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Último(20)

Ifz wachstumsmodelle und inflation vortrag ii teil

  1. II. Modellbildung zweiter Teil
  2. III. Ausblick
  3.  
  4. Aber: Der Durchbruch zur höheren Mathematik erfolgte erst mit Leibniz (1675) und Newton (1687)vor gut 300 Jahren mit der Infinitesimalrechnung
  5. Ab 1700 konnte sich daher erst die moderne Physik und Technik entwickeln
  6. Vorteil: Intuitiv, Schneller, allgemein Diskutierbar
  7. Nachteil: Qualitativ, nicht quantifiziert, ggf. sogar nicht quantifizierbar
  8. Mathematische Betrachtungen:
  9. Vorteil: quantifiziert, nachprüfbar (wenn man will...)
  10. Nachteil: aufwandsintensiver, abstrakt, seltener allgemein diskutierbar
  11. Wettbewerb von Oraceln, Schlagworten, Inidices, Ratings etc.pp.
  12. Wer versteht wirklich was hinter bestimmten Begriffen tatsächlich steckt?
  13. -> wie wird eine Statistik oder Index konkret berechnet?
  14. -> Warenkörbe, Einkaufsmanagerindex, Geschäftsklimaindex usw., auf welcher Basis und nach welchem Algorithmus etc. pp.?
  15. „ hedonisierter“ Preisindex oder BIP? Wie das? USA/BRD
  16. „ Arbeitslosenstatistik“? Was soll das sein? USA/BRD
  17. man sollte eine generelle Übersicht über die Werkzeuge der Mathematik zur Beurteilung der spezifischen Qualitäten haben
  18. Nicht ganz einfach, aber käuflich:
  19. Bronstein, 1268 Seiten
  20. Verlag: Deutsch (Harri);
  21. Auflage: 7, 2008
  22. (darf man ggf. ruhig zugeben)
  23. Im Zweifelsfall lohnt sich aber immer ein hartnäckiges Bohren nach den Voraussetzungen und der Basis der Berechnungen und den zugrunde liegenden Algorithmen!
  24. (Die kennen viele Ihrer Protagonisten nämlich selbst nicht.)
  25.  
  26. Unentbehrlich um über Zusammenhänge ad hoc unbekannter Art eine Ahnung zu bekommen. Und zwar in faktisch allen Wissenschaften!
  27. Instrument der Empirie und des Experiments (Kontrolle der Theorie)
  28. Aber auch sehr häufig ein Ausdruck von Unkenntnis der ursächlichen Zusammenhänge und Auslöser
  29. Stärken und Schwächen: „Statistik sagt über die Masse Alles, über den Einzelnen Nichts.“
  30. Trotzdem wird in vielen Veröffentlichungen oft nur genau Letzteres angegeben!
  31. Wichtige Informationen fehlen häufig: z.B. zugrunde liegendes Ensemble, Relevanz, Allgemeingültigkeit, stat. Varianz, Korrelationskoeffizienten, Nullhypothese, Fragenkatalog, etc.pp.
  32. In jedem Prozentchen stecken logische Fallstricke
  33. Bsp.: Umfrage I ergibt A 14% B 86% Umfrage II ergibt A 86% B 14%
  34. -> also kann man sagen im Durchschnitt gilt A 50% B 50% , oder ???
  35. Nein, hängt vom Grundensemble ab (z.B. 10000/1000 -> A 20,5% B 79,5%
  36. Bei Prozentangaben: Welcher Bezugswert wird gewählt?
  37. (Beispiel Staatsverschuldung BRD 80 % bzgl. des BIP .
  38. Aber nur 20% bezüglich der Bilanzsumme . Who's right?)
  39. Können Sie alles machen, es kommt immer dasselbe heraus: Der Klapperstorch bringt die Babys!
  40. Besser: Hinterfragen! Hier: bei den Geburtenziffern wurde die Abweichung vom Durchschnitt verwendet, die ist scheinbar signifikant. Richtig wäre die absolute Anzahl gewesen.
  41. Ergo: Die Statistik ist das wichtigste Instrument überhaupt, besonders wenn man nichts Besseres hat. Aber im Zweifelsfall immer kritisch zu hinterfragen!
  42. Bsp.: Entscheidungstheorie, Spieletheorie, zufällige Matrizen, Netzwerke, Fuzzylogic, und dutzende andere mathematischen Werkzeuge basieren auf statistischen Methoden.
  43. Auch die Physik und die Mathematik lassen sich statistisch formulieren (z.B. Thermodynamik, Mengentheorie uvm.)
  44. Gewonnene Aussagen sind unmittelbar kontrollier- und testbar
  45. Theoriebildend
  46. Wechselsbeziehung
  47. mit Empirie
  48. Fallstricke gibt es natürlich auch hier:
  49. Nachverfolgung der relevanten (ökon.) Arbeiten erfordert meist deutlich mehr mathematische Kenntnisse
  50. Math. Arbeitsweise:
  51. Voraussetzung, Behauptung, Beweis
  52. -> Die Behauptungen sind immer so gut, wie ihre Voraussetzungen!
  53. -> Vorsicht: Stimmt die (oft triviale) Voraussetzung nicht, so sind die Folgerungen auch bei noch so komplexer und absolut einwandfreier innerer Logik, streng genommen wertlos.
  54. Nat.wiss. Arbeitsweise: Physiker und Ingenieure sind aber etwas hemdsärmeliger und Praxis näher...
  55. SRT 1905, ART 1915, QM 1925 krempelte alles wieder auf „Null“
  56. Ohne QM sähe Ihr Handy so aus:
  57. Dito Gravitationswellen der ART (LIGO u.a.) steht noch aus (MM-Interferrometer, Nullergebnis bis lang)
  58. Gibt es die „Theory of Everything“
  59. und wie sieht sie aus?
  60. Frogs and Birds
  61. You are here...
  62. M*V = H*P
  63. Elementarer Zusammenhang
  64. (Bodin, 1576, Locke 1689, Milton Friedman 1912-2006)
  65. -> vier unbekannte zeitabhängige Variablen
  66. -> die (vier) Bestimmungsgleichungen sind unbekannt, wird daher i.d.R. nur als Faustformel verwendet
  67. Grundinflation: cV * dM/dt (Umlaufgeschw. X Zins)
  68. Accelerator: cM * dV/dt (Kapitalstock X Änd.d.UG)
  69. Wachstumsdämpfung gering (dH/dt=0)
  70. dp2 = - M/H * dp1
  71. Da H dann rel. zu M größer wird folgt erstaunlicherweise eine höhere Inflation, da die Dämpfung wegen 1/H geringer geworden ist...
  72.  
  73.  
  74.  
  75. Unser Modell: Inflation Accelerator
  76. Spezifische Inflation
  77. Akkumulierte Inflation
  78.  
  79. Handelsvolumen
  80.  
  81.  
  82.  
  83.  
  84. Das Problem der Staatsverschuldung
  85.  
  86.  
  87.  
  88.  
  89.  
  90. Das Wesen der Staatsverschuldung
  91. Das Wesen der Staatsverschuldung
  92. Staatsverschuldung
  93. Er investiert im wesentlichen nur seine „betrieblichen“ Überschüsse (Sparquote plus Zinsen) in die Infrastruktur
  94. Die scheinbar ungewöhnlich hohe Staatsverschuldung ist ein Effekt ungeeigneter Bezugsgrößen
  95. Der Löwenanteil der Verschuldung liegt überall im Privaten
  96. Der Staat als Volkswirt ist lediglich das letzte Auffangbecken der Zz-Spirale und des schwarzen Peters.
  97. Aktiva = Passiva , Schulden = Vermögen
  98. Sollen (vwl) Vermögen steigen, müssen Schulden steigen!
  99. Sollen (vwl) Schulden sinken, müssen Vermögen verringert werden!
  100. Bwl-Schulden lassen sich immer (nur) verschieben
  101. Wie kann man VWL Schulden loswerden?
  102.  
  103.  
  104.  
  105. Systemstabilität Gravitatativ ↔ Thermodynamisch Gleichgewichts Zustand Arbeit verrichten?
  106. Gleichgewichtszustand
  107.  
  108.  
  109.  
  110.  
  111. Thermodynamisch -> Armut
  112. Politik: Thermodynamisch (Komm. ↔ Tyr.)
  113. Kapital: Gravitativ (Auft. ↔ Th.W.g.i.A)
  114. Gleichgewichtzustand irgendwo dazwischen, Frage: ist er auch stabil?
  115. Kapital gravitativ durch Zz-Effekt
  116. Politik wirkt thermodynamisch
  117. entweder nur Umschuldung privaten zu öffentlichen Schulden (oder umgekehrt)
  118. Oder Vernichtung von Vermögen aus Kapitalstock oder von Einkommen aus BIP
  119.  
  120. Outsourcing von Vermögen = Schulden in die zweite und dritte Welt, „Ökonomischer Kannibalismus“/Globalisierung
  121. Ist aber auch schon weltweit am Anschlag, wurde seit den „Reagonomics“ schon weitgehend ausgeschöpft
  122. -> würgt das BIP nur weiter ab durch Belastung der Verbraucher UND der Unternehmen. Die sitzen im selben Boot.
  123. Zudem: Die Revolte ist dann auch nicht weit...
  124. -> dass hilft, aber nur kurzzeitig .
  125. Warum? Weil der Staat das eingesammelte Geld gleich wieder ausgibt. Über den WKL landet es wieder genau dort, wo es her gekommen ist!
  126. Sekundärer Effekt: „Kapitalflucht“. Aber: nicht so schlimm (wohin denn?) und entlastet das BIP per Kannibalisierung
  127. BRD K/Y =3,25 USA = ca. 5, Island =10 und mehr
  128. Wirtschaftswunderzeit K/Y =0,3 bis 1, Krise typisch ab 3.
  129. Es geht kein Weg daran vorbei, dass dieser Koeffizient wieder auf ein vernünftiges Verhältnis gesetzt wird Now what? K/Y=1 max.
  130. Inflation – politisch am einfachsten
  131. Unparitätische Währungsreform – am sinnvollsten
  132. Konsequente und massive Lohnerhöhungen - Mittelweg
  133. Schuldverschiebungen per Krieg – am wahrscheinlichsten Now what? K/Y=1 max.
  134. Nachhaltiges Geldsystem Weg vom FIAT-Geld Geld ist GUTSCHEIN auf BIP
  135. Staatliches Gutscheinsystem für Geld
  136. 3 jähr., 5 jähr., 10 jähr., 30jähr Geld
  137. Handelbar mit Abzinsung
  138. Mit IT-Bilanzierung kein wirkliches Problem
  139. Alternativ: konkurrierende private Geldsysteme ohne unmittelbaren Einlösungszwang
  140. Neues Geld ???
  141. K/Y kleiner gleich 1 weltweit? Wie?
  142. Nachhaltig? Neues Geldsystem...
  143. Aber:
  144. Sondern aus Energie und Rohstoffen . Der letzte der zahlt ist unausweichlich die Umwelt.
  145. Umwelt und Klima: keine realistische Hoffnung bei weltweit steigendem Wohlstand für Alle.
  146.  
  147.  
  148. Das Produkt von Bevölkerungsexplosion, Wohlstand und Verbrauch führt zu einem kritischen Zustand der Welt als Ganzem -> Club of Rome
  149.  
  150.  
  151.  
  152. Das war Aristotelisch, platonisch: Doomsday-Argument
  153.  
  154. FAZIT Die „Krise“ ist nicht vorbei, Sie hat gerade erst angefangen! Als Ökonomen und Finanzwirtschaftler befinden Sie sich im Zentrum der historischen Entwicklung Die Innere Dynamik des Systems „Welt“ steht vor der historisch größten aller Herausforderungen in der Geschichte der Menschheit Geschichte wird gemacht: Die Protagonisten des Systems tragen die größtmögliche Verantwortung. Die Chancen auf eine „smooth landing“ sind nicht übermäßig hoch. Sie kann nur gelingen, wenn eine Neue Art des nationalen und internationalen (finanztechnischen) Konsens geschaffen wird.
  155.  
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