Druckqualität
Druckqualität Licht Umgebungslichtbedingungen innen / außen sonnig / bewölkt Glühbirne / Leuchtstofflicht Druckqualität Farbabbildung Abbildung von Details Optischer Eindruck von Glanz Druckfehler Leser durch Sehvermögen eingeschränkt unterschiedlicher Geschmack kulturelle Einflüsse
Abbildung von Farben und Details Abbildung von Farben "Wie groß ist der Farbraum, der abgebildet werden kann?" "Wie gut stimmt der Druck mit den Originalfarben überein?" beeinflusst durch: Oberflächeneigenschaften des Papiers erzielbare Druckdichte Tonwertzunahme Helligkeit und Farbton des Papiers Eigenschaften der Druckfarben sowie Farbannahme Abbildung von Details "Bis zu welcher Größe können kleinste Details abgebildet werden?"  "Anzahl der Schattierungen, d.h. der Farbtonschritte innerhalb der Farbpalette" beeinflusst durch: Rasterweite Eigenschaften der Papieroberfläche Tonwertzunahme DRUCKFARBENVERBRAUCH DRUCKFARBENVERBRAUCH
Abbildung von Farben Original Farbpalette (Gamut) von gestrichenem Papier Farbpalette (Gamut) von ungestrichenem Papier Tonwertzunahme korrekt Tonwertzunahme zu hoch 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 % 90 % 100 % Punkt- % Tonwertzunahme (TVI) CMY- PT1 CMY- PT3 Gallerie fein, >80 g/m² Gallerie fein, 65-75 g/m²
Farbgamuts - ein Beispiel Bogendruck Heatset-Druck Zeitungsdruck Tiefdruck
Farbeindruck Gemessene Druckdichtewerte = Schwärze Gemessene Laborwerte = Schwärze und Farbe Weißes Licht Druckglanz = Reflexion von weißem Licht von der Oberfläche Durchschlagen Druckdichte = farbiges Licht Rohpapier Strichschicht Druckfarbenschicht
Druckfarbenverbrauch Neben Porosität ist Rauheit der wichtigste einschränkende Faktor in Bezug auf den Farbgamut Auf glatterem Papier lassen sich bei gleicher Druckfarbenmenge höhere Druckdichtewerte als auf rauerem erzielen Das bedeutet gleichzeitig einen höheren Farbgamut
Druckfarbenverbrauch vs. Rauheit Der Druckfarbenverbrauch hängt hauptsächlich von der Rauheit ab gestrichene Glanzsorten Und ebenso von Porosität ungestrichene und rauere Papiersorten Inkjet-Photopapiere 115 g gestrichen fein/MWC 80 g gestrichen fein/MWC matt Seidige Sorten
Tonwertzunahme Unter Tonwertzunahme oder Tonwertzuwachs versteht man die Vergrößerung des Durchmessers von Rasterpunkten Einschränkender Faktor bei der Wahl der Rasterdichte 40 % Punkt auf Platte 60 % Punkt auf Papier    20 % Tonwertzunahme
Tonwertzunahme vs. Rasterdichte - ein Beispiel 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % Prozente Punkt Tonwertzunahme 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % Prozente Punkt Tonwertzunahme
Tonwertzunahme Die Tonwertzunahme lässt sich folgendermaßen einteilen  mechanische Tonwertzunahme (Druckfarbe fließt im Druckspalt in XY-Richtung) Nip-Druck Druckfarbenmenge (Rauheit des Papiers) Aufnahme in XY-Richtung optische Tonwertzunahme (Lichtstreuung) eine gewisse Lichtmenge wird unter dem Punkt eingeschlossen    Schatten
Tonwertzunahme  - ein Beispiel Galerie Fine Gloss 115 g Galerie Brite 70 g Galerie Lite 45 g
Farbannahme (Trapping) Die Farbannahme (Trapping) ist ein Maß dafür, wieviel Druckfarbe auf eine andere Druckfarbenschicht übertragen wird Wichtig bei der Wahl der Druckfarbensequenz  Beeinflusst über die Sekundärfarben die Farbpalette + = + = + = Idealfall Übertragung von ~70 % der Magenta-Farbe Übertragung von ~70 % der Cyan-Farbe
Farbannahme - ein Beispiel (50fache Vergrößerung) + = Offset-Druck Cyan 100 % Magenta 100 % Cyan + Magenta 200 % + = Tiefdruck Cyan 100 % Magenta 100 % Cyan + Magenta 200 %
Druckglanz Bei sehr vielen Druckwerken ist zur Gewährleistung des optischen Erscheinungsbilds ein hoher  Druck glanz erforderlich 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Matte Sorten MWC/WFC seidig LWC, niedrige Grammatur Standard-LWC Hi-Brite LWC MWC Glanz WFC Glanz Glanz % Druckglanz Papierglanz
Entstehung des Druckglanzes Makro-Rauheit (Flockengröße) führt zu schlechter Druckfarbenübertragung große Druckglanzschwankungen und geringer Druckglanz Mikro-Rauheit (Fasergröße) wirkt sich auf die Glanzwerte aus  ungestrichen einfach gestrichen
Entstehung des Druckglanzes Die Druckfarbenschicht kann die optische Rauheit überdecken (Pigmentgröße) hoher Druckglanz und geringer Druckglanz Glattes Glanzpapier erzeugt den höchsten Druckglanz doppelt gestrichen seidig doppelt gestrichen Glanz
Auswirkungen der Druckfarbe auf den Druckglanz Die Druckfarbe besitzt einen großen Einfluss auf den Druckglanz bei diesem Beispiel über 15 Einheiten 10 im Handel erhältliche Heatset-Druckfarben, die auf doppelt gestrichenes Glanzpapier gedruckt wurden (Labor) 70,0 75,0 80,0 85,0 90,0 95,0 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 Druckfarbenmenge auf Papier, g/m² Druckglanz
Optischer Glanzeindruck Unsere Leserstudien haben Folgendes ergeben: Konsumenten ignorieren kleinere Glanzunterschiede z.B. bei einer Leserstudie, bei der 30 Konsumenten Druckproben mit unterschiedlichem Papierglanz bewerteten (zwischen 65 % und 75 %)  ungefähr die Hälfte der Konsumenten hatte keine besonderen Vorlieben ~15 % bevorzugten Papier mit geringem Glanz ~30 % bevorzugten Papier mit höherem Glanz Die Käufer von Druckwerken achten jedoch trotzdem auf den Glanz, was sich auf die betreffende Zeitschriftenmarke auswirken kann
Druckqualität - Zusammenfassung Niveau der Druckqualität je nach jeweiligem Zweck Farbgamut Wahl von Papier und Druckfarben Druckverfahren Farbabbildung Verständnis der Rolle von Papier und Druckfarbe bei der Farbabbildung Nutzung dieses Verständnisses bei der Druckvorstufe und beim Drucken Glanz beeinflusst den Farbgamut Einfluss auch über den optischen Eindruck

Druckqualität

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    Druckqualität Licht Umgebungslichtbedingungeninnen / außen sonnig / bewölkt Glühbirne / Leuchtstofflicht Druckqualität Farbabbildung Abbildung von Details Optischer Eindruck von Glanz Druckfehler Leser durch Sehvermögen eingeschränkt unterschiedlicher Geschmack kulturelle Einflüsse
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    Abbildung von Farbenund Details Abbildung von Farben "Wie groß ist der Farbraum, der abgebildet werden kann?" "Wie gut stimmt der Druck mit den Originalfarben überein?" beeinflusst durch: Oberflächeneigenschaften des Papiers erzielbare Druckdichte Tonwertzunahme Helligkeit und Farbton des Papiers Eigenschaften der Druckfarben sowie Farbannahme Abbildung von Details "Bis zu welcher Größe können kleinste Details abgebildet werden?" "Anzahl der Schattierungen, d.h. der Farbtonschritte innerhalb der Farbpalette" beeinflusst durch: Rasterweite Eigenschaften der Papieroberfläche Tonwertzunahme DRUCKFARBENVERBRAUCH DRUCKFARBENVERBRAUCH
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    Abbildung von FarbenOriginal Farbpalette (Gamut) von gestrichenem Papier Farbpalette (Gamut) von ungestrichenem Papier Tonwertzunahme korrekt Tonwertzunahme zu hoch 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 % 90 % 100 % Punkt- % Tonwertzunahme (TVI) CMY- PT1 CMY- PT3 Gallerie fein, >80 g/m² Gallerie fein, 65-75 g/m²
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    Farbgamuts - einBeispiel Bogendruck Heatset-Druck Zeitungsdruck Tiefdruck
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    Farbeindruck Gemessene Druckdichtewerte= Schwärze Gemessene Laborwerte = Schwärze und Farbe Weißes Licht Druckglanz = Reflexion von weißem Licht von der Oberfläche Durchschlagen Druckdichte = farbiges Licht Rohpapier Strichschicht Druckfarbenschicht
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    Druckfarbenverbrauch Neben Porositätist Rauheit der wichtigste einschränkende Faktor in Bezug auf den Farbgamut Auf glatterem Papier lassen sich bei gleicher Druckfarbenmenge höhere Druckdichtewerte als auf rauerem erzielen Das bedeutet gleichzeitig einen höheren Farbgamut
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    Druckfarbenverbrauch vs. RauheitDer Druckfarbenverbrauch hängt hauptsächlich von der Rauheit ab gestrichene Glanzsorten Und ebenso von Porosität ungestrichene und rauere Papiersorten Inkjet-Photopapiere 115 g gestrichen fein/MWC 80 g gestrichen fein/MWC matt Seidige Sorten
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    Tonwertzunahme Unter Tonwertzunahmeoder Tonwertzuwachs versteht man die Vergrößerung des Durchmessers von Rasterpunkten Einschränkender Faktor bei der Wahl der Rasterdichte 40 % Punkt auf Platte 60 % Punkt auf Papier  20 % Tonwertzunahme
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    Tonwertzunahme vs. Rasterdichte- ein Beispiel 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % Prozente Punkt Tonwertzunahme 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % Prozente Punkt Tonwertzunahme
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    Tonwertzunahme Die Tonwertzunahmelässt sich folgendermaßen einteilen mechanische Tonwertzunahme (Druckfarbe fließt im Druckspalt in XY-Richtung) Nip-Druck Druckfarbenmenge (Rauheit des Papiers) Aufnahme in XY-Richtung optische Tonwertzunahme (Lichtstreuung) eine gewisse Lichtmenge wird unter dem Punkt eingeschlossen  Schatten
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    Tonwertzunahme -ein Beispiel Galerie Fine Gloss 115 g Galerie Brite 70 g Galerie Lite 45 g
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    Farbannahme (Trapping) DieFarbannahme (Trapping) ist ein Maß dafür, wieviel Druckfarbe auf eine andere Druckfarbenschicht übertragen wird Wichtig bei der Wahl der Druckfarbensequenz Beeinflusst über die Sekundärfarben die Farbpalette + = + = + = Idealfall Übertragung von ~70 % der Magenta-Farbe Übertragung von ~70 % der Cyan-Farbe
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    Farbannahme - einBeispiel (50fache Vergrößerung) + = Offset-Druck Cyan 100 % Magenta 100 % Cyan + Magenta 200 % + = Tiefdruck Cyan 100 % Magenta 100 % Cyan + Magenta 200 %
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    Druckglanz Bei sehrvielen Druckwerken ist zur Gewährleistung des optischen Erscheinungsbilds ein hoher Druck glanz erforderlich 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Matte Sorten MWC/WFC seidig LWC, niedrige Grammatur Standard-LWC Hi-Brite LWC MWC Glanz WFC Glanz Glanz % Druckglanz Papierglanz
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    Entstehung des DruckglanzesMakro-Rauheit (Flockengröße) führt zu schlechter Druckfarbenübertragung große Druckglanzschwankungen und geringer Druckglanz Mikro-Rauheit (Fasergröße) wirkt sich auf die Glanzwerte aus ungestrichen einfach gestrichen
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    Entstehung des DruckglanzesDie Druckfarbenschicht kann die optische Rauheit überdecken (Pigmentgröße) hoher Druckglanz und geringer Druckglanz Glattes Glanzpapier erzeugt den höchsten Druckglanz doppelt gestrichen seidig doppelt gestrichen Glanz
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    Auswirkungen der Druckfarbeauf den Druckglanz Die Druckfarbe besitzt einen großen Einfluss auf den Druckglanz bei diesem Beispiel über 15 Einheiten 10 im Handel erhältliche Heatset-Druckfarben, die auf doppelt gestrichenes Glanzpapier gedruckt wurden (Labor) 70,0 75,0 80,0 85,0 90,0 95,0 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 Druckfarbenmenge auf Papier, g/m² Druckglanz
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    Optischer Glanzeindruck UnsereLeserstudien haben Folgendes ergeben: Konsumenten ignorieren kleinere Glanzunterschiede z.B. bei einer Leserstudie, bei der 30 Konsumenten Druckproben mit unterschiedlichem Papierglanz bewerteten (zwischen 65 % und 75 %) ungefähr die Hälfte der Konsumenten hatte keine besonderen Vorlieben ~15 % bevorzugten Papier mit geringem Glanz ~30 % bevorzugten Papier mit höherem Glanz Die Käufer von Druckwerken achten jedoch trotzdem auf den Glanz, was sich auf die betreffende Zeitschriftenmarke auswirken kann
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    Druckqualität - ZusammenfassungNiveau der Druckqualität je nach jeweiligem Zweck Farbgamut Wahl von Papier und Druckfarben Druckverfahren Farbabbildung Verständnis der Rolle von Papier und Druckfarbe bei der Farbabbildung Nutzung dieses Verständnisses bei der Druckvorstufe und beim Drucken Glanz beeinflusst den Farbgamut Einfluss auch über den optischen Eindruck