Klimabeobachter

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Klimabeobachter

  1. 1. Foto: Kristin Kosalla
  2. 2. Unterrichts­ Coaching/ materialien Klimabotschafter lehrer lI treffen Landesinstitut für LehrerfortbildungBericht­ Entscheidererstattung Fortbildungen Abstimmung Dialog Bildungs­ zum Projekt programm Unterricht/ Anleitung PRoJEKtE SCHülER KlImAStAtIoN Unser Ziel ist es, möglichst Durch­ Wer heute eine Schule verlässt, Unsere Klimastation ist eine führung Auf bau viele Projekte zu unterstützen, sollte wissen, wie man mit Infrastrukturmaßnahme, mit in denen das Klima durch kon­ Ressourcen sorgsam umgeht deren Hilfe die Schülerinnen krete Maßnahmen geschützt und wie das Klima zu schützen und Schüler an die Themen­ und / oder ein größeres Ver­ ist. Diesem Ziel dient unser bereiche Wetter und Klima ständnis für die Zusammen­ Projekt. herangeführt und sensibili­ Lernerfolg Daten hänge geschaffen wird. Diese siert werden sollen. Projekte liegen im Aufgaben­ bereich der Schulen. Teilnahme­ Daten Daten Auf bau, Berichterstattung workshops Wartung Würdigung der Arbeit Hamburger der Schüler IWK Abendblatt, Klimzug Nord Institut für Wetter ­ und Hamburg1 Klimakommunikation Daten, GmbH Fernsehen Prognosen Daten für Klima­ forschung Schülerinnen und Schüler, die sich Information Förderung in Ihren Schulen besonders in Klima­ schutzprojekten engagieren, erhalten als Klimabotschafter die Gelegenheit zum direkten Dialog mit Entscheidern der Stadt. So trafen die Klimabotschafter bereits Hamburgs Ersten Bürgermeister Öffentlichkeit Globetrotter Ole von Beust, Andreas Bartmann (Vize Ausrüstung Präses der Handelskammer), Dr. Rai­ ner Schubach (Generalbevollmächtigter von Vattenfall), Frank Horch (Präses der Handelskammer), Michael Schmidt (Chefredakteur Hamburg1 Fernsehen), Klaus Strunz (Chefredakteur Hamburger Wie am Gymnasium Rahlstedt beob- Abendblatt), Unnolf Harder (Leiter des achten Jugendliche das Wetter und ver­ Greenpeace Aktionsnetzes), Wolfgang suchen so auch Rückschlüsse auf die Zu­ Hurtienne (Geschäftsführer der Ham­ sammenhänge zwischen Wetter, Klima burg Port Authority). und Klimawandel und dessen Ursachen Durch diesen Dialog haben die Schüle­ zu ziehen. So gibt es eine ganze Reihe von rinnen und Schüler die Möglichkeit aus Projekten, in den die Daten der Klima­ erster Hand zu erfahren, welche Rolle stationen eine wichtige Rolle spielen. Klimaschutz und Kimawandel sowie Vom Messen der Wachstumsgeschwindig­ Umweltfragen in der heute gestaltenden keit der Blumen im phänologischen Gar­ Generation spielt. Ein Dialog, dessen ten in Abhängigkeit vom Wetter bis zum Ergebnisse die Jugendlichen wieder in Vergleich der Wassertemperaturen und des Sauerstoffgehaltes eines den Unterricht tragen und das gegensei­ Baches mit den gemessenen Temperaturen der Luft. Viele Projekte, tige Verständnis fördern. Foto: Claus Rönnebeck die das Verständnis erhöhen. Gleichsam dokumentieren die Daten der Sonnenscheindauer und ­Intensität die Erträge von Solaranla­ gen, die einen unmittelbaren Schutz des Klimas darstellen und daher besonders förderungswürdig sind. Foto: IWK
  3. 3. „KlImAbotSCHAFtER – SCHülER WERDEN KlImAbEobACHtER“ – Fragen und Antworten· Was messen die Stationen ? · Können die Daten auf der Schulhomepage oder Die Stationen messen in der Grundausstattung bereits monitoren präsentiert werden ? Außen­/Innentemperatur, die Außen­/Innenluftfeuchtig­ Es gibt inzwischen viele Schnittstellen zu den Daten, sodass keit, den Luftdruck, Windrichtung und ­ Geschwindigkeit, die aktuellen Werte auch problemlos auf der Schulhomepage Niederschlag, UV ­ und Globalstrahlung (Sonnenschein­ eingebunden oder auch auf Monitoren in der Schule ange­ dauer). Erweiterungen z.B. für Bodentemperaturen sind zeigt werden können. möglich. · Auf welche Daten haben die Schulen Zugriff ?· Können nur Schulen aus Hamburg an dem Projekt Alle teilnehmenden Schulen können auf alle Daten der teilnehmen ? eigenen Station, sowie der Stationen aller anderen teilneh­ Es gibt grundsätzlich keine regionale Begrenzung für das menden Schulen zugreifen. Projekt. · müssen irgendwelche Kabel verlegt werden ?· Können nur bestimmte Schulformen an dem Projekt Alle Daten werden komplett per Funk an das Display über­ teilnehmen ? mittelt. Die Reichweite beträgt ca. 100 m. Diese kann in Es sind alle Schulformen im Projekt vertreten und gleichsam Abhängigkeit von der Gebäudesituation noch durch Funk­ herzlich willkommen. Von Grundschulen, in deren Unter­ verstärker erweitert werden. richt Schüler das Wetter malen bis hin zu Gymnasien und Gesamtschulen, die beispielsweise im Informatikunterricht · Wie funktioniert die Stromversorgung bzw. wofür sind kleine Programme für die Auswertung von Wetterdaten die beiden Solarpanels an der Station ? programmieren. Die gesamte Station arbeitet autark und wird per Solarstrom gespeist. Zusätzlich gibt es eine Pufferbatterie, sodass auch· Was muss eine Schule alles mitbringen, damit sie an dem längere dunkle Zeiten problemlos überbrückt werden kön­ Projekt teilnehmen kann ? nen. Das untere große Solarpanel speist die Belüftung der Die Schule sollte zu allererst einen oder mehrere engagier­ Wetterhütte. Das obere kleine Solarpanel speist die Funk­ te Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister sowie engagier­ einheit. Sollen im Winter auch Schneefälle als Niederschlag te Schüler haben, die sich um das Projekt und die Station gemessen werden können, benötigt die bereits integriere kümmern. Weiter wird für die Station eine kleine Grün­ Heizung einen Stromanschluss. fläche oder ein Schulgarten zum Aufstellen der Station benötigt. Damit die Daten übermittelt werden können, · Wie genau misst die Station ? muss die Schule ebenfalls eine Internetverbindung zur Die Station ist eher im professionellen Bereich angesiedelt Verfügung stellen. und hat dementsprechend fast die Genauigkeit einer Station des Deutschen Wetterdienstes. Je nach Aufstellungsmög­· müssen Schüler jeden morgen oder zu einer bestimmten lichkeit können so nahezu DWD ­ konforme Daten gemes­ Uhrzeit die Werte ablesen oder den Niederschlagsbehälter sen werden, die somit international vergleichbar sind. Hier­ leeren und messen ? bei orientieren wir uns stark an den Vorgaben der Wmo Die Station erfasst alle Messdaten vollautomatisch und (World meteorological organization) die besagen, dass überträgt die Daten automatisch auf den Server des IWK. Wind in 10 Metern, Temperatur und Luftdruck in 2 Metern Von dort haben die Schulen dann über verschiedene Schnitt­ und Niederschlag in 1 Meter Höhe gemessen werden sollen. stellen die Möglichkeit die Daten zu beziehen und mit den Daten zu arbeiten. · Erfordert die Station viel Wartung ? Ja, die Stationen werden durch das IWK regelmäßig gewar­· Welche Kosten hat die Schule ? tet. Darüber hinaus sollte seitens der Schulen ebenfalls in Das Projekt fördert die Hälfte der Stationskosten. Die War­ regelmäßigen Abständen (etwa 1x pro Woche) der Regen­ tung ist im ersten Jahr kostenfrei. In den Folgejahren werden messer auf Verunreinigungen kontrolliert und gegebenen­ jährlich 500 € je Schule für Wartung, Pflege, Datensicherung falls von Laub oder dergleichen bereinigt werden. und ­Übertragung veranschlagt. · Wie funktioniert der Regenmesser ?· Wo erscheinen die Daten ? Der Regenmesser hat eine kleine Wippe, die wie eine Waage Die Wetterdaten werden minütlich im Internet auf funktioniert. Wenn genügend Wasser in eine Waagscha­ Wetterspiegel.de und Hamburgwetter.info sowie täglich le gelaufen ist, kippt die Wippe und ein kleiner Kontakt im Hamburger Abendblatt und auf Hamburg 1 Fernsehen wird ausgelöst, sodass die Station weiß, dass 0,1l / m² Regen präsentiert. gefallen ist.· Wie können die Schüler auf die Daten zugreifen ? · Können auch Windböen gemessen werden ? Die Daten können online direkt auf Wetterspiegel.de ein­ Ja, da der Wind alle 2,5 sek. gemessen und an das Dis­ gesehen werden, zusätzlich können die Daten im Excel For­ play übermittelt wird, können auch kurze heftige Böen bei mat heruntergeladen werden. Sturmlagen und in Gewitternähe erfasst werden.
  4. 4. Die aktuell gemessenen Werte werden täglich bei Hamburg1 Fernsehen gezeigt. Als Initiator unterstützt der Sender das Projekt aber vor allem auch durch regelmä­ ßige Berichterstattung über die Projekte an Schulen. Auf diese Weise würdigt der Sender den Einsatz der Schüler zum Klimaschutz. Das Hamburger Abendblatt druckt in jeder Ausgabe eine Zusammenfassung der am Vortag gemessenen Wetterdaten. Auf diese Weise unterstützt das Hamburger Abendblatt als Initiator das Projekt. Gleich­ zeitig berichtet Hamburgs größte Tageszei­ tung regelmäßig über Umwelt­ und Klima­ schutzprojekte an Schulen und unterstützt auf diese motivierende Weise das Engage­ ment der Schülerinnen und Schüler. Unter hamburgwetter.info sind neben den aktuellen Daten der Stationen auch sämt­ liche Archivdaten zu finden. Diese Daten stehen allen Schulen kosten­ frei zur Verfügung, so dass auch Schulen mit den Messwerten arbeiten können, die nicht über eine eigene Station verfügen. Globetrotter Ausrüstung fördert das Pro­ jekt und ermöglich so die wertvolle Arbeit im Bereich der Bildung und im Umgang mit den Ressourcen unserer Erde.PARtNER INItIAtoREN:Folgende Partner unterstützen das Projekt: Das Projekt „Klimabotschafter - Schüler werden Klimabeobachter“ ist in Hamburg eine gemeinsame Initiative von:Club of Rome Deutschland, B.A.U.M. e.V.,KLIMZUG­NORD, Landesinstitut für Lehrerbildung Globetrotter Ausrüstung, Hamburger Abendblatt,und Schulentwicklung Hamburg1 Fernsehen und Institut für Wetter­ und KlimakommunikationANSPRECHPARtNER: SCHIRmHERRSCHAFt:Institut für Wetter­ und Klimakommunikation GmbH Christa Goetsch, Senatorin für Schule und BerufsbildungRothenbaumchaussee 8020148 HamburgTelefon: 040­809081­244E­Mail: klimabeobachter@klimagipfel.de

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