Die Ausstellung p(r)unk in Harburg zeigt die Kunst von Wolfgang Petrick und versucht, seine Entwicklung innerhalb des Kontextes internationaler Nachkriegskunst zu erläutern. Petrick, der in den 60er und 70er Jahren den kritischen Realismus mitbegründete und sich von der deutschen Nachkriegsgeschichte abgrenzte, entwickelte in New York einen multimedialen Stil, der psychologische Elemente und dynamische Strukturen beinhaltet. Die Ausstellung reflektiert die Spannungen zwischen gesellschaftlichem Wohlstand und einer enttäuschten Jugend, symbolisiert durch die Punkbewegung.