Das Dokument präsentiert die Philosophie des Fatalismus, die besagt, dass die Zukunft durch eine höhere Macht bestimmt ist, und behandelt die Ansichten von Platonikern, die freien Willen befürworten, sowie Stoikern, die glauben, dass das Schicksal von einer höheren Macht gelenkt wird. Platoniker wie Karneades vertreten die Meinung, dass Menschlichkeit und Handlungen trotz eines vorbestimmten Schicksals sinnvoll sind, während Stoiker wie Seneca und Chrysippos von Soli den Einfluss menschlicher Entscheidungen auf das Schicksal unterschiedlich interpretieren. Die Kritik an den Ansichten der Stoiker wird durch Platoniker formuliert, die an der Verantwortung des Individuums für dessen Handlungen festhalten.