Kommission
                  zur
langfristigen Pensionssicherung



    Darstellung der EPC-Szenarien
  über die langfrist...
Inhaltsverzeichnis


1.   Übersicht und Motivation ..........................................................................
1.    Übersicht und Motivation
Im Februar 2006 erteilte der ECOFIN Rat dem Wirtschaftspolitischen Ausschuss (WPA
bzw. EPC)...
2.      Das Langfristmodell – ein Überblick über die
        Modellstruktur

Das         Modell   zur   Projektion       d...
Das    vom    BMASK         erstellte     Pensionsmodell      auf   statistischer/versicherungs-
mathematischer        Bas...
Übersicht 2: Struktur des Pensionsmodells des BMASK


     Versicherte
                                                   ...
3.       Die demografischen Annahmen für das Langfristmodell
Die demografischen Annahmen basieren, wie bereits erwähnt, au...
angenommen. Bei den Frauen ist der Anstieg knapp über 6 Jahre von derzeit
         82,6 auf 88,7 Jahre im Jahr 2060.
     ...
Übersicht 5: Aufschlüsselung der Erwerbspersonen
                                           davon                   Arbeit...
Übersicht 6: Erwerbsquoten 15 bis 64 und 55 bis 64

  90%
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5.       Die Ergebnisse der Langfristprojektionen in der
         gesetzlichen Pensionsversicherung
Nach der Darstellung d...
bereits ein Anteil von knapp 94 %. Diese Detaildaten finden sich in der Tabelle 10 und
in der Übersicht 7.


Übersicht 7: ...
Übersicht 8: Anzahl der Versicherten


  4.000.000
  3.500.000
  3.000.000
  2.500.000
  2.000.000
  1.500.000
  1.000.000...
Übersicht 9: Pflichtbeiträge und Partnerleistung

 60.000

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 30.000                                      ...
Übersicht 10: Beiträge für Ersatzzeiten/Teilversicherte in % vom BIP
             Kinder-        Leistungen Wochengeld    ...
die Partnerleistung bei den Selbstständigen sowie jene Beiträge oder Beitragsteile für
Teilversicherte, die vom Bund entri...
Will man darüber hinaus die Entwicklung der Leistungen vor dem Hintergrund
        der demografischen Daten analysieren, i...
Dabei ist auffallend, dass die Leistungen bei den Frauen schwächer steigen als
       bei den Männern: Dies ist einerseits...
Dieser reale Zuwachs ist die Folge des jährlichen Struktureffektes, der sich
      daraus ergibt, dass es strukturelle Ver...
Übersicht 14: Höhe der Durchschnittspensionen in Euro


  2.500

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            0
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Die entsprechenden Daten können auch der Tabelle 20 bzw. der Übersicht 15
entnommen werden. Addiert man zum Leistungsaufwa...
Übersicht 16: Gesamtaufwand in Mio. Euro
                                    davon              Sonstiger       Gesamt
   ...
Übersicht 17: Bundesbeitrag und Bundesmittel

 35.000                                                               6,0%

...
die Bevölkerung im Alter 65+ von derzeit 1,40 Mio. Personen auf 2,62 Mio.
        Personen ansteigt.
Die oben angeführten ...
6.        Anhang I: Sensitivitätsanalysen und Beamtenzahlen

6.1 Sensitivitätsanalysen
Mittels     einer   Sensitivitätsan...
Übersicht 20: Beiträge in Mio. €

 65.000

 60.000

 55.000

 50.000

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 25.000

 20.000...
mittels Änderungen der Inputvariablen zu verändern: es ändern sich lediglich die
Maxima und Minima bzw. deren zeitliches E...
Übersicht 22: Beamtenpensionisten und aktive Beamte


  400.000




                                                      ...
Übersicht 24: Anteil der Pensionsübernahme („Bundesbeitrag“) am BIP (Beamte)



  3,6%


  3,0%
                2,86%



 ...
7.    Anhang II: Tabellenanhang

Tabelle 1:    Bevölkerungsvorausschätzung 2007 – 2060
Tabelle 2:    Modellannahmen über d...
Tabelle 1

                  Bevölkerungsvorausschätzung 2007 - 2060
                                   (Hauptvariante 200...
Tabelle 2

               Modellannahmen über die Demografieparameter
                                   (Hauptvariante 20...
Tabelle 3

                       Lebenserwartung zum Alter 65
                               (Hauptvariante 2008 - EU)

 ...
Tabelle 4

       Wanderungssalden nach Altersgruppen (Hauptvariante 2007)

                                        Alters...
Tabelle 5

    Bruttoinlandsprodukt (BIP), Erwerbspersonen und Produktivität


                Bruttoinlandsprodukt (real)...
Tabelle 6

                       Struktur der Erwerbspersonen

                                          davon           ...
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"Kommission zur langfristigen Pensionssicherung"

  1. 1. Kommission zur langfristigen Pensionssicherung Darstellung der EPC-Szenarien über die langfristige Entwicklung der gesetzlichen Pensionsversicherung für den Zeitraum 2007 bis 2060 Wien, 17. März 2009
  2. 2. Inhaltsverzeichnis 1. Übersicht und Motivation ................................................................................................. 3 2. Das Langfristmodell – ein Überblick über die Modellstruktur.................................... 4 3. Die demografischen Annahmen für das Langfristmodell .............................................. 7 4. Die wirtschaftlichen Annahmen für das Langfristmodell.............................................. 8 5. Die Ergebnisse der Langfristprojektionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung11 5.1 Einnahmen...........................................................................................................................................11 5.2 Ausgaben .............................................................................................................................................16 5.3 Bundesbeiträge und Bundesmittel .......................................................................................................22 5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse der Langfristprojektion ................................................................23 6. Anhang I: Sensitivitätsanalysen und Beamtenzahlen................................................... 25 6.1 Sensitivitätsanalysen....................................................................................................................................25 6.2 Beamtenzahlen.............................................................................................................................................27 7. Anhang II: Tabellenanhang ............................................................................................ 29 2
  3. 3. 1. Übersicht und Motivation Im Februar 2006 erteilte der ECOFIN Rat dem Wirtschaftspolitischen Ausschuss (WPA bzw. EPC) ein Mandat zur Erstellung neuer Langfristprojektionen altersabhängiger Ausgaben (2707th Council Meeting, Economic and Financial Affairs, Brussels, 14 February 2006). Die Ergebnisse dieser Projektion wurden Ende 2008 von Vertretern des BMF und BMASK in Brüssel präsentiert. Bei der Kommissionssitzung vom 26.09.2008 wurde festgehalten, dass diese Ergebnisse Anfang 2009 Eingang in einen Kommissionsbericht finden sollen. Der vorliegende Bericht kommt diesem Auftrag nach. Nach der überblicksartigen Darstellung der Modellstruktur erfolgt eine eingehende Präsentation der den Berechnungen zugrunde liegenden, von EUROSTAT erstellten aktuellen Annahmen im Demografiebereich, sowie der vom EPC gemeinsam mit der OECD erstellten Wirtschaftsannahmen. Danach werden die Modellergebnisse für die gesetzliche Pensionsversicherung, getrennt nach den drei Bereichen Einnahmen, Ausgaben und Bundesmittel, dargestellt. Abschließend erfolgen eine kurze Darstellung der Annahmen der Sensitivitätsanalyse und dessen Ergebnis inklusive einer kurzen Darstellung der Beamtensysteme. Ein umfangreicher Anhang, der die Detailergebnisse beinhaltet, beschließt das Gutachten. 3
  4. 4. 2. Das Langfristmodell – ein Überblick über die Modellstruktur Das Modell zur Projektion der Langfristentwicklung der gesetzlichen Pensionsversicherung (ohne Beamte) besteht im Großen und Ganzen aus vier Modulen, wobei drei davon mehr oder weniger als Input für das Vierte – das Pensionsberechnungsmodell – dienen (siehe Übersicht 1): Übersicht 1: Modellstruktur demografisches Modell makroökonomisches Modell Prognose der langfristigen Entwicklung der Pensionen (BMASK) statistisches pensions- rechtliches Mikrosimulationsmodell (BMASK) Das demografische Modell auf Basis der aktuellen Bevölkerungsprognose von EUROSTAT liefert als Input die zukünftigen Bevölkerungszahlen und deren Altersverteilungen. Das von der EU verwendete makroökonomische Modell liefert als Input eine Projektion der benötigten Wirtschaftszahlen. Es werden dabei langfristige Prognosen für die wichtigsten makroökonomischen Größen - wie Produktivitäts- und Lohnwachstum – erstellt. 4
  5. 5. Das vom BMASK erstellte Pensionsmodell auf statistischer/versicherungs- mathematischer Basis beruht einerseits auf der bereits erwähnten Bevölkerungsprognose von EUROSTAT sowie andererseits auf altersspezifischen Daten bzw. Zeitreihen aus dem Bereich der Pensionsversicherung aus der Vergangenheit (Beschäftigte, Versicherte, Pensionsstände, Zu- und Abgänge, Durchschnittspensionen usw.). Als weiterer Input kommen aber auch die Daten zum Tragen, die als weitere wichtige Parameter verwendet werden (Entwicklung am Arbeitsmarkt, Löhne und Gehälter usw.). Aus den bisherigen Entwicklungstrends in der Pensionsversicherung sowie den Annahmen im Makrobereich wird die zukünftige altersspezifische Entwicklung des Pensionsversicherungssystems unter Zugrundelegung versicherungsmathematischer und statistischer Modelle fortgeschrieben. Als Outputvariablen ergeben sich u.a.: altersspezifische Pensionsstände, Neuzugänge sowie Pensionsabgänge altersspezifische Durchschnittspensionen (Pensionsstand, Neuzugang) altersspezifische Versicherte und Beitragsgrundlagen Auf Basis dieser Daten können sodann die Leistungsaufwendungen und sonstigen Aufwendungen der Pensionsversicherung errechnet werden (Gebarungstabellen). In analoger Weise werden die Einnahmen der Pensionsversicherung sowie - als Differenz - der Bundesbeitrag als eine der elementaren Größen des Modells ausgewiesen. Die nachfolgende Übersicht 2 zeigt eine schematische Darstellung des Pensionsmodells: 5
  6. 6. Übersicht 2: Struktur des Pensionsmodells des BMASK Versicherte Übertritt in den Ruhestand - Anzahl - Ausscheiden aus dem Aktivenstand - Beitragsgrundlagen - Berechnung der Erstpension - Einnahmen PV Finanzierungsmodul Laufende Leistungen - Einnahmen - Fälle - Ausgaben - Abgang - Bundesmittel - Hinterbliebenenleistungen - Anpassung Ein vom BMASK erstelltes statisches Mikrosimulationsmodell im Pensionsbereich wird als zusätzlicher wichtiger Input für das Pensionsmodell benötigt: Es liefert u.a. eine finanzielle Abschätzung der jährlichen individuellen Auswirkung von Reformvorhaben für den gesamten Prognosezeitraum und hat daher einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das geschätzte Niveau der Erstpensionen. Für die nunmehrige Vorausberechnung wurden zusammenfassend folgende Annahmen verwendet: Die Hauptvariante der Bevölkerungsvorausschätzung 2007 bis 2060 von EUROSTAT Langfristige Wirtschaftsprognosen der Europäischen Kommission Die Vorgaben der EU gewährleisten eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse der Mitgliedsländer. 6
  7. 7. 3. Die demografischen Annahmen für das Langfristmodell Die demografischen Annahmen basieren, wie bereits erwähnt, auf der Hauptvariante der Bevölkerungsvorausschätzung 2007 bis 2060 der EUROSTAT vom Mai 2008: • Bei der Hauptvariante dieser Bevölkerungsvorausschätzung wird die Bevölkerung im Jahresendstand von derzeit rd. 8,3 Mio. Personen auf ein Maximum von rd. 9,1 Mio. Personen im Jahr 2046 ansteigen und sich dann bis 2060 auf rund 9 Mio. Personen einpendeln: Das ist ein Anstieg um rund 700.000. Personen. • Die Bevölkerung im Alter 65 und älter wird sich dabei beinahe verdoppeln, nämlich von derzeit rd. 1,4 Mio. Personen auf 2,6 Mio. Personen im Jahr 2060. • Trotzdem wird der Altersquotient – das Verhältnis der 65-Jährigen und Älteren zu der Bevölkerung im Erwerbsalter 15 bis unter 65 – geringfügig schwächer als bei den Prognosen der Vorjahre steigen, nämlich von derzeit 250 von 1.000 auf 506 von 1.000 im Jahr 2060. Die Ergebnisse der Hauptvariante der jüngsten Bevölkerungsvorausschätzung finden sich in der Tabelle 1 des Tabellenanhanges und in der nachfolgenden Übersicht 3. Übersicht 3: Bevölkerung 2006 – 2060 Bevölkerung (Jahresendstand) Bevölkerung 65+ (Jahresendstand) Alters- Jahr Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt quotient 2007 4.036.919 4.260.458 8.297.377 568.547 832.938 1.401.485 250 2010 4.097.106 4.307.793 8.404.899 611.854 863.794 1.475.648 260 2020 4.279.565 4.443.798 8.723.363 733.871 954.594 1.688.465 292 2030 4.416.391 4.571.748 8.988.139 952.611 1.176.839 2.129.450 381 2040 4.483.891 4.638.485 9.122.376 1.119.658 1.364.292 2.483.950 460 2050 4.488.445 4.639.042 9.127.487 1.159.040 1.411.747 2.570.787 483 2060 4.456.943 4.580.352 9.037.295 1.195.293 1.424.083 2.619.376 506 Die Ergebnisse der Bevölkerungsvorausschätzung basieren ihrerseits natürlich wiederum auf Annahmen: • Im Bereich der Fertilität beträgt die maßgebliche Kennziffer, die Gesamtfruchtbarkeitsrate, derzeit (2007) 1,41 der bis zum Jahr 2060 stetig auf 1,57 steigt. • In Bezug auf die Lebenserwartungen bei der Geburt wird bei den Männern ein Anstieg um mehr als 7 Jahre von derzeit 77,2 auf 84,4 Jahre im Jahr 2060 7
  8. 8. angenommen. Bei den Frauen ist der Anstieg knapp über 6 Jahre von derzeit 82,6 auf 88,7 Jahre im Jahr 2060. • Die merkbar größten Änderungen gegenüber den Bevölkerungsvorausschätzungen der Vorjahre gibt es jedoch bei den Wanderungsannahmen: Auf Basis der starken Wanderungsgewinne in den Jahren 2000 bis 2006 wurden für die neue Hauptvariante die Wanderungsannahmen deutlich erhöht: Langfristig wird eine durchschnittlich jährlicher positiver Wanderungssaldo von rd. 28.300 Personen im Durchschnitt des Zeitraumes 2007 bis 2060 angenommen. Diese Daten finden sich im Detail in Tabelle 2 des Anhanges. 4. Die wirtschaftlichen Annahmen für das Langfristmodell Im Detail sehen die pensionsrelevanten Inputdaten des wirtschaftlichen Makromodells wie folgt aus: • Es wird angenommen, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Zeitraum 2007 bis 2060 um rd. 1,62 % p.a. steigt: Auf Basis des Ausgangswertes von 272,7 Mrd. € im Jahr 2007 ergibt dies für 2060 einen Wert von 650,9 Mrd. €. • Die Produktivität steigt von derzeit 1,57% auf rund 1,69% p.A. und • die Anzahl Erwerbspersonen sinkt um rd. 0,2 %. Diese Daten finden sich im Detail in der Tabelle 5 des Tabellenanhanges sowie im Überblick in der Übersicht 4. Übersicht 4: Bruttoinlandsprodukt (BIP real) und Produktivität Bruttoinlandsprodukt (real) Erwerbspersonen Produktivität Jahr BIP in Mrd. € Δ in % Anzahl Δ in % 2007 272,7 4.246.469 1,57 2010 291,0 2,2% 4.329.474 0,6% 1,62 2020 354,9 1,9% 4.474.617 0,2% 1,72 2030 415,5 1,5% 4.428.923 -0,2% 1,69 2040 485,6 1,5% 4.386.174 -0,1% 1,69 2050 563,4 1,5% 4.298.285 -0,2% 1,69 2060 650,9 1,5% 4.197.202 -0,2% 1,69 Δ jährl. 60 1,66% -0,02% MW: 1,70 8
  9. 9. Übersicht 5: Aufschlüsselung der Erwerbspersonen davon Arbeitslose Erwerbspersonen Jahr Unselbständige Selbständige Anzahl AL-Rate 2007 4.246.469 3.733.207 325.246 186.560 4,8% 2010 4.329.474 3.814.559 331.656 183.259 4,6% 2020 4.474.617 3.963.133 322.926 188.558 4,5% 2030 4.428.923 3.956.289 288.899 183.734 4,4% 2040 4.386.174 3.917.093 288.166 180.915 4,4% 2050 4.298.285 3.832.056 288.695 177.534 4,4% 2060 4.197.202 3.738.288 286.109 172.805 4,4% Δ jährl. -0,02% 0,00% -0,24% -0,14% MW: 4,5% Die entsprechenden Daten finden sich in Tabelle 6 und auch in Übersicht 5, wobei in Ergänzung dazu noch folgendes anzumerken ist: Die hier ermittelte Zahl an Erwerbspersonen folgt „Labour-Force-Konzept“ (LF-K) welches auch gering entlohnte Jobs bzw. Jobs von kurzer Dauer einbezieht. • Die Erwerbsquote aller Erwerbspersonen bezogen auf die erwerbsfähige Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren steigt wie oben bereits erwähnt von derzeit rd. 71 % (2007) auf 74 % im Jahr 2060, wobei dieser Anstieg beinahe ausschließlich auf eine gestiegene Erwerbsbeteiligung bei den Frauen zurückzuführen ist: Hier steigt die Gesamterwerbsquote von 65 % im Jahr 2007 auf 70 % im Jahr 2060. Bei den Männern erfolgt der Anstieg nur von 78 % (2007) auf 79 % im Jahr 2060 (Tabelle 7 bis 9 und Übersicht 6). • Wichtig ist auch die Entwicklung der Erwerbsquote im Altersbereich von 55 bis 64 Jahren: Hier bewirkt nämlich ein Anstieg der Erwerbsbeteiligung nicht nur eine höhere Anzahl von Erwerbspersonen, sondern gleichzeitig eine zumindest temporäre Verringerung der Pensionsneuzugänge bzw. vor allem einen späteren Pensionszugang, da gerade in diesem Altersbereich der Übertritt in den Ruhestand stattfindet. Bei den Männern wurde ein Anstieg dieser alterspezifischen Quote von derzeit 50 % (2007) auf 59 % (2060) angenommen, bei den Frauen weitaus stärker, und zwar von derzeit 28% auf 49%. Insgesamt ergibt dies einen Anstieg von 39 % (2007) auf 54 % im Jahr 2060 im Durchschnitt beider Geschlechter. 9
  10. 10. Übersicht 6: Erwerbsquoten 15 bis 64 und 55 bis 64 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 07 10 13 16 19 22 25 28 31 34 37 40 43 46 49 52 55 58 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 55 bis 64 Männer 55 bis 64 Frauen 15 bis 64 Männer 15 bis 64 Frauen Ein weiterer wichtiger Parameter der Eingang in das Pensionsmodell des BMASK findet, ist die jährliche durchschnittliche reale Lohnsteigerung je Beschäftigten: Diesbezüglich wird angenommen, dass die Durchschnittslöhne und damit indirekt die durchschnittlichen Beitragsgrundlagen dem Produktivitätswachstum folgen. Diese Identität von Lohn- und Produktivitätszuwächsen ist eine Folge der modellbedingten Annahme, dass die Lohnquote weitgehend konstant bleibt, und zwar für den gesamten Zeitraum 2006 bis 2060. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden je Beschäftigten leicht sinkt. In Bezug auf die Entwicklung der Zahl an Arbeitslosen bzw. der Arbeitslosenraten erbrachten die EU-Annahmen folgende Ergebnisse: • Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen sinkt von derzeit knapp über 187.000 Personen im Jahresdurchschnitt auf rd. 173.000 Personen zum Ende des Prognosezeitraumes (2060). • Die Arbeitslosenrate sinkt damit von 4,8 % (2006) auf 4,4 % im Jahr 2060. Im Gegensatz zu früheren langfristigen Prognosen, wo infolge des ausgeprägten Rückganges der Bevölkerung im erwerbsfähigem Alter und der damit verbundenen „Verknappungstendenzen“ auf dem Arbeitsmarkt, ein drastischer Abfall der Arbeitslosenrate auf 2 % bis 3 % angenommen wurde, verharrt diesmal die Arbeitslosenrate auf einem vergleichsweise höherem Niveau. 10
  11. 11. 5. Die Ergebnisse der Langfristprojektionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung Nach der Darstellung der makroökonomischen Inputdaten in Bezug auf die Entwicklung der Erwerbsquoten und damit in weiterer Folge der Erwerbspersonen bietet sich natürlich als Einstieg in die Ergebnisse des Pensionsmodells die detaillierte Analyse der Versicherten- und Einnahmenentwicklung an. Danach folgt die Darstellung der Entwicklungspfade für die Leistungen und die Pensionsausgaben. Zum Abschluss erfolgt eine Darlegung der Entwicklung der Bundesbeiträge und der Bundesmittel. 5.1 Einnahmen Eine der maßgeblichsten Einflussgrößen für die Prognose der Einnahmen ist die Entwicklung der Pflichtversicherten in der gesetzlichen Pensionsversicherung: Im Jahr 2007 gab es rd. 3,84 Mio. Pflichtversicherte in der gesetzlichen Pensionsversicherung. Gemessen an den Erwerbspersonen machte dies einen Anteil von rd. 90% aus, gemessen an den Erwerbstätigen – Erwerbspersonen ohne Arbeitslose – betrug der Anteil knapp weniger als 95%. Die Ursache dafür, dass diese Anteile unter 100 % liegen, ergeben sich daraus, dass • Arbeitslose nicht in der gesetzlichen Pensionsversicherung pflichtversichert sind: Seit 2005 sind allerdings LeistungsbezieherInnen von Leistungen aus dem Bereich des Arbeitsmarktservices in der gesetzlichen Pensionsversicherung teilversichert, sofern sie 1955 und später geboren sind. • BezieherInnen von Krankengeld, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld sowie Präsenz- und Zivildiener gelten, soweit sie ein aufrechtes Dienstverhältnis haben, zwar ebenfalls als erwerbstätig, sind aber ebenso nicht pflichtversichert: Seit 2005 gilt aber auch hier, dass die betroffenen Personen der Teilversicherung unterliegen. Für den gesamten Prognosezeitraum bis 2060 wird nunmehr erwartet, dass die Pflichtversicherten nicht nur im Ausmaß des Anstieges der Erwerbspersonen steigen (bzw. sinken), sondern dass sie darüber hinaus stärker ansteigen, da sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch der Beamten zurückgeht. Daher ergibt sich bis zum Ende des Prognosehorizonts im Jahr 2060 eine Zahl von rd. 3,92 Mio. Pflichtversicherten. Gemessen an den Erwerbspersonen ist dies nunmehr 11
  12. 12. bereits ein Anteil von knapp 94 %. Diese Detaildaten finden sich in der Tabelle 10 und in der Übersicht 7. Übersicht 7: Erwerbspersonen und Versicherte Erwerbs- Erwerbs- Versicherte Arbeitslose Beamte Jahr personen (EWP) tätige (EWT) Anzahl in % EWP in % EWT 2007 4.246.469 186.560 4.059.909 286.696 3.835.688 90,3% 94,5% 2010 4.329.474 183.259 4.146.215 268.539 3.937.979 91,0% 95,0% 2020 4.474.617 188.558 4.286.059 221.731 4.129.156 92,3% 96,3% 2030 4.428.923 183.734 4.245.189 192.207 4.116.922 93,0% 97,0% 2040 4.386.174 180.915 4.205.259 175.517 4.092.015 93,3% 97,3% 2050 4.298.285 177.534 4.120.751 168.651 4.015.237 93,4% 97,4% 2060 4.197.202 172.805 4.024.397 166.233 3.923.146 93,5% 97,5% Δ jährl. -0,02% -0,14% -0,02% -1,00% 0,04% MW: 92,7% MW: 96,7% In Bezug auf die drei Versichertengruppen werden jedoch durchaus unterschiedliche Anstiege erwartet: • Im Bereich des ASVG wird bis 2060 ein Anstieg um rd. 140.000 Personen projiziert, dies ist ein jährlicher Zuwachs von rd. 0,07 %. • Mit einem Anstieg von rd. 0,29 % p.a. sollten die GSVG und FSVG Versicherten noch deutlicher steigen. • Lediglich die Versicherten im Bereich des BSVG werden sich deutlich verringern, und zwar von derzeit rd. 139.000 auf 42.000 im Jahr 2060: Dies entspricht einem Rückgang um 2,2 % p.a. Diese Daten, sowie die Aufteilung der Versicherten und der Zuwächse nach Geschlecht, können der Tabelle 11 des Tabellenanhanges sowie der Übersicht 8 entnommen werden. 12
  13. 13. Übersicht 8: Anzahl der Versicherten 4.000.000 3.500.000 3.000.000 2.500.000 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0 2007 2010 2020 2030 2040 2050 2060 Versicherte ASVG Versicherte GSVG Versicherte BSVG Zusammen mit der jeweiligen Entwicklung der durchschnittlichen Beitragsgrundlagen der obigen Gruppen von Pflichtversicherten lassen sich aus der dargestellten Entwicklung der Versicherten die entsprechenden Pflichtbeiträge ermitteln: • Im Jahr 2006 betrugen die Pflichtbeiträge im ASVG rd. 18,4 Mrd. €, das sind 6,8 % des BIP: Die Entwicklung der durchschnittlichen Beitragsgrundlagen entspricht zudem dem jährlichen Produktivitätswachstum. Auf Basis dieser Entwicklungspfade ergeben sich im Jahr 2060 Einnahmen von rd. 46,4 Mrd. €: Dies entspricht einem Wachstum von etwas weniger als 1,7 % p.a. • Damit betragen im Bereich des ASVG die Pflichtbeiträge im Jahr 2060 7,1 % des BIP: Zusammen mit den Pflichtbeiträgen im Bereich der Selbstständigen – diese Werte verharren im gesamten Prognosezeitraum mehr oder minder auf dem Niveau von 0,8 % des BIP – und den sonstigen Einnahmen ergeben sich für die gesamte gesetzliche Pensionsversicherung Einnahmen von rd. 57,7 Mrd. €. Gemessen am BIP ergibt dies einen Anteil von 8,9 %. • Etwas weniger als 1,2 Mrd. € der Einnahmen aus Pflichtbeiträgen entfallen dabei auf die sogenannte Partnerleistung bei den Selbstständigen, das ist die Aufstockung der Beitragseinnahmen der Selbstständigen durch Bundesmittel, umso einen einheitlichen Beitragssatz von 22,8 % in allen Systemen zu gewährleisten. Die Detaildaten finden sich in der Übersicht 9 und in Tabelle 12. 13
  14. 14. Übersicht 9: Pflichtbeiträge und Partnerleistung 60.000 50.000 40.000 30.000 Partnerleistung GSVG + BSVG 20.000 ASVG 10.000 0 07 10 13 16 19 22 25 28 31 34 37 40 43 46 49 52 55 58 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 in Mio. € Wie oben bereits erwähnt, sind seit 1.1.2005 fast alle Personengruppen, die bis zu diesem Zeitpunkt lediglich Ersatzzeiten in der Pensionsversicherung erworben haben, in der gesetzlichen Pensionsversicherung teilversichert. Zusammen mit der vom Gesetzgeber für die jeweilige Gruppe definierten Beitragsgrundlage ergeben sich daraus nicht unerhebliche Beitragseinnahmen für die gesetzliche Pensionsversicherung: Diese Beiträge werden allerdings nicht von diesen Versichertengruppen selbst entrichtet, sondern im Bereich der Kindererziehungszeiten vom Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) bzw. vom Bund: Letzterer hat bis 2009 einen Anteil von 50 %, ab dem Jahr 2010 einen Anteil von 25 % dieser Beiträge zu finanzieren. • Die Beiträge für LeistungsbezieherInnen aus dem Bereich des Arbeitsmarktservice werden aus den Mitteln der Arbeitslosenversicherung finanziert: Dies gilt insbesondere für ArbeitslosengeldbezieherInnen, BezieherInnen von Notstandshilfe, von Pensionsvorschüssen sowie einer Geldleistung zur Deckung des Lebensunterhalts für SchulungsteilnehmerInnen. • Die Beiträge für Präsenz- und Zivildiener sowie für die BezieherInnen von Wochen- und Krankengeld werden vom Bund getragen. Die Beitragssätze betragen – wie schon bei der Pflichtversicherung – einheitlich 22,8 %. Im Jahr 2007 betrugen die Einnahmen aus Teilversicherungszeiten 2,2 Mrd. €, das sind rd. 0,8% des BIP. Bis zum Jahr 2060 werden diese Einnahmen auf 5,3 Mrd. € ansteigen, das macht gemessen am BIP einen Anteil von wiederum rd. 0,8%. 14
  15. 15. Übersicht 10: Beiträge für Ersatzzeiten/Teilversicherte in % vom BIP Kinder- Leistungen Wochengeld Präsenz- SUMME in % BIP Jahr erziehung AMS Krankengeld Zivildienst 2007 1.116 812 210 99 2.236 0,82% 2010 1.166 819 214 107 2.306 0,79% 2020 1.433 974 316 110 2.833 0,80% 2030 1.687 1.126 377 133 3.323 0,80% 2040 1.952 1.311 443 161 3.867 0,80% 2050 2.339 1.522 513 184 4.559 0,81% 2060 2.780 1.752 592 216 5.340 0,82% Δ jährl. 1,71% 1,43% 1,94% 1,46% 1,62% MW: 0,80% Zusammen mit den sonstigen Beiträgen (wie Überweisungsbeträge für ehemalige Beamte) ergeben sich für das Jahr 2007 Beitragseinnahmen von 23,1 Mrd. €, das sind 8,5% des BIP. Addiert man dazu noch die sonstigen Einnahmen, (wie z.B. Verzugszinsen, Ersätze für Leistungsaufwendungen) ergeben sich Gesamteinnahmen im Ausmaß von 23,2 Mrd. €, das sind 8,5% vom BIP: Bis zum Jahr 2060 steigen diese Gesamteinnahmen auf rd. 57,7 Mrd. €, das ist ein Anstieg von 1,7% p.a. (Tabelle 18). Gemessen am BIP ergeben sich damit bis zum Ende des Prognosezeitraumes Gesamteinnahmen im Ausmaß von 8,9% des BIP, davon entfallen 8,8% auf Einnahmen aus Beiträgen (siehe Tabelle 14 und Übersicht 11). Übersicht 11: Einnahmen in % vom BIP Pflicht- Ersatzzeiten / Sonstige SUMME Sonstige SUMME in % BIP in % BIP Jahr beiträge Teilversicherte Beiträge Beiträge Einnahmen Einnahmen 2007 20.608 2.236 244 23.089 8,5% 125 23.214 8,5% 2010 22.054 2.306 256 24.616 8,5% 125 24.741 8,5% 2020 27.453 2.833 320 30.605 8,6% 157 30.762 8,7% 2030 32.508 3.323 381 36.212 8,7% 184 36.396 8,8% 2040 38.259 3.867 447 42.573 8,8% 217 42.790 8,8% 2050 44.473 4.559 517 49.549 8,8% 253 49.802 8,8% 2060 51.459 5.340 596 57.396 8,8% 294 57.690 8,9% Δ jährl. 1,71% 1,62% 1,66% 1,70% MW: 8,7% 1,60% 1,70% MW: 8,7% In diesen Einnahmen sind alle Bundesmittel, soweit sie zu den Einnahmen aus Beiträgen gehören, inkludiert, nicht aber der so genannte Bundesbeitrag: Dieser ergibt sich im Sinne der im Gesetz definierten Ausfallhaftung als Differenz zwischen den Gesamtaufwendungen und den obigen Gesamteinnahmen. Die Gesamtausgaben werden im nachfolgenden Abschnitt 5.2, die Bundesbeiträge im darauf folgenden Abschnitt 5.3 dargestellt. Insgesamt beträgt das Ausmaß der Bundesmittel – das sind 15
  16. 16. die Partnerleistung bei den Selbstständigen sowie jene Beiträge oder Beitragsteile für Teilversicherte, die vom Bund entrichtet werden – im Jahr 2007 1,5 Mrd. €, das sind 0,6% des BIP. Bis zum Jahr 2060 steigt dieser Wert auf 2,7 Mrd. €, das sind 0,4% des BIP. Diese Daten können den Tabellen 15 und 16 entnommen werden. Die Übersicht 12 zeigt ebenfalls eine Aufschlüsselung dieser Bundesmittel. Übersicht 12: Gesamt-Einnahmen – mit und ohne Bundesmittel - in % vom BIP Gesamt- Gesamt- Einnahmen Einnahmen aus in % BIP in % BIP in % BIP Jahr Einnahmen ohne Bundesmittel Bundesmitteln 2007 23.214 8,5% 21.667 7,9% 1.547 0,57% 2010 24.741 8,5% 23.459 8,1% 1.283 0,44% 2020 30.762 8,7% 29.326 8,3% 1.436 0,40% 2030 36.396 8,8% 34.774 8,4% 1.622 0,39% 2040 42.790 8,8% 40.883 8,4% 1.907 0,39% 2050 49.802 8,8% 47.549 8,4% 2.254 0,40% 2051 50.550 8,8% 48.260 8,4% 2.289 0,40% 2060 57.690 8,9% 55.040 8,5% 2.650 0,41% Δ jährl. 1,70% MW: 8,7% 1,74% MW: 8,3% 1,00% MW: 0,41% 5.2 Ausgaben Die Entwicklung der Ausgaben der gesetzlichen Pensionsversicherung wird primär durch die Trends bei den Pensionsaufwendungen determiniert, selbst wenn anderweitige Ausgaben – dazu zählen insbesondere die Beiträge der Pensionsversicherung zur Krankenversicherung der Pensionisten und die Ausgaben für Rehabilitation – durchaus eine nennenswerte Größenordnung erreichen. Daher werden die Aufwendungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung beinahe ausschließlich durch zwei Faktoren bestimmt: der Entwicklung der durchschnittlichen Leistungshöhe und der Entwicklung der Zahl der Leistungen. Zu letzterer ist eine Anmerkung zu machen: Die Zahl der Leistungen ist nicht ident mit der Zahl der Personen, die diese Leistungen erhalten: Aufgrund der Tatsache, dass viele BezieherInnen einer Hinterbliebenenleistung auch eine Direkt- oder Eigenpension (Alters- oder Invaliditätspension) erhalten, ist die Zahl der BezieherInnen deutlich niedriger als die Zahl der Leistungen. 16
  17. 17. Will man darüber hinaus die Entwicklung der Leistungen vor dem Hintergrund der demografischen Daten analysieren, ist zusätzlich Vorsicht geboten: Ein nicht unerheblicher Teil der Leistungen fließt schon derzeit an Personen, die ihren Wohnsitz nicht mehr im Inland haben. Aus diesen beiden genannten Gründen sind gerade Quoten wie etwa LeistungsbezieherInnen zu Versicherten (Pensionsbelastungsquote) oder zu Bevölkerungsdaten (Pensionsquoten) mit äußerster Vorsicht zu interpretieren. Wie gestaltet sich nun die Entwicklung der Zahl der Leistungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung – auf Basis von Jahresendstandsdaten – im Zeitraum 2007 bis 2060: Gegenwärtig werden rd. 2,12 Mio. Leistungen von den Trägern der gesetzlichen Pensionsversicherung ausbezahlt: Bis zum Jahr 2060, dem Ende des Prognosezeitraums, wird diese Zahl auf rd. 3,53 Mio. Leistungen ansteigen. Dies ist ein jährlicher Zuwachs von rd. 0,9%. Die Direktpensionen werden dabei um rd. 0,9% p.a. von derzeit 1,60 Mio. Pensionen auf 2,62 Mio. Pensionen ansteigen. Dabei wird die Zahl der Leistungen an Personen unter 65 Jahren steigen: Von derzeit rd. 480.000 auf 790.000 im Jahr 2060. Dieser Anstieg ist primär eine Folge der Tatsache, dass gerade im Altersbereich unter 59 Jahren die Anzahl der Invaliditätspensionen ansteigen und daher die Zahl der Leistungen höher ausfällt. Im Bereich der 65-Jährigen und Älteren entwickelt sich die Zahl der Leistungen bei den DirektpensionsbezieherInnen im weitesten Sinn proportional zur Bevölkerung, das bedeutet einen Anstieg von derzeit rd. 1,12 Mio. Leistungen auf 1,82 Mio. Leistungen im Jahr 2060. Auch dies ist ein jährlicher Anstieg um 0,9%. Die Zahl der Hinterbliebenenleistungen wird dagegen mit einem jährlichen Anstieg von rd. 1,1% steigen, und zwar von derzeit rd. 520.000 Leistungen auf 911.000 Leistungen im Jahr 2060. Die obigen Daten finden sich im Detail in den Tabellen 17 und 18 des Tabellenanhanges und auch in der Übersicht 13. Die Tabelle 17 gibt ferner Aufschluss über die Entwicklung der Leistungen aus geschlechtsspezifischer Sicht sowie in Bezug auf die jeweiligen Pensionsversicherungsbereiche: 17
  18. 18. Dabei ist auffallend, dass die Leistungen bei den Frauen schwächer steigen als bei den Männern: Dies ist einerseits eine Folge der Anhebung des gesetzlichen Antrittsalter bei den Frauen, sowohl bei den vorzeitigen Alterspensionen als auch beim Regelalter. Andererseits ist dies die Konsequenz der demografischen Entwicklung, wo die Zahl der Männer im Alter 65+ sehr viel mehr ansteigt als jene der Frauen. Im Bereich der Pensionsversicherungsträger ist der größte Anstieg im ASVG zu verzeichnen, und zwar mit rd. 1,1% p.a., umgekehrt sinken die Leistungen im BSVG um rd. 0,6 % pro Jahr. Übersicht 13: Zahl der Pensionen 4.000.000 3.500.000 3.000.000 2.500.000 BSVG 2.000.000 GSVG 1.500.000 ASVG 1.000.000 500.000 0 07 12 17 22 27 32 37 42 47 52 57 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 Der zweite wichtige Bestimmungsfaktor für den Pensionsaufwand ist – wie bereits erwähnt – die Entwicklung der Durchschnittspensionen. Da es sich bei der Prognose um ein reales Modell handelt, bedeutet dies, dass bei bloßer Betrachtung der Entwicklung der Leistungshöhe auf Basis der Pensionsanpassung diese real auf dem selben Niveau verharren würden: Der Anpassungsfaktor entspricht nämlich dem Wert 1,0, da die Pensionen per Gesetz mit der jährlichen Steigung der Verbraucherpreise valorisiert werden. Dessen ungeachtet steigen im Modell die durchschnittlichen realen Leistungen von derzeit 842 € auf 1.626 € im Jahr 2060, was einem Zuwachs von 1,23% p.a. entspricht. 18
  19. 19. Dieser reale Zuwachs ist die Folge des jährlichen Struktureffektes, der sich daraus ergibt, dass es strukturelle Verschiebungen zwischen Direkt- und Hinterbliebenenleistungen und zwischen den Bereichen ASVG, GSVG/FSVG und BSVG gibt. Vor allem aber ist der jährliche reale Anstieg eine Folge der Tatsache, dass die Neuzugangspensionen deutlich höher sind als die Abgangspensionen. Während die Pensionsabgänge aus dem Pensionsstock rekrutiert werden, gelten für die Höhe der Neuzugangspensionen andere Bestimmungsfaktoren: Das sind vor allem die individuellen Einkommens- und Versicherungsverläufe sowie - aus kollektiver Sicht - die Reallohnsteigerungen und die jeweiligen Pensionsberechnungsbestimmungen. Die beiden letztgenannten Faktoren wurden durch das bereits erwähnte Mikrosimulationsmodell modelliert, woraus sich als Endergebnis ein Pfad für die durchschnittliche Steigerung der Pensionsneuzugangsleistungen bis zum Jahr 2060 ergab. Beides zusammen – durchschnittliche Höhe der Neuzugänge und durchschnittliche Höhe der Abgänge – ergibt somit den bereits genannten Struktureffekt von rd. 1,23% p.a. Dabei wurde angenommen, dass die Direktpensionen etwas höher steigen als die Hinterbliebenenleistungen. Die entsprechenden Detaildaten finden sich in der Tabelle 19 und sind teilweise auch in der Übersicht 14 wiedergegeben. 19
  20. 20. Übersicht 14: Höhe der Durchschnittspensionen in Euro 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 2007 2010 2020 2030 2040 2050 2060 Alle Pensionen Direkt pensionen Hinterbliebenen pensionen Der aus den beiden Einflussgrößen – Zahl und durchschnittliche Höhe der Leistungen – resultierende Pensionsaufwand betrug im Jahr 2007 25,05 Mrd. €. In Relation zum BIP ergab dies einen Anteil von 9,2%: Bis zum Jahr 2060 wird dieser Anteil auf 12,3% steigen, wobei aber im letzten Drittel des Prognosezeitraumes, im Jahre 2050, mit 12,6% vom BIP die höchsten Werte erreicht werden. Etwas stärker ist der Anstieg bei den Direktpensionen: Diese steigen von derzeit 7,8% auf 11,0% des BIP im Jahr 2050 und fallen danach wieder auf 10,9% des BIP im Jahr 2060 ab. Übersicht 15: Pensionsaufwand in Mio. Euro davon Pensionsaufwand in % BIP Jahr Direkt-P in % BIP HB-P in % BIP 2007 25.046 9,2% 21.375 7,8% 3.671 1,3% 2010 27.115 9,3% 23.167 8,0% 3.948 1,4% 2020 35.050 9,9% 30.283 8,5% 4.767 1,3% 2030 45.712 11,0% 39.647 9,5% 6.065 1,5% 2040 58.389 12,0% 50.890 10,5% 7.499 1,5% 2050 70.856 12,6% 62.062 11,0% 8.794 1,6% 2060 80.328 12,3% 70.899 10,9% 9.430 1,4% Δ jährl. 2,18% MW: 11,2% 2,25% MW: 9,7% 1,76% MW: 1,5% 20
  21. 21. Die entsprechenden Daten können auch der Tabelle 20 bzw. der Übersicht 15 entnommen werden. Addiert man zum Leistungsaufwand noch die sonstigen Aufwendungen der Pensionsversicherungsträger, erhält man den Gesamtaufwand. Zu den sonstigen Ausgaben zählen insbesondere die Aufwendungen der Pensionsversicherungsträger für die Krankenversicherung der Pensionisten; die Kosten der Rehabilitationsmaßnahmen; die Verwaltungsaufwendungen. In Summe machten die sonstigen Ausgaben im Jahr 2007 einen Betrag von 2,6 Mrd. € aus, bis zum Jahr 2060 wird ein Anstieg auf rd. 5,7 Mrd. € erwartet. Damit betragen die Gesamtaufwendungen der gesetzlichen Pensionsversicherungsträger – ohne Berücksichtigung der Versicherungsanstalt der Notare – rd. 27,7 Mrd. € aus. In Relation zum BIP war dies ein Anteil von 10,1%: Dieser Anteil wird bis zum Jahr 2050 – wo das Maximum vorliegt – auf 13,5% des BIP steigen. Danach kommt es bis zum Ende des Projektionszeitraumes wiederum zu einem leichten Abfall auf 13,2%, wobei aber das derzeitige Ausgangsniveau nicht mehr erreicht wird. Diese Gesamtaufwendungen umfassen – wie bereits erwähnt - nur die gesetzlichen Pensionsversicherungsträger (ohne die Versicherungsanstalt der Notare), nicht erfasst sind: die jeweiligen Pensionssysteme der pragmatisierten Bediensteten von Bund, Ländern und Gemeinden (wird getrennt in einem späteren Kapitel dargestellt); die Ausgaben für die Ausgleichszulagen: Eine Modellierung letzterer ist infolge der vielfältigen diskretionären Eingriffe in das System der Mindestsicherung kaum möglich. Darüber hinaus müsste bekannt sein, wieviele der vielen kleinen zwischenstaatlichen Teilleistungen hinkünftig an Personen mit einem Wohnsitz im Ausland oder im Inland gewährt werden. Die entsprechenden Detaildaten zu den Pensions- und Gesamtausgaben können ferner der Tabelle 21 sowie der Übersicht 16 entnommen werden. 21
  22. 22. Übersicht 16: Gesamtaufwand in Mio. Euro davon Sonstiger Gesamt Pensionsaufwand in % BIP Jahr ASVG in % BIP Aufwand Aufwand 2007 25.046 21.525 7,9% 2.607 27.653 10,1% 2010 27.115 23.448 8,1% 2.728 29.844 10,3% 2020 35.050 30.819 8,7% 3.184 38.234 10,8% 2030 45.712 40.632 9,8% 3.772 49.483 11,9% 2040 58.389 52.206 10,8% 4.458 62.846 12,9% 2050 70.856 63.556 11,3% 5.141 75.997 13,5% 2060 80.328 72.212 11,1% 5.694 86.022 13,2% Δ jährl. 2,18% 2,27% MW: 9,9% 1,46% 2,12% MW: 12,1% 5.3 Bundesbeiträge und Bundesmittel Aus der Sicht des Bundes, der einen wesentlichen Anteil zur Finanzierung der gesetzlichen Pensionsversicherung beiträgt, sind vor allem zwei Kennziffern und deren zukünftige Entwicklung interessant: Das ist zum einen der Bundesbeitrag: Dieser errechnet sich im Sinne eines „nicht gedeckten Aufwandes“ als Differenz zwischen den Gesamtaufwendungen und den Gesamteinnahmen der Pensionsversicherungsträger. Im Jahr 2007 betrug diese so genannte Ausfallshaftung 4.439 Mio. €, in Relation zum BIP war dies ein Wert von 1,6%. Wie oben liegt der Zeitraum der maximalen Belastung im Jahr 2050, hier beträgt der Bundesbeitrag 4,7% des BIP. Danach fällt dieser Anteil wieder auf 4,4% des BIP im Jahr 2060. Die gesamte Belastung des Bundes ergibt sich sodann aus der Addition des Bundesbeitrages mit jenen Bundesmitteln, die der Bund zu den Gesamteinnahmen besteuert. Diese wurden bereits im Abschnitt 5.1 eingehend beschrieben. In Summe ergibt sich daraus im Jahr 2007 eine Gesamtbelastung des Bundes von 5.986 Mio. €. In Relation zum BIP ist das ein Wert von 2,2%. Wie immer liegt die maximale Belastung mit einem Wert von 5,1% des BIP im Jahr 2050, danach sinkt die Gesamtbelastung des Bundes auf 4,8%. Über den gesamten Prognosezeitraum 2007 bis 2060 hindurch ergibt sich daraus eine durchschnittliche Gesamtbelastung des Bundes von 3,7% in Relation zum BIP. Die entsprechenden Daten können der Übersicht 17 sowie der Tabelle 22 des Tabellenanhanges entnommen werden. 22
  23. 23. Übersicht 17: Bundesbeitrag und Bundesmittel 35.000 6,0% 30.000 5,0% 25.000 Bundesbeitrag 4,0% 20.000 Bundesmittel 3,0% 15.000 Bundesbeitrag 2,0% in % BIP 10.000 Bundesmittel 5.000 1,0% in % BIP 0 0,0% 07 10 20 30 40 50 60 20 20 20 20 20 20 20 5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse der Langfristprojektion Die Ergebnisse für die Projektion der gesetzlichen Pensionsversicherung für den Zeitraum 2007 bis 2060 können wie folgt zusammengefasst werden: Die Gesamteinnahmen steigen von derzeit rund 8,5% gemessen am BIP auf 8,9% gemessen am BIP im Jahr 2060: dafür sind insbesondere zwei Faktoren ausschlaggebend, nämlich die durchschnittliche Steigerung der Beitragsgrundlagen von 1,7% pro Jahr sowie die leichte Zunahme der Versicherten von jährlich rund 0,04%. Für letztere sind neben der angenommenen Steigerung der Erwerbsquoten insbesondere die starken positiven Wanderungssalden maßgebend, die entscheidend dazu beitragen, dass die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter 15 bis 64 Jahre stabilisiert wird. Die Gesamtaufwendungen steigen von derzeit 10,1% auf 13,2% gemessen am BIP im Jahr 2060: dafür sind ebenfalls zwei Faktoren maßgebend, nämlich einerseits die infolge des Struktureffektes bedingte Erhöhung der durchschnittlichen Leistungen um rund 1,23% pro Jahr. Andererseits erhöht sich die Zahl der Leistungen ebenfalls um rund 0,93% pro Jahr. Letzteres ist primär eine Folge des Alterungsprozesses der österreichischen Wohnbevölkerung, wo 23
  24. 24. die Bevölkerung im Alter 65+ von derzeit 1,40 Mio. Personen auf 2,62 Mio. Personen ansteigt. Die oben angeführten Trends werden noch durch folgende Kennzahlen illustriert: Die Zahl der Direktpensionen gemessen an der Bevölkerung im Alter 65+ sinkt von derzeit 115% auf 100% im Jahr 2060: dies ist die Folge der Verschiebung der Altersstruktur und des Rückganges bei den Leistungen vor dem gesetzlichen Regelalter 65. Die globale Ersatzrate des Pensionssystems – das Verhältnis von durchschnittlicher Pensionsleistung zur durchschnittlichen Beitragsgrundlage – sinkt von derzeit 0,6 auf 0,45 im Jahr 2060: Dies ist die Folge der langfristigen Wirkungen der jüngsten Pensionsreformen, vor allem aber des Unterschiedes zwischen jährlicher Pensionsanpassung und jährlicher Lohnsteigerung. Die Pensionsbelastungsquote steigt von derzeit 554 Pensionen auf 1.000 Versicherungsverhältnisse auf 900 von 1.000. Dabei werden jedoch nur die Vollversicherten betrachtet. Nimmt man zu den Vollversicherten im Rahmen der Pflichtversicherung auch die seit 1.1.2005 neu versicherten Teilversicherten hinzu, so beträgt die Pensionsbelastungsquote derzeit 476 von 1.000. Bis zum Jahr 2060 steigt sie auf 778 von 1.000. Diese Daten können den Tabellen 23 und 24 sowie teilweise auch der Übersicht 18 entnommen werden. Übersicht 18: Pensionsbelastungsquoten Versicherte Belastungsquoten Alle Pensionen Versicherte Jahr und Teilversicherte Pens/Vers Pens/Vers+TV 2007 2.124.427 3.835.688 4.458.857 554 476 2010 2.218.832 3.937.979 4.558.498 563 487 2020 2.488.664 4.129.156 4.769.600 603 522 2030 2.768.721 4.116.922 4.750.533 673 583 2040 3.039.582 4.092.015 4.715.647 743 645 2050 3.312.746 4.015.237 4.636.089 825 715 2060 3.529.056 3.923.146 4.537.414 900 778 Δ jährl. 0,94% 0,04% 0,03% 0,90% 0,91% Als Konsequenz der oben beschriebenen Trends bei den Einnahmen und Ausgaben steigt die Differenz - der Bundesbeitrag - von derzeit 1,6% gemessen am BIP auf 4,4% gemessen am BIP im Jahr 2060: über den gesamten Prognosezeitraum hinweg ergibt dies einen durchschnittlichen Bundesbeitrag von rund 3,3% gemessen am BIP. 24
  25. 25. 6. Anhang I: Sensitivitätsanalysen und Beamtenzahlen 6.1 Sensitivitätsanalysen Mittels einer Sensitivitätsanalyse wird festgestellt, inwieweit die Veränderung verschiedener Inputvariablen Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Zu diesem Zweck wurden – auf europäischer Ebene - mehrere Szenarien entwickelt (siehe untenstehende Übersicht): 1. Erhöhte Beschäftigung (v1) (+%1 Erwerbsquote über den Prognosezeitraum) 2. Erhöhte Beschäftigung älterer Arbeitnehmer (v2) (+5% erhöhte Erwerbsquote der 55 bis 64 Jährigen) 3. Erhöhte Lebenserwartung (v3) 4. Erhöhte Produktivität (v4) 5. Keine Migration (v5) Nachfolgende Grafiken (Übersichten 19 bis 21) geben für jedes einzelne Szenario den Anteil des Pensionsaufwandes am BIP, der Beiträge (Einnahmen) in Mio. € und den Bundesbeitrag in % des BIP wider: Übersicht 19: Pensionsaufwand im Verhältnis zum BIP 17,0% 16,0% 15,0% 14,0% 13,0% 12,0% 11,0% 10,0% 9,0% 08 11 14 17 20 23 26 29 32 35 38 41 44 47 50 53 56 59 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 Basis v1 v2 v3 v4 v5 25
  26. 26. Übersicht 20: Beiträge in Mio. € 65.000 60.000 55.000 50.000 45.000 40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 07 10 13 16 19 22 25 28 31 34 37 40 43 46 49 52 55 58 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 Basis v1 v2 v3 v4 v5 Übersicht 21: Bundesbeitrag in % des BIP 12,0% 10,0% 8,0% 6,0% 4,0% 2,0% 0,0% 08 11 14 17 20 23 26 29 32 35 38 41 44 47 50 53 56 59 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 Basis v1 v2 v3 v4 v5 Wenn man sich die Ergebnisdaten ansieht kann man erkennen, dass abgesehen vom Wanderungsszenario von der Grundtendenz alle Szenarien dem Basisszenario ähnlich sind, d.h. es ist kaum möglich, den groben Verlauf der Gesamtausgaben/einnahmen 26
  27. 27. mittels Änderungen der Inputvariablen zu verändern: es ändern sich lediglich die Maxima und Minima bzw. deren zeitliches Eintreten. Ein Anstieg der Aufwendungen bleibt aber in allen Varianten bestehen. 6.2 Beamtenzahlen Die Entwicklung des Beamtenpensionssystems wurde vom BMF modelliert und beinhaltet Bund, Länder, Gemeinden und Betriebe gleichermaßen. Nachfolgend sind die Annahmen aufgelistet • Die strukturelle Lohnentwicklung ist über die Steigung der Gehaltskurve abgebildet. • Mittelfristig ist der Effekt der strukturellen Lohnentwicklung über die Abgänge der "teuren Alten" im Austausch gegen die "billigen Jungen" nicht vorhanden. Die nicht strukturbedingte Reallohnerhöhung wird mit 1,7% pro Jahr angenommen. • Das Pensionsantrittsalter steigt mittelfristig auf ca. 62,5 Jahre an. • Frei werdenden Dienstposten werden - falls nachbesetzt - im Verhältnis 50:50 für Männer und Frauen nachbesetzt. Aus diesen Annahmen ergeben sich die Entwicklung der aktiven Beamten sowie der Beamtenpensionisten als auch der Anteil der Aufwendungen am BIP der durch Beamtenpensionisten verursacht wird. Diese Entwicklung wird in den Übersichten 22 und 24 grafisch dargestellt. Zusätzlich stehen noch in der Übersicht 23 die Belastungsquoten der Beamten denen der gesetzlichen Pensionsversicherung gegenüber. Inhaltlich sind diese Pfade nur die Ausprägungen der Annahmen. Zum Abschluss wird noch die gemeinsame Entwicklung des Bundesbeitrages (in diesem Fall natürlich auch Ländermittel) der Beamten (incl. des dargestellten fiktiven Dienstgeberanteils) und der gesetzlichen Pensionsversicherung in % des BIP in Übersicht 25 dargestellt. 27
  28. 28. Übersicht 22: Beamtenpensionisten und aktive Beamte 400.000 308.776 306.800 297.188 295.447 292.019 340.000 263.924 280.000 227.678 196.046 262.849 173.394 220.000 238.013 167.183 217.615 201.754 190.218 181.071 160.000 174.591 170.494 168.399 157.325 100.000 40.000 06 11 16 21 26 31 36 41 46 51 56 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 Pensionisten (incl. Hinterbliebene) Aktive Beamte Niveau Aktive 2006 Übersicht 23: Belastungsquoten gesetzliche PV und Beamte 1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400 07 10 13 16 19 22 25 28 31 34 37 40 43 46 49 52 55 58 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 Beamte gesetzliche PV 28
  29. 29. Übersicht 24: Anteil der Pensionsübernahme („Bundesbeitrag“) am BIP (Beamte) 3,6% 3,0% 2,86% 2,83% 2,79% 2,69% 2,4% 2,44% 2,02% 1,8% 1,60% 1,2% 1,30% 1,15% 1,08% 0,6% 0,0% 2006 2011 2016 2021 2026 2031 2036 2041 2046 2051 2056 Anteil Pensionsübernahme (=Pensionsaufwand - Pensionsbeiträge) am BIP Niveau 2006 Übersicht 25: Gemeinsame öffentliche Mittel (Beamte und gesetzliche PV) in % des BIP 29
  30. 30. 7. Anhang II: Tabellenanhang Tabelle 1: Bevölkerungsvorausschätzung 2007 – 2060 Tabelle 2: Modellannahmen über die Demografieparameter Tabelle 3: Lebenserwartung zum Alter 65 Tabelle 4: Wanderungssalden nach Altersgruppen (Hauptvariante 2007) Tabelle 5: Bruttoinlandsprodukt (BIP), Erwerbspersonen und Produktivität Tabelle 6: Struktur der Erwerbspersonen Tabelle 7: Erwerbspersonen und Erwerbsquoten im Altersbereich 55 bis 64 Tabelle 8: Erwerbsquoten im Altersbereich 15 bis 54 Jahre Tabelle 9: Erwerbsquoten im Altersbereich 55 bis 64 Jahre Tabelle 10: Erwerbspersonen und Versicherte Tabelle 11: Versicherte und Versichertengruppen Tabelle 12: Beitragsgrundlagen und Pflichtbeiträge Tabelle 13: Beiträge für Ersatzzeiten / Teilversicherte in % vom BIP Tabelle 14: Beiträge und Gesamteinnahmen Tabelle 15: Einnahmen aus Bundesmittel Tabelle 16: Einnahmen in % vom BIP Tabelle 17: Zahl der Pensionen Tabelle 18: Altersstruktur der Pensionsleistungen Tabelle 19: Höhe der Durchschnittspensionen Tabelle 20: Pensionsaufwand (in Mio. Euro) Tabelle 21: Gesamtaufwand (in Mio. Euro) Tabelle 22: Bundesbeitrag (in Mio. Euro) Tabelle 23: Pensionsbelastungsquoten Tabelle 24: Ersatzrate und Pensionsquote 30
  31. 31. Tabelle 1 Bevölkerungsvorausschätzung 2007 - 2060 (Hauptvariante 2008 - EU) Bevölkerung (Jahresendstand) Bevölkerung 65+ (Jahresendstand) Alters- Jahr Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt quotient 2007 4.036.919 4.260.458 8.297.377 568.547 832.938 1.401.485 250 2008 4.055.232 4.279.093 8.334.325 585.204 845.885 1.431.089 254 2009 4.076.443 4.293.600 8.370.043 598.726 854.727 1.453.453 257 2010 4.097.106 4.307.793 8.404.899 611.854 863.794 1.475.648 260 2011 4.117.279 4.321.751 8.439.030 615.115 862.005 1.477.120 259 2012 4.136.985 4.335.518 8.472.503 625.416 867.082 1.492.498 260 2013 4.156.276 4.349.159 8.505.435 642.859 880.253 1.523.112 265 2014 4.175.165 4.362.728 8.537.893 658.650 892.708 1.551.358 270 2015 4.193.645 4.376.254 8.569.899 672.563 903.135 1.575.698 274 2016 4.211.721 4.389.779 8.601.500 685.373 912.780 1.598.153 277 2017 4.229.365 4.403.304 8.632.669 696.319 921.132 1.617.451 280 2018 4.246.584 4.416.828 8.663.412 708.742 931.469 1.640.211 284 2019 4.263.325 4.430.335 8.693.660 720.922 942.308 1.663.230 288 2020 4.279.565 4.443.798 8.723.363 733.871 954.594 1.688.465 292 2021 4.295.335 4.457.336 8.752.671 748.839 969.161 1.718.000 297 2022 4.310.885 4.471.126 8.782.011 766.746 987.648 1.754.394 304 2023 4.326.206 4.484.936 8.811.142 785.689 1.006.121 1.791.810 311 2024 4.340.702 4.498.368 8.839.070 804.906 1.025.646 1.830.552 319 2025 4.354.779 4.511.646 8.866.425 826.345 1.047.249 1.873.594 327 2026 4.368.330 4.524.615 8.892.945 849.343 1.070.495 1.919.838 336 2027 4.381.354 4.537.225 8.918.579 874.231 1.095.643 1.969.874 347 2028 4.393.736 4.549.315 8.943.051 900.122 1.121.830 2.021.952 358 2029 4.405.424 4.560.878 8.966.302 926.383 1.149.387 2.075.770 369 2030 4.416.391 4.571.748 8.988.139 952.611 1.176.839 2.129.450 381 2031 4.426.573 4.581.779 9.008.352 977.948 1.202.838 2.180.786 392 2032 4.435.975 4.591.056 9.027.031 1.001.955 1.227.984 2.229.939 403 2033 4.444.667 4.599.582 9.044.249 1.025.210 1.252.145 2.277.355 414 2034 4.452.713 4.607.469 9.060.182 1.047.687 1.275.987 2.323.674 424 2035 4.459.928 4.614.619 9.074.547 1.067.453 1.298.127 2.365.580 434 2036 4.466.204 4.620.787 9.086.991 1.082.947 1.315.769 2.398.716 441 2037 4.471.741 4.626.291 9.098.032 1.096.095 1.331.691 2.427.786 448 2038 4.476.527 4.631.084 9.107.611 1.106.514 1.345.221 2.451.735 453 2039 4.480.479 4.635.052 9.115.531 1.113.404 1.355.112 2.468.516 457 2040 4.483.891 4.638.485 9.122.376 1.119.658 1.364.292 2.483.950 460 2041 4.486.687 4.641.231 9.127.918 1.124.608 1.371.102 2.495.710 463 2042 4.488.831 4.643.246 9.132.077 1.127.510 1.375.336 2.502.846 464 2043 4.490.394 4.644.678 9.135.072 1.129.524 1.378.689 2.508.213 465 2044 4.491.423 4.645.519 9.136.942 1.131.617 1.381.390 2.513.007 466 2045 4.492.011 4.645.809 9.137.820 1.134.408 1.384.340 2.518.748 468 2046 4.492.321 4.645.742 9.138.063 1.139.681 1.389.758 2.529.439 471 2047 4.492.192 4.645.192 9.137.384 1.145.621 1.396.677 2.542.298 474 2048 4.491.531 4.643.970 9.135.501 1.151.251 1.403.400 2.554.651 478 2049 4.490.237 4.641.852 9.132.089 1.155.395 1.407.800 2.563.195 480 2050 4.488.445 4.639.042 9.127.487 1.159.040 1.411.747 2.570.787 483 2051 4.486.174 4.635.421 9.121.595 1.162.199 1.414.116 2.576.315 485 2052 4.483.489 4.631.127 9.114.616 1.164.919 1.415.970 2.580.889 487 2053 4.480.448 4.626.176 9.106.624 1.167.249 1.417.193 2.584.442 489 2054 4.477.236 4.620.637 9.097.873 1.170.596 1.417.979 2.588.575 491 2055 4.473.780 4.614.604 9.088.384 1.173.519 1.418.767 2.592.286 493 2056 4.470.299 4.608.174 9.078.473 1.177.250 1.419.604 2.596.854 496 2057 4.466.888 4.601.526 9.068.414 1.182.213 1.421.417 2.603.630 499 2058 4.463.500 4.594.592 9.058.092 1.187.073 1.422.631 2.609.704 502 2059 4.460.174 4.587.528 9.047.702 1.191.544 1.423.851 2.615.395 504 2060 4.456.943 4.580.352 9.037.295 1.195.293 1.424.083 2.619.376 506 Δ jährl. 0,18% 0,13% 0,16% 1,39% 1,00% 1,16% 1,31%
  32. 32. Tabelle 2 Modellannahmen über die Demografieparameter (Hauptvariante 2008 - EU) Wanderung Lebenserwartung bei Geburt Fertilität Jahr M F Saldo M+F Männer Frauen 2008 1,41 16.540 16.540 33.081 77,2 82,6 2009 1,41 16.424 16.424 32.848 77,4 82,8 2010 1,42 16.307 16.307 32.615 77,5 82,9 2011 1,42 16.191 16.191 32.382 77,7 83,0 2012 1,42 16.074 16.074 32.149 77,8 83,2 2013 1,43 15.958 15.958 31.916 78,0 83,3 2014 1,43 15.841 15.841 31.683 78,1 83,4 2015 1,43 15.725 15.725 31.450 78,3 83,6 2016 1,44 15.608 15.608 31.217 78,4 83,7 2017 1,44 15.492 15.492 30.984 78,6 83,8 2018 1,44 15.376 15.376 30.751 78,8 83,9 2019 1,44 15.259 15.259 30.518 78,9 84,1 2020 1,45 15.198 15.319 30.517 79,1 84,2 2021 1,45 15.440 15.605 31.045 79,2 84,3 2022 1,45 15.700 15.732 31.431 79,4 84,4 2023 1,46 15.417 15.559 30.976 79,5 84,6 2024 1,46 15.591 15.690 31.281 79,7 84,7 2025 1,46 15.691 15.774 31.465 79,8 84,8 2026 1,47 15.817 15.885 31.701 79,9 84,9 2027 1,47 15.849 15.910 31.758 80,1 85,1 2028 1,47 15.814 15.968 31.781 80,2 85,2 2029 1,48 15.736 15.882 31.617 80,4 85,3 2030 1,48 15.571 15.663 31.234 80,5 85,4 2031 1,48 15.364 15.506 30.870 80,7 85,5 2032 1,48 15.213 15.337 30.550 80,8 85,7 2033 1,49 15.062 15.237 30.299 80,9 85,8 2034 1,49 14.722 14.999 29.721 81,1 85,9 2035 1,49 14.229 14.486 28.716 81,2 86,0 2036 1,50 13.933 14.252 28.185 81,4 86,1 2037 1,50 13.601 13.954 27.554 81,5 86,2 2038 1,50 13.196 13.535 26.731 81,6 86,4 2039 1,51 13.085 13.412 26.497 81,8 86,5 2040 1,51 12.910 13.130 26.040 81,9 86,6 2041 1,51 12.696 12.833 25.529 82,0 86,7 2042 1,52 12.580 12.708 25.288 82,2 86,8 2043 1,52 12.521 12.613 25.135 82,3 86,9 2044 1,52 12.560 12.612 25.172 82,4 87,0 2045 1,53 12.774 12.833 25.607 82,6 87,1 2046 1,53 12.806 12.959 25.765 82,7 87,3 2047 1,53 12.737 12.917 25.654 82,8 87,4 2048 1,53 12.544 12.660 25.203 83,0 87,5 2049 1,54 12.442 12.584 25.026 83,1 87,6 2050 1,54 12.332 12.391 24.723 83,2 87,7 2051 1,54 12.220 12.300 24.520 83,3 87,8 2052 1,55 12.101 12.186 24.287 83,5 87,9 2053 1,55 12.114 12.085 24.199 83,6 88,0 2054 1,55 11.971 12.017 23.987 83,7 88,1 2055 1,56 11.939 11.943 23.881 83,8 88,2 2056 1,56 11.938 11.946 23.884 84,0 88,3 2057 1,56 11.794 11.783 23.577 84,1 88,4 2058 1,57 11.613 11.666 23.278 84,2 88,5 2059 1,57 11.390 11.437 22.828 84,3 88,6 2060 1,57 11.139 11.209 22.347 84,4 88,7 Mittelwert 1,49 14.116 14.213 28.329 Δ jährl.: 0,17% Δ jährl.: 0,13%
  33. 33. Tabelle 3 Lebenserwartung zum Alter 65 (Hauptvariante 2008 - EU) ASVG Anlage 12 Hauptvariante EU Differenz HV zu Anl. 12 in % Jahr Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen M+F 2008 17,0 20,6 17,1 20,3 0,3% -1,3% -0,6% 2009 17,1 20,7 17,2 20,4 0,3% -1,3% -0,6% 2010 17,2 20,8 17,3 20,5 0,3% -1,3% -0,6% 2011 17,3 20,9 17,4 20,6 0,3% -1,3% -0,6% 2012 17,4 21,0 17,5 20,7 0,3% -1,3% -0,6% 2013 17,5 21,1 17,6 20,8 0,3% -1,3% -0,6% 2014 17,6 21,2 17,7 20,9 0,3% -1,3% -0,6% 2015 17,7 21,3 17,8 21,0 0,3% -1,3% -0,6% 2016 17,8 21,4 17,9 21,1 0,2% -1,4% -0,6% 2017 17,9 21,5 18,0 21,2 0,2% -1,4% -0,6% 2018 18,0 21,6 18,1 21,3 0,2% -1,4% -0,6% 2019 18,1 21,7 18,2 21,4 0,2% -1,4% -0,6% 2020 18,2 21,8 18,3 21,5 0,2% -1,4% -0,6% 2021 18,3 21,9 18,4 21,6 0,2% -1,4% -0,7% 2022 18,4 22,0 18,5 21,7 0,2% -1,4% -0,7% 2023 18,5 22,1 18,6 21,8 0,2% -1,4% -0,7% 2024 18,6 22,2 18,7 21,9 0,2% -1,4% -0,7% 2025 18,7 22,3 18,8 22,0 0,2% -1,4% -0,7% 2026 18,8 22,4 18,9 22,1 0,2% -1,4% -0,7% 2027 18,9 22,5 19,0 22,2 0,2% -1,4% -0,7% 2028 19,0 22,6 19,1 22,3 0,2% -1,4% -0,7% 2029 19,1 22,7 19,2 22,4 0,2% -1,4% -0,7% 2030 19,2 22,8 19,3 22,5 0,2% -1,5% -0,7% 2031 19,3 22,9 19,4 22,6 0,2% -1,5% -0,7% 2032 19,4 23,0 19,5 22,7 0,1% -1,5% -0,7% 2033 19,5 23,1 19,6 22,8 0,1% -1,5% -0,7% 2034 19,6 23,2 19,7 22,9 0,1% -1,5% -0,7% 2035 19,7 23,3 19,8 23,0 0,1% -1,5% -0,7% 2036 19,8 23,4 19,9 23,1 0,1% -1,5% -0,7% 2037 19,9 23,5 19,9 23,2 0,1% -1,5% -0,7% 2038 20,0 23,6 20,0 23,3 0,1% -1,5% -0,8% 2039 20,1 23,7 20,1 23,3 0,1% -1,5% -0,8% 2040 20,2 23,8 20,2 23,4 0,1% -1,5% -0,8% 2041 20,3 23,9 20,3 23,5 0,1% -1,5% -0,8% 2042 20,4 24,0 20,4 23,6 0,1% -1,5% -0,8% 2043 20,5 24,1 20,5 23,7 0,1% -1,5% -0,8% 2044 20,6 24,2 20,6 23,8 0,1% -1,5% -0,8% 2045 20,7 24,3 20,7 23,9 0,1% -1,5% -0,8% 2046 20,8 24,3 20,8 24,0 0,1% -1,5% -0,8% 2047 20,9 24,4 20,9 24,1 0,0% -1,5% -0,8% 2048 21,0 24,5 21,0 24,2 0,0% -1,5% -0,8% 2049 21,1 24,6 21,1 24,2 0,0% -1,5% -0,8% 2050 21,1 24,7 21,2 24,3 0,0% -1,5% -0,8% Δ jährl. 0,51% 0,42% 0,50% 0,42% MW: 0,2% -MW: 1,4% -MW: 0,7%
  34. 34. Tabelle 4 Wanderungssalden nach Altersgruppen (Hauptvariante 2007) Altersgruppen 0 bis 54-Jährige 55 und älter Jahr M F Saldo M F Saldo 2008 18.251 18.209 36.460 -1.710 -1.669 -3.379 2009 18.139 18.101 36.241 -1.715 -1.678 -3.393 2010 18.027 17.994 36.021 -1.720 -1.687 -3.406 2011 17.915 17.886 35.802 -1.725 -1.695 -3.420 2012 17.803 17.779 35.582 -1.729 -1.704 -3.433 2013 17.691 17.671 35.362 -1.733 -1.713 -3.446 2014 17.579 17.563 35.142 -1.738 -1.722 -3.459 2015 17.467 17.455 34.922 -1.742 -1.730 -3.472 2016 17.354 17.348 34.702 -1.746 -1.739 -3.485 2017 17.242 17.240 34.482 -1.750 -1.748 -3.498 2018 17.129 17.132 34.261 -1.754 -1.756 -3.510 2019 17.017 17.024 34.040 -1.758 -1.765 -3.522 2020 16.954 17.074 34.029 -1.756 -1.755 -3.512 2021 17.167 17.327 34.495 -1.727 -1.723 -3.450 2022 17.396 17.438 34.834 -1.696 -1.706 -3.403 2023 17.132 17.279 34.411 -1.715 -1.721 -3.435 2024 17.283 17.394 34.676 -1.692 -1.704 -3.396 2025 17.366 17.466 34.832 -1.676 -1.692 -3.367 2026 17.474 17.562 35.035 -1.657 -1.677 -3.334 2027 17.496 17.580 35.076 -1.647 -1.671 -3.318 2028 17.457 17.629 35.086 -1.643 -1.661 -3.304 2029 17.378 17.548 34.926 -1.643 -1.666 -3.309 2030 17.221 17.348 34.569 -1.650 -1.685 -3.335 2031 17.025 17.203 34.229 -1.661 -1.697 -3.358 2032 16.880 17.048 33.928 -1.667 -1.711 -3.378 2033 16.735 16.954 33.689 -1.673 -1.717 -3.390 2034 16.417 16.737 33.154 -1.695 -1.737 -3.433 2035 15.961 16.272 32.233 -1.731 -1.786 -3.517 2036 15.683 16.058 31.740 -1.750 -1.805 -3.555 2037 15.372 15.785 31.157 -1.771 -1.832 -3.603 2038 14.994 15.405 30.400 -1.798 -1.870 -3.669 2039 14.884 15.291 30.175 -1.800 -1.879 -3.678 2040 14.717 15.033 29.750 -1.807 -1.903 -3.710 2041 14.513 14.762 29.275 -1.817 -1.929 -3.746 2042 14.398 14.646 29.044 -1.818 -1.938 -3.756 2043 14.336 14.556 28.893 -1.815 -1.943 -3.758 2044 14.363 14.551 28.914 -1.803 -1.939 -3.742 2045 14.550 14.746 29.295 -1.776 -1.912 -3.688 2046 14.570 14.855 29.425 -1.764 -1.896 -3.660 2047 14.498 14.812 29.310 -1.761 -1.896 -3.657 2048 14.313 14.577 28.890 -1.769 -1.917 -3.686 2049 14.211 14.505 28.715 -1.769 -1.920 -3.689 2050 14.102 14.326 28.428 -1.769 -1.936 -3.705 2051 13.990 14.240 28.230 -1.770 -1.940 -3.710 2052 13.872 14.133 28.005 -1.771 -1.947 -3.718 2053 13.874 14.038 27.912 -1.760 -1.953 -3.713 2054 13.734 13.972 27.706 -1.763 -1.955 -3.719 2055 13.695 13.901 27.596 -1.757 -1.958 -3.715 2056 13.685 13.900 27.585 -1.747 -1.953 -3.701 2057 13.544 13.748 27.292 -1.750 -1.965 -3.715 2058 13.368 13.638 27.006 -1.756 -1.972 -3.728 2059 13.155 13.428 26.583 -1.765 -1.991 -3.755 2060 12.915 13.217 26.132 -1.776 -2.009 -3.785 Summe: 840.294 849.384 1.689.678 -92.149 -96.074 -188.223 Δ jährl. -0,65% -0,60% -0,63% 0,07% 0,35% 0,21%
  35. 35. Tabelle 5 Bruttoinlandsprodukt (BIP), Erwerbspersonen und Produktivität Bruttoinlandsprodukt (real) Erwerbspersonen Jahr BIP in Mrd. € Δ in % Anzahl Δ in % Produktivität 2007 272,7 4.246.469 1,57 2008 278,7 2,2% 4.277.284 0,7% 1,63 2009 284,7 2,2% 4.305.282 0,7% 1,71 2010 291,0 2,2% 4.329.474 0,6% 1,62 2011 297,5 2,2% 4.356.178 0,6% 1,62 2012 304,0 2,2% 4.379.398 0,5% 1,66 2013 310,3 2,1% 4.398.333 0,4% 1,70 2014 316,5 2,0% 4.413.341 0,3% 1,73 2015 322,7 1,9% 4.423.516 0,2% 1,75 2016 328,6 1,9% 4.429.060 0,1% 1,77 2017 334,4 1,8% 4.429.071 0,0% 1,79 2018 341,4 2,1% 4.448.411 0,4% 1,69 2019 348,2 2,0% 4.463.633 0,3% 1,71 2020 354,9 1,9% 4.474.617 0,2% 1,72 2021 361,4 1,8% 4.479.147 0,1% 1,74 2022 367,7 1,7% 4.480.372 0,0% 1,74 2023 373,9 1,7% 4.478.364 0,0% 1,74 2024 380,0 1,6% 4.473.792 -0,1% 1,74 2025 386,1 1,6% 4.468.583 -0,1% 1,73 2026 392,2 1,6% 4.461.901 -0,1% 1,73 2027 397,6 1,4% 4.446.262 -0,4% 1,73 2028 403,6 1,5% 4.441.256 -0,1% 1,71 2029 409,4 1,4% 4.435.845 -0,1% 1,70 2030 415,5 1,5% 4.428.923 -0,2% 1,69 2031 421,8 1,5% 4.422.199 -0,2% 1,69 2032 428,3 1,6% 4.417.115 -0,1% 1,69 2033 435,1 1,6% 4.412.745 -0,1% 1,69 2034 442,0 1,6% 4.409.212 -0,1% 1,69 2035 449,1 1,6% 4.405.730 -0,1% 1,69 2036 456,2 1,6% 4.402.357 -0,1% 1,69 2037 463,5 1,6% 4.399.181 -0,1% 1,69 2038 470,8 1,6% 4.395.645 -0,1% 1,69 2039 478,2 1,6% 4.391.279 -0,1% 1,69 2040 485,6 1,5% 4.386.174 -0,1% 1,69 2041 493,0 1,5% 4.379.067 -0,2% 1,69 2042 500,3 1,5% 4.370.460 -0,2% 1,69 2043 507,8 1,5% 4.361.243 -0,2% 1,69 2044 515,4 1,5% 4.352.076 -0,2% 1,69 2045 523,1 1,5% 4.342.948 -0,2% 1,69 2046 531,0 1,5% 4.334.272 -0,2% 1,69 2047 539,0 1,5% 4.325.546 -0,2% 1,69 2048 547,0 1,5% 4.316.690 -0,2% 1,69 2049 555,2 1,5% 4.307.557 -0,2% 1,69 2050 563,4 1,5% 4.298.285 -0,2% 1,69 2051 571,7 1,5% 4.288.621 -0,2% 1,69 2052 580,0 1,4% 4.278.190 -0,2% 1,69 2053 588,3 1,4% 4.267.472 -0,3% 1,69 2054 596,6 1,4% 4.256.475 -0,3% 1,69 2055 605,1 1,4% 4.245.464 -0,3% 1,69 2056 613,9 1,4% 4.234.808 -0,3% 1,69 2057 622,8 1,5% 4.224.394 -0,2% 1,69 2058 631,9 1,5% 4.214.627 -0,2% 1,69 2059 641,3 1,5% 4.205.592 -0,2% 1,69 2060 650,9 1,5% 4.197.202 -0,2% 1,69 Δ jährl. 60 1,62% -0,02% MW: 1,70
  36. 36. Tabelle 6 Struktur der Erwerbspersonen davon Arbeitslose Erwerbspersonen Jahr Unselbständige Selbständige Anzahl AL-Rate 2007 4.246.469 3.733.207 325.246 186.560 4,8% 2008 4.277.284 3.765.401 327.268 183.406 4,6% 2009 4.305.282 3.793.609 329.415 182.258 4,6% 2010 4.329.474 3.814.559 331.656 183.259 4,6% 2011 4.356.178 3.837.788 333.875 184.515 4,6% 2012 4.379.398 3.858.405 335.439 185.554 4,6% 2013 4.398.333 3.875.401 336.588 186.344 4,6% 2014 4.413.341 3.889.613 336.756 186.972 4,6% 2015 4.423.516 3.900.334 335.938 187.243 4,6% 2016 4.429.060 3.907.197 334.489 187.374 4,6% 2017 4.429.071 3.908.583 333.225 187.263 4,6% 2018 4.448.411 3.930.177 330.364 187.869 4,6% 2019 4.463.633 3.948.606 326.739 188.289 4,6% 2020 4.474.617 3.963.133 322.926 188.558 4,5% 2021 4.479.147 3.971.588 319.003 188.556 4,5% 2022 4.480.372 3.977.597 314.516 188.260 4,5% 2023 4.478.364 3.981.129 309.488 187.746 4,5% 2024 4.473.792 3.982.170 304.476 187.145 4,5% 2025 4.468.583 3.982.371 299.707 186.505 4,5% 2026 4.461.901 3.980.864 295.248 185.788 4,5% 2027 4.446.262 3.967.336 293.899 185.027 4,5% 2028 4.441.256 3.964.858 291.830 184.569 4,4% 2029 4.435.845 3.961.611 290.065 184.169 4,4% 2030 4.428.923 3.956.289 288.899 183.734 4,4% 2031 4.422.199 3.950.975 287.961 183.262 4,4% 2032 4.417.115 3.947.309 286.951 182.855 4,4% 2033 4.412.745 3.944.099 286.181 182.465 4,4% 2034 4.409.212 3.941.557 285.514 182.141 4,4% 2035 4.405.730 3.938.676 285.229 181.825 4,4% 2036 4.402.357 3.935.580 285.215 181.561 4,4% 2037 4.399.181 3.932.206 285.601 181.373 4,4% 2038 4.395.645 3.928.089 286.347 181.209 4,4% 2039 4.391.279 3.922.923 287.285 181.071 4,4% 2040 4.386.174 3.917.093 288.166 180.915 4,4% 2041 4.379.067 3.909.236 289.113 180.718 4,4% 2042 4.370.460 3.899.909 290.050 180.500 4,4% 2043 4.361.243 3.890.144 290.852 180.247 4,4% 2044 4.352.076 3.880.762 291.329 179.985 4,4% 2045 4.342.948 3.871.831 291.438 179.679 4,4% 2046 4.334.272 3.863.804 291.155 179.313 4,4% 2047 4.325.546 3.856.063 290.580 178.903 4,4% 2048 4.316.690 3.848.291 289.931 178.467 4,4% 2049 4.307.557 3.840.239 289.304 178.015 4,4% 2050 4.298.285 3.832.056 288.695 177.534 4,4% 2051 4.288.621 3.823.524 288.055 177.042 4,4% 2052 4.278.190 3.814.126 287.534 176.530 4,4% 2053 4.267.472 3.804.438 287.015 176.020 4,4% 2054 4.256.475 3.794.348 286.624 175.503 4,4% 2055 4.245.464 3.784.115 286.344 175.005 4,4% 2056 4.234.808 3.774.189 286.093 174.526 4,4% 2057 4.224.394 3.764.426 285.934 174.034 4,4% 2058 4.214.627 3.755.141 285.900 173.586 4,4% 2059 4.205.592 3.746.533 285.884 173.175 4,4% 2060 4.197.202 3.738.288 286.109 172.805 4,4% Δ jährl. -0,02% 0,00% -0,24% -0,14% MW: 4,5%

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