Region // Erlangen-Höchstadt
Ausstellung in Frauenaurach zeigt den Weg
von der Floppy-Disc zum USB-Stick
Im Museum im Amtshausschüpfla in Frauenaurach ist die Entwicklung der Technik im
20. Jahrhundert zu sehen. Jüngere Besucher können lernen, dass es in Zeiten vor dem
Handy noch Telefone mit Wählscheibe gab.
von MANFRED WELKER
Im Frauenauracher Amtshausschüpfla ist zurzeit die Sommerausstellung "Technik des
vorigen Jahrhunderts, gesammelt rund um Frauenaurach" zu sehen. Alle Ausstellungsstücke
sind aus dem Fundus des Museums im Amtshausschüpfla. Darauf legt Jutta Triantafyllidis-
Grimm großen Wert. Die Objekte stammen alle aus Frauenaurach und wurden bei der
Schenkung an das Museum gleich nach Themengruppen sortiert, sodass sie für die
Ausstellungen griffbereit sind.
Für Jutta Triantafyllidis-Grimm wurde die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts mehr und mehr
vom Nützlichkeitsdenken und Gewinnstreben geprägt. Anhand der Ausstellungsvitrinen wird
die Entwicklung von über 100 Jahren etwa des Bügeleisens oder des Radios aufgezeigt. Zwei
Weltkriege, die fortschreitende Industrialisierung, Automatisierung und Globalisierung
veränderten die Welt vollkommen.
Die sich ständig verbessernde Technologie führte stets zu neuen Erfindungen. Zu sehen ist als
Beispiel die Entwicklung des Telefons mit Wählscheibe oder Ziffernblock bis hin zum
Mobiltelefon, das in jede Tasche passt.
Die Menschen sind gezwungen, immer wieder neueste und bessere Techniken zu erwerben.
Dadurch beschleunigten sie diesen Entwicklungsprozess. Der ausgestellte Amstrad Personal
Computer Modell 640 K aus dem Jahr 1985 musste noch mit einer großen Floppy-Disc zum
Speichern gefüttert werden. Die ersten hatten 160 KB Speicherplatz. Ein USB-Stick kann
inzwischen mehrere Gigabyte abspeichern.

Region Erlangen-Frauenaurach

  • 1.
    Region // Erlangen-Höchstadt Ausstellungin Frauenaurach zeigt den Weg von der Floppy-Disc zum USB-Stick Im Museum im Amtshausschüpfla in Frauenaurach ist die Entwicklung der Technik im 20. Jahrhundert zu sehen. Jüngere Besucher können lernen, dass es in Zeiten vor dem Handy noch Telefone mit Wählscheibe gab. von MANFRED WELKER Im Frauenauracher Amtshausschüpfla ist zurzeit die Sommerausstellung "Technik des vorigen Jahrhunderts, gesammelt rund um Frauenaurach" zu sehen. Alle Ausstellungsstücke sind aus dem Fundus des Museums im Amtshausschüpfla. Darauf legt Jutta Triantafyllidis- Grimm großen Wert. Die Objekte stammen alle aus Frauenaurach und wurden bei der Schenkung an das Museum gleich nach Themengruppen sortiert, sodass sie für die Ausstellungen griffbereit sind. Für Jutta Triantafyllidis-Grimm wurde die Gesellschaft des 20. Jahrhunderts mehr und mehr vom Nützlichkeitsdenken und Gewinnstreben geprägt. Anhand der Ausstellungsvitrinen wird die Entwicklung von über 100 Jahren etwa des Bügeleisens oder des Radios aufgezeigt. Zwei Weltkriege, die fortschreitende Industrialisierung, Automatisierung und Globalisierung veränderten die Welt vollkommen. Die sich ständig verbessernde Technologie führte stets zu neuen Erfindungen. Zu sehen ist als Beispiel die Entwicklung des Telefons mit Wählscheibe oder Ziffernblock bis hin zum Mobiltelefon, das in jede Tasche passt. Die Menschen sind gezwungen, immer wieder neueste und bessere Techniken zu erwerben.
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    Dadurch beschleunigten siediesen Entwicklungsprozess. Der ausgestellte Amstrad Personal Computer Modell 640 K aus dem Jahr 1985 musste noch mit einer großen Floppy-Disc zum Speichern gefüttert werden. Die ersten hatten 160 KB Speicherplatz. Ein USB-Stick kann inzwischen mehrere Gigabyte abspeichern.