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Welche Wirkungen der EP kennen wir?
Emotionale Ebene …
Kognitive Ebene ...
Körperliche Ebene …
  Neuronale Veränderungen (Sympathikus,
   Parasympathikus, Amygdala, ...)
  Hormonelle Veränderungen
  Stoffwechsel
  ...
Beispiele …
aus der Praxis der Teilnehmer ...
Energetische Psychologie
Meridiansystem:
  12 Haupt- und 8 Nebenmeridiane
  mit über 360 „Tsubos“ (Akupressurpunkten).
Chakrensystem:
  7 Haupt-Chakren, viele Nebenchakren; Energiebahnen
Aura / Biofeld:
  Unterschiedliche „Schichten“ oder Ebenen der Aura
Feste Energie → Fließende Energie;
  Energiemanifestationen
„Kognitiver Körper“, „Emotionaler Körper“,
  „Feinstofflicher Körper“, „Spiritueller Körper“, ...
Was wirkt da?
Meridian-basierte Methoden:
 Impuls, Intention verändert die Meridiane
 → löst „Störungen“ auf / balanciert die Meridiane.
Chakren-basierte Methoden:
 Berühren / Halten, Atmen, Imaginieren, Farben
 → löst Störungen auf, führt zur gesunden Funktion zurück.
EmoTrance
 Aufmerksamkeit / Intention verflüssigt Energie
Logosynthese
 Worte wirken Wunder ...
Mischformen / Aura / Biofeld ...
Medizin, Biologie, Biochemie,
Medizin, Biologie, Biochemie ...
Hirnareale werden gedämpft, Amygdala u.a.
 (Feinstein, Reed)
Sympathikus ↔ Parasympathikus
Cortisol-Spiegel reduziert
 (D. Church 2012)
Konkrete physiologische Veränderungen!
Ein Prozessmodell der EP




      Ausgangszustand
Ein Prozessmodell der EP




           Energetischer Impuls
Ein Prozessmodell der EP




                Veränderung im
                Energiesystem
Ein Prozessmodell der EP




                           Neuer Zustand
1. Der Impuls
Druck, Vibration, Wärme, Licht, Nadeln
Piezoelektrizität → Elektromagnetisch
Aufmerksamkeit, Imagination, Intention
???
Ich habe in der bisherigen Literatur zur EP keine
  konsistente theoretische Erklärung und erst
  recht keine empirischen Studien darüber
  gefunden,
  → was dieser Impuls auslöst und
  → wie er weiter geleitet wird.
2. Die Veränderung
Energiesystem?
Zentrales & Vegetatives Nervensystem
Chemische Prozess-Kaskaden
Molekulare Botenstoffe
 (Hormone, Neurotransmitter, ...)
      Ein sehr komplexes, vernetztes und
            mehrfach rückkoppelndes
                 Gesamtsystem.
Ein paar Beispiele ...
Das Nervensystem:
100 Milliarden Nervenzellen
 100 Billionen Verknüpfungen
Elektrochemische, chemische
  und strukturelle Vernetzung
Das ergibt eine kaum vorstellbare Komplexität.
100 Mrd. Neuronen,
Das ist mehr als die gesamte Menschheit
100 Billionen Verknüpfungen
Das Gehirn gilt als eines der komplexesten
 Strukturen, die wir kennen.
Und nicht nur das Gehirn ...

Auch das Herz verarbeitet Informationen,
 sein elektromagnetisches Feld ist mehrere
 Meter außerhalb des Körpers messbar
Zwei komplexe, informationsverarbeitende
 Systeme, die weit jenseits unseres bewussten
 Begreifens liegen.
Und es wird noch „schlimmer“ ...
Bindegewebe, Muskeln, Organe, ...
  ~ 60.000.000.000.000 Zellen im Körper
Miteinander vernetzt über
  Hunderte verschiedene Neuropeptide
  „Mikroprozessoren“ d. Zellmembran
    (Bruce Lipton)
  Biophotonen (F. Popp)
  Kohärente Resonanzen (J. Oschmann)
Ein ständiger Informationsaustausch ...
Das bedeutet eine neue Sichtweise ...




Unser Gewebe macht uns zu hochkomplexen energie- und
informationsverarbeitenden Wesen.
Was löst also die Veränderung
 in diesem so komplexen System aus?
Impuls (Klopfen, Wärmen, Nadeln)?
Wille, Gedanken, Intention?


            Kann das sein?
Chaostheorie, Systemtheorie:
Komplexe und mehrfach rückkoppelnde Systeme
 lassen sich von außen nur schwer beeinflussen
 → Die Ergebnisse sind nicht eindeutig
 vorhersehbar.
Bsp.: Verkehrsströme, Wetter, Schwarm-
 Systeme, …
Hypothese:
Informationsmenge & komplexe Rückkopplung
  machen eine bewusst und intentional
  gesteuerte Veränderung unmöglich.
Das gilt für biochemische und „energetische“
 Betrachtungsweise gleichermaßen.
Das Energie- und Informationssystem „Mensch“
   in seiner Komplexität lässt sich von außen
    nicht präzise & zielgerichtet beeinflussen.
Was steuert dieses System?
Selbstorganisation / Autopoiese
  (Maturana, ...)

Das „Unbewusste“ als aktives und
 selbstorganisatorisches System
  (C.G. Jung / M. Erickson / G. Schmidt)

Die „Selbstaktualisierungstendenz“ / das „Selbst“
  (C. Rogers / F. Perls)

Der „Innere Heiler“ / die „Seele“ ...
...
Beispiele
Aus der Praxis der Teilnehmer
Beobachtungen
...
Zusammenfassung 1:

       Es gibt keine schlüssigen Theorien, die
       erklären, wie oder warum Klopfen oder
       ähnliche „Interventionen“ funktionieren.
       Das gilt für energetische Metaphern genau
       so wie für „neurologische Modelle der EP“
       (Feinstein / Andrade / …)
Schlussfolgerung 1:
              Wenn die EP ernst genommen
             werden soll, müssen konsistente
           wissenschaftliche Konzepte über ihre
             Wirkweise entwickelt & kritisch
            überprüft werden (Bsp: R. Balzer, 2012)
Zusammenfassung 2:
      „Energetische Psychologie“ kann nicht
      funktionieren, ohne ein aktives, selbst-
      organisierendes Systems, das
      jenseits unserer bewussten, kognitiven
      Kapazität operiert,
      „EP-Interventionen“ (Klopfen, etc.)
      sinnvoll und effektiv in biochemische, physikalische
      oder „energetische“ Veränderungen umsetzt, und …
      die Richtung der Veränderung
      mitbestimmt
Zum Schluss:

    Energiesystem / Unbewusstes / Selbst
    des Klienten sind auf „unserer“ Seite, ...
         wenn wir achtungsvoll und
        achtsam auf seiner Seite sind.
        Und das macht Veränderung
            einfach und effektiv.
Dipl.-Psych. Gerald Stiehler,
     Psychologischer Psychotherapeut

 Kongress für Energie-Psychologie®
und Psychotherapie, Heidelberg 2012
            - Workshop -
         Kontakt: Gerald Stiehler
  Darmstädter Seminare für Psychotherapie
      Rheinstraße 50, 64367 Mühltal

      www.darmstaedter-seminare.de
      gs@darmstaedter-seminare.de

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Warum ep nicht funktionieren kann

  • 1.
  • 2.
  • 3.
  • 4.
  • 5. Welche Wirkungen der EP kennen wir? Emotionale Ebene … Kognitive Ebene ... Körperliche Ebene … Neuronale Veränderungen (Sympathikus, Parasympathikus, Amygdala, ...) Hormonelle Veränderungen Stoffwechsel ...
  • 6. Beispiele … aus der Praxis der Teilnehmer ...
  • 7.
  • 8. Energetische Psychologie Meridiansystem: 12 Haupt- und 8 Nebenmeridiane mit über 360 „Tsubos“ (Akupressurpunkten). Chakrensystem: 7 Haupt-Chakren, viele Nebenchakren; Energiebahnen Aura / Biofeld: Unterschiedliche „Schichten“ oder Ebenen der Aura Feste Energie → Fließende Energie; Energiemanifestationen „Kognitiver Körper“, „Emotionaler Körper“, „Feinstofflicher Körper“, „Spiritueller Körper“, ...
  • 9. Was wirkt da? Meridian-basierte Methoden: Impuls, Intention verändert die Meridiane → löst „Störungen“ auf / balanciert die Meridiane. Chakren-basierte Methoden: Berühren / Halten, Atmen, Imaginieren, Farben → löst Störungen auf, führt zur gesunden Funktion zurück. EmoTrance Aufmerksamkeit / Intention verflüssigt Energie Logosynthese Worte wirken Wunder ... Mischformen / Aura / Biofeld ...
  • 11. Medizin, Biologie, Biochemie ... Hirnareale werden gedämpft, Amygdala u.a. (Feinstein, Reed) Sympathikus ↔ Parasympathikus Cortisol-Spiegel reduziert (D. Church 2012) Konkrete physiologische Veränderungen!
  • 12.
  • 13.
  • 14. Ein Prozessmodell der EP Ausgangszustand
  • 15. Ein Prozessmodell der EP Energetischer Impuls
  • 16. Ein Prozessmodell der EP Veränderung im Energiesystem
  • 17. Ein Prozessmodell der EP Neuer Zustand
  • 18. 1. Der Impuls Druck, Vibration, Wärme, Licht, Nadeln Piezoelektrizität → Elektromagnetisch Aufmerksamkeit, Imagination, Intention ??? Ich habe in der bisherigen Literatur zur EP keine konsistente theoretische Erklärung und erst recht keine empirischen Studien darüber gefunden, → was dieser Impuls auslöst und → wie er weiter geleitet wird.
  • 19. 2. Die Veränderung Energiesystem? Zentrales & Vegetatives Nervensystem Chemische Prozess-Kaskaden Molekulare Botenstoffe (Hormone, Neurotransmitter, ...) Ein sehr komplexes, vernetztes und mehrfach rückkoppelndes Gesamtsystem.
  • 20. Ein paar Beispiele ... Das Nervensystem: 100 Milliarden Nervenzellen 100 Billionen Verknüpfungen Elektrochemische, chemische und strukturelle Vernetzung Das ergibt eine kaum vorstellbare Komplexität.
  • 21.
  • 22. 100 Mrd. Neuronen, Das ist mehr als die gesamte Menschheit 100 Billionen Verknüpfungen Das Gehirn gilt als eines der komplexesten Strukturen, die wir kennen.
  • 23. Und nicht nur das Gehirn ... Auch das Herz verarbeitet Informationen, sein elektromagnetisches Feld ist mehrere Meter außerhalb des Körpers messbar Zwei komplexe, informationsverarbeitende Systeme, die weit jenseits unseres bewussten Begreifens liegen.
  • 24.
  • 25. Und es wird noch „schlimmer“ ... Bindegewebe, Muskeln, Organe, ... ~ 60.000.000.000.000 Zellen im Körper Miteinander vernetzt über Hunderte verschiedene Neuropeptide „Mikroprozessoren“ d. Zellmembran (Bruce Lipton) Biophotonen (F. Popp) Kohärente Resonanzen (J. Oschmann)
  • 26. Ein ständiger Informationsaustausch ... Das bedeutet eine neue Sichtweise ... Unser Gewebe macht uns zu hochkomplexen energie- und informationsverarbeitenden Wesen.
  • 27.
  • 28. Was löst also die Veränderung in diesem so komplexen System aus? Impuls (Klopfen, Wärmen, Nadeln)? Wille, Gedanken, Intention? Kann das sein?
  • 29.
  • 30. Chaostheorie, Systemtheorie: Komplexe und mehrfach rückkoppelnde Systeme lassen sich von außen nur schwer beeinflussen → Die Ergebnisse sind nicht eindeutig vorhersehbar. Bsp.: Verkehrsströme, Wetter, Schwarm- Systeme, …
  • 31. Hypothese: Informationsmenge & komplexe Rückkopplung machen eine bewusst und intentional gesteuerte Veränderung unmöglich. Das gilt für biochemische und „energetische“ Betrachtungsweise gleichermaßen. Das Energie- und Informationssystem „Mensch“ in seiner Komplexität lässt sich von außen nicht präzise & zielgerichtet beeinflussen.
  • 32.
  • 33. Was steuert dieses System? Selbstorganisation / Autopoiese (Maturana, ...) Das „Unbewusste“ als aktives und selbstorganisatorisches System (C.G. Jung / M. Erickson / G. Schmidt) Die „Selbstaktualisierungstendenz“ / das „Selbst“ (C. Rogers / F. Perls) Der „Innere Heiler“ / die „Seele“ ... ...
  • 34. Beispiele Aus der Praxis der Teilnehmer Beobachtungen ...
  • 35. Zusammenfassung 1: Es gibt keine schlüssigen Theorien, die erklären, wie oder warum Klopfen oder ähnliche „Interventionen“ funktionieren. Das gilt für energetische Metaphern genau so wie für „neurologische Modelle der EP“ (Feinstein / Andrade / …)
  • 36. Schlussfolgerung 1: Wenn die EP ernst genommen werden soll, müssen konsistente wissenschaftliche Konzepte über ihre Wirkweise entwickelt & kritisch überprüft werden (Bsp: R. Balzer, 2012)
  • 37. Zusammenfassung 2: „Energetische Psychologie“ kann nicht funktionieren, ohne ein aktives, selbst- organisierendes Systems, das jenseits unserer bewussten, kognitiven Kapazität operiert, „EP-Interventionen“ (Klopfen, etc.) sinnvoll und effektiv in biochemische, physikalische oder „energetische“ Veränderungen umsetzt, und … die Richtung der Veränderung mitbestimmt
  • 38. Zum Schluss: Energiesystem / Unbewusstes / Selbst des Klienten sind auf „unserer“ Seite, ... wenn wir achtungsvoll und achtsam auf seiner Seite sind. Und das macht Veränderung einfach und effektiv.
  • 39.
  • 40. Dipl.-Psych. Gerald Stiehler, Psychologischer Psychotherapeut Kongress für Energie-Psychologie® und Psychotherapie, Heidelberg 2012 - Workshop - Kontakt: Gerald Stiehler Darmstädter Seminare für Psychotherapie Rheinstraße 50, 64367 Mühltal www.darmstaedter-seminare.de gs@darmstaedter-seminare.de