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Umsetzung weißer Klimaschutz-Dächer von Bürokratie behindert

Wie eine umweltpolitisch sinnvolle Idee des Ökohaus-Pioniers Baufritz von
nicht mehr zeitgemäßen Bauverordnungen ausgebremst wird – und warum
Umweltminister und Bauämter jetzt gefordert sind, sich für den Klimaschutz
zu engagieren

Speicherung von CO2 in der Erde, Wolkenimpfung mit Silberjodid oder Nano-
Scheiben im All zur Reflektion des Sonnenlichts: Viele der im Rahmen des Geo
Engineering diskutierten Maßnahmen gegen die Erderwärmung sind unerforscht
oder wirken utopisch. Dabei gibt es eine ganz einfache Idee, die sich leicht und
einfach umsetzen ließe: Gebäude mit weißen statt mit konventionell roten oder
dunklen Dachflächen. Was aber macht die Politik? Statt die Idee zu fördern, stehen
die Bauämter dem Ansatz skeptisch gegenüber. An diesem Widerstand droht
aktuell ein weißes Klimaschutz-Dach des Ökohaus-Pioniers Baufritz zu scheitern.
Statt alte Baustrukturen zu bewahren, bräuchte der Klimaschutz aber eher
zukunftsweisende Entscheidungen.

Der Albedo-Effekt: Weiße Dächer reflektieren Wärme zurück ins All
Dank des sogenannten Albedo-Effekts reflektieren weiße Flächen die Strahlung der
Sonne zurück ins All. Dunkle Dachflächen dagegen absorbieren die auftreffende
Sonnenenergie und heizen sich auf. Somit könnten weiße Dächer auch das
Aufheizen der Städte verlangsamen und damit den von Klimaanlagen verursachten
CO2-Ausstoß verringern. Genauso würde die globale Erwärmung der erdnahen
Atmosphäre reduziert. Zudem sind weiße Dächer „die einzige Idee im Rahmen des
Geo Engineering, bei der es keine massiven Folgen für die Umwelt gibt“, betont z.B.
Prof. Dr. Stefan Emeis vom Karlsruhe Institut of Technology. Als Mitglied der
Forschungsgruppe "Regional Coupling of Ecosystem-Atmosphere Processes"
bestätigt er auch den lokalen Effekt der Maßnahme: „Die weißen Dächer hätten
nicht nur einen globalen, sondern auch einen lokalen Effekt“.

Weiße Dächer würden die Ursache der Erwärmung bekämpfen
Weiße Dächer reduzieren die Wärme zudem schon, bevor sie überhaupt entsteht:
„Es geht darum, CO2 gar nicht erst entstehen zu lassen – und dazu gehören auch
Maßnahmen wie z. B. weiße Dächer oder erneuerbare Energien“, erläutert Prof. Dr.
Emeis diese Ansicht. Der für seinen Cradle-to-Cradle-Ansatz bekannte Prof. Dr.
Michael Braungart ergänzt: „Wir müssen radikal umdenken und
Produktionsprozesse gestalten, die keinen unnützen Abfall, sondern nützliche
Rohstoffe hervor bringen. Der Ansatz der weißen Dächer ist dabei äußerst
vielversprechend, weil er das Problem der Klima-Erwärmung an der Wurzel
anpackt.“

Die Politik ist aufgefordert, sich mehr um die Ursachen zur Bekämpfung der


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seit 1896, Sitz Erkheim     Bau-Fritz GmbH, Sitz Erkheim            BLZ 720 697 36, Kto.-Nr. 7101244    Fax 0 83 36 - 900 222           Fax 0 83 36 - 900 - 777

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Erwärmung zu kümmern und weniger um die Folgen.

Lokale Initiative des nachhaltigen Holzhausunternehmens Baufritz vom
Bauamt blockiert
Das mehrfach für seine Nachhaltigkeit ausgezeichnete südbayerische
Traditionsunternehmen hat beim Thema weiße Dächer ein erstes Zeichen gesetzt:
In der Gemeinde Babenhausen wurde ein energieeffizientes Architektenhaus mit
weißem Dach realisiert. Leider bewerten der Bürgermeister, der Marktrat und das
Landratsamt die klimafreundliche neue Bauinnovation höchst unterschiedlich:
Während der Bürgermeister und der Marktrat Babenhausen die Initiative von
Anfang an grundsätzlich befürwortet und damit an ein klares Signal pro Klimaschutz
gesetzt haben, wurde vom Landratsamt zunächst nur eine temporäre Genehmigung
für eine einjährige Testphase erteilt. Danach hätte das Klimaschutz-Dach wieder
umgedeckt werden müssen. Erst kurz vor Ablauf der Frist sendete das Landratsamt
ein erstes positives Zeichen: Wenn der Marktrat das weiße Dach explizit
befürworten würde, könne das weiße Dach bleiben. Die entsprechende Zustimmung
des Marktrats ist bereits erfolgt – jetzt ist das Landratsamt am Zug. Egal wie die
Entscheidung ausfällt: Die Unsicherheit für Bauherren bleibt.

Politik in der Pflicht: Wo bleibt die umweltpolitische Initiative?
Eine einfache Idee könnte ganz einfach gefördert werden. Doch warum zögern
Bundes- und Landespolitik, die weißen Dächer intensiver und gezielter zu fördern?
Weil sie das Thema nicht kennen? Sich dafür nicht interessieren? Fragen, auf die
es hoffentlich bald Antworten gibt. Immerhin unterstützt eine der betreffenden
Gemeinde Babenhausen eng verbundene Politikerin die Initiative: "Um die
Energiewende zu meistern, sind Anstrengungen auf allen Ebenen nötig. Ich freue
mich sehr, dass Baufritz gerade in meinem Heimatort Babenhausen neue und
innovative Wege für den Umwelt- und Klimaschutz einschlägt.", kommentiert
Claudia Roth, MdB und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

Auch auf internationaler Ebene tut sich bereits einiges: In den USA z. B. gibt es
bereits ein erstes Zertifizierungs-System namens Leadership in Energy and
Environmental Design (LEED - zu deutsch in etwa: Vorreiter bei der energetischen
und umweltfreundlichen Gestaltung). Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der
NASA bestätigt zudem, dass in den heißen Sommermonaten in New York City
durch weiße Dächer die Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad sinkt.* Das
LEED-Projekt wird auch von der EU mit dem Ziel gefördert, das Wissen aus den
USA dem europäischen Markt anzupassen, behindernde Vorschriften zu entfernen
und Denkblockaden zu lösen. Man kann nur hoffen, dass das Klima auf unserer
Erde uns noch genügend Zeit für die Umsetzung der Initiative lässt.

Mehr über klimaschützende Architektur finden Sie unter www.baufritz.de




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Kurztext
Weiße Dachflächen könnten den Klimawandel verlangsamen

Warum wird eine umweltpolitisch sinnvolle Initiative des Ökohaus-Pioniers
Baufritz nicht von der Politik gefördert?

Weiße Dachflächen könnten durch ihren Albedo-Effekt das Aufheizen von Städten
wesentlich verlangsamen – und das ohne fragwürdige Nebenwirkungen oder
Folgen für die Umwelt. Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der NASA bestätigt
dies: Durch weiße Dächer sinkt in heißen Sommermonaten in New York City die
Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad.* Auch hiesige Experten wie z. B.
Prof. Dr. Stefan Emeis vom Karlsruhe Institut of Technology befürworten die
Initiative: „Die weißen Dächer sind die einzige Idee im Rahmen des Geo Enginering,
bei der es keine massiven Folgen für die Umwelt gibt“, erklärt Emeis. Die deutsche
Politik fördert dagegen umweltpolitisch fragwürdige Versuche wie z. B. das
Abspeichern von CO2 aus Kohlekraftwerken in die Erde.

Richtig deutlich wird diese Diskrepanz anhand eines konkreten Beispiels: In der
Gemeinde Babenhausen im Allgäu wurde ein Ökodesignhaus mit einem weißen
Dach geplant und gebaut, aber vom Landratsamt aus Gründen des homogenen
Erscheinungsbilds zunächst nur für ein Testjahr genehmigt: Es seien nur rote
Dächer erlaubt. Bei anderen Häusern in Ortsrandlage durften dagegen
schwarzgedeckte Dachflächen realisiert werden – zwar mit Auflagen, aber zeitlich
unbeschränkt. „Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Das versteht auch
der lokale Bürgermeister Otto Göppel nicht: „Das ist natürlich schon unlogisch.“
Göppel wie auch der Gemeinderat unterstützen das weiße Dach und damit die
Initiative des Ökohaus-Pioniers Baufritz, ein für seine nachhaltigen Konzepte und
Innovationen mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen.

In den nächsten Wochen fällt das Landratsamt die Entscheidung, ob das weiße
Dach dauerhaft bleiben darf: Ein unnötiges Hin- und Her, das Bauherren massiv
verunsichert. Warum zögern Bundes- und Landespolitik, diese revolutionäre Idee
intensiver und gezielter zu fördern?

Mehr über klimaschützende Architektur finden Sie unter www.baufritz.de




http://www.nasa.gov/topics/earth/features/ny-roofs.html


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Der Albedo-Effekt (Quelle: Wikipedia)

Die Albedo (lateinisch albedo = „Weißheit“; v. lat. albus = „weiß“) ist ein Maß für das
Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden
Oberflächen. Sie wird bestimmt durch den Quotienten aus reflektierter zu
einfallender Lichtmenge und liegt zwischen 0 und 1. Ein Rückstrahlvermögen von
Null entspricht einer vollständigen Absorption und Eins einer vollständigen Reflexion
des einfallenden Lichts.

Die Albedo ist vor allem in der Meteorologie von Bedeutung, wo sie Aussagen
darüber ermöglicht, wie stark sich Luft über verschiedenen Oberflächen erwärmt.
Die Eis-Albedo-Rückkopplung ist in der Klimatologie ein wesentlicher, den
Strahlungsantrieb und damit die Strahlungsbilanz der Erde beeinflussender Faktor,
welche relevant für den Erhalt des Weltklimas ist.

Als globale Erwärmung bezeichnet man den in den letzten Jahrzehnten
beobachteten Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und
der Meere sowie deren zukünftige Entwicklung. Das Jahrzehnt von 2000 -2009 war
mit Abstand das wärmste je gemessene.

Eis-Albedo-Rückkopplung ist die Wechselwirkung zwischen Kryosphäre (schnee-
und eisbedeckter Erdoberfläche) und globalem Klima. Nach den Begriffen der
Regelungstechnik handelt es sich um eine „Positive Rückkopplung“, die die
wirkende Ursache weiter verstärkt. Wasser und Boden absorbieren ca. 90 % der
eingestrahlten Energie und heizen sich auf, was zum Abschmelzen weiterer
Schnee- und Eisflächen führt. Umgekehrt führt eine Abkühlung zu einer
Ausdehnung von Schnee- und Eisflächen, damit zu einer erhöhten Rückstrahlung
und zu weiterer Abkühlung.

Schnee und Eis haben eine hohe Albedo (Rückstrahlvermögen des Sonnenlichts),
nur ein kleiner Teil der einfallenden Sonnenenergie wird absorbiert.
Schneebedecktes Eis hat mit einer Albedo von 0,9 das höchste
Rückstrahlvermögen. Im Gegensatz dazu beträgt die Albedo von Wasser nur ca.
0,06, d. h., 94 % der einfallenden Sonnenenergie wird absorbiert, nur 6 % wird
reflektiert


Zum Unternehmen Baufritz
Die Bau-Fritz GmbH & Co. KG vereint jahrzehntelange Holzbau-Erfahrung und
Traditionswerte mit neustem technischen Know-how und intensiver Forschung. Das
Allgäuer Unternehmen gilt als Pionier für ökologisches und nachhaltiges Bauen und
verbaut ausschließlich natürliche, schadstoffgeprüfte Materialen. Über 40 Tonnen
CO2 werden in jedem Baufritz-Holzhaus gespeichert. Dieser Wert entspricht dem
durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-Fahrzeuges in 20 Jahren bei
10.000 km Jahresleistung. Baufritz gehört zu den modernsten und
forschungsfreudigsten Holzhaus-Unternehmen Europas. Zahlreiche
Auszeichnungen und Patente, einige davon sogar weltweit bestätigen dies.



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  • 1. Langtext Umsetzung weißer Klimaschutz-Dächer von Bürokratie behindert Wie eine umweltpolitisch sinnvolle Idee des Ökohaus-Pioniers Baufritz von nicht mehr zeitgemäßen Bauverordnungen ausgebremst wird – und warum Umweltminister und Bauämter jetzt gefordert sind, sich für den Klimaschutz zu engagieren Speicherung von CO2 in der Erde, Wolkenimpfung mit Silberjodid oder Nano- Scheiben im All zur Reflektion des Sonnenlichts: Viele der im Rahmen des Geo Engineering diskutierten Maßnahmen gegen die Erderwärmung sind unerforscht oder wirken utopisch. Dabei gibt es eine ganz einfache Idee, die sich leicht und einfach umsetzen ließe: Gebäude mit weißen statt mit konventionell roten oder dunklen Dachflächen. Was aber macht die Politik? Statt die Idee zu fördern, stehen die Bauämter dem Ansatz skeptisch gegenüber. An diesem Widerstand droht aktuell ein weißes Klimaschutz-Dach des Ökohaus-Pioniers Baufritz zu scheitern. Statt alte Baustrukturen zu bewahren, bräuchte der Klimaschutz aber eher zukunftsweisende Entscheidungen. Der Albedo-Effekt: Weiße Dächer reflektieren Wärme zurück ins All Dank des sogenannten Albedo-Effekts reflektieren weiße Flächen die Strahlung der Sonne zurück ins All. Dunkle Dachflächen dagegen absorbieren die auftreffende Sonnenenergie und heizen sich auf. Somit könnten weiße Dächer auch das Aufheizen der Städte verlangsamen und damit den von Klimaanlagen verursachten CO2-Ausstoß verringern. Genauso würde die globale Erwärmung der erdnahen Atmosphäre reduziert. Zudem sind weiße Dächer „die einzige Idee im Rahmen des Geo Engineering, bei der es keine massiven Folgen für die Umwelt gibt“, betont z.B. Prof. Dr. Stefan Emeis vom Karlsruhe Institut of Technology. Als Mitglied der Forschungsgruppe "Regional Coupling of Ecosystem-Atmosphere Processes" bestätigt er auch den lokalen Effekt der Maßnahme: „Die weißen Dächer hätten nicht nur einen globalen, sondern auch einen lokalen Effekt“. Weiße Dächer würden die Ursache der Erwärmung bekämpfen Weiße Dächer reduzieren die Wärme zudem schon, bevor sie überhaupt entsteht: „Es geht darum, CO2 gar nicht erst entstehen zu lassen – und dazu gehören auch Maßnahmen wie z. B. weiße Dächer oder erneuerbare Energien“, erläutert Prof. Dr. Emeis diese Ansicht. Der für seinen Cradle-to-Cradle-Ansatz bekannte Prof. Dr. Michael Braungart ergänzt: „Wir müssen radikal umdenken und Produktionsprozesse gestalten, die keinen unnützen Abfall, sondern nützliche Rohstoffe hervor bringen. Der Ansatz der weißen Dächer ist dabei äußerst vielversprechend, weil er das Problem der Klima-Erwärmung an der Wurzel anpackt.“ Die Politik ist aufgefordert, sich mehr um die Ursachen zur Bekämpfung der Bau-Fritz GmbH & Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: Raiffeisenbank Iller-Roth-Günz: Zentrale | Tel. 0 83 36 - 900-0 Technik | Tel. 0 83 36 - 900-430 seit 1896, Sitz Erkheim Bau-Fritz GmbH, Sitz Erkheim BLZ 720 697 36, Kto.-Nr. 7101244 Fax 0 83 36 - 900 222 Fax 0 83 36 - 900 - 777 Registergericht Memmingen Registergericht Memmingen HRB 8137 IBAN: DE35 7206 9736 0007 1012 44 info@baufritz.de Technik | Tel. 0 83 36 - 900-119 HRA 81 89 GF: Dagmar Fritz-Kramer, Helmut Holl BIC: GENODEF1BLT www.baufritz.de Fax 0 83 36 - 900 - 111
  • 2. Erwärmung zu kümmern und weniger um die Folgen. Lokale Initiative des nachhaltigen Holzhausunternehmens Baufritz vom Bauamt blockiert Das mehrfach für seine Nachhaltigkeit ausgezeichnete südbayerische Traditionsunternehmen hat beim Thema weiße Dächer ein erstes Zeichen gesetzt: In der Gemeinde Babenhausen wurde ein energieeffizientes Architektenhaus mit weißem Dach realisiert. Leider bewerten der Bürgermeister, der Marktrat und das Landratsamt die klimafreundliche neue Bauinnovation höchst unterschiedlich: Während der Bürgermeister und der Marktrat Babenhausen die Initiative von Anfang an grundsätzlich befürwortet und damit an ein klares Signal pro Klimaschutz gesetzt haben, wurde vom Landratsamt zunächst nur eine temporäre Genehmigung für eine einjährige Testphase erteilt. Danach hätte das Klimaschutz-Dach wieder umgedeckt werden müssen. Erst kurz vor Ablauf der Frist sendete das Landratsamt ein erstes positives Zeichen: Wenn der Marktrat das weiße Dach explizit befürworten würde, könne das weiße Dach bleiben. Die entsprechende Zustimmung des Marktrats ist bereits erfolgt – jetzt ist das Landratsamt am Zug. Egal wie die Entscheidung ausfällt: Die Unsicherheit für Bauherren bleibt. Politik in der Pflicht: Wo bleibt die umweltpolitische Initiative? Eine einfache Idee könnte ganz einfach gefördert werden. Doch warum zögern Bundes- und Landespolitik, die weißen Dächer intensiver und gezielter zu fördern? Weil sie das Thema nicht kennen? Sich dafür nicht interessieren? Fragen, auf die es hoffentlich bald Antworten gibt. Immerhin unterstützt eine der betreffenden Gemeinde Babenhausen eng verbundene Politikerin die Initiative: "Um die Energiewende zu meistern, sind Anstrengungen auf allen Ebenen nötig. Ich freue mich sehr, dass Baufritz gerade in meinem Heimatort Babenhausen neue und innovative Wege für den Umwelt- und Klimaschutz einschlägt.", kommentiert Claudia Roth, MdB und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Auch auf internationaler Ebene tut sich bereits einiges: In den USA z. B. gibt es bereits ein erstes Zertifizierungs-System namens Leadership in Energy and Environmental Design (LEED - zu deutsch in etwa: Vorreiter bei der energetischen und umweltfreundlichen Gestaltung). Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der NASA bestätigt zudem, dass in den heißen Sommermonaten in New York City durch weiße Dächer die Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad sinkt.* Das LEED-Projekt wird auch von der EU mit dem Ziel gefördert, das Wissen aus den USA dem europäischen Markt anzupassen, behindernde Vorschriften zu entfernen und Denkblockaden zu lösen. Man kann nur hoffen, dass das Klima auf unserer Erde uns noch genügend Zeit für die Umsetzung der Initiative lässt. Mehr über klimaschützende Architektur finden Sie unter www.baufritz.de Bau-Fritz GmbH & Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: Raiffeisenbank Iller-Roth-Günz: Zentrale | Tel. 0 83 36 - 900-0 Technik | Tel. 0 83 36 - 900-430 seit 1896, Sitz Erkheim Bau-Fritz GmbH, Sitz Erkheim BLZ 720 697 36, Kto.-Nr. 7101244 Fax 0 83 36 - 900 222 Fax 0 83 36 - 900 - 777 Registergericht Memmingen Registergericht Memmingen HRB 8137 IBAN: DE35 7206 9736 0007 1012 44 info@baufritz.de Technik | Tel. 0 83 36 - 900-119 HRA 81 89 GF: Dagmar Fritz-Kramer, Helmut Holl BIC: GENODEF1BLT www.baufritz.de Fax 0 83 36 - 900 - 111
  • 3. Kurztext Weiße Dachflächen könnten den Klimawandel verlangsamen Warum wird eine umweltpolitisch sinnvolle Initiative des Ökohaus-Pioniers Baufritz nicht von der Politik gefördert? Weiße Dachflächen könnten durch ihren Albedo-Effekt das Aufheizen von Städten wesentlich verlangsamen – und das ohne fragwürdige Nebenwirkungen oder Folgen für die Umwelt. Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der NASA bestätigt dies: Durch weiße Dächer sinkt in heißen Sommermonaten in New York City die Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad.* Auch hiesige Experten wie z. B. Prof. Dr. Stefan Emeis vom Karlsruhe Institut of Technology befürworten die Initiative: „Die weißen Dächer sind die einzige Idee im Rahmen des Geo Enginering, bei der es keine massiven Folgen für die Umwelt gibt“, erklärt Emeis. Die deutsche Politik fördert dagegen umweltpolitisch fragwürdige Versuche wie z. B. das Abspeichern von CO2 aus Kohlekraftwerken in die Erde. Richtig deutlich wird diese Diskrepanz anhand eines konkreten Beispiels: In der Gemeinde Babenhausen im Allgäu wurde ein Ökodesignhaus mit einem weißen Dach geplant und gebaut, aber vom Landratsamt aus Gründen des homogenen Erscheinungsbilds zunächst nur für ein Testjahr genehmigt: Es seien nur rote Dächer erlaubt. Bei anderen Häusern in Ortsrandlage durften dagegen schwarzgedeckte Dachflächen realisiert werden – zwar mit Auflagen, aber zeitlich unbeschränkt. „Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Das versteht auch der lokale Bürgermeister Otto Göppel nicht: „Das ist natürlich schon unlogisch.“ Göppel wie auch der Gemeinderat unterstützen das weiße Dach und damit die Initiative des Ökohaus-Pioniers Baufritz, ein für seine nachhaltigen Konzepte und Innovationen mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen. In den nächsten Wochen fällt das Landratsamt die Entscheidung, ob das weiße Dach dauerhaft bleiben darf: Ein unnötiges Hin- und Her, das Bauherren massiv verunsichert. Warum zögern Bundes- und Landespolitik, diese revolutionäre Idee intensiver und gezielter zu fördern? Mehr über klimaschützende Architektur finden Sie unter www.baufritz.de http://www.nasa.gov/topics/earth/features/ny-roofs.html Bau-Fritz GmbH & Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: Raiffeisenbank Iller-Roth-Günz: Zentrale | Tel. 0 83 36 - 900-0 Technik | Tel. 0 83 36 - 900-430 seit 1896, Sitz Erkheim Bau-Fritz GmbH, Sitz Erkheim BLZ 720 697 36, Kto.-Nr. 7101244 Fax 0 83 36 - 900 222 Fax 0 83 36 - 900 - 777 Registergericht Memmingen Registergericht Memmingen HRB 8137 IBAN: DE35 7206 9736 0007 1012 44 info@baufritz.de Technik | Tel. 0 83 36 - 900-119 HRA 81 89 GF: Dagmar Fritz-Kramer, Helmut Holl BIC: GENODEF1BLT www.baufritz.de Fax 0 83 36 - 900 - 111
  • 4. Der Albedo-Effekt (Quelle: Wikipedia) Die Albedo (lateinisch albedo = „Weißheit“; v. lat. albus = „weiß“) ist ein Maß für das Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen. Sie wird bestimmt durch den Quotienten aus reflektierter zu einfallender Lichtmenge und liegt zwischen 0 und 1. Ein Rückstrahlvermögen von Null entspricht einer vollständigen Absorption und Eins einer vollständigen Reflexion des einfallenden Lichts. Die Albedo ist vor allem in der Meteorologie von Bedeutung, wo sie Aussagen darüber ermöglicht, wie stark sich Luft über verschiedenen Oberflächen erwärmt. Die Eis-Albedo-Rückkopplung ist in der Klimatologie ein wesentlicher, den Strahlungsantrieb und damit die Strahlungsbilanz der Erde beeinflussender Faktor, welche relevant für den Erhalt des Weltklimas ist. Als globale Erwärmung bezeichnet man den in den letzten Jahrzehnten beobachteten Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie deren zukünftige Entwicklung. Das Jahrzehnt von 2000 -2009 war mit Abstand das wärmste je gemessene. Eis-Albedo-Rückkopplung ist die Wechselwirkung zwischen Kryosphäre (schnee- und eisbedeckter Erdoberfläche) und globalem Klima. Nach den Begriffen der Regelungstechnik handelt es sich um eine „Positive Rückkopplung“, die die wirkende Ursache weiter verstärkt. Wasser und Boden absorbieren ca. 90 % der eingestrahlten Energie und heizen sich auf, was zum Abschmelzen weiterer Schnee- und Eisflächen führt. Umgekehrt führt eine Abkühlung zu einer Ausdehnung von Schnee- und Eisflächen, damit zu einer erhöhten Rückstrahlung und zu weiterer Abkühlung. Schnee und Eis haben eine hohe Albedo (Rückstrahlvermögen des Sonnenlichts), nur ein kleiner Teil der einfallenden Sonnenenergie wird absorbiert. Schneebedecktes Eis hat mit einer Albedo von 0,9 das höchste Rückstrahlvermögen. Im Gegensatz dazu beträgt die Albedo von Wasser nur ca. 0,06, d. h., 94 % der einfallenden Sonnenenergie wird absorbiert, nur 6 % wird reflektiert Zum Unternehmen Baufritz Die Bau-Fritz GmbH & Co. KG vereint jahrzehntelange Holzbau-Erfahrung und Traditionswerte mit neustem technischen Know-how und intensiver Forschung. Das Allgäuer Unternehmen gilt als Pionier für ökologisches und nachhaltiges Bauen und verbaut ausschließlich natürliche, schadstoffgeprüfte Materialen. Über 40 Tonnen CO2 werden in jedem Baufritz-Holzhaus gespeichert. Dieser Wert entspricht dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-Fahrzeuges in 20 Jahren bei 10.000 km Jahresleistung. Baufritz gehört zu den modernsten und forschungsfreudigsten Holzhaus-Unternehmen Europas. Zahlreiche Auszeichnungen und Patente, einige davon sogar weltweit bestätigen dies. Bau-Fritz GmbH & Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: Raiffeisenbank Iller-Roth-Günz: Zentrale | Tel. 0 83 36 - 900-0 Technik | Tel. 0 83 36 - 900-430 seit 1896, Sitz Erkheim Bau-Fritz GmbH, Sitz Erkheim BLZ 720 697 36, Kto.-Nr. 7101244 Fax 0 83 36 - 900 222 Fax 0 83 36 - 900 - 777 Registergericht Memmingen Registergericht Memmingen HRB 8137 IBAN: DE35 7206 9736 0007 1012 44 info@baufritz.de Technik | Tel. 0 83 36 - 900-119 HRA 81 89 GF: Dagmar Fritz-Kramer, Helmut Holl BIC: GENODEF1BLT www.baufritz.de Fax 0 83 36 - 900 - 111