Hotel-Management im
Wandel der Zeit
Die Schweiz hat eine lange Tradition der Hotels und Herbergen. Viele Hotels
bieten nicht nur Unterkunft, sondern sind Perlen der Geschichte, welche über
Jahrhunderte gepflegt wurden und auch Touristenattraktionen darstellen.
Zum Beispiel das Marktgasse-Hotel in Zürich. Das Gebäude aus dem 15.
Jahrhundert blickt auf über 600 Jahre Gastlichkeit zurück. Vergangenheit und
Geschichte sind trotz Modernisierung des Gebäudes erleb- und spürbar.
Seit 1291 gibt es das denkmalgeschützte Haus an der Marktgasse. Noch immer
ist die Fassade rot, wie damals schon. Das Haus war einmal eines vornehmsten
Häuser Zürichs und bot vor allem Diplomaten Unterkunft. Um 1900 wurde im
heutigen Restaurant ein großer Theatersaal mit Bühne eingebaut. Denn Gäste
wollen auch unterhalten werden. Nun gab es Cabaret und Musik und Tanz.
So schnell wie das Marktgasse-Hotel hat sich auch der Beruf des Hotel-
Managers im Laufe der Zeit verändert.
Der technologische, wirtschaftliche und soziale Fortschritt im 19. und
insbesondere im 20. Jahrhundert wirkte sich gravierend auf die Hotellerie aus.
Das Reisen war vorher Privileg der reichen Oberschicht gewesen, jetzt wurde es
durch die Erfindung der Eisenbahn oder des Automobils sowie durch soziale
Vergütungen wie Urlaub und Arbeitszeitreduzierung auch für den normalen
Bürger zugänglich. In der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts machte der sprunghafte Aufschwung der Wirtschaft in den
Industrienationen das Reisen endgültig zu einem Massenphänomen. Nicht nur
der neu gewonnene Wohlstand, sondern auch Faktoren wie
Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und demografische Entwicklung
begünstigten die Reiselust und damit den Tourismus und die Hotellerie.
In der Folge entstanden überall auf der Welt Unterkünfte für unterschiedliche
Zielgruppen und in verschiedenen Preiskategorien, darunter Herbergen,
Hostels, Motels oder international agierende Hotelketten. Auch entstanden
innerhalb der Gastronomie immer mehr Kategorien von Hotels, wie Kur- und
Wellnesshotels, Sporthotels, Seminarhotels, Resorts, Casinohotels oder Motels.
Der Ausbau des internationalen Luftverkehrs gab der Hotel- und
Tourismusindustrie einen weiteren Schub. So sanken die Kosten für Flugtickets
ab den 1970er Jahren kontinuierlich. Spätestens seit dem Zeitalter der
sogenannten “Billig-Airlines” sind Reisen in die ganze Welt möglich und
bezahlbar. Vergleichsweise schnell verstand es die Reiseindustrie die
Möglichkeiten des Internets für sich zu nutzen und den Kunden einfache und
kostengünstige Möglichkeiten anzubieten.
Der rasante technologische Fortschritt revolutioniert den gesamten Reisesektor.
Hotels fielen und fällt es zunehmend schwer mit dieser Entwicklung Schritt zu
halten. Dabei hat sich das Kerngeschäft der Hotellerie wohl am wenigsten
verändert. Zwar mögen Bedürfnisse und Ansprüche von Hotelgästen des 21.
Jahrhunderts andere sein, als die von Hotelgästen des 18. Jahrhunderts. Doch
ist das Grundprinzip der Beherbergung und Bewirtung stets gleich geblieben.
Doch der Druck hat wegen der zunehmenden Konkurrenz zugenommen.
Deshalb werden auch die Anforderungen an die Ausbildung des Personals
immer höher.
Vor allem in der Schweiz wird händeringend und auf internationaler Ebene
immer nach professionellen Mitarbeitern gesucht. Nur so kann sich im harten
Konkurrenzkampf behauptet werden. Nur mit einer entsprechenden
Qualifizierung, also einem Studium kann man auf eine Einstellung hoffen.
Für traditionsreiche und besonders renommierte Hotels ist außerdem eine
vorhergehende Berufserfahrung unumgänglich. Um den internationalen
Kunden gerecht zu werden sind Auslandserfahrungen ebenfalls immer ein
Pluspunkt.
ABMS Schweiz, Prof. Habib Al Souleiman
For more information, visit us
https://www.abmswiss.com/international/de/
Hotel management im wandel der zeit

Hotel management im wandel der zeit

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    Die Schweiz hateine lange Tradition der Hotels und Herbergen. Viele Hotels bieten nicht nur Unterkunft, sondern sind Perlen der Geschichte, welche über Jahrhunderte gepflegt wurden und auch Touristenattraktionen darstellen.
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    Zum Beispiel dasMarktgasse-Hotel in Zürich. Das Gebäude aus dem 15. Jahrhundert blickt auf über 600 Jahre Gastlichkeit zurück. Vergangenheit und Geschichte sind trotz Modernisierung des Gebäudes erleb- und spürbar.
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    Seit 1291 gibtes das denkmalgeschützte Haus an der Marktgasse. Noch immer ist die Fassade rot, wie damals schon. Das Haus war einmal eines vornehmsten Häuser Zürichs und bot vor allem Diplomaten Unterkunft. Um 1900 wurde im heutigen Restaurant ein großer Theatersaal mit Bühne eingebaut. Denn Gäste wollen auch unterhalten werden. Nun gab es Cabaret und Musik und Tanz.
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    So schnell wiedas Marktgasse-Hotel hat sich auch der Beruf des Hotel- Managers im Laufe der Zeit verändert.
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    Der technologische, wirtschaftlicheund soziale Fortschritt im 19. und insbesondere im 20. Jahrhundert wirkte sich gravierend auf die Hotellerie aus. Das Reisen war vorher Privileg der reichen Oberschicht gewesen, jetzt wurde es durch die Erfindung der Eisenbahn oder des Automobils sowie durch soziale Vergütungen wie Urlaub und Arbeitszeitreduzierung auch für den normalen Bürger zugänglich. In der zweiten Hälfte des 20.
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    Jahrhunderts machte dersprunghafte Aufschwung der Wirtschaft in den Industrienationen das Reisen endgültig zu einem Massenphänomen. Nicht nur der neu gewonnene Wohlstand, sondern auch Faktoren wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und demografische Entwicklung begünstigten die Reiselust und damit den Tourismus und die Hotellerie.
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    In der Folgeentstanden überall auf der Welt Unterkünfte für unterschiedliche Zielgruppen und in verschiedenen Preiskategorien, darunter Herbergen, Hostels, Motels oder international agierende Hotelketten. Auch entstanden innerhalb der Gastronomie immer mehr Kategorien von Hotels, wie Kur- und Wellnesshotels, Sporthotels, Seminarhotels, Resorts, Casinohotels oder Motels.
  • 9.
    Der Ausbau desinternationalen Luftverkehrs gab der Hotel- und Tourismusindustrie einen weiteren Schub. So sanken die Kosten für Flugtickets ab den 1970er Jahren kontinuierlich. Spätestens seit dem Zeitalter der sogenannten “Billig-Airlines” sind Reisen in die ganze Welt möglich und bezahlbar. Vergleichsweise schnell verstand es die Reiseindustrie die Möglichkeiten des Internets für sich zu nutzen und den Kunden einfache und kostengünstige Möglichkeiten anzubieten.
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    Der rasante technologischeFortschritt revolutioniert den gesamten Reisesektor. Hotels fielen und fällt es zunehmend schwer mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Dabei hat sich das Kerngeschäft der Hotellerie wohl am wenigsten verändert. Zwar mögen Bedürfnisse und Ansprüche von Hotelgästen des 21.
  • 11.
    Jahrhunderts andere sein,als die von Hotelgästen des 18. Jahrhunderts. Doch ist das Grundprinzip der Beherbergung und Bewirtung stets gleich geblieben. Doch der Druck hat wegen der zunehmenden Konkurrenz zugenommen. Deshalb werden auch die Anforderungen an die Ausbildung des Personals immer höher.
  • 12.
    Vor allem inder Schweiz wird händeringend und auf internationaler Ebene immer nach professionellen Mitarbeitern gesucht. Nur so kann sich im harten Konkurrenzkampf behauptet werden. Nur mit einer entsprechenden Qualifizierung, also einem Studium kann man auf eine Einstellung hoffen.
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    Für traditionsreiche undbesonders renommierte Hotels ist außerdem eine vorhergehende Berufserfahrung unumgänglich. Um den internationalen Kunden gerecht zu werden sind Auslandserfahrungen ebenfalls immer ein Pluspunkt. ABMS Schweiz, Prof. Habib Al Souleiman
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    For more information,visit us https://www.abmswiss.com/international/de/