MARIA STUART
Gliederung1.Autor, Zeit, Dramenbesonderheit2.Figurenkonstellation, Problemsituation3.Handlung4.Charakterisierung der Perso...
Friedrich Schiller*10.11.1759 in Marbach09.05.1805 in Weimar● 1759-73 Kindheit verbrachte er in Marbach● 1773-80 Besuch e...
● 1789 Geschichtsprofessor in Jena● 1790 Hochzeit● 1791 Lebensgefährliche Erkrankung,Philosophiestudiums● 1784 Freundschaf...
Dramenbesonderheit● Maria Stuart ist ein Ideendrama● Schiller entwirft ein Idealbild des humanen Seins● Ideale Form des Dr...
Historisches und Geistiges Umfeld● 18./19. JahrhundertKonflikte auf derganzen Welt● Adel und Bürgertum imStreit● Beginnend...
Weimarer Klassik● Die Klassiker versammelten sich in Weimar● Entwicklung eines LebensstilsKennzeichen:● Harmonie● Ausgleic...
3. Handlung
1. Akt● Marias düsteres Los:● Durchsuchung von Marias Zimmer● „Beichtgespräch“ zwischen Maria und HannaKennedy● Mortimer: ...
2. Akt● Elisabeths Hof:Eitelkeit und Intrigen
3. Akt● „Hure“ gegen „Bastard“:Die große Wende
4. Akt● Sirbt Maria nun odernicht?
5. Akt● Marias moralischer Siegund ElisabethsNiederlage
Maria StuartKönigin von SchottlandMachtLiebeÄußerer KonfliktElisabeth I.Königin von EnglandProtagonistin Antagonistinpolit...
SittlichkeitWollenNeigungSinnlichkeitSollenPflicht, VernunftöffentlicherMenschPersonprivaterMenschPersönlichkeitIndividual...
ZielstrebigkeitRücksichtlosigkeitErfolg in derRealpolitikAnerkennung alsHerrscherinKühle, Gefühlskältepersönl. Schwächepol...
unüberlegtes HandelnVersagen in der RealpolitikNichtanerkennung alsHerrscherinImpulsivitätpersönliche Stärkepolitischer Na...
ElisabethMariaStuartKönigineloquentintelligentenglisch - protestantischegoistischBastardäußere Würdeverantwortungslostücki...
Amles Paulet = „Hüter“ Marias in einemVertrauensverhältnis zu ElisabethDrugeon Drury = zweiter Wächter der MariaGraf von K...
Maria Stuart und Elisabeth I.- Eine Charakteristik
Elisabeth – Die Antagonistin Marias● pompöses Auftreten● übersteigertes Selbstbewusstsein● Bastard►Minderwertigkeitskomple...
Elisabeth● Als Mensch liebt sie Leicester, alsKönigin benutzt sie ihn(Trieb ◄► Vernunft)● politisch erfolgreich► Privatleb...
Elisabeth● Als Mensch liebt sie Leicester, alsKönigin benutzt sie ihn(Trieb ◄► Vernunft)● politisch erfolgreich► Privatleb...
Maria – Die Protagonistin● Selbstvertrauen● Charakterstärke● Impulsives Aufbegehren gegen verletzteWürde als legitime Köni...
MariaSpannungsfeld von Anmut und Würde :Impulskontrolle, um politisch bestehen zu könnenversusBewahrung ihrer Menschlichkeit
Maria● Ideal der schönen Seele(Erfüllung der Pflicht als oberstes Ziel;unterdrückt Rache, Hass)► bewahrt sich die innere W...
Elisabeth und Maria in Schillers idealemMenschenbild:Erlangen innerer Freiheit durch Akzeptanz deseigenen SchicksalsPflich...
3. Akt, 4. SzeneMaria und Elisabeth treffen sich fürein Gespräch bei Schloss
ELISABETH I
MARIA STUART
LEICESTER
Maria unterwirft sich ElisabethIhr habt gewonnen,Ich verzichte auf denenglischen Thron.Ich bitte lediglich ummeine Freiheit
So, ist es jetzt aus mit euch?Will euch kein LiebhaberMehr retten?Elisabeth spielt ihre Macht aus
Schaut, Leicester, so sieht die von allenbewunderte Maria aus. Es ist aber keineKunst, von allen als schön angesehen zuwer...
… Maria ist sprachlos
Für mich seid ihr nichtsAls eine Hure und dieMörderin eures Mannes
Ihr seid die Tochter einerverurteiltenEhebrecherin!Der englische Thron wirdDurch einen BastardEntweiht!
!!!Elisabeth ist entrüstet
Der hab ichs abergezeigt!Maria genießt ihren Triumph
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  1. 1. MARIA STUART
  2. 2. Gliederung1.Autor, Zeit, Dramenbesonderheit2.Figurenkonstellation, Problemsituation3.Handlung4.Charakterisierung der Personen5.Kreative Umsetzung der Schlüsselszene
  3. 3. Friedrich Schiller*10.11.1759 in Marbach09.05.1805 in Weimar● 1759-73 Kindheit verbrachte er in Marbach● 1773-80 Besuch einer Militärakademie, zuerstJura-, dann Medizinstudium● 1780-82 “Regimentsmedicus“● 1782 Flucht aus Stuttgart nach Mannheim● 1782-88 freiberuflicher Schriftsteller
  4. 4. ● 1789 Geschichtsprofessor in Jena● 1790 Hochzeit● 1791 Lebensgefährliche Erkrankung,Philosophiestudiums● 1784 Freundschaft und Zusammenarbeit mitGoethe● 1799 Umzug nach Weimar● 1802 Adelsstand● 1805 Tod im Alter von 45 Jahren
  5. 5. Dramenbesonderheit● Maria Stuart ist ein Ideendrama● Schiller entwirft ein Idealbild des humanen Seins● Ideale Form des Dramas● Tragödie● „aristotelische Dramen“
  6. 6. Historisches und Geistiges Umfeld● 18./19. JahrhundertKonflikte auf derganzen Welt● Adel und Bürgertum imStreit● BeginnendesIndustriezeitalter● Aufklärung● Sturm und Drang● Neue Sicht der Antike
  7. 7. Weimarer Klassik● Die Klassiker versammelten sich in Weimar● Entwicklung eines LebensstilsKennzeichen:● Harmonie● Ausgleich der Extremen● Toleranz, Humanität● Geistige- und Gewaltfreiheit● Optimistische Grundstimmung● Form nach Idealen und Werten
  8. 8. 3. Handlung
  9. 9. 1. Akt● Marias düsteres Los:● Durchsuchung von Marias Zimmer● „Beichtgespräch“ zwischen Maria und HannaKennedy● Mortimer: heimlicher Verbündeter● Verkündung des Todesurteils
  10. 10. 2. Akt● Elisabeths Hof:Eitelkeit und Intrigen
  11. 11. 3. Akt● „Hure“ gegen „Bastard“:Die große Wende
  12. 12. 4. Akt● Sirbt Maria nun odernicht?
  13. 13. 5. Akt● Marias moralischer Siegund ElisabethsNiederlage
  14. 14. Maria StuartKönigin von SchottlandMachtLiebeÄußerer KonfliktElisabeth I.Königin von EnglandProtagonistin AntagonistinpolitischerKonfliktpersönlicherKonflikt
  15. 15. SittlichkeitWollenNeigungSinnlichkeitSollenPflicht, VernunftöffentlicherMenschPersonprivaterMenschPersönlichkeitIndividualitätInnerer, moralischer Konflikt
  16. 16. ZielstrebigkeitRücksichtlosigkeitErfolg in derRealpolitikAnerkennung alsHerrscherinKühle, Gefühlskältepersönl. Schwächepolitischer VorteilVernachlässigung vonMenschlichkeitundAttraktivitätWeiblichkeitNeidÜbergewicht der SittlichkeitElisabeth: Mehr Königin als FrauNegative Entwicklung
  17. 17. unüberlegtes HandelnVersagen in der RealpolitikNichtanerkennung alsHerrscherinImpulsivitätpersönliche Stärkepolitischer NachteilBewahrung vonMenschlichkeitundAttraktivitätWeiblichkeitÜbergewicht der SinnlichkeitMaria: Mehr Frau als KöniginEinsichtPositive Entwicklung
  18. 18. ElisabethMariaStuartKönigineloquentintelligentenglisch - protestantischegoistischBastardäußere Würdeverantwortungslostückischpolitisch geschicktreizlos, unattraktivmaskulineitelpolitische Siegerinmoralische Verliererinschottisch - katholischaltruistischlegitimer Erbeinnere Würdeverantwortungsbewusstoffen, ehrlichpolitisch unbegabtanziehend, schönfemininstolzpolitische Verliererinmoralische Siegerin
  19. 19. Amles Paulet = „Hüter“ Marias in einemVertrauensverhältnis zu ElisabethDrugeon Drury = zweiter Wächter der MariaGraf von Kent = hofft auf Verbindung ElisabethsWillhelm Davison = StaatsekretärGraf Bellievre = außerordentlicher BotschafterFrankreichsGraf Aubespine = französischer GesandterGeorg Talbot, Graf von Shrewsbury huldigt ElisabethBaron von Buleigh veranlasst die Hinrichtung MariasGraf von Leicester warnt Elisabeth vor HinrichtungMortimer spielt zunächst DoppelrolleOkelly = Freund von MortimerHanna Kennedy = Amme von MariaMelvil = Marias ehemaliger HaushofmeisterMargareta Kurl = neue Kammerfrau von MariaBurgoyn = Arzt Marias
  20. 20. Maria Stuart und Elisabeth I.- Eine Charakteristik
  21. 21. Elisabeth – Die Antagonistin Marias● pompöses Auftreten● übersteigertes Selbstbewusstsein● Bastard►Minderwertigkeitskomplex● verlogen● opportunistisch
  22. 22. Elisabeth● Als Mensch liebt sie Leicester, alsKönigin benutzt sie ihn(Trieb ◄► Vernunft)● politisch erfolgreich► Privatleben contra Staatspflicht● attraktiv, weiblich● Zielstrebig● Königin: Frau in Männerwelt► Wankelmut (möchte sich nichtvermählen (II.2 )) /► scheut Verantwortung(Mortimer soll Maria töten)
  23. 23. Elisabeth● Als Mensch liebt sie Leicester, alsKönigin benutzt sie ihn(Trieb ◄► Vernunft)● politisch erfolgreich► Privatleben contraStaatspflicht● Zielstrebig● Königin: Frau in Männerwelt► Wankelmut (möchte sichnicht vermählen (II.2 )) /► scheut Verantwortung(Mortimer soll Maria töten)
  24. 24. Maria – Die Protagonistin● Selbstvertrauen● Charakterstärke● Impulsives Aufbegehren gegen verletzteWürde als legitime Königin● Wandlung hin zu gefasster, duldenderPersönlichkeit am Schluss
  25. 25. MariaSpannungsfeld von Anmut und Würde :Impulskontrolle, um politisch bestehen zu könnenversusBewahrung ihrer Menschlichkeit
  26. 26. Maria● Ideal der schönen Seele(Erfüllung der Pflicht als oberstes Ziel;unterdrückt Rache, Hass)► bewahrt sich die innere Würde, nimmtSchuld am Mord ihres EhemannsDarnley auf sich► moralische Siegerin
  27. 27. Elisabeth und Maria in Schillers idealemMenschenbild:Erlangen innerer Freiheit durch Akzeptanz deseigenen SchicksalsPflicht und Neigung im Einklang
  28. 28. 3. Akt, 4. SzeneMaria und Elisabeth treffen sich fürein Gespräch bei Schloss
  29. 29. ELISABETH I
  30. 30. MARIA STUART
  31. 31. LEICESTER
  32. 32. Maria unterwirft sich ElisabethIhr habt gewonnen,Ich verzichte auf denenglischen Thron.Ich bitte lediglich ummeine Freiheit
  33. 33. So, ist es jetzt aus mit euch?Will euch kein LiebhaberMehr retten?Elisabeth spielt ihre Macht aus
  34. 34. Schaut, Leicester, so sieht die von allenbewunderte Maria aus. Es ist aber keineKunst, von allen als schön angesehen zuwerden, wenn man mit allen ins Bett geht.… und lästert über Maria
  35. 35. … Maria ist sprachlos
  36. 36. Für mich seid ihr nichtsAls eine Hure und dieMörderin eures Mannes
  37. 37. Ihr seid die Tochter einerverurteiltenEhebrecherin!Der englische Thron wirdDurch einen BastardEntweiht!
  38. 38. !!!Elisabeth ist entrüstet
  39. 39. Der hab ichs abergezeigt!Maria genießt ihren Triumph

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