Kapitalistische Naturverhältnisse Kathrin Niedermoser
Kapitalistische Naturverhältnisse <ul><li>Ziel der Produktion = Profit </li></ul><ul><li>> Prinzip der Konkurrenz (Standor...
Kapitalistische Naturverhältnisse Aufstieg des Kapitalismus „wie wir ihn kennen“ wurde erst durch die Nutzung von fossilen...
Kapitalistische Naturverhältnisse Ortsunabhängig, zeitunabhängig, Zentralisierung, variabel einsetzbare Kraftquelle,… Besc...
<ul><li>Konsum </li></ul><ul><li>Fortbewegung (Auto, Flugverkehr,…) </li></ul><ul><li>Energieverbrauch </li></ul>Kapitalis...
Kapitalistische Naturverhältnisse Quelle: IPCC 2007
Kapitalistische Naturverhältnisse Quelle: Global 500 Total 10. Conoco Phillips 9. Daimler Chrysler 8. Chevron Corporation ...
Wachstum
Bruttoinlandsprodukt BIP <ul><li>Misst die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft </li></ul><ul><li>Reale Veränder...
Wachstum „ Wirtschaftswachstum ist traditionell eines der zentralen Ziele der Wirtschaftspolitik, auch der Gewerkschaften....
Wachstumslogik <ul><li>Wohlstand durch Wachstum: </li></ul><ul><li>Schaffung neuer Arbeitsplätze </li></ul><ul><li>höhere ...
BIP Quelle: Statistik Austria
Wachstum <ul><li>BIP sagt nichts über Wohlstands verteilung  aus.  </li></ul>
Verteilung Quelle: AK Oberösterreich
Verteilung - 5,0% + 23,3 % Daten: Statistik Austria
Verteilung Quelle: AK Oberösterreich
Wachstum <ul><li>Anstieg der Leiharbeit </li></ul><ul><li>Anstieg der prekären Beschäftigung </li></ul><ul><li>Anstieg der...
Entkoppelung? Quelle: Präsentation Kapitalismus und Klimawandel, Andreas Exner
Wachstum Quelle: Präsentation Kapitalismus und Klimawandel, Andreas Exner
Wachstum Profite Löhne und Gehälter Sozialleistungen Verteilung … Natürlich Ressourcen Umweltbelastung Sozial-ökologische ...
Überproduktion
Überproduktion Löhne und Gehälter Konsum Werbung, Marketing Preisdumping … Kredite
Überproduktion Quelle: Automotive Institute
Überproduktion <ul><li>Absatzsteigerung durch… </li></ul><ul><li>Preisschlachten (Druck auf AN steigt!) </li></ul><ul><li>...
Fusionen
Fusionen
Produktion wofür? <ul><li>Marktwirtschaftliche Logik </li></ul><ul><li>Konkurrenz </li></ul><ul><li>Befriedigung von Bedür...
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Kapitalistische Naturverhältnisse

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  • Gesellschaft in der wir leben funktioniert nach kapitalistischen Prinzipien
  • der Arbeitsbedingungen - Flexibilisierung, Arbeitsdruck- und intensität steigt Sozialstaat Steuerliche Zugeständnisse, Abschaffung von Vermögensteuern, Erleichterung für Unternehmer (Stiftungen,…), Sparpakete, Sozialabba natürliche Ressourcen Verbrauch steigt an, möglichst billig auf Kosten von Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen Aufstieg von Kapitalismus: von der mechanischen Maschine, zur Dampfkraft, Holz und schließlich Kohle und Erdöl &gt; schneller!!!
  • Ortsunabhängig: anders als Wasserkraft oder Windenergie, Lagerung, Pipelines, Tankschiffe Ökonomie richtet sich nicht mehr nach natürlichen Gegebenheiten Zeitunabhängig: leicht zu speichern, rund um die Uhr, unabhängig von Wetter, keine Regenerationszeiten (Tiere und Holz)
  • Und so leben wir heute!
  • Energiesektor: 34% Erdöl 30% Kohle 24% Erdgas 6% Wasser 5% Atomstrom 1% erneuerbare Energie Österreich: 38,6 % erneuerbare Energien (vor allem Biomasse), ohne Wasserkraft 29,9 % Wasserkraft 17,2 % Erdgas 11,7 % Erdöl 2,6 % Kohle
  • Umsatz! Exxon Mobil (US- Erdöl) (US-Erdöl) Conoco Phillips (US-Erdöl) Total (Frankreich Erdöl) Sinopec (China- Erdöl, Erdgas) State Grid (China- Energienetze) AXA (Frankreich- Versicherung)
  • Zentraler Motor im Kapitalismus Immer schneller und immer mehr zu produzieren und Absatzmärkte zu finden
  • Unbezahlte Arbeit, Schattenwirtschaft, auch Folgen von Katastrophen,… Unbezahlte arbeit 27Stunden/Woche/Person = Durchschnitt, Personen ab 19 Bezahlte Arbeit/ 26 Stunden
  • Soziale Komponente von Wachstum. Ökologische Komponente = wachsende Ausbeutung von natürlichen Ressourcen. Entkoppelung, Effizienz,…
  • Gegeneinander Ausspielen, Arbeitsplätze statt Umweltschutz,… Gemeinsame Lösung finden Zentrale Herausforderung: mit Inhalten zu füllen
  • Überproduktion: es werden mehr Produkte produziert als abgesetzt werden können
  • Wirtschaftskrise: Automobilindstrie
  • Autoindustrie in der Krise? Geht nicht wegen ökologischen Dingen ein, sondern weil sie eh schon hin is!
  • Kapitalistische Naturverhältnisse

    1. 1. Kapitalistische Naturverhältnisse Kathrin Niedermoser
    2. 2. Kapitalistische Naturverhältnisse <ul><li>Ziel der Produktion = Profit </li></ul><ul><li>> Prinzip der Konkurrenz (Standortlogik!!!) </li></ul><ul><li>auf Kosten: Löhne & Gehälter </li></ul><ul><li>Arbeitsbedingungen </li></ul><ul><li>sozialstaatliche Leistungen </li></ul><ul><li>natürliche Ressourcen </li></ul>
    3. 3. Kapitalistische Naturverhältnisse Aufstieg des Kapitalismus „wie wir ihn kennen“ wurde erst durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen ermöglicht. „ Die Vorteile für der fossilen Energieträger für den kapitalistischen Produktionsprozess sind immens…“ Elmar Altvater (2009): Das Ende des Kapitalismus – wie wir ihn kennen.
    4. 4. Kapitalistische Naturverhältnisse Ortsunabhängig, zeitunabhängig, Zentralisierung, variabel einsetzbare Kraftquelle,… Beschleunigung Expansion Elmar Altvater (2009): Das Ende des Kapitalismus – wie wir ihn kennen.
    5. 5. <ul><li>Konsum </li></ul><ul><li>Fortbewegung (Auto, Flugverkehr,…) </li></ul><ul><li>Energieverbrauch </li></ul>Kapitalistische Naturverhältnisse
    6. 6. Kapitalistische Naturverhältnisse Quelle: IPCC 2007
    7. 7. Kapitalistische Naturverhältnisse Quelle: Global 500 Total 10. Conoco Phillips 9. Daimler Chrysler 8. Chevron Corporation 7. Toyota 6. General Motors 5. BP 4. Royal Dutch Shell 3. Exxon Mobil 2. Wal Mart Stores 1. Top 10 2007 China National Petroleum 10. AXA 9. State Grid 8. Sinopec 7. Japan Post Holdings 6. Toyota Motor 5. BP 4. Exxon Mobil 3. Royal Dutch Shell 2. Wal Mart Stores 1. Top 10 - 2010
    8. 8. Wachstum
    9. 9. Bruttoinlandsprodukt BIP <ul><li>Misst die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft </li></ul><ul><li>Reale Veränderung gilt als Messgröße für Wirtschaftswachstum </li></ul><ul><li>Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die produziert wurden. </li></ul>
    10. 10. Wachstum „ Wirtschaftswachstum ist traditionell eines der zentralen Ziele der Wirtschaftspolitik, auch der Gewerkschaften.“
    11. 11. Wachstumslogik <ul><li>Wohlstand durch Wachstum: </li></ul><ul><li>Schaffung neuer Arbeitsplätze </li></ul><ul><li>höhere Löhne und Gehälter </li></ul><ul><li>Steigerung der Lebensqualität </li></ul><ul><li>für Alle? </li></ul>
    12. 12. BIP Quelle: Statistik Austria
    13. 13. Wachstum <ul><li>BIP sagt nichts über Wohlstands verteilung aus. </li></ul>
    14. 14. Verteilung Quelle: AK Oberösterreich
    15. 15. Verteilung - 5,0% + 23,3 % Daten: Statistik Austria
    16. 16. Verteilung Quelle: AK Oberösterreich
    17. 17. Wachstum <ul><li>Anstieg der Leiharbeit </li></ul><ul><li>Anstieg der prekären Beschäftigung </li></ul><ul><li>Anstieg der Armut und Armutsgefährdung </li></ul><ul><li>Anstieg der Privatverschuldung (Kredite als Wachstumsmotor) </li></ul><ul><li>Abbau sozialstaatlicher Leistungen </li></ul><ul><li>(Sparpakete,…) </li></ul>
    18. 18. Entkoppelung? Quelle: Präsentation Kapitalismus und Klimawandel, Andreas Exner
    19. 19. Wachstum Quelle: Präsentation Kapitalismus und Klimawandel, Andreas Exner
    20. 20. Wachstum Profite Löhne und Gehälter Sozialleistungen Verteilung … Natürlich Ressourcen Umweltbelastung Sozial-ökologische Perspektiven?
    21. 21. Überproduktion
    22. 22. Überproduktion Löhne und Gehälter Konsum Werbung, Marketing Preisdumping … Kredite
    23. 23. Überproduktion Quelle: Automotive Institute
    24. 24. Überproduktion <ul><li>Absatzsteigerung durch… </li></ul><ul><li>Preisschlachten (Druck auf AN steigt!) </li></ul><ul><li>Fusionen </li></ul><ul><li>Erschließung neuer Märkte (China, Indien,…) </li></ul>
    25. 25. Fusionen
    26. 26. Fusionen
    27. 27. Produktion wofür? <ul><li>Marktwirtschaftliche Logik </li></ul><ul><li>Konkurrenz </li></ul><ul><li>Befriedigung von Bedürfnissen? </li></ul><ul><li>Steigerung von Profiten? </li></ul>

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