Europawettbewerb
Beitrag von
Frederik Mielke
Klasse 6dG
Georg-Büchner-Schule
Rodgau
Modul 2.3
Endlich schulfrei! Du triffs...
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Das große Wiedersehen
Nur noch ein paar Minuten dann ist es so weit, wir sehen uns endlich wieder – wir, das
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London
vorbeifahren. „Nein“, sage ich lachend, „das ist der Messeturm.“ Er ist 256...
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Dort wurden auch immer alle Mitglieder der Königsfamilie getauft und wenn sie
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Wir fahren mit dem Bus weiter und nach einiger Zeit kommen wir an eine Brücke, die
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steht es“, sage ich. „Frankfur...
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durch die Stadt und sehen noch viele schöne Sachen, wie zum Beispiel den Eisernen
Steg, das Gemalte Haus und auch ...
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Camembert, der schmeckt auch gut“, sagt Lilou. Zum Glück habe ich mir bis dahin nur
wenig von allem genommen, sons...
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http://www.myhighlands.de/tipps/annreise/anreise-mit-dem-zug/
http://commons.wikimedia.org/wik...
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Text von Frederik Mielke zum 61. Europäischen Wettbewerb

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07 frederik mielke 2 3

  1. 1. Europawettbewerb Beitrag von Frederik Mielke Klasse 6dG Georg-Büchner-Schule Rodgau Modul 2.3 Endlich schulfrei! Du triffst dich mit anderen europäischen Jugendlichen. Was unternimmst du mit ihnen?
  2. 2. Seite 1 Das große Wiedersehen Nur noch ein paar Minuten dann ist es so weit, wir sehen uns endlich wieder – wir, das sind Lilou, Paolo, James und ich. Vor einem guten Jahr haben wir uns auf einer Mittelmeerkreuzfahrt kennengelernt. Zusammen haben wir viele Ausflüge unternommen und uns richtig gut verstanden. Abends haben wir Kinder dann normalerweise das Schiff erkundet, das war immer interessant und lustig. Auch unsere Eltern waren sich auf Anhieb sympathisch. Nach zwei Wochen ist uns allen der Abschied schwer gefallen, deshalb tauschten wir unsere Adressen aus und versprachen uns, uns bald wieder zu sehen. Ein paar Monate später fragte mich meine Mutter: ,,Rate mal wer uns in den nächsten Sommerferien besuchen kommt?“ Ich zählte ein paar meiner Verwandten auf, aber meine Mutter antwortete immer nur mit einem gelangweiltem ,,Nö“. Doch dann gab sie mir einen Tipp: ,,Denk doch mal an die letzten Sommerferien!“ Da wusste ich Bescheid: unsere Freunde von der Kreuzfahrt kommen zu Besuch. Und jetzt, jetzt ist es endlich soweit! Ich kann es kaum erwarten. Als erstes holen wir James und seine Eltern vom Bahnhof ab. James ist Engländer und wie ich, 11 Jahre alt. Er kommt aus London, der Hauptstadt von England. Er hat rote Haare und ganz viele Sommersprossen im Gesicht. Auf der Fahrt vom Bahnhof zu uns nach Hause erzählt er von seiner Reise. „Stell dir vor Fredo, wir sind mit dem Zug von Folkestone in England nach Coquelles in Frankreich durch einen ganz langen Tunnel unter dem Meer durchgefahren. Der Tunnel ist über 50 Kilometer lang.“ „Ja!“, sage ich, „ich habe schon davon gehört, das ist der Eurotunnel. An dem wurde insgesamt 5 ½ Jahre lang gebaut.“ Ohne Unterbrechung erzählt mir James weiter von seiner Bahnfahrt. „Wir holen gleich noch Paolo und Lilou vom Flughafen ab. Mal gucken, ob ihr Flug genauso aufregend, wie deine Bahnfahrt war“, unterbreche ich ihn. Denn nun setzen wir James mit seinen Eltern erst einmal am Hotel ab und fahren gleich weiter zum Frankfurter Flughafen. Dort angekommen ist es ganz schön Abbildung 1: Verlauf des Eurotunnels
  3. 3. Seite 2 schwierig zwischen so vielen Autos einen Parkplatz zu finden. Aber nach einer kurzen Weile stehen wir dann endlich in der Parklücke. Ich frage meine Mutter: „Wo treffen wir Paolo und Lilou?“ „Sie warten mit ihrem Gepäck an der Bushaltestelle“, antwortet meine Mutter etwas gestresst. Auf einmal hören wir von weitem eine sehr vertraute Stimme. „Hi, Fredo!“ Es sind Lilou und Paolo. Wir rennen voller Wiedersehensfreude aufeinander zu. Lilou hat sich nicht verändert. Sie kommt aus Frankreich und ist jetzt 12 Jahre alt. Sie hat immer noch die glänzend langen braunen Haare und die braunen Augen. Doch unseren kleinen Italiener, Paolo, der auch 12 Jahre alt ist, erkenne ich kaum wieder. Anstatt seiner langen lockigen Haare trägt er jetzt eine gegelte Kurzhaarfrisur. Aber ich muss sagen, das steht im richtig gut. „Oh, du hast dir Ohrlöcher stechen lassen“, bemerke ich. Im linken Ohr steckt die italienische Flagge und im rechten Ohr die deutsche. „Ja, die Ohrringe habe ich mir extra für meine Reise gekauft“, erzählt Paolo stolz und zeigt mir dabei seine beiden Ohren. „Ja, die sind wirklich schön“, antworte ich ihm. „Kommt jetzt! James und seine Eltern warten schon ungeduldig im Hotel“, fordert uns meine Mutter zum Gehen auf. Ich nehme einen Koffer von Paolo und meine Mutter den von Lilou. Endlich sitzen wir alle im Auto und fahren los. Die Eltern von Lilou und Paolo fahren mit dem Taxi, denn alle Leute und Koffer passen nicht in unser Auto. Am Hotel angekommen verabreden unsere Eltern, dass wir morgen zusammen eine Sight Seeing Tour durch Frankfurt machen wollen. Ich kann es kaum erwarten. Am nächsten Morgen treffen wir uns dazu an der Busstation für Besichtigungsfahrten. Da kommt auch schon der rote Doppeldeckerbus, wie ich ihn auch von meinem letzten Londonbesuch kenne. Wir ergattern ein paar schöne Plätze ganz oben und haben eine tolle Sicht. Nach ein paar Minuten Fahrt sagt James: „Das erinnert mich irgendwie ein wenig an den Big Ben“ und zeigt auf ein Hochhaus, an dem wir gerade Abbildung 3: Big Ben, London Abbildung 2: Messetrum, Frankfurt
  4. 4. Seite 3 Abbildung 5: Westminster Abbey, London vorbeifahren. „Nein“, sage ich lachend, „das ist der Messeturm.“ Er ist 256 Meter hoch und war sogar sechs Jahre lang, von 1991 bis 1997 das größte Gebäude Europas.“ „Euer Messeturm ist zwar viel höher als unser Big Ben, aber lange nicht so berühmt. Der Big Ben, womit eigentlich nur die große Glocke im Turm gemeint ist, ist das berühmteste Wahrzeichen Londons. Der Turm ist nur 96 Meter hoch, aber die Uhr des Turms hat 4 Meter lange Minutenzeiger. Am Messeturm gibt es ja noch nicht mal eine Uhr“, sagt James. „Ha“, mischt sich Lilou ein. „Unser Tour Eiffel, in Deutsch Eiffelturm, ist wohl der berühmteste Turm der Welt. Er ist 324 Meter hoch und sicherlich noch viel bekannter als der Big Ben. Und das Tolle ist, dass es eine Plattform ziemlich weit oben gibt, von der aus man einen super Blick über die ganze Stadt Paris hat. Der Turm ist von 1887 bis 1889 eigentlich nur für die Weltausstellung gebaut worden und man wollte ihn anschließend wieder abreißen. Zum Glück ist daraus aber bis heute nichts geworden.“ „Ja“, sagt James. „Den Eiffelturm kenne ich auch. Der ist wirklich schön. Aber seht mal da vorne. Die Kirche erinnert mich an unsere Westminster Abbey. Nur, dass hier die Steine alle so rot sind. Wird dort auch immer euer König gekrönt?“ „Nein“, antworte ich lachend, „wir haben keinen König und keine Königin. Bei uns gibt es eine Bundeskanzlerin und einen Bundespräsidenten, aber keinen König bzw. Königin“. „Wir haben seit einer gefühlten Ewigkeit eine Königin, die ist schon ziemlich alt“, erzählt James weiter. „Aber wenn sie mal irgendwann nicht mehr da ist, wird der nächste König wohl wieder dort gekrönt. Die Kirche ist schon uralt und wurde im 11. Jahrhundert gebaut. Ein gewisser Edward der Bekenner hat sie geweiht und in den nächsten vier Jahrhunderten wurde sie immer weiter gebaut. Abbildung 4: Eiffelturm, Paris
  5. 5. Seite 4 Dort wurden auch immer alle Mitglieder der Königsfamilie getauft und wenn sie starben wurden sie dort auch feierlich beerdigt.“ „Cool“, meint Paolo. „Bei uns in Rom haben wir auch so etwas ähnliches, den Petersdom. Nur, dass dort nicht Könige begraben sind, sondern Päpste. Ich schätze der Petersdom ist die berühmteste und vielleicht sogar größte Kirche der Welt. Sie steht mitten im Vatikan und hat eine riesige Kuppel, in die man sogar hochsteigen kann. Vor der Kirche kann man dann den großen Petersplatz sehen, wo sich tausende Pilger versammeln, wenn der Papst zu sehen ist und von seinem Balkon einen Gottesdienst abhält. Der Petersdom wurde aber erst im 16. Jahrhundert gebaut. Er ist dem heiligen Petrus gewidmet, der ein Jünger von Jesus war“ beschreibt Paolo weiter. „Guckt mal“, sagt Lilou und zeigt auf ein Kinoschild. „Da läuft der Film Der Glöckner von Notre Dame“. In Notre Dame wurden Könige und Königinnen gekrönt. Dieses Bauwerk zählt zu den wichtigsten Denkmälern der Stadt Paris. Der Bau dauerte von 1163 bis 1345. Sie musste oft restauriert werden, damit sie immer noch so schön wie früher aussieht. Und wenn es den Film „Der Glöckner von Notre Dame“ nicht gäbe, wäre die Kirche bestimmt nicht so bekannt wie heute.“ „Über unsere Frankfurter Pfarrkirche Sankt Bartholomäus gibt es keinen Film und berühmt oder bekannt ist sie auch nicht. Der Glöckner von Sankt Bartholomäus, das wäre ja auch echt witzig“, sage ich. „Dafür ist sie die älteste Kirche von allen. Anfangs um 680 war sie noch eine kleine Kapelle. Ab 1260 begann der Bau und die Erweiterung der Kirche bis heute.“ „Ja, die ist wirklich alt“, merkt Paolo an. Abbildung 6: Petersdom, Vatikan Abbildung 7: Notre Dame, Paris Abbildung 8: Sankt Bartolomäus, Frankfurt
  6. 6. Seite 5 Wir fahren mit dem Bus weiter und nach einiger Zeit kommen wir an eine Brücke, die über den Main führt. „Der Fluss ist aber groß, fast so groß wie die Themse. Warte ich google mal schnell auf meinem Smartphone, welcher der Flüsse der größere oder längere ist“, sagt James. „Au ja, kommt, wir schauen mal alle schnell nach welche Stadt den größten oder längsten Fluss hat“, ruft Paolo begeistert. „Durch Paris und Rom fließen ja auch große Flüsse.“ Und schon hängen wir alle an unseren Handys und googeln. Nach ein paar Minuten schreit James: „Ich hab es!“ „Ich auch“, rufen wir fast alle gleichzeitig. „Die Themse in England ist knapp 346 km lang“, liest James vor. „Der Tiber in Italien ist etwas länger. Er ist 405 km lang“, sagt Paolo. „Ha! Der Main in Deutschland ist insgesamt 524 km lang. Ist die Seine, die in Frankreich fließt, noch länger?“, frage ich. „Ja, um einiges! Die Seine ist 777 km lang. Dann haben wir in Paris wohl den längsten Fluss“, freut sich Lilou. Nach ein paar weiteren Minuten Busfahrt halten wir an. „Mittagspause“, ruft der Busfahrer in sein Mikrofon. „Endlich Pause“, brüllt James erfreut und rennt aus dem Bus. Meine Mutter hat mir 20 Euro gegeben, damit wir uns etwas zum Essen kaufen können. Schnell rennen wir James hinterher. „Warte, wir kommen mit“, schreit Lilou. Das war ja klar. James ist wieder der erste an der Pommesbude und bestellt sich eine Riesenportion Pommes mit Majo und Ketchup. „Warte, wir wollen auch etwas!“, rufe ich und bestelle mir eine Currywurst mit Pommes. Paolo bestellt einen Hamburger und Lilou nimmt einen Hot Dog. „Das macht dann 17,80 Euro“, sagt der Verkäufer und ich gebe ihm einen 20 Euro Schein. „Was ist denn das für ein Geldschein?“ fragt James. „Bei uns sieht das Geld ganz anders aus und heißt nicht Euro sondern Pound.“ „Das sind Euro“, erwidert Paolo besserwisserisch. Während wir wieder Richtung Bus gehen, essen wir genüsslich unser Mittagsessen. „Noch 10 Minuten“, ertönt es wieder aus den Lautsprechern des Busses. Wir stehen vor dem Bus und Lilou möchte wissen: „Weiß eigentlich jemand, wer von uns in der größten Stadt wohnt und welche Stadt die meisten Einwohner hat?“ „Oh, keine Ahnung. Aber wir können ja noch mal schnell nachschauen. So wie vorhin.“ Abbildung 9: Stadtplan Paris
  7. 7. Seite 6 Und schon wieder schauen alle auf Ihr Handy und tippen die Fragen hinein. „Ja, hier steht es“, sage ich. „Frankfurt ist ganze 246,3 km2 groß und hatte an Silvester 2012/2013 insgesamt 687.775 Einwohner“, erkläre ich den andern. „London ist viiieeeeel größer als Frankfurt“, ruft James. „Stolze 1.572 km2 ist London groß und hat auch viel mehr Einwohner. Insgesamt wohnen bei uns ungefähr 8,3 Millionen Menschen.“ „Rom ist auch viel größer als Frankfurt aber nicht ganz so groß wie London“, meint Paolo darauf hin. „Rom hat eine Fläche von 1.285 km2 und ca. 2,6 Millionen Einwohner“, liest er weiter vor. Als letzes liest nun Lilou vor: „O-ha, Paris ist weniger als halb so groß wie Frankfurt, aber hat mit 2,2 Millionen Einwohner ungefähr dreimal so viele Einwohner. Das ist ja wirklich seltsam. Vielleicht können wir ja später unsere Eltern fragen wie das sein kann. Apropos Eltern, wo sind die eigentlich?“ In diesem Moment kommen sie lachend um die Ecke. „Hallo“, begrüßen wir unsere Eltern fast gleichzeitig. „Hallo ihr Rabauken, wie hat Euch denn das typisch deutsche Essen geschmeckt?“, entgegnen sie. „Wir haben uns für heute Abend zu einem Abschiedsessen verabredet und ausgemacht, dass jede Familie eine Spezialität seines Landes kochen wird. Das wird bestimmt leckerer als euer Fast-Food- Essen von der Pommesbude. Gefällt Euch das?“, fragt meine Mutter neugierig. „Ja, juchu, cool!“, freuen wir Kinder uns alle gemeinsam. „Alles einsteigen, es geht weiter“, klingt es aus den Lautsprechern des Busses und wir steigen alle schnell ein, um wieder unsere schönen Plätze zu bekommen. Wir fahren nun weiter mit dem Bus Abbildung 10: Stadtplan London Abbildung 11: Stadtplan Rom Abbildung 12: Stadtplan Frankfurt
  8. 8. Seite 7 durch die Stadt und sehen noch viele schöne Sachen, wie zum Beispiel den Eisernen Steg, das Gemalte Haus und auch der Ebbelwoi-Express kommt uns zwischendurch entgegen. „Die Fahrt ist zu Ende, ich hoffe es hat ihnen gefallen. Besuchen sie uns bald wieder bei Frankfurt City Reisen“, ertönt es ein letztes Mal aus den Lautsprechern und wir steigen um in unser Auto. Anschließend fahren die anderen erst zum Hotel und zum Einkaufen, damit unsere Gäste die Sachen für das Abschlussessen besorgen können. Wir Kinder und meine Eltern fahren alle zu uns nach Hause. Als wir angekommen sind gehen wir Kinder in mein Zimmer um zu spielen. Während dessen trudeln nach und nach alle Gäste bei uns ein und unsere Eltern fangen an das Essen vorzubereiten. Nach ca. 1 Stunde ertönt die grollende Stimme meines Vaters „Es gibt Essen!“ „Endlich!!!“, beschwert sich James mit knurrendem Magen und alle rennen die Treppe hinunter in die Küche. Auf dem Tisch steht ein riesiger Teller mit Fisch und daneben eine Schüssel mit dicken Pommes. Auf einem silbernen Tablett liegen viele kleine Blätterteigtaschen mit Fleisch gefüllt. Das alles ist bestimmt von James Familie aus Großbritannien. „Mhhhhhhh!“, denke ich mir, „das sieht aber lecker aus“. Eine Schüssel mit Spagetti und daneben ein Topf mit Tomatensoße, dann stehen da noch eine Pizza Salami, aus Italien, da bin ich mir ganz sicher. Auf den Plätzen der Erwachsenen steht ein Rotwein und in der Mitte des Tisches eine große Käseplatte mit Baguette und Croissants, Hundert pro französisch. Aber wo ist unser deutsches Essen? Da kommt auch schon meine Mutter mit einem Teller voll Haxen und einer Schüssel Sauerkraut aus der Küche, welches bei einem „deutschen“ Essen natürlich nicht fehlen darf. „Krauts“, schreit James lachend, „deshalb nennen Euch alle Krauts!“ „Das ist aber nicht nett James, das möchte ich so nicht mehr hören“, schimpft James Mutter mit ihm. Als wir dann alle am Tisch sitzen und alle Gerichte aufgetragen sind, nehme ich mir zuerst von diesem Blätterteig aus England. „Das ist Cornish Pastry“, erklärt James. „Das ist Blätterteig gefüllt mit Fisch, Fleisch und Gemüse.“ „Mhhh, das schmeckt lecker“, stelle ich fest. Danach probiere ich den französischen Käse mit Baguette dazu. „Das ist ein Abbildung 13: Haxe mit Kraut Abbildung 14: Cornish Pastry
  9. 9. Seite 8 Camembert, der schmeckt auch gut“, sagt Lilou. Zum Glück habe ich mir bis dahin nur wenig von allem genommen, sonst hätte ich nicht mehr die leckere Pizza essen können, die Paolos Eltern gemacht haben. Dann noch englische fish and chips und Spaghetti, und als letztes gibt es dann auch noch zum Nachtisch ein italienisches Tiramissu aus dem Kühlschrank. Das ist alles einfach nur lecker und ich würde am liebsten noch mehr essen, aber ich kann nicht mehr. Wir sitzen noch eine Weile zusammen am Tisch, aber der Abend ist für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. Wir Kinder gehen noch ein letztes Mal in mein Zimmer und spielen noch ein wenig. Dann werden wir gerufen: „Kinder, wir fahren“, rufen die Eltern und alle ziehen sich an. „Wir fahren Euch noch zum Bahnhof und zum Flughafen“ sagt meine Mutter zu unseren Gästen. „Eins hätte ich nicht gedacht“, fange ich meinen Satz an. „Ja?“ fragt James neugierig. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir in den Sommerferien so viel lernen würden.“ Alle lachen und die Trennung fällt wieder so schwer wie nach unserem letzten Urlaub. „Ich werde dich vermissen“, sagt Lilou etwas traurig zu mir. Alle rufen sich Tschüß, bye bye, au revoir und arrivederci zu und winken, bevor sie in die Taxis steigen und nach Hause abreisen. Aber vielleicht sehen wir uns ja bald schon wieder. Und dann vielleicht in Rom, London oder Paris? Ich freue mich jedenfalls schon darauf. Abbildung 15: fish and chips Abbildung 16: Tiramissu
  10. 10. Seite 9 Quellenverzeichnis: http://www.myhighlands.de/tipps/annreise/anreise-mit-dem-zug/ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Messeturm_Frankfurt_am_Main.jpg http://de.wikipedia.org/wiki/Palace_of_Westminster http://www.reise-abc.ch/paris/Eiffel-Turm.aspx http://4girlsandaghost.wordpress.com/2011/04/29/westminster-abbey-haunts/ http://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom http://de.wikipedia.org/wiki/Erzbistum_Paris http://tourismus.meinestadt.de/frankfurt-am-main/kirchen/frankfurter-dom http://www.parishotels.it/paris-karte.html http://www.google.de/imgres?start=81&sa=X&biw=1360&bih=753&tbm=isch&tbnid= cENi2tS00QEWLM%3A&imgrefurl=http%3A%2F%2Feigenhufe.blogspot.com%2F2012% 2F07%2Fillustrierter-stadtplan-london http://www.geschichteinchronologie.ch/2wk/b/1942-12-02-Frankfurt-am-Main- masterbomber.html http://gaumenkitzler.wordpress.com/2011/page/2/ http://www.kittowsmeats.co.uk/products/cornishpasties/ http://trialx.org/2012/09/04/recipe-for-cooking-fish-and-chips/ http://wellnesssuedtirol.com/tiramisu/

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