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Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung
für die Sicherung verladener Güter




Dipl.-Ing. Norbert Biermann
Fachgebiet Logistik
Fakultät Maschinenbau
Universität Dortmund
Tel.: 0231/7555703
Email: biermann@flog.maschinenbau.uni-dortmund.de



                                                    Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                       Fachgebiet Logistik
                                                      Universität Dortmund
Rechtliche Vorschriften

Die erste rechtliche Basis der Ladungssicherung bilden die §§ 22 und 23 StVO.
Hier wird die Verantwortlichkeit für den Verlader und den Fahrzeugführer geregelt.

§ 22 StVO                Ladung
„Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu
verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung
nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen
können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“

Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat mit seinem Beschluss vom 27.12.1982 zu § 22 StVO entschieden, dass neben
dem Fahrer auch der „Leiter der Ladearbeiten“ (hier Verlader genannt) für die verkehrssichere Verstauung der Ladung
Verantwortlich ist. (Beschluss OLG Stuttgart, Aktenzeichen 1 Ss 858/82. VRS 64, 308)


§ 23 StVO      Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers (Auszug)

quot;Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht .... nicht durch die .... Ladung, Geräte
oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muss dafür sorgen, dass das Fahrzeug,
der Zug oder das Gespann sowie die Ladung .... vorschriftsmäßig sind, und dass die Verkehrs-
sicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung .... nicht leidet.„



                                        Rechtliche Vorschriften                                                       Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                                                         Fachgebiet Logistik
                                                                                                                        Universität Dortmund
                                                    § 22 und 23 StVO                                                              1
Quelle: unbekannt




Unzureichend gesichertes     Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                Fachgebiet Logistik
                               Universität Dortmund
        Ladegut                          2
Folgen mangelhaft gesicherter Ladegüter



•   Seit 1996 mehren sich schwere Unfälle mit Lkw

•   Unfallwahrscheinlichkeit mit Todesfolge ist bei Lkw-Fahrern 25-mal höher als
    bei Pkw-Fahrern

•   Jährliche Schadenersatzleistungen für Unfallschäden sind größer als 250
    Mio. EUR

•   Ursachen von Lkw-Unfällen liegen zu 13 % ausschließlich bei mangelhaft
    gesichertem Ladegut




                                                                       Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                          Fachgebiet Logistik
             Folgen mangelhafter Ladungssicherung                        Universität Dortmund

                                                                                   3
Quelle: GDV

                   Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                      Fachgebiet Logistik
Mängelstatistik      Universität Dortmund

                               4
Verpackungsmängel
• Mangelhafte Ladeeinheitensicherung mit Umreifungsbändern
• Mangelhafte Ladeeinheitensicherung mit Schrumpffolie




                                                             Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                  Mangelhafte Ladeeinheiten- und                Fachgebiet Logistik
                                                               Universität Dortmund
                       Ladungssicherung
Verrutschte Packstücke aufgrund
                                        einer mangelhaften Wickelstretch-
                                        sicherung




                        Quelle: STAfA




Transportschäden aufgrund einer
mangelhaften Transportsicherung                                  Quelle: STAfA




                     Unzureichend gesicherte                        Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                       Fachgebiet Logistik
                                                                      Universität Dortmund

                     Stückgut-Ladeeinheiten                                     6
Verpackungsmängel
• Mangelhafte Transportverpackung
• Mangelhafte Verladung und Ladungssicherung




                                                  Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                 Mangelhafte Ladeeinheiten- und      Fachgebiet Logistik
                                                    Universität Dortmund
                      Ladungssicherung
Quelle: FLog



Verpackungsmängel
• Unzureichende Stapelfestigkeit (BCT-Wert)    Quelle: FLog
• Unterdimensionierte Eimer-Wanddicke



                                                 Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                    Fachgebiet Logistik
                           Verpackungsmängel       Universität Dortmund
Verpackungsmängel
• Unzureichende Stapelfestigkeit
• Fehlerhafte Ladungsträgerauswahl
• Unzureichende Umreifung


                                              Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                 Fachgebiet Logistik
                          Verpackungsmängel     Universität Dortmund
Intralogistik                                                 Distribution
                                 Transport-
                                 sicherung



                  Sicherung von
                                                              Ladungssicherung
                Transporteinheiten


                                  Sicherung durch
Sicherung mittels
                                   Ladeeinheiten-
   Verpackung
                                sicherungsverfahren



 Produktschutz
                                                      Transportsicherheit


                                                                        Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

                    Aspekte der Transportsicherung                         Fachgebiet Logistik
                                                                          Universität Dortmund

                                                                                   10
Verantwortlichkeit für eine korrekte Ladungssicherung



    Das Nichteinhalten anerkannter Regeln der Technik
 (u. a. Normen, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften)
                 wird von Polizei und Gericht
      als fahrlässiger Verstoß gegen die StVO gewertet
und auch dann geahndet, wenn sich kein Unfall ereignet hat




                                                          Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

                 Verantwortlichkeit                          Fachgebiet Logistik
                                                            Universität Dortmund

                                                                     11
Verantwortlichkeit für eine korrekte Ladungssicherung

•   Fahrzeugführer (StVO)
     • Kontrolle der Ladungssicherung und Lastverteilung vor Fahrtantritt
     • Kontrolle und Nachbesserung der Ladungssicherung während des
       Transportvorgangs
     • Anpassen des Fahrverhaltens an die Ladung und die Verkehrssituation
•   Fahrzeughalter (StVZO und UVV)
     • Eignung des Fahrzeugs für die Transportaufgabe
     • Eignung der Hilfsmittel für die Ladungssicherung
     • Schulung, Information und Kontrolle des Personals
•   Verlader / Absender
     • Lastverteilung gemäß Lastverteilungsplan bzw. Anweisung des Fahrers
     • Berücksichtigung von Anschlagpunkten für Zurrmittel an dem Ladegut


                                                                      Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

                             Verantwortlichkeit                          Fachgebiet Logistik
                                                                        Universität Dortmund

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Rechtliche Vorschriften

Die zweite rechtliche Basis bilden die §§ 30 und 31 StVZO.
Hier wird die Verantwortlichkeit für den Fahrzeughalter geregelt.


§ 30 Absatz 1 StVZO              Beschaffenheit der Fahrzeuge

quot;Fahrzeuge müssen so gebaut und ausgerüstet sein, dass
1.   ihr verkehrsüblicher Betrieb niemanden schädigt oder mehr als unvermeidbar gefährdet,
     behindert oder belästigt,
2.   die Insassen insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen möglichst geschützt sind und
     das Ausmaß und die Folgen von Verletzungen möglichst gering bleiben.“

§ 31 Absatz 2 StVZO              Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge (Auszug)

quot;Der Halter darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen, wenn ihm bekannt ist
oder bekannt sein muss, dass ... die Ladung ... nicht vorschriftsmäßig ist, oder dass
die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges durch die Ladung oder die Besetzung leidet.quot;




                                  Rechtliche Vorschriften                                    Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                                Fachgebiet Logistik
                                                                                               Universität Dortmund
                                          § 30 und 31 StVZO                                             13
Rechtliche Vorschriften

Die dritte rechtliche Basis bildet der § 412 Handelsgesetzbuch (HGB).
Hier wird die Verantwortlichkeit für den Absender und den Frachtführer geregelt.

§ 412 Absatz 1 HGB (TRG)
„So weit sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nicht etwas anderes ergibt,
hat der Absender das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen
(verladen) sowie zu entladen. Der Frachtführer hat für die betriebssichere Verladung
zu sorgen.“

Mit dem Transportrechts Reformgesetz (TRG) wurde mit Wirkung vom 01.07.1998 der
vierte Abschnitt in das HGB neu eingeführt. Er enthält u.a. Regelungen zur Ladungs-
Sicherung und zur Haftung.
Diese Regelungen betreffen den Absender und den Frachtführer.



                             Rechtliche Vorschriften                               Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                      Fachgebiet Logistik
                                                                                     Universität Dortmund
                                       § 412 HGB                                              14
Zivilrecht
  Öffentliches Recht
       GGVSE
                                                       BGB
    StVO /StVZO                                        HGB
  BGV (früher UVV)



                  Konsequenz einer Pflichtverletzung



         Bußgeld
Eintragung ins Verkehrs- /                        Schadensersatz
 Gewerbezentralregister




                                                                   Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                      Fachgebiet Logistik
             Ladungssicherungspflicht                                Universität Dortmund

                                                                              15
Sicherung von
                   Bildung
                                   VDI          Lade-
                 (palettierter)
                                  3968 ff     einheiten
                 Ladeeinheiten

 Bildung
 versand-
                                                             Verladung
  fertiger
Packstücke
                             Regelkreis der
                             wechselseitigen
                                                            VDI 2700 ff
                             Abhängigkeiten


 Produkt-                                                    Ladungs-
verpackung                                                   sicherung




                                                                         Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
             Regelkreis einer ganzheitlichen                                Fachgebiet Logistik
                                                                           Universität Dortmund

                 Verpackungslogistik                                                16
•   Gesetzliche Vorschriften (z. B. StVO, StVZO)
    Ladungen und Ladungssicherungshilfsmittel müssen verkehrs-sicher verstaut
    und gegen Herabfallen und vermeidbares Lärmen gesichert sein.

•   Richtlinie VDI 2700 ff „Ladungssicherung auf Straßenfahr-zeugen“
    Die Verpackung, die Ladeeinheitensicherung und die am Ladegut
    angebrachten Zurrpunkte müssen die durch die Ladungssicherung bzw. durch
    die Fahrbewegungen hervorgerufenen Kräfte (quantifizierbare Größen)
    aufnehmen können.

•   Richtlinie VDI 3968 „Sicherung von Ladeeinheiten“
    Ladeeinheitensicherungsverfahren werden qualitativ beschrieben, ohne dass
    konkrete Auslegungs- und Dimensionierungsempfehlungen gegeben werden.




                                                                     Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

                       Rechtliche und technische                        Fachgebiet Logistik
                                                                       Universität Dortmund

                                                                                17
Versender                                        Empfänger



                         Transportkette
                     Transportbelastungen




            Schwingungen, Stöße       Stapeln   Fallen
    Klima


                                                 Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                    Fachgebiet Logistik
                 Transportbelastungen              Universität Dortmund
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                       Fachgebiet Logistik
Belastungen beim Schiffstransport     Universität Dortmund
Transportfahrzeug und Transportmittel - Anforderungsprofil

Transportfahrzeuge nach den geltenden Regeln der Technik sollten dabei folgende
Merkmale aufweisen:
    Tragfähigkeit der Ladefläche
    (spezifische Flächenbelastbarkeit in daN/m² oder Punktbelastbarkeit nach
    Herstellerangaben),
    Zurrpunkte an Fahrzeugen mit Pritschenaufbauten gemäß Vorgaben der
    DIN EN 12 640 und DIN 75 410-1 für Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiger Gesamtmasse,
    Ladungssicherung im Kastenwagen gemäß Vorgaben der DIN 75 410-3,
    Aufbaufestigkeiten von Wechselbehältern des kombinierten Verkehrs gemäß
    Vorgaben der DIN EN 283,
    Zurrpunkte an Wechselbehältern des kombinierten Verkehrs gemäß Vorgaben der
     DIN EN 284/A1 oder der DIN EN 452/A1,



                  Transportfahrzeug und Transportmittel                        Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                  Fachgebiet Logistik
                                                                                 Universität Dortmund
                                   Anforderungsprofil                                     20
Physikalische Grundlagen - Kräfte am Ladegut

                      Normalkraft                                        Gewichtskraft
                      FN = FG + FZ                                       FG = m x g

                                                                         Zurrkraft FZ
                                                                         α = Zurrwinkel



     Trägheitskraft
     F=mxa


                                                         Reibungskraft
                                                         FR = μ x FN




                      Physikalische Grundlagen                                          Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                           Fachgebiet Logistik
                                                                                          Universität Dortmund
                                     Kräfte am Ladegut                                             21
1g


Straßentransport                                                       0,5g
                                0,5g
  Stöße bis zu ca. 10 g                                               0,5g
  Vertikale Schwingungen
                                 0,8g


                                                            1g

Schienentransport               bei Einzelwaggons: max. Auflaufgeschw. 9,6 km/h

  bei Ganzzügen /
  Kombi-Verkehr:                                                       4g
                                                          0,5g
                           4g
  längs:        1,0 g
  quer:         0,5 g
                                                   0,3g
  senkrecht:    0,3 g
                                                                 1g
                                                     0,5g
                                   1g
                                             0,8g            0,4g
                                            0,4g
Seetransport                                                 0,8g
  Neigung bis zu ca. 40°
                                                                 1g
                                                      0,5g
                                       2g

        Zu berücksichtigende Beschleunigungs-                                 Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                 Fachgebiet Logistik
                                                                                Universität Dortmund

        werte unterschiedlicher Transportmittel                                          22
Einfluss der Reibung        Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                   Fachgebiet Logistik
                                  Universität Dortmund

auf die Anzahl der Zurrmittel              23
Anzahl erforder-licher
                               Zurrgurte bei nicht
                               optimierten
                               Reibungskräften




                                         Quelle: A. Lampen



                                         Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
Kraftschlüssige Ladungssicherung            Fachgebiet Logistik
                                           Universität Dortmund
            Niederzurren                            24
Auslegung der Sicherungsmittel




                                                Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                   Fachgebiet Logistik
               Auslegung der Sicherungsmittel     Universität Dortmund

                                                           25
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
Stahl- und kunststoffbandumreifte      Fachgebiet Logistik
                                      Universität Dortmund

          Ladeeinheiten                        26
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                   Fachgebiet Logistik
Ladeeinheit mit Schrumpfhaube     Universität Dortmund

                                           27
Quelle: FLog




                                      Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                         Fachgebiet Logistik
Ladeeinheit mit Wickelstretchfolie      Universität Dortmund

                                                 28
Ungeeignete Faltschachteln zur
                      Aufnahme belastungsgerechter
                      Folienkräfte




       Quelle: FLog




Folgen einer belastungsgerechten                Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                   Fachgebiet Logistik
                                                  Universität Dortmund

     Ladeeinheitensicherung                                29
Verein zur Förderung innovativer
                                                                              Fachgebiet Logistik
           Verfahren in der Logistik e. V. ,                                  Universität Dortmund
           Dortmund, mit den Instituten
                                                                            Forschungsstelle
ID H     Institut für Distributions- und
                                                                                  des DVEU/VVL
         Handelslogistik
                                                                                  der BVL

I fV
                                                                                  der GVB
         Institut für Verpackungstechnik                                    in den Bereichen
                                                                                  Transport- und
                                                                                  Handelslogistik
         Institut für
                                                                                  Verpackungslogistik
         Kreislaufwirtschaft und
                                                                                  Entsorgungslogistik
         Umwelttechnik


Logistisches Demonstrations-           http://www.logistikverbund.de
und Versuchsfeld des                                                            Verpackungstechnisches
                                                                       Dienstleistungszentrum Dortmund
    Verpackungsprüfungen
    Transportsimulationen                                                 Entwicklung individueller
                                                                          Verpackungslösungen (inkl.
    Gefahrgutverpackungsprüfungen                                         –tests)
    Warensicherungsprüfungen                                              Vertrieb von Software zur
                                                                          Optimierung von
                                                                          Verpackungslösungen
Kooperationspartner:
                                                                          Planung und Entwicklung von
                                                                          Qualitäts- und
                                                                          Umweltmanagementsystemen



                                                                                                        Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

                   Logistikverbund Dortmund                                                                Fachgebiet Logistik
                                                                                                          Universität Dortmund

                                                                                                                   30
Prüflaboratorium                                            Prüfstelle Gefahrgutverpackung
für ausgewählte mechanisch-
                                                        der Bundesanstalt für Materialforschung
technologische Prüfungen an
                                                                   und –prüfung (BAM), Berlin
Verpackungen und Verpackungsmitteln
                                                                    nach UN, RID, ADR, IATA
nach DIN EN ISO/IEC 17025


DAP Deutsches Akkreditierungssystem
Prüfungswesen GmbH,                                                     Prüflabor Wellpappe
vertreten im
                                   Logistisches
Deutschen AkkreditierungsRat
                                      Demonstrations- und
                                      Versuchsfeld des

                                                                 Testlabor Warensicherung
Testlabor Transponder

Prüf- und Testmöglichkeiten                                                      Systemtests und
von unterschiedlichen
                                                                  Zertifizierungen nach VDI 4470
RFID-Transpondertechnologien und
deren Einflussgrößen
                                                                           Qualitätsprüfung von
             Entfernungstests
                                                                Sicherungsmitteln nach VDI 4471
             Mechanische Belastungstests
             Klimatische Tests
             Qualitätstests
             Pulkfähigkeitstests
             Applikationstests




                     Logistisches                                                                  Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                                      Fachgebiet Logistik

            Demonstrations- und Versuchsfeld                                                         Universität Dortmund

                                                                                                              31
Logistisches Demonstrations- und Versuchsfeld*
                                       *das Labor ist akkreditiert
                                        nach DIN EN ISO IIEC
                                        17025 : 2000 für
                                        mechanisch-
                                        technologische Prüfungen
                                        an Verpackungen und
                                        Verpackungsmitteln sowie
                                        anerkannte Prüfstelle für
                                        Gefahrgutverpackungen
                                        der Bundesanstalt für
                                        Materialprüfung (BAM) in
                                        Berlin.




                                          Geräteauswahl



           Logistisches                                         Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                   Fachgebiet Logistik

  Demonstrations- und Versuchsfeld                                Universität Dortmund

                                                                           32
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen

Horizontal-Stoßprüfanlage      Fachgebiet Logistik
                              Universität Dortmund

                                       33
Elektrodynamische Schwingprüfanlage   Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                         Fachgebiet Logistik
                                        Universität Dortmund

  Stoß- und Schwingungsprüfungen                 34
Klimakammer mit integrierter      Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                          Fachgebiet Logistik
                                         Universität Dortmund

servohydraulischer Schwingprüfanlage              35
Prüfgerät mit Prüfkörper Zugversuch   Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                         Fachgebiet Logistik
                                        Universität Dortmund

       nach DIN EN ISO 527                       36
Kraftentfaltungskennlinien   Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                 Fachgebiet Logistik
                                Universität Dortmund

Zugversuch nach DIN EN 527               37
•   1. Priorität
    Eine belastungsgerechte Ladungs- und Ladeeinheitensicherung ist zwingend erforderlich.


•   2. Priorität
    Bei nachgewiesener und ausreichender Wirksamkeit können wirtschaftlich   optimierte
    Sicherungsverfahren zum Einsatz gelangen.


•   Prämisse
    Anbieter und Anwender von Mitteln und Hilfsmitteln zur Ladeeinheitensicherung          sind auf
    intensive Beratungsgespräche angewiesen.




                                                                                    Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                                                                                       Fachgebiet Logistik
                                        Fazit                                         Universität Dortmund

                                                                                               38
Quelle: unbekannt



              Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
                 Fachgebiet Logistik
                Universität Dortmund

                         39

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Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter

  • 1. Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter Dipl.-Ing. Norbert Biermann Fachgebiet Logistik Fakultät Maschinenbau Universität Dortmund Tel.: 0231/7555703 Email: biermann@flog.maschinenbau.uni-dortmund.de Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund
  • 2. Rechtliche Vorschriften Die erste rechtliche Basis der Ladungssicherung bilden die §§ 22 und 23 StVO. Hier wird die Verantwortlichkeit für den Verlader und den Fahrzeugführer geregelt. § 22 StVO Ladung „Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“ Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat mit seinem Beschluss vom 27.12.1982 zu § 22 StVO entschieden, dass neben dem Fahrer auch der „Leiter der Ladearbeiten“ (hier Verlader genannt) für die verkehrssichere Verstauung der Ladung Verantwortlich ist. (Beschluss OLG Stuttgart, Aktenzeichen 1 Ss 858/82. VRS 64, 308) § 23 StVO Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers (Auszug) quot;Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht .... nicht durch die .... Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muss dafür sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug oder das Gespann sowie die Ladung .... vorschriftsmäßig sind, und dass die Verkehrs- sicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung .... nicht leidet.„ Rechtliche Vorschriften Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund § 22 und 23 StVO 1
  • 3. Quelle: unbekannt Unzureichend gesichertes Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Ladegut 2
  • 4. Folgen mangelhaft gesicherter Ladegüter • Seit 1996 mehren sich schwere Unfälle mit Lkw • Unfallwahrscheinlichkeit mit Todesfolge ist bei Lkw-Fahrern 25-mal höher als bei Pkw-Fahrern • Jährliche Schadenersatzleistungen für Unfallschäden sind größer als 250 Mio. EUR • Ursachen von Lkw-Unfällen liegen zu 13 % ausschließlich bei mangelhaft gesichertem Ladegut Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Folgen mangelhafter Ladungssicherung Universität Dortmund 3
  • 5. Quelle: GDV Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Mängelstatistik Universität Dortmund 4
  • 6. Verpackungsmängel • Mangelhafte Ladeeinheitensicherung mit Umreifungsbändern • Mangelhafte Ladeeinheitensicherung mit Schrumpffolie Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Mangelhafte Ladeeinheiten- und Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Ladungssicherung
  • 7. Verrutschte Packstücke aufgrund einer mangelhaften Wickelstretch- sicherung Quelle: STAfA Transportschäden aufgrund einer mangelhaften Transportsicherung Quelle: STAfA Unzureichend gesicherte Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Stückgut-Ladeeinheiten 6
  • 8. Verpackungsmängel • Mangelhafte Transportverpackung • Mangelhafte Verladung und Ladungssicherung Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Mangelhafte Ladeeinheiten- und Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Ladungssicherung
  • 9. Quelle: FLog Verpackungsmängel • Unzureichende Stapelfestigkeit (BCT-Wert) Quelle: FLog • Unterdimensionierte Eimer-Wanddicke Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Verpackungsmängel Universität Dortmund
  • 10. Verpackungsmängel • Unzureichende Stapelfestigkeit • Fehlerhafte Ladungsträgerauswahl • Unzureichende Umreifung Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Verpackungsmängel Universität Dortmund
  • 11. Intralogistik Distribution Transport- sicherung Sicherung von Ladungssicherung Transporteinheiten Sicherung durch Sicherung mittels Ladeeinheiten- Verpackung sicherungsverfahren Produktschutz Transportsicherheit Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Aspekte der Transportsicherung Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 10
  • 12. Verantwortlichkeit für eine korrekte Ladungssicherung Das Nichteinhalten anerkannter Regeln der Technik (u. a. Normen, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften) wird von Polizei und Gericht als fahrlässiger Verstoß gegen die StVO gewertet und auch dann geahndet, wenn sich kein Unfall ereignet hat Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Verantwortlichkeit Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 11
  • 13. Verantwortlichkeit für eine korrekte Ladungssicherung • Fahrzeugführer (StVO) • Kontrolle der Ladungssicherung und Lastverteilung vor Fahrtantritt • Kontrolle und Nachbesserung der Ladungssicherung während des Transportvorgangs • Anpassen des Fahrverhaltens an die Ladung und die Verkehrssituation • Fahrzeughalter (StVZO und UVV) • Eignung des Fahrzeugs für die Transportaufgabe • Eignung der Hilfsmittel für die Ladungssicherung • Schulung, Information und Kontrolle des Personals • Verlader / Absender • Lastverteilung gemäß Lastverteilungsplan bzw. Anweisung des Fahrers • Berücksichtigung von Anschlagpunkten für Zurrmittel an dem Ladegut Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Verantwortlichkeit Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 12
  • 14. Rechtliche Vorschriften Die zweite rechtliche Basis bilden die §§ 30 und 31 StVZO. Hier wird die Verantwortlichkeit für den Fahrzeughalter geregelt. § 30 Absatz 1 StVZO Beschaffenheit der Fahrzeuge quot;Fahrzeuge müssen so gebaut und ausgerüstet sein, dass 1. ihr verkehrsüblicher Betrieb niemanden schädigt oder mehr als unvermeidbar gefährdet, behindert oder belästigt, 2. die Insassen insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen möglichst geschützt sind und das Ausmaß und die Folgen von Verletzungen möglichst gering bleiben.“ § 31 Absatz 2 StVZO Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeuge (Auszug) quot;Der Halter darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen, wenn ihm bekannt ist oder bekannt sein muss, dass ... die Ladung ... nicht vorschriftsmäßig ist, oder dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges durch die Ladung oder die Besetzung leidet.quot; Rechtliche Vorschriften Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund § 30 und 31 StVZO 13
  • 15. Rechtliche Vorschriften Die dritte rechtliche Basis bildet der § 412 Handelsgesetzbuch (HGB). Hier wird die Verantwortlichkeit für den Absender und den Frachtführer geregelt. § 412 Absatz 1 HGB (TRG) „So weit sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nicht etwas anderes ergibt, hat der Absender das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen (verladen) sowie zu entladen. Der Frachtführer hat für die betriebssichere Verladung zu sorgen.“ Mit dem Transportrechts Reformgesetz (TRG) wurde mit Wirkung vom 01.07.1998 der vierte Abschnitt in das HGB neu eingeführt. Er enthält u.a. Regelungen zur Ladungs- Sicherung und zur Haftung. Diese Regelungen betreffen den Absender und den Frachtführer. Rechtliche Vorschriften Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund § 412 HGB 14
  • 16. Zivilrecht Öffentliches Recht GGVSE BGB StVO /StVZO HGB BGV (früher UVV) Konsequenz einer Pflichtverletzung Bußgeld Eintragung ins Verkehrs- / Schadensersatz Gewerbezentralregister Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Ladungssicherungspflicht Universität Dortmund 15
  • 17. Sicherung von Bildung VDI Lade- (palettierter) 3968 ff einheiten Ladeeinheiten Bildung versand- Verladung fertiger Packstücke Regelkreis der wechselseitigen VDI 2700 ff Abhängigkeiten Produkt- Ladungs- verpackung sicherung Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Regelkreis einer ganzheitlichen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Verpackungslogistik 16
  • 18. Gesetzliche Vorschriften (z. B. StVO, StVZO) Ladungen und Ladungssicherungshilfsmittel müssen verkehrs-sicher verstaut und gegen Herabfallen und vermeidbares Lärmen gesichert sein. • Richtlinie VDI 2700 ff „Ladungssicherung auf Straßenfahr-zeugen“ Die Verpackung, die Ladeeinheitensicherung und die am Ladegut angebrachten Zurrpunkte müssen die durch die Ladungssicherung bzw. durch die Fahrbewegungen hervorgerufenen Kräfte (quantifizierbare Größen) aufnehmen können. • Richtlinie VDI 3968 „Sicherung von Ladeeinheiten“ Ladeeinheitensicherungsverfahren werden qualitativ beschrieben, ohne dass konkrete Auslegungs- und Dimensionierungsempfehlungen gegeben werden. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Rechtliche und technische Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 17
  • 19. Versender Empfänger Transportkette Transportbelastungen Schwingungen, Stöße Stapeln Fallen Klima Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Transportbelastungen Universität Dortmund
  • 20. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Belastungen beim Schiffstransport Universität Dortmund
  • 21. Transportfahrzeug und Transportmittel - Anforderungsprofil Transportfahrzeuge nach den geltenden Regeln der Technik sollten dabei folgende Merkmale aufweisen: Tragfähigkeit der Ladefläche (spezifische Flächenbelastbarkeit in daN/m² oder Punktbelastbarkeit nach Herstellerangaben), Zurrpunkte an Fahrzeugen mit Pritschenaufbauten gemäß Vorgaben der DIN EN 12 640 und DIN 75 410-1 für Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiger Gesamtmasse, Ladungssicherung im Kastenwagen gemäß Vorgaben der DIN 75 410-3, Aufbaufestigkeiten von Wechselbehältern des kombinierten Verkehrs gemäß Vorgaben der DIN EN 283, Zurrpunkte an Wechselbehältern des kombinierten Verkehrs gemäß Vorgaben der DIN EN 284/A1 oder der DIN EN 452/A1, Transportfahrzeug und Transportmittel Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Anforderungsprofil 20
  • 22. Physikalische Grundlagen - Kräfte am Ladegut Normalkraft Gewichtskraft FN = FG + FZ FG = m x g Zurrkraft FZ α = Zurrwinkel Trägheitskraft F=mxa Reibungskraft FR = μ x FN Physikalische Grundlagen Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Kräfte am Ladegut 21
  • 23. 1g Straßentransport 0,5g 0,5g Stöße bis zu ca. 10 g 0,5g Vertikale Schwingungen 0,8g 1g Schienentransport bei Einzelwaggons: max. Auflaufgeschw. 9,6 km/h bei Ganzzügen / Kombi-Verkehr: 4g 0,5g 4g längs: 1,0 g quer: 0,5 g 0,3g senkrecht: 0,3 g 1g 0,5g 1g 0,8g 0,4g 0,4g Seetransport 0,8g Neigung bis zu ca. 40° 1g 0,5g 2g Zu berücksichtigende Beschleunigungs- Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund werte unterschiedlicher Transportmittel 22
  • 24. Einfluss der Reibung Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund auf die Anzahl der Zurrmittel 23
  • 25. Anzahl erforder-licher Zurrgurte bei nicht optimierten Reibungskräften Quelle: A. Lampen Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Kraftschlüssige Ladungssicherung Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Niederzurren 24
  • 26. Auslegung der Sicherungsmittel Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Auslegung der Sicherungsmittel Universität Dortmund 25
  • 27. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Stahl- und kunststoffbandumreifte Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Ladeeinheiten 26
  • 28. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Ladeeinheit mit Schrumpfhaube Universität Dortmund 27
  • 29. Quelle: FLog Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Ladeeinheit mit Wickelstretchfolie Universität Dortmund 28
  • 30. Ungeeignete Faltschachteln zur Aufnahme belastungsgerechter Folienkräfte Quelle: FLog Folgen einer belastungsgerechten Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Ladeeinheitensicherung 29
  • 31. Verein zur Förderung innovativer Fachgebiet Logistik Verfahren in der Logistik e. V. , Universität Dortmund Dortmund, mit den Instituten Forschungsstelle ID H Institut für Distributions- und des DVEU/VVL Handelslogistik der BVL I fV der GVB Institut für Verpackungstechnik in den Bereichen Transport- und Handelslogistik Institut für Verpackungslogistik Kreislaufwirtschaft und Entsorgungslogistik Umwelttechnik Logistisches Demonstrations- http://www.logistikverbund.de und Versuchsfeld des Verpackungstechnisches Dienstleistungszentrum Dortmund Verpackungsprüfungen Transportsimulationen Entwicklung individueller Verpackungslösungen (inkl. Gefahrgutverpackungsprüfungen –tests) Warensicherungsprüfungen Vertrieb von Software zur Optimierung von Verpackungslösungen Kooperationspartner: Planung und Entwicklung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Logistikverbund Dortmund Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 30
  • 32. Prüflaboratorium Prüfstelle Gefahrgutverpackung für ausgewählte mechanisch- der Bundesanstalt für Materialforschung technologische Prüfungen an und –prüfung (BAM), Berlin Verpackungen und Verpackungsmitteln nach UN, RID, ADR, IATA nach DIN EN ISO/IEC 17025 DAP Deutsches Akkreditierungssystem Prüfungswesen GmbH, Prüflabor Wellpappe vertreten im Logistisches Deutschen AkkreditierungsRat Demonstrations- und Versuchsfeld des Testlabor Warensicherung Testlabor Transponder Prüf- und Testmöglichkeiten Systemtests und von unterschiedlichen Zertifizierungen nach VDI 4470 RFID-Transpondertechnologien und deren Einflussgrößen Qualitätsprüfung von Entfernungstests Sicherungsmitteln nach VDI 4471 Mechanische Belastungstests Klimatische Tests Qualitätstests Pulkfähigkeitstests Applikationstests Logistisches Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Demonstrations- und Versuchsfeld Universität Dortmund 31
  • 33. Logistisches Demonstrations- und Versuchsfeld* *das Labor ist akkreditiert nach DIN EN ISO IIEC 17025 : 2000 für mechanisch- technologische Prüfungen an Verpackungen und Verpackungsmitteln sowie anerkannte Prüfstelle für Gefahrgutverpackungen der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) in Berlin. Geräteauswahl Logistisches Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Demonstrations- und Versuchsfeld Universität Dortmund 32
  • 34. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Horizontal-Stoßprüfanlage Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 33
  • 35. Elektrodynamische Schwingprüfanlage Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Stoß- und Schwingungsprüfungen 34
  • 36. Klimakammer mit integrierter Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund servohydraulischer Schwingprüfanlage 35
  • 37. Prüfgerät mit Prüfkörper Zugversuch Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund nach DIN EN ISO 527 36
  • 38. Kraftentfaltungskennlinien Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund Zugversuch nach DIN EN 527 37
  • 39. 1. Priorität Eine belastungsgerechte Ladungs- und Ladeeinheitensicherung ist zwingend erforderlich. • 2. Priorität Bei nachgewiesener und ausreichender Wirksamkeit können wirtschaftlich optimierte Sicherungsverfahren zum Einsatz gelangen. • Prämisse Anbieter und Anwender von Mitteln und Hilfsmitteln zur Ladeeinheitensicherung sind auf intensive Beratungsgespräche angewiesen. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Fazit Universität Dortmund 38
  • 40. Quelle: unbekannt Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen Fachgebiet Logistik Universität Dortmund 39