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Große Modellbahnanlagen dieser Form sind oft in Segmente unterteilt, die voneinander
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Die Anlagenform der Modellbahn

  1. 1. die anlagenform der modelleisenbahn Fuer ausgestaltete Modellbahnanlagen haben sich 3 typische Formen etabliert, die mitunter auch kombiniert werden Die einfachste und bekannteste besteht aus einer rechteckigen (Holz-)Platte, an deren Rand ein ein- und / oder mehrgleisiges Gleisoval entlangführt. Dabei definieren die| Kurvenradien die noetige Dicke der Platte und ebenfalls die Länge der Zuege, die in den (meist geraden) Bahnhof passen sollen, diese Laenge der Platte. Weil das Format dieser Modelleisenbahnanlagen immer wieder etwa 200 × 80cm beträgt, taucht dafür vereinzelt der Name Türblattanlage auf. Die sonstige Ausgestaltung (aus Platzgruenden fast komplett im Inneren des Kreises) folgt meist nicht selten einem einheitlichen, wenig vorbildgerechten, aber spieltauglichen Muster: vorne ein weiteres Bahnhofsgleis, dahinter das Empfangsgebaeude eines Bahnhofs. An einer Ecke ein Lokschuppen oder eine Drehscheibe, ein weiteres Gleis fuehrt als Ladegleis einer Industrie irgendwo in eine gute Anlagenmitte. In einer und / oder beiden hinteren Ecken befindet sich ein Berg mit Tunnel; dieser Platz dazwischen wirkt mit Haeusern oftmals nicht zusammenpassender Baustile voll. Gerade die Tatsache, dass Betrachter immer die komplette Modelleisenbahnanlage in dem Blick hat, erschwert es, einen realistischen Eindruck zu gewinnen. Etwas seltener sind Modellbahnanlagen, die in irgendeiner Form dem Wandverlauf im Raum folgen - danach Anlagen in L-, U-, T-, E- und / oder noch komplexeren Formen. Dies ermoeglicht oft selbst in verhaeltnismäßig kleinen Raeumen ebenfalls die Unterkunft von Gegenden ohne Gebaeude und - gerade in Wandecken - von sehr großen und dem Vorbild naeheren Kurvenradien (eine realistische Kurve in Spurweite H0 haette einen Radius von mindestens 2m). Zudem kann der Bahnhof komplett mit Stellwerken, einem oder mehreren Gueterschuppen und vor allem langen Nutzlaengen ausgestaltet werden, die ein Bahnbetriebswerk überhaupt erst rechtfertigen. Auch die Platzierung eines zweiten Bahnhofs an einem anderen Raumende, um so realistischen Pendelverkehr oder Warentransporte nachzubilden, wirkt möglich. Dieser kann oft ebenfalls als Kopfbahnhof ausgebildet sein, wenn der Platz keine Kehrschleife dahinter zulaesst oder diese dabei noetigen Rangierbewegungen als zusaetzlicher Spielspass angesehen werden. Ebenfalls sind bei dieser Modellbahnanlagen-Form sogenannte Schattenbahnhoefe verbreitet - einfache Abstellgruppen unter und neben (dann gleichsam als Fiddle-Yard bezeichnet) der Modelleisenbahnanlage, die ueber „den ins Weite" erreicht werden koennen, und ebenfalls so beim Betrieb mit sehr vielen Zuegen verdeckte Abstellmoeglichkeiten geben.
  2. 2. Große Modellbahnanlagen dieser Form sind oft in Segmente unterteilt, die voneinander individuelisiert werden koennen. Sie persoenlich werden meist hintereinander erbaut, damit hiermit bereits Teile der Anlagen befahren/bespielt werden koennen, ohne dass diese vollstaendig fertiggestellt sein muss. Auch geben sie den Vorteil, zu Wartungs- oder anderen Arbeiten, bei denen man dies Segment an im eingebauten Zustand schlecht erreichbaren Positionen bearbeiten muss (zum Beispiel Verkabeln an der Unterseite), herausnehmen zu koennen. Dieser Segmentbau vereint somit viele Vorteile von festem sowie Modulaufbau. Als Koenigsdisziplin der Modelleisenbahn gelten modulare Modellbahnanlagen. Hierbei werden zunaechst bloss relativ kleine, thematisch zusammenpassende Gruppen gebaut, eine gute mit genormten Endstuecken versehen sein koennen und so beliebig miteinander verbunden werden koennen. Weil diese Arten von Modellbahnanlagen problemlos auf- und abgebaut werden können, ist der Platz ein wesentlich kleineres Problem. Bei solchen Anlagen kommt es gar nicht selten vor, dass komplette Bahnhoefe nur minimal verkleinert gebaut werden - manchmal mit Nutzlaengen von 10 m und ebenfalls mehr. Zudem muss man bei dem Bau eines Anlagen Moduls nicht jedes Gebiet, das man irgendwann einmal bauen will, auf einer Platte umsetzen und vorbildwidrig verdichten - man baut es eben auf ein anderes, unabhaengiges Anlagen Modul. Einer dieser bekanntesten ueberregionalen Vereine, die sich dem Anlagen Modulbau verschrieben haben, ist der FREMO. Mehr Info zur Modelleisenbahn findet man hier http://www.modelleisenbahn-figuren.com

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