DIE „JUNGEN KIRCHEN“
IN AFRIKA, ASIEN UND
LATEINAMERIKA IM 20.
JH.
Ergebnissicherung und Auswertung
Ergebnissicherung:
Das neue Gesicht der Kirche?
               Originaltitel: „The future church“
               Langjähriger Vatikankorrespondent
                und Kolumnist („All things Catholic“)




                                            John L. Allen
10 Trends für die Entwicklung des
Katholizismus im 21. Jahrhundert
1. Eine Weltkirche
2. Ein evangelikaler Katholizismus
3. Der Islam
4. Die neue Demographie
5. Die zunehmende Rolle der Laien
6. Die biotechnische Revolution
7. Die Globalisierung
8. Das Umweltbewusstsein
9. Die Multipolarität
10.Die Pfingstbewegung
Wachstum der katholischen Weltbevölkerung
im 20. Jh.


Um 1900: 266,5 Mio          Um 2000: 1,1 Mrd.



  66 Mio

                                                350 Mio.
       200 Mio.



                                  750 Mio.
   Europa/Nordamerika
   übrige Welt
Die zahlenmäßig größten
katholischen Länder der Welt

Jahr 2000                    Jahr 2050*

1.    Brasilien: 149 Mio.    1.    Brasilien: 215 Mio.
2.    Mexiko: 92 Mio.        2.    Mexiko: 132 Mio.
3.    USA: 67 Mio.           3.    Philippinen: 105 Mio.
4.    Philippinen: 65 Mio.   4.    USA: 99 Mio.
5.    Italien: 56 Mio.       5.    DR Kongo: 97 Mio.
6.    Frankreich: 46 Mio.    6.    Uganda: 56 Mio.
7.    Kolumbien: 38 Mio.     7.    Frankreich: 49 Mio.
8.    Spanien: 38 Mio.       8.    Italien: 49 Mio.
9.    Polen: 37 Mio.         9.    Nigeria: 47 Mio.
10.   Argentinien: 34 Mio.   10.   Argentinien: 46 Mio.
                             *basierend auf der UN-Wachstumsprognose der
                             Weltbevölkerung
Ursachen des katholischen
  Wachstums

                   Allgemeines
                Bevölkerungswachs
                       tum
Integration                     Örtliche Leitung
einheimischer
Kulturen
                  Lokale
                  Umstände
Das Profil des südlichen
Katholizismus

            Moralisch             Wunder, Heilung
         konservativ, politi        en und das
            sch liberal           Übernatürliche

                                                Pluralismus,
 Jugend und                                         nicht
 Optimismus                                     Säkularismus



              Starke politische       Wachstums-
                   Rolle               probleme
Auswirkungen der Südverschiebung
des Katholizismus (nach John L. Allen)

Führungskräfte aus dem Süden

 Ein neuer Themenkatalog: Polygamie und Hexerei

   Verlagerung von Ad intra zu Ad extra

     Starke Betonung der orthodoxen Sexualmoral
      Unterstützung der Linken bezgl. wirtsch. Gerechtigkeit
      und Krieg

        Städtische Seelsorge

          Vielfalt und Uniformität
Hinweise zur Seminararbeit
Welche Funktion hat Kirchengeschichte für die
 Theologie?
   Wissen und Erfahrungen vermitteln, die mit dem
    Phänomen des chr. Glaubens in der Vergangenheit
    gemacht wurden
   Erhellen der komplexen historischen Realität und
    Anleitung zu einer reflektierten Urteilsbildung
   Aufzeigen der Verflochtenheit unseres Glaubens mit den
    „Christen vor uns“ -> identitätsstiftend und
    identitätskritisch

Sonderaufgabe der kirchlichen Zeitgeschichte:
Hinweise zur Seminararbeit
Wie sollte demzufolge eine Fragestellung in einer
 kirchenhistorischen Hausarbeit aussehen?

So nicht:                     „…opferte der heilige
                             XY seine ganze Kraft
                             im Dienst der Mission
                               auf und verkündete
    „…erzählen, w               den Heiden den
    ie es gewesen               Auferstandenen.“
          ist.“
Hinweise zur Seminararbeit
Stattdessen: Problemorientiert denken!

   Unter welchen historischen Bedingungen haben
    Menschen auf welche Weise ihren christlichen Glauben
    gelebt?
   Welche Ausdrucksformen sind dafür entstanden?
   Welche Konflikte und Probleme (von innen und außen)
    haben sich gestellt?
   Welche Lösungsansätze wurden entwickelt?
Zwei grundsätzliche Möglichkeiten zum
Aufbau einer kirchenhistorischen
Seminararbeit

Quellenanalyse             Problemanalyse
Welche Erkenntnis          Wie lässt sich anhand
vermittelt eine            von Quellen und
bestimmte Quelle bzw.      Literatur eine
eine Quellengruppe zu      umfassendere
einer Ausgangsfrage?       Fragestellung
                           beantworten?
Wichtig: Quelle muss
kontextualisiert werden!   Wichtig: Präzise
                           Eingrenzung des
                           Problems
Formalien
   In Einleitung: Hinführung zum Thema;
    Fragestellung formulieren; bisherigen
    Forschungsstand zusammenfassen
   15-20 Seiten Text! (ohne Titel, Gliederung und
    Lit.vz.)
   Abgabe bis zum Beginn des Sommersemesters
    2012
   Rückfragen in den Semesterferien: E-Mail oder
    Skype
   Folien zum Download:
    www.slideshare.net/twcroke/junge-kirchen

Junge Kirchen

  • 1.
    DIE „JUNGEN KIRCHEN“ INAFRIKA, ASIEN UND LATEINAMERIKA IM 20. JH. Ergebnissicherung und Auswertung
  • 2.
    Ergebnissicherung: Das neue Gesichtder Kirche?  Originaltitel: „The future church“  Langjähriger Vatikankorrespondent und Kolumnist („All things Catholic“) John L. Allen
  • 3.
    10 Trends fürdie Entwicklung des Katholizismus im 21. Jahrhundert 1. Eine Weltkirche 2. Ein evangelikaler Katholizismus 3. Der Islam 4. Die neue Demographie 5. Die zunehmende Rolle der Laien 6. Die biotechnische Revolution 7. Die Globalisierung 8. Das Umweltbewusstsein 9. Die Multipolarität 10.Die Pfingstbewegung
  • 4.
    Wachstum der katholischenWeltbevölkerung im 20. Jh. Um 1900: 266,5 Mio Um 2000: 1,1 Mrd. 66 Mio 350 Mio. 200 Mio. 750 Mio. Europa/Nordamerika übrige Welt
  • 5.
    Die zahlenmäßig größten katholischenLänder der Welt Jahr 2000 Jahr 2050* 1. Brasilien: 149 Mio. 1. Brasilien: 215 Mio. 2. Mexiko: 92 Mio. 2. Mexiko: 132 Mio. 3. USA: 67 Mio. 3. Philippinen: 105 Mio. 4. Philippinen: 65 Mio. 4. USA: 99 Mio. 5. Italien: 56 Mio. 5. DR Kongo: 97 Mio. 6. Frankreich: 46 Mio. 6. Uganda: 56 Mio. 7. Kolumbien: 38 Mio. 7. Frankreich: 49 Mio. 8. Spanien: 38 Mio. 8. Italien: 49 Mio. 9. Polen: 37 Mio. 9. Nigeria: 47 Mio. 10. Argentinien: 34 Mio. 10. Argentinien: 46 Mio. *basierend auf der UN-Wachstumsprognose der Weltbevölkerung
  • 6.
    Ursachen des katholischen Wachstums Allgemeines Bevölkerungswachs tum Integration Örtliche Leitung einheimischer Kulturen Lokale Umstände
  • 7.
    Das Profil dessüdlichen Katholizismus Moralisch Wunder, Heilung konservativ, politi en und das sch liberal Übernatürliche Pluralismus, Jugend und nicht Optimismus Säkularismus Starke politische Wachstums- Rolle probleme
  • 8.
    Auswirkungen der Südverschiebung desKatholizismus (nach John L. Allen) Führungskräfte aus dem Süden Ein neuer Themenkatalog: Polygamie und Hexerei Verlagerung von Ad intra zu Ad extra Starke Betonung der orthodoxen Sexualmoral Unterstützung der Linken bezgl. wirtsch. Gerechtigkeit und Krieg Städtische Seelsorge Vielfalt und Uniformität
  • 9.
    Hinweise zur Seminararbeit WelcheFunktion hat Kirchengeschichte für die Theologie?  Wissen und Erfahrungen vermitteln, die mit dem Phänomen des chr. Glaubens in der Vergangenheit gemacht wurden  Erhellen der komplexen historischen Realität und Anleitung zu einer reflektierten Urteilsbildung  Aufzeigen der Verflochtenheit unseres Glaubens mit den „Christen vor uns“ -> identitätsstiftend und identitätskritisch Sonderaufgabe der kirchlichen Zeitgeschichte:
  • 10.
    Hinweise zur Seminararbeit Wiesollte demzufolge eine Fragestellung in einer kirchenhistorischen Hausarbeit aussehen? So nicht: „…opferte der heilige XY seine ganze Kraft im Dienst der Mission auf und verkündete „…erzählen, w den Heiden den ie es gewesen Auferstandenen.“ ist.“
  • 11.
    Hinweise zur Seminararbeit Stattdessen:Problemorientiert denken!  Unter welchen historischen Bedingungen haben Menschen auf welche Weise ihren christlichen Glauben gelebt?  Welche Ausdrucksformen sind dafür entstanden?  Welche Konflikte und Probleme (von innen und außen) haben sich gestellt?  Welche Lösungsansätze wurden entwickelt?
  • 12.
    Zwei grundsätzliche Möglichkeitenzum Aufbau einer kirchenhistorischen Seminararbeit Quellenanalyse Problemanalyse Welche Erkenntnis Wie lässt sich anhand vermittelt eine von Quellen und bestimmte Quelle bzw. Literatur eine eine Quellengruppe zu umfassendere einer Ausgangsfrage? Fragestellung beantworten? Wichtig: Quelle muss kontextualisiert werden! Wichtig: Präzise Eingrenzung des Problems
  • 13.
    Formalien  In Einleitung: Hinführung zum Thema; Fragestellung formulieren; bisherigen Forschungsstand zusammenfassen  15-20 Seiten Text! (ohne Titel, Gliederung und Lit.vz.)  Abgabe bis zum Beginn des Sommersemesters 2012  Rückfragen in den Semesterferien: E-Mail oder Skype  Folien zum Download: www.slideshare.net/twcroke/junge-kirchen