Myzug magazin 01

554 Aufrufe

Veröffentlicht am

Das Magazin myzug mit Themen zu Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik. Lifestyle und Ausgang

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
554
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Myzug magazin 01

  1. 1. myzugmein zug, meine welt 01.12 Frühling WOHGA 2012myzug 01.12 1
  2. 2. 2 myzug 01.12
  3. 3. myzug 01.12 3
  4. 4. lifestyle WOHGA ZUG Vom 8. bis 11. März 2012 findet auf dem Stieren- marktareal bereits zum 10. Mal die WOHGA Mes- se ZUG statt. Hinter der WOHGA steht eine um- fassende Leistungschau. Rund 150 Experten aus dem Haus- und Garten- bereich präsentieren ihre Produkte und bieten ihre Dienstleistung den rund , 20 000 interessierten Zu- schauern auf eindrucks- voller Art an. Die drei Sonderschauen sind unterteilt in Bade- Welten, Showgarten und Öffnungszeiten Eintrittspreise die Koch-Show mit Ste- Do. 8. März Erwachsene CHF 9.– fan Meier, sowie steht 15.00 – 20.00 Uhr AHV/IV CHF 5.– die Zuger Polizei mit Rat, Fr. 9. März Studenten/Lehrlinge nützlichen Tipps den Be- 15.00 – 20.00 Uhr CHF 5.– Showgärten sucher. Sa. 10. März Kinder/Jugendliche 10.00 – 20.00 Uhr gratis Die verschiedenen Gar- So. 11. März Kinderhort im tenbauer zeigen auf der 10.00 –18.00 Uhr Messegelände gratis WOHGA ihr Können und entführen den Besucher in südliche Gefilde und lassen den kommenden Sommer herbeisehnen. Wahre Garten-Oasen ent- stehen auf dem Gelände. Dabei reichen die Gärten von mediterranen Klein- gärten über die Kombina- tion verschiedener Gar- tenelemente, inklusive Wintergarten, bis zu den japanischen Bonsaigär- ten. Orchideen, sowie medi- terrane Pflanzen und Kräuter verzaubern mit ei- nem wohlwollenden Duft, der uns in Gedanken an ferne Orte führt. Einfach die Seele bau- meln lassen. 4 myzug 01.12
  5. 5. editorial 01.12 4 lifestyle WOHGA Satire Gipfel Die Wohn- und Gartenmesse Showgärten Basar «Na gut, Herr Höppli, aber 20% ist mein allerletztes Angebot», gibt sich die Meis- 5 editorial Satire Gipfel tersfrau geschlagen. Höppli, ein ziemlich betagter kleiner Mann mit gedrungenem Körper im gut geschnit- 6 news Polizeirapport tenen Anzug, streckt seine Hand über Hyazinthe den Verkaufstresen, um das Geschäft mit 7 haustier einem kräftigen Händedruck zu besie- geln. Dann steckt sie zwei Makrönli in die Papiertüte. Was für ein Hunde-Lääbe 8 hintergrund- «Das macht dann 8.50 Franken, Herr information Höppli.» Koni Bärtschi, der nur den letzten Akt des Verkaufsgesprächs mitbekommen hat, fällt die Kinnlade herunter. Noten ab der 2.Klasse (Initiative) Höppli strahlt wie ein Maikäfer, als er die Gegenargumente der Initiative 12 bon+ Konditorei mit dem Ergebnis seines Ver- handlungserfolgs verlässt. 13 agenda «Das geht hier ja zu und her wie in einem Basar», entblödet sich Bärtschi. «Höppli mag’s einfach, hart um Preise zu feilschen. Er war mal Chefeinkäufer bei Festlicher Frühlingsball einem Möbelhaus», sagt die Meistersfrau Zuckeman Chamber Players klärend. English Stand-up Comedy «Aber 8.50 Franken für zwei Makrönli?!», entgegnet Bärtschi irritiert. 14 ausflugtipps «Er erfreut sich an den herausgeholten Stuhl Museum Prozenten, nicht am Endpreis. Ich musste den Preis so hoch ansetzen. Manchmal geht er bis 80%.» myzug.ch das Magazin für Zug Bärtschi schüttelt verständnislos den Kopf. Herausgeber: «Nachdem das Möbelhaus konkurs war, Armin Wolfarth, Flurstr. 20, 6332 Hagendorn. haben wir ihm damit neuen Lebenssinn Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der gegeben», erklärt die Frau des Bäckers Redaktion und genauer Quellenangabe © myzug unaufgeregt. gestattet. Für unverlangtes Material wird keine Verantwortung www.thomas-braendle.ch übernommen redaktion@myzug.chmyzug 01.12 5
  6. 6. news Polizeirapport Über 100’000 Franken Sachschaden. Ein 56-jähriger Lenker eines Ferraris hat am Freitagvormittag (27. Ja- nuar 2012) einen Selbst- unfall verursacht. Gleich nach der Einfahrt verlor er beim Spurwechsel die Herrschaft über den Fer- rari. Er drehte sich um die eigene Achse und kolli- dierte mit der Leitplanke. www.myzug.ch/?p=1499 Hyazinthe Die Hyazinthe gehört zu der Fa- milie der Spargelgewächse. Die Zwiebelpflanze blüht im Früh- jahr und ist für alle Haustiere sowie Pferde giftig. Sie wirken besonders hübsch in Kombina- tion mit Frühlingblühern. 6 myzug 01.12
  7. 7. haustierWas für ein Hunde LääbeAls Hundebesitzer kennen Sie si-cherlich das Problem: Sie habenkurzfristig einen wichtigen Terminund möchten, dass Ihr Hund pro-fessionell betreut wird. Hier springtHannes Eicher vom Dog-Life Zug-land ein. Man könnte auch sagen,er betreibt einen Kindergarten fürHunde. Somit hat Ihr Liebling denwichtigen Sozialkontakt zu ande-ren Hunde und ist wohl behütet.Der täglich zwei stündige Freilauf,bei jedem Wetter, ist ein fester Be-standteil im Tagesablauf.www.dog-life-zug.ch Hunde sind Nasentiere Öffnungszeiten d.h. sie orientieren sich Montag–Freitag stark mit ihrem Geruchs- 07.30 –12.00 Uhr sowie sinn. 14.00 –18.30 Uhr Sie ist 1000-mal emp- Samstag findlicher als die mensch- 09.00 –12.00 Uhr liche Nase. Daher den , Tipp: Möchten Sie Ihren Eicher s Dog Life, Zugerland Hund sinnvoll beschäfti- Zugerstrasse 47 gen, spielen Sie mit ihm 6312 Steinhausen «Nasenarbeit», zuhause Tel. 041 740 05 38 oder draussen.AusbildungSeit Herbst 2008 besteht der obli-gatorische Sachkundeausweis fürHundehalter in dem die erstentheoretischen, sowie praktischenKenntnisse dem Halter vermitteltwerden. Doch will man dem Hundetwas Gutes tun, so erkennt manschnell, dass es viel mehr braucht.Dabei spielt nicht das «bei Fusslaufen» oder «Platz» und «Sitz»die Hauptrolle. Hunde wurden ge-züchtet, um Arbeiten zu erledigenund dem Mensch ein treuer Be-gleiter zu sein. Dies wird heute inder modernen Hundeausbildungberücksichtigt. Hannes Eicher ver-mittelt dies in seiner über 40-jähri-gen Erfahrung.myzug 01.12 7
  8. 8. hintergrundinformation Noten ab der 2.Klasse Heute haben wir das System «Be- zen erkennen können und wo sogar freiwillig, z.B. beim Sport. urteilen und Fördern». Dabei wer- sinnvoll entsprechende Anstren- Das Sich-Messen ist Bestandteil den die verschiedenen Kompe- gungen unternehmen. Aber sollen des Heranwachsens. Dazu gehört tenzen eines Kindes beurteilt – also die Noten schon ab der 1. Klasse auch der Umgang mit Frust. nicht nur die Fachkompetenz. Die eingeführt werden, wie das die Und vergessen wir im Hinblick Beurteilungen werden mit dem Verfassungsinitiative fordert, oder auf die globale Wirtschaftslage Kind und den Eltern besprochen. erst nach der 2. Klasse, wie von eines nicht: Die kleine Schweiz Das ist gut so und daran wollen der Gesetzesinitiative verlangt? wird sich immer in einem harten die Initianten auch gar nichts Es ist keine existenzielle Frage. Wettbewerb behaupten müssen. ändern. Persönlich finde ich es richtig, Bereiten wir also unsere Kinder den Kindern ein Jahr Zeit zu darauf vor – aber begleiten und Aber Sie wollen eine frühere geben, sich an den Schulbetrieb unterstützen wir sie dabei auch. standardisierte Vergleichbarkeit zu gewöhnen und sich warm der Fachkompetenz, d.h. Noten zu laufen und erst dann Noten Übrigens haben wir heute schon für die einzelnen Fächer. Warum? einzuführen. in zweierlei Hinsicht Noten: Ab Heute haben wir zwei Probleme: der 4. Klasse läuft es so, wie die Die Gegner argumentieren so, als Gesetzesinitiative dies verlangt. 1. Die Noten sind vielfach nicht ob es ein Entweder-Oder gäbe. Als Mir ist nicht bekannt, dass des- vergleichbar, weil je nach Schule ob durch die Wiedereinführung der wegen Viertklässler in grosser Zahl und Lehrer unterschiedlich be- Noten die Beurteilungsgespräche traumatisiert wären. Heute gibt es wertet wird. Das wird von den abgeschafft würden. Das ist schon ein sogenannt kindgerech- Gegnern der Initiative auch immer falsch: Die Gesetzesinitiative for- tes Benotungssystem. Ich würde es als Nachteil der Initiative genannt. dert explizit die Beibehaltung der als perfid bezeichnen. Die Leistung Aber: Das ist nicht ein Fehler des Beurteilungsgespräche. Wie schon wird mit drei Smileys bewertet: Systems sondern ein Fehler in ausgeführt behandeln die Beurtei- dem lachenden Smiley für gute der Anwendung des Systems. Die lungsgespräche die Gesamtheit Leistungen, dem verkniffenen Lehrer haben keine Vorgaben für der Kompetenzen. Die Noten be- Smiley für genügende Leistungen den Bewertungsmechanismus. schränken sich auf die Fach- und dem traurigen Smiley für Das muss natürlich geändert wer- kompetenz. Es gibt also nicht wie ungenügende Leistungen. Mal den. Die Wirtschaft als Abnehmer früher Noten fürs Betragen. abgesehen davon, dass die Noten der Schulabgänger muss sich auf feiner differenzieren und eine die Aussagekraft eines Zeugnisses Das führt uns zu einem weiteren bessere Standortbestimmung er- in den zentralen Fächern verlassen gegnerischen Argument: Die feh- lauben: Welches System trifft die können. Sie muss beurteilen kön- lende Aussagekraft der Noten. Kinderseele wohl härter: Eine nen, wie gut ein Bewerber für eine Das mag heute stimmen. Umso Zahl, welche zwar die Leistung Lehrstelle rechnen, schreiben und wichtiger ist es, das System zu in eine Relation stellt ohne sie lesen kann. ändern. Noten müssen sich auf aber zu emotionalisieren? Oder die reine Messung der Fachkom- ein trauriges Gesicht mit einem 2. In der 4. Klasse werden Noten petenz beschränken. Lehrer be- Lätsch, das das Kind emotional eingeführt (ergänzend zum Beur- nötigen dazu Richtlinien: Was wird anspricht und ihm sagt: «Du teilungsgespräch). Die Noten der gemessen, wie werden Punkte machst mich traurig.»? 5. Klasse zählen schon für den verteilt, welcher Erfüllungsgrad Übertritt in die Oberstufe. Der Zeit- gibt welche Note? Die wesentlichen Unterschiede raum zwischen Einführung der zur SVP-Verfassungsinitiative sind, Noten und ihrer Relevanz für den Die Gegner monieren auch einen dass wir nicht der Meinung sind, Übertritt ist viel zu kurz. Schüler zu frühen Leistungsdruck. Aber dass der Einführungszeitpunkt und Eltern sollten sich früher mit Kinder sind heute in der Tendenz von Schulnoten in die Verfassung den Noten auseinandersetzen kön- selbstbewusster. Die allermeisten gehört. Die SVP will eine Regelung nen. Sie sollen beizeiten Entwick- stellen sich in irgendeiner Form auf der Verfassungsstufe, damit lungspotenziale aber auch Gren- dem Leistungsdruck in der Freizeit nicht Kantonsrat und Regierung 8 myzug 01.12
  9. 9. hintergrundinformationdie Noten wieder kippen können. bei der Gesetzesinitiative «NotenAuch wenn diese Befürchtung ab der 2. Klasse». Das entsprichttheoretisch wahr werden könnte, übrigens auch den Positionen vonwerden Regierung und Parlament CVP und FDP des Kantons Zugdes Kantons Zug in dieser und des Zuger Gewerbeverbands.Angelegenheit sicher nicht denWählerwillen umgehen. Weiter Komitee «Noten ab der 2. Klasse»verlangt die SVP-Initiative ein10-jähriges Denkverbot, indem Thomas Lötscher,Schulversuche ohne Noten für FDP-Kantonsrat, Neuheimdiesen Zeitraum verboten würden.Stellen Sie sich vor, wir ständenheute an einem Punkt wie etwa1985, als die Informatik begann,in den Schulen Fuss zu fassen.Wir dürften entsprechende Lehr-pläne während 10 Jahren nichtaustesten ohne Noten. Dass dieSVP die Noten schon ab der1. Klasse (und nicht erst ab der2. Klasse) will, ist relativ neu.Denn der SVP-Sprecher sagtenoch am 10. Dezember 2009im Kantonsrat wortwörtlich: «DieSVP-Fraktion unterstützt daher dieMotion von Andreas Hausheer zu100 Prozent, dass Noten ab der2. Primarklasse wieder eingeführtwerden. Dieser Zeitpunkt istunserer Meinung nach derRichtige – nicht zu früh und nichtzu spät. Denn wenn die Kindervom Kindergarten in die 1.Klassekommen, sind die Smilies nochangebracht; sozusagen als Über-gangslösung in die Realität.»Da zwei Initiativen zur Abstimmungkommen, gibt es auch eine Stich-frage, die darüber entscheidet, wel-che Initiative Anwendung findet,falls beide Initiativen angenommenwürden. Wer beide Initiativen ab-lehnt, sollte das Kreuz bei derGesetzesinitiative «Noten ab der2. Klasse» setzen.Natürlich empfehlen wir IhnenJa zur Gesetzesinitiative «Notenab der 2. Klasse» und das Kreuzmyzug 01.12 9
  10. 10. hintergrundinformation Gegenargumente zur Initiative Eine sinnvolle bildungspolitische ihre Eltern sind in den ersten Fördern steht im Vordergrund Errungenschaft, in die mehr als Schuljahren die individuellen Lern- 15 Jahre Arbeit investiert wurde, ergebnisse wichtiger als die Noten- Eine Note 3.5 vor 15 Jahren hätte beibehalten und wo notwendig ergebnisse. für einen Schüler bedeutet: «Du noch optimieren. bist ungenügend, da gibts nichts Darum braucht es in den ersten daran zu rütteln: Schau selbst, Bewährtes nicht einfach drei Klassen keine Noten. Diese wie du dich verbessern kannst – über Bord werfen sind erst ab der 4. Klasse aus und wenn du das nicht entdeckst- guten Gründen richtig eingesetzt. bleibst du halt stehen!» Der Kanton Zug weist ein gut strukturiertes und bewährtes Schul- Beurteilung schulischer Denken Sie nur kurz an ihre eige- und Bildungssystem auf. Es ist Leistung: Wesentlich komplexer ne Primarschulzeit: An Franz, leistungsgerecht aufgebaut und als man denkt Ruedi, Ursula, Petra – wie sie alle geniesst einen vorzüglichen Ruf. in Ihrer Klasse heissen mochten: Zu dieser guten Schule gehört auch Das Beurteilen der Leistungen der Ihr Leiden bei der Rückgabe von ein transparentes, gerechtes und Schulkinder ist ein höchst an- benoteten Arbeiten, ihr Unvermö- differenziertes Beurteilungs- und spruchsvoller Vorgang. Dazu gilt gen, daran etwas ändern zu können: Bewertungssystem. Die Schulkin- für eine gute Schule der Grundsatz: Leiden an der regelmässigen Dis- der werden heute umfassend be- Beurteilen und Fördern dürfen qualifikation. Das wollen wir in urteilt – mit Elterngesprächen, sich nicht in die Quere kommen; dieser Form in den ersten Jahren Wortkommentaren und ab der gefragt ist ein Zusammenspiel. Das der Primarschule nicht mehr! Denn 4. Klasse auch mit Noten. heutige Zuger Beurteilungssystem die Forderungen der Initianten berücksichtigt genau das. Und sind ganz einfach Behauptungen, Das aktuelle Beurteilungssystem es berücksichtigt damit auch die einer genauen Überprüfung basiert auf dem Entwicklungskon- den späteren Berufsalltag, wo mit nie standhalten würden. zept «Beurteilen und Fördern». der sogenannten ziel- und förder- Es ist an den Zuger Schulen ver- orientierten Mitarbeiterführung ein Ein Schulsystem muss die Kinder ankert und hat sich bestens be- vergleichbares System angewendet beurteilen und fördern. Gleich- währt. Das System ermöglicht den wird. zeitig muss es gerecht und nach- Eltern jederzeit einen präzisen vollziehbar sein. Jedes Kind soll Einblick in den Leistungs- und Aus der Forschung weiss man aber aufgrund der Beurteilung seinen Entwicklungsstand ihres Kindes. um den begrenzten Aussagewert Lern- und Zukunftsweg finden. Leistungsbeurteilungen müssen in der Noten für die jüngeren Schul- Kinder lernen aber nicht alle erster Linie das Lernen fördern und kinder. Sie hängen unter anderem gleich schnell und in gleicher Wei- steuern; der Selektion dienen sie vom Leistungsniveau der Schul- se. Darum braucht es eine indi- erst in zweiter Linie. klasse und vom Anspruch der Lehr- viduelle Förderung und diffe- person ab. Klassen können sich in renzierte Beurteilung. Das hat der Darum kennt der Kanton Zug bis ihrem Leistungsspektrum aber Kanton Zug in den letzten zehn zum Ende der dritten Klasse keine deutlich unterscheiden. Jahren sehr erfolgreich aufgebaut Notenzeugnisse. Es braucht sie und umgesetzt. Und einiges an nicht, denn entscheidend sind Hinzu kommt, dass sich aus rei- finanziellen Mitteln investiert! die individuelle Beurteilung und nen Noten nicht ableiten lässt, Förderung, nicht nackte Zahlen. was genau es beim einzelnen Von der 1. bis zur 3. Primarklasse Noten auf dieser Stufe verunsi- Kind zu fördern gilt. Genau dieses der Zuger Schulen gibt es kein chern und demotivieren viele Fördern des einzelnen Kindes in Notenzeugnis. Das bedeutet aber Kinder, vor allem schwächere. Für den ersten drei Klassen ist jedoch nicht, dass die Leistung der die schulische und persönliche den Zuger Schulen wichtig und Schulkinder nicht beurteilt wird. Entwicklung der Kinder wie für zeichnet ihre Qualität aus. Im Gegenteil. Die Beurteilung er- 10 myzug 01.12
  11. 11. hintergrundinformationfolgt schriftlich und mündlich. Schulkind gehört zur bewährtenDenn Schulkinder brauchen für Zuger Schulkultur «BeurteilenLernprozesse Rückmeldungen. und Fördern». Die Lehrperson ver-Beurteilungen sind für das Lernen teilt also nicht einfach Noten;und für die Motivation sehr wich- sie muss die Ergebnisse dertig. Leistungsbeurteilung umfassend analysieren und gleichzeitig eineDie Zuger Schulen befolgen denn Einschätzung vornehmen. Nurauch diesen Grundsatz. so kann sie das weitere Lernen der Kinder gezielt unterstützenSo nötig umfassende Rückmel- und individuelle Lernfortschrittedungen sind, so wenig erforder- ermöglichen.lich ist in den ersten drei Klassendie Note. Darum ersetzt in diesen Daran sind Kinder, vor allem aberKlassen das Orientierungsgespräch auch Eltern interessiert. Wenndie Note. im Vordergrund nur die Noten interessieren, besteht berechtigteEs bewertet nicht nur die fach- Gefahr, dass die Bemühungenliche Lernleistung, sondern um- um die gezielte Förderung ganzfasst verschiedene Aspekte wie markant in den Hintergrund fallen.beispielsweise den Stand und dieFortschritte in den Fächern so- Dahin zurückkehren, darauf soll-wie die Lern-, Sozial- und Selbst- ten wir unter allen Umständenkompetenzen des Kindes. Ge- verzichten!fördert und beurteilt werden auchFähigkeiten und Fertigkeiten, Die Positionen und Forderungenvon denen wir wissen, dass sie der Initianten sind ganz einfachebenso wichtig sind wie das reine Behauptungen, die einer genauenFachwissen: Überprüfung nie standhalten wür- den. Lassen Sie sich davon nichtLernkompetenzen: Schülerinnen blenden! Der Kanton Zug ist inund Schüler lernen planen, struk- Vielem fortschrittlich- er soll esturieren, organisieren, visualisie- auch in Bildungsfragen sein undren, nachschlagen. bleiben!Sozialkompetenzen: Schülerinnen Stimmen Sie deshalb am 11. Märzund Schüler lernen zuhören, fragen, überzeugt zweimal Nein.argumentieren, kooperieren, sichintegrieren, Konflikte lösen. Paul Hutter Koordinator KomiteeSelbstkompetenzen: Schülerinnen «Für unsere Kinder –und Schüler lernen mit Kritik Bewährtes weiterführen –umzugehen, Selbstvertrauen ent- 2x Nein zu den beidenwickeln und sich realistisch Noteninitiativen»beurteilen.Das Orientierungsgespräch zwi-schen Lehrperson, Eltern undmyzug 01.12 11
  12. 12. bon + 12 myzug 01.12
  13. 13. agendaFestlicher Frühlingsball mit der Zuger SinfoniettaIm März ist es Zeit, den Frühling In Zusammenarbeit mit Restau- Reservationen: 041 729 10 40,einzuläuten. Finden wir. Und zwar rant, Bar Lounge am See Kar- restaurant@theatercasino.chso richtig. Und wie macht man tenpreise: CHF 160 (inkl. Apero, Zusätzliche Informationen und eindas am besten? Mit einem tollen 4-Gang-Menü und Kaffee; exkl. Video auf www.theatercasino.chOrchester, schwungvollen Tanz- Getränke)schritten und ganz viel gutemEssen. Oder konkret: Mit Tanzmu-sik von der Zuger Sinfonietta undeinem exklusiven 4-Gang-Menü.Und mit einem DJ, der danachgut aufgelegt auflegt. Das alles istdeutlich toller, als irgendwo einenBöögg zu verbrennen.Ihre Wünsche nehmen wir bei Ih-rer Buchung gerne entgegen. DemAnlass entsprechend freuen wiruns über Ihre festliche Kleidung.Zukerman Chamber PlayersHier grosser Geiger, da gefeierter sikerfreunden einer Passion, dieDirigent, hier ein Meisterkurs und er nie missen möchte: der Kam-dort eine CD-Aufnahme. Pinchas mermusik. Und so setzt er in ZugZukerman ist einer jener Künst- zwei Kompositionen voll innererler, die vor Energie und Tatkraft Kraft aufs Programm. Könnte mannur so sprühen. mit Kammermusik das Energie- problem lösen – Zukerman wür- English Stand-upTrotz seines vollen Terminkalen- den wirs zutrauen. Comedyders widmet er sich während einpaar auserwählten Tagen mit Mu- Pinchas Zukerman, Violine; John Ryan, Roger Monkhouse, Jessica Linnebach, Violine; Martin Beaumont Jethro Marks, Viola; Kein Witz: Die englische Stand- Amanda Forsyth, Violoncello; up Comedyreihe CH-uckles Angela Cheng, Klavier; geht – nach der erfolgreichen Alexander Hülshoff, Violoncello ersten Saison im Theater Casino (Gast) Zug – in die zweite Runde. Und das wie gewohnt jeden 3. Mitt- Robert Schumann: Klavierquintett woch im Monat. Jedes Mal mit Es-Dur op. 44 Hörprobe drei tollen Comedians. Jedes Franz Schubert: Streichquintett Mal mit einer trockenen Portion C-Dur D 956 Hörprobe britischen Humors. Jedes Mal in Originalsprache, of course. Zusätzliche Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch Mittwoch, 21. März 2012, 19.45 Uhr, Grosser Casinosaal Türöffnung um 19.00 Uhrmyzug 01.12 13
  14. 14. ausflugtipps Stuhl Museum Brauchen Stühle ein eigenes Museum? Geht es nach der Firma Virta, auf jeden Fall. Den der Schlüssel zum Verständnis ist Design. Dabei spilet es keine Rolle, ob es von einer Büroklammer über Kleindung hin zu einem Stuhl geht. Design bedeutet mehr als nur Formgebung. Es ist ein komplexer Pro- zess, in dem unterschiedliche Bedürfnisse, die oft auch noch wiedersprüchliche Ansprüche stellen. Gutes Design ist, wenn Ästhetik, Ergonomie, Halt- barkeit, Funktion, Ökologie und Komfort einander ergänzen und miteinander harmonieren. Da dieser Anspruch nun nicht alleine mehr auf Stüh- le beschränkt ist, wurden diverse Gebäude diesem Grundsatz unterworfen. Allerdings muss man sagen, dass dieser Umschwung erst nach dem Grossbrand 1981 ermöglicht wurde. Nach dem Wiederaufbau nach einem Masterplan wurde dieser wieder in Frage gestellt und jede Bau- aufgabe erhielt einen anderen Architekten. Sodass man eher von «Who is Who sprechen» kann. Hadid, Gehry, Citterio, Grimshaw, Ando, Siza und Herzog de Meuron prägen nun das Betriebsgelän- de. Weiter Infos unter www.design-museum.de 14 myzug 01.12
  15. 15. ausflugtippsmyzug 01.12 15
  16. 16. 16 Die komplette Cloud-Desktop-Lösung Komplette Mobilität für Mitarbeiter für Unternehmen Cortado Corporate Server ist die Antwort auf alle Consumerization- Höchstmaß an und BYOD-Herausforderungen. Ob iPad, iPhone, Android und BlackBerry Sicherheit oder Laptop, PC und Mac – integrieren Sie die Geräte Ihrer Mitarbeiter nahtlos, schnell und sicher in die Unternehmens-IT. Komfortables Mobile www.cortado.de/unternehmen Device Management Jetzt starten!myzug 01.12 Business Class of Cloud De

×