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Die Flexibilität des Internet im Spiegel des Frontend Webseiten sind keine Gemälde Jens Grochtdreis – Webseiten sind keine Gemälde
Jens Grochtdreis Frontendentwickler  10 Jahre Agenturerfahrung Gründer der Webkrauts Blogger Autor des PHPMagazins, Webstandards-Magazins, T3N Fachliche Buchbetreuung bei Galileo, O'Reilly, MuT
http://failblog.files.wordpress.com/2009/10/epic-fail-quality-hotel-fail.jpg
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Das sollten wir nicht vergessen! Das Internet ist ein neues Medium! junges Medium rasante Entwicklung spannend atemberaubend umwälzend in ständigem Wandel begriffen
Das sollten wir nicht vergessen! Das Internet bietet viele unterschiedliche Zugänge zu Informationen Am Monitor lesen Ausdrucken Vorlesen lassen Formate sind anpassbar Inhalte lassen sich leicht rudimentär übersetzen Wir wissen nichts Definitives über das Zielsystem
Kontrollverlust - formal Wie können wir heute ins Internet gehen? PC, Notebook viele Betriebssysteme, Browser, Monitore Handy, PDA Spielkonsole TV Assistive Technologien
Unsicherheiten Betriebssysteme Browser Browserversionen Individuelle Einrichtungen des Browsers Monitorauflösungen Umgebungslicht Mobiler Zugriff Zugriffsgeschwindigkeit Plugins Javascript
Flexibilität ist Stärke Die Flexibilität des Internet ist seine Stärke. Akzeptiert es! Macht Euch locker! Bild:  http://snipurl.com/2c1yl
Flexibilität ist wichtig Wir können nicht mehr sicher vorhersagen, wie jemand unsere Seite sieht/liest. Deshalb: einen für möglichst viele gangbaren Weg beschreiten Erst der Inhalt, dann das Layout! Der Inhalt ist das Wichtigste!
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Wir stehen am Anfang Wir stehen noch immer am Anfang. HTML in der jetzigen Form genügt nicht! Webseiten sind immer seltener Dokumente. HTML5 ist ein wichtiger und erster Schritt.
Webseiten sind keine Gemälde
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Semantik Webseiten sind heute mehr als nur Dokumente.  Die Dokumentenanalogie ist alt Es sollten wissenschaftliche Texte erfaßt werden HTML5 ist der Versuch, der Realität gerecht zu werden Es gibt immer mehr Applikationen Viele notwendige Seitenelemente gibt es nicht in HTML, diese müssen wir per CSS und Javascript simulieren
Überschriften Webseiten sind immer seltener Dokumente Kann ein Dokument mehrere h1 vertragen? Nur eine h1? Warum? Wir vermeiden sonst Analogien zur Printwelt.  Warum nicht auch hier? Struktur für Sehende und Blinde anders?  Reichen sechs Überschriften? Was machen Browser mit Sektionsüberschriften in HTML5 und machen sie das einheitlich?
Überschriften Überschriften sind eine Navigationsmöglichkeit für Screenreader. Wikis generieren aus den Textüberschriften eine seiteninterne Navigation, ein Inhaltsverzeichnis.
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Eingebaute und individuelle Stylesheets HTML sieht nicht aus, sondern transportiert Bedeutung! Auch Browser nutzen Stylesheets, um HTML anzuzeigen.  Jeder Browser hat sein eigenes Stylesheet. Nutzerstylesheets sind möglich. Letztendliche Sicherheit über die Darstellung einer Seite gibt es nicht. Man kann aber dafür sorgen, daß ein Layout nicht allzu schnell &quot;zerstört&quot; wird. Für ein Userstylesheet ist die Notation !important wichtig, damit alle vorherigen Definitionen überschrieben werden. Also bspw.: p { color: black !important;}
Reset-Stylesheet von Yahoo!
Reset-CSS von Eric Meyer
Keine Tabellen? Doch! Tabellen sind für tabellarische Daten da!  Für Layoutzwecke gibt es CSS! ABER: eine Tabelle ist auch im Code eine komplexe Sache. Es gibt mehr als nur <table>, <tr> und <td>. Man unterschiedliche Bereiche in Head, Foot und Body unterteilen: <thead>...</thead>, <tfoot>...</tfoot>, <tbody>...</tbody> Man kann Spalten zu Komplexen zusammenfassen: <colgroup>...</colgroup>, <col />
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Barrierefreiheit laut Gesetz „Barrierefrei sind [..,] technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen [...], wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“
Webseiten sind keine Gemälde
Für wen? Körperbehinderung Motorische Behinderungen Contergan Sinnesbehinderungen Farbfehlsichtigkeit Blindheit Gehörlosigkeit Taubblindheit Lernbehinderung Legasthenie Dyslexie Geistige Behinderung Down-Syndrom
Für wen?
Zielgruppen
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Kampfbegriff? Der Begriff „Barrierefreiheit“ beinhaltet ein sehr weitgehendes Versprechen. Im Englischen: Accessibility (= Zugänglichkeit) In der deutschen Diskussion einseitig auf Behinderte und vor allem auf Blinde konzentriert. Bei Barrierefreiheit geht es um Anwender, für die eine Seite nur  eingeschränkt nutzbar  ist.
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Was Barrierefreiheit NICHT ist
Barrierefreie Seiten müssen nicht hässlich sein!
Webseiten sind keine Gemälde
Webseiten sind keine Gemälde
http://www.ble.de/
http://www.hauptbahnhof-wien.at/
http://www.darmkrebs.at/
4 Grundprinzipien der WCAG2.0 POUR Inhalte müssen wahrnehmbar sein (Perceivable) Benutzerschnittstellen im Inhalt müssen bedienbar sein (Operable) Inhalte und Bedienelemente müssen verständlich sein (Understandable) Inhalte sollten robust genug sein, um mit aktuellen und zukünftigen Benutzeragenten zu arbeiten (inklusive assistiver Hilfsmittel) (Robust)
Grundregeln Valides und semantisch korrektes (X)HTML und valides CSS Inhalte müssen textlich transportiert werden. Kein Verstecken von Texten in Grafiken. Ausreichende Farbkontraste Abkürzungen, Akronyme und Sprachwechsel müssen markiert/erklärt werden. Für Medien müssen Alternativen vorliegen. Bilder bekommen ein Alt- Attribut , es sei denn, sie sind rein dekorativ
Barrierefreiheit leben Barrierefreiheit ist weniger ein technisches Problem, als das einer vernünftigen Planung. Zudem endet Barrierefreiheit nicht mit dem Launch. Sie muss täglich gelebt werden. Ein technisches Produkt wie ein CMS kann Barrierefreiheit nur unterstützen, wichtiger sind allerdings die Redakteure, die sich an Regeln halten müssen.
Automatisierte Tests Eine fehlerfreies Abschneiden in einem automatisierten Test sagt aber nur, daß die Seite dieses Tool „übersteht“. Mehr nicht! Barrierefreiheit ist für Menschen da, deshalb sollten auch Menschen sie testen.
Am Ende Jens Grochtdreis http://blog.grochtdreis.de http://webkrauts.de Diese Präsentation steht unter der Creative Commons Lizenz „Attribution-ShareAlike 2.0“ http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/

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