Corporate Governance Vortrag

172 Aufrufe

Veröffentlicht am

Corporate Governance Codex in Deutschland
• Definition
• Entstehung
- Warum?
- Shareholderorientierung
- Stakeholderorientierung
• Gesetz
• Inhalt
• Quellen

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
172
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
6
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
2
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Corporate Governance Vortrag

  1. 1. Referent · 06.11.2015 1 von xx Seiten Corporate Governance
  2. 2. Referent · 06.11.2015 2 von xx Seiten Gliederung: • Definition • Entstehung - Warum? - Shareholderorientierung - Stakeholderorientierung • Gesetz • Inhalt • Quellen
  3. 3. Referent · 06.11.2015 3 von xx Seiten Definition Der Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält in Form von Empfehlungen und Anregungen international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung.
  4. 4. Referent · 06.11.2015 4 von xx Seiten Entstehung Warum braucht man ab sofort Corporate Governance? • Mit der Generation Aktiengesellschaft wurde das Management und das Eigentum aufgeteilt • Management trägt kein Risiko • Management häufig nur herrschende Funktion über Unternehmen Diskussion entsteht über ein Management, dass mehr im Sinne der Geldgeber handeln soll
  5. 5. 1932 erschien dazu dann ein Buch mit dem Namen: The Modern Corporation and Private Property Es bildete die Grundlage für Corporate Governance “If we are to assume that the desire for personal profit is the prime force motivating control, we must conclude that the interests of control are different from and often radically opposed to those of ownership.” Referent · 06.11.2015 5 von xx Seiten
  6. 6. Übersetzung: Wenn wir davon ausgehen, dass der Wunsch nach persönlichem Profit den Hauptgrund für das Management darstellt zu agieren, kommen wir zu dem Ergebnis, dass das Interesse des Managements sich von dem der Anteilseigener unterscheidet wenn nicht sogar komplett entgegen gesetzt ist. Erst Mitte der 90er wird der Begriff im deutschen Sprachraum benützt. Begriff ist daher noch sehr neu Referent · 06.11.2015 6 von xx Seiten
  7. 7. Unterscheidung zweier Corporate- Governance-Strömungen 1. Angloamerikanischen Wirtschaftsraum Shareholderorientierung 2. Kontinentaleuropäische Raum Stakeholderorientierung Referent · 06.11.2015 7 von xx Seiten
  8. 8. Shareholderorientierung • Durchsetzung der Interessen der Anteileigner • Management soll im Sinne der Geldgeber handeln • Vereiningungsmodell: Kontrolle und Geschäftsführung sind eine Instanz – „board“ • outsider-Modell: Kontrolle über Kapitalmarkt exit-Strategie • Absicherung vertraglich und gesetzlich Referent · 06.11.2015 8 von xx Seiten
  9. 9. Stakeholderorientierung • Einbeziehung von Stakeholdern: Mitarbeiter, Fremdkapitalgeber • Trennungsmodell: duales Führungssystem • insider-Modell: Kontrolle durch Mitsprache- und Widerspruchsrechten voice-Strategien • Absicherung vertraglich und gesetzlich Referent · 06.11.2015 9 von xx Seiten
  10. 10. Referent · 06.11.2015 10 von xx Seiten Quelle: Diering, Fabian;Corporate Governance in Deutschland, Großbritannien und den USA; Seminararbeit; 2014; 34 Seiten
  11. 11. Hauptziele • Gestaltung und Kontrolle der Unternehmensleitung • Langfristige und nachhaltige Wertsteigerung des Eigenkapitals Referent · 06.11.2015 11 von xx Seiten
  12. 12. Referent · 06.11.2015 12 von xx Seiten Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG § 161 Erklärung zum Corporate Governance Kodex (1) Vorstand und Aufsichtsrat der börsennotierten Gesellschaft erklären jährlich, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden und warum nicht. Gleiches gilt für Vorstand und Aufsichtsrat einer Gesellschaft, die ausschließlich andere Wertpapiere als Aktien zum Handel an einem organisierten Markt im Sinn des § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes ausgegeben hat und deren ausgegebene Aktien auf eigene Veranlassung über ein multilaterales Handelssystem im Sinn des § 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 8 des Wertpapierhandelsgesetzes gehandelt werden. (2) Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich zu machen.
  13. 13. Referent · 06.11.2015 13 von xx Seiten Der Kodex: Präambel - Einleitung - stellt gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung mit dem Ziel der Transparenz und Nachvollziehbarkeit - Vorstand und Aufsichtsrat sollen im Einklang mit den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft handeln - Rechnungslegung ist am True-and-fair-view-Prinzip orientiert - Empfehlungen sind im Kodex durch das Wort „soll“ gekennzeichnet, Abweichungen sind zu begründen - Von Anregungen kann ohne Offenlegung abgewichen werden, diese sind mit dem Wort „sollte“ gekennzeichnet
  14. 14. Referent · 06.11.2015 14 von xx Seiten Der Kodex: Aktionäre und Hauptversammlung Aktionäre - Aktionäre können ihre Rechte in der Hauptversammlung wahrnehmen, jede Aktie gewährt eine Stimme (Stimmrecht), Mehrstimmrechte bestehen nicht Hauptversammlung - Vorstand legt zur HV Jahresabschluss, Lagebericht, Konzernabschluss und Konzernlagebericht vor - Entscheidung über Gewinnverteilung - Eine HV sollte nach 4 bis 6 Stunden beendet sein - Berichte und Unterlagen sowie die Tagesordnung sind für die Aktionäre auf der Internetseite zugänglich zu machen - Die Gesellschaft sollte die Verfolgung der HV den Aktionären über moderne Kommunikationsmedien ermöglichen
  15. 15. Referent · 06.11.2015 15 von xx Seiten Der Kodex: Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat - Vorstand und Aufsichtsrat stimmen die strategische Ausrichtung des UN ab - Der Vorstand hat gegenüber dem Aufsichtsrat Bericht- und Informationspflicht, die von diesem festgelegt werden - Offene Diskussion zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sind Bestandteil guter Unternehmensführung - Aufsichtsrat soll bei Bedarf ohne den Vorstand tagen können - Kreditvergabe an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats - Vorstand und Aufsichtsrat sollen jährlich über CG berichten
  16. 16. Referent · 06.11.2015 16 von xx Seiten Der Kodex: Der Vorstand… - handelt in eigener Verantwortung im Unternehmensinteresse, Vorstandsmitglieder dürfen keine persönlichen Interessen verfolgen - sorgt für angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling - Soll bei der Besetzung von Führungspositionen auf Vielfalt (Diversity) achten, besonders bei dem Frauenanteil - Die Vorstandsvergütung wird vom Aufsichtsrat festgelegt
  17. 17. Referent · 06.11.2015 17 von xx Seiten Der Kodex: Der Aufsichtsrat… - berät und überwacht den Vorstand regelmäßig bei der Leitung des Unternehmens - bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands, achtet hierbei auch auf die Vielfalt (Diversity) - richtet einen Prüfungsausschuss ein, der sich vorwiegend mit der Rechnungslegung und der Abschlussprüfung beschäftigt - Die Vergütung wird durch Beschluss der Hauptversammlung oder in der Satzung festgelegt - handelt im Unternehmensinteresse
  18. 18. Referent · 06.11.2015 18 von xx Seiten Der Kodex: Transparenz - Die Gesellschaft soll den Aktionären sämtliche wesentlichen neuen Tatsachen zur Verfügung stellen - Veröffentlichungen und Termine sind in einem „Finanzkalender“ auf der Internetseite zu publizieren
  19. 19. Referent · 06.11.2015 19 von xx Seiten Der Kodex: Rechnungslegung und Abschlussprüfung - Anteilseigener werden durch den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht informiert. - sämtliche Finanzberichte unterliegen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen - Der Abschlussprüfer hat Unabhängig gegenüber dem Unternehmen oder anderen Organmitgliedern zu sein
  20. 20. Referent · 06.11.2015 20 von xx Seiten Entsprechungserklärung an Beispiel Unternehmen K+S 2014 „ … Wir halten die Festlegung von starren Altersgrenzen für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder weder für notwendig noch für zweckmäßig, da die Eignung zur Ausübung der jeweiligen Organtätigkeit nicht per se mit dem Erreichen eines bestimmten Alters endet, sondern allein von den jeweiligen individuellen Fähigkeiten abhängig ist. Insbesondere auch angesichts der demografischen Entwicklung stehen Altersgrenzen daher im Widerspruch zu dem generellen Interesse der Gesellschaft, ihre Organe bestmöglich zu besetzen. Kassel, im Dezember 2014“ K+S Aktiengesellschaft Der Aufsichtsrat Der Vorstand
  21. 21. Referent · 06.11.2015 21 von xx Seiten Entsprechungserklärung an Beispiel Unternehmen Siemens 1.Okt.2014 Entsprechenserklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Siemens Aktiengesellschaft zum Deutschen Corporate Governance Kodex Die Siemens AG entspricht den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers veröffentlichten aktuell anwendbaren Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“) und wird ihnen auch zukünftig entsprechen. Seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 7. Mai 2014 hat die Siemens AG den Empfehlungen des Kodex mit der dort genannten Ausnahme entsprochen (abweichend von Ziffer 5.4.5 Abs. 1 Satz 2 des Kodex hatte Jim Hagemann Snabe, Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG und ehemals Vorstandsmitglied der SAP AG, vier Aufsichtsratsmandate in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften wahrgenommen). Die Abweichung ist entfallen, weil Herr Snabe zum 21. Mai 2014 sein Vorstandsmandat bei der SAP AG nieder gelegt hat. Berlin und München, 1. Oktober 2014 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand Der Aufsichtsrat
  22. 22. Referent · 06.11.2015 22 von xx Seiten Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

×