Die Geschichte von Franz Biberkopf, einem Transportarbeiter, der nach seiner Entlassung aus der Strafanstalt Berlin-Tegel als ehrlicher Mann ins Leben zurückkehren will, spielt im Berlin der 1920er Jahre. Der Roman 'Berlin Alexanderplatz' von Alfred Döblin stellt die Großstadt als Gegenspieler Biberkopfs dar und verwirft die typisch bürgerliche, psychologische Romandramaturgie zugunsten einer kollektiven Darstellung menschlicher Erfahrungen. Dieses Werk gilt als eines der bedeutendsten Epen der modernen Literatur.