) • „Lassen soziale Medien die Privatsphäre verschwinden?“ (S.41) Nein! Die Grenzen werden nur neu gezogen und auf diese Grenzen werden wir in unserem Verhalten und in der gesellschaftlichen Norm reagieren • eine App, namens Snapchat hat ähnliches schon Umgesetzt. Hier können Fotos/Videos/ Nachrichten gesendet werden, die nach einem Einmaligen angucken gelöscht werden. Jedoch gibt es auch hier Probleme, schließlich können Screenshots gemacht werden (auch wenn diese dem Anderen angezeigt werden) oder Bilder/ Videos ganz einfach mit einem anderen Gerät festgehalten werden (auch der Link, zu dieser App findet sich am Ende des Beitrags) • das Sehe ich ähnlich und die Reaktion in gesellschaftlichen Normen lassen sich meiner Meinung nach auch schon beobachten. Heutzutage ist es normal, dass Menschen ihr Handy überall dabei haben um ihre Erlebnisse zu dokumentieren und wenige sehen dies noch als suspekt an. Auch die ständige Erreichbarkeit ist schon selbstverständlich, sodass Menschen eher sauer sind, wenn du dir mit deiner Antwort etwas Zeit gelassen hast. Exzerpt Annmerkungen Thema Aussage Biographische Angaben Seite von5 5

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