Luiz Ruffato, ein bedeutender brasilianischer Autor, eröffnet mit seinem Romanzyklus "Vorläufige Hölle" eine literarische Stimme für die armen und marginalisierten Menschen Brasiliens. Sein Werk, das radikale Sozialkritik mit innovativer Erzählweise kombiniert, thematisiert die Herausforderungen und Wunden der brasilianischen Gesellschaft, insbesondere den Rassismus und die Gewalt. Darüber hinaus thematisiert das Buch kollektive Lebensformen in Kommunen und die gesellschaftlichen Krisen, die Veränderungen erfordern, um gegenwärtige Herausforderungen zu bewältigen.