Kathrin Niedermoser argumentiert, dass ökologische Krisen bestehende soziale Ungleichheiten verstärken und eng mit dem sozialen Status verbunden sind. Der Anstieg des Meeresspiegels beeinflusst gefährdete Gebiete unterschiedlich, wobei ärmere Bevölkerungsgruppen oft weniger Anpassungsmöglichkeiten haben und stärker betroffen sind, wie die Beispiele Bangladesch und New Orleans zeigen. Studien belegen, dass Wohnort und soziale Bedingungen entscheidend für die Verwundbarkeit gegenüber ökologischen Krisen sind.