Abdichtung im Verbund

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Hinter dem Kurzbegriff „AiV“ - Abdichtung im Verbund (oder Verbundabdichtung) - verbirgt sich viel mehr als oft angenommen wird! Er steht für eine hochwertige und sichere Abdichtung beziehungsweise für den Schutz von ganzen Bauwerken oder Bauwerksteilen gegen schädigende Einwirkung von Feuchtigkeit und Nässe. Nach wie vor verursachen Feuchte und die darin aufgelösten Schadstoffe viele Bauschäden. Diesbezüglich eigenen sich moderne Flüssigkunststoffe hervorragend zur
Abdichtung, insbesondere auch für solche im Verbund.


Eigenschaften einer AiV:
° Fest im Verbund zum Traggrund (per Definition des Traggrundes)
° Dicht in Fläche und Detail
(Fugen, Durchdringungen, Einbauteilanschlüsse, Boden –Wandverbindungen usw.)
° Keine -Unterläufigkeit und keine -Hinterläufigkeit
° Rissüberbrückend Dynamisch und Statisch
° Schub und Torsionskraftaufnahme
° System- (Aufbau) kompatibel
° Spezifische definierte Anforderungen wie:
(Hitze-, Alkali-Wurzel- und Mikrobenbeständig, UV- Ozon- und Chemikalienresistent, Abrasionsfest, usw.)

Im Zusammenhang mit Flüssigkunststoffen gilt:
Der Traggrund oder Unterbau, muss eine den Nutzungsanforderungen entsprechende Qualität aufweisen und nach dem Stand der Technik vorbehandelt sein. Feuchtempfindliche Untergründe
sind zu vermeiden oder entsprechend zu behandeln.
Bei einer AiV spielen die Untergrundvorbehandlung und die Grundierung eine zentrale Rolle. Folgende zwei Fragen sind diesbezüglich zu klären:
° Welche Art der Bearbeitung wähle ich? (z.B. Schleifen, Sand-, Kugel- oder Wasserstrahlen, Stock-
oder Mikrofräsen u.s.w.)
° Welche Grundierung wähle ich? (z.B. EP, PUR, PMMA, AY; oberflächenverfestigend, poren- und
lunkern füllend, penetrierend, alkalibeständig, flexibel)

Untergrundvorbehandlung und Grundierung bilden stets die Basis für die Qualität und Funktionstauglichkeit einer AiV. Eine auf die Nutzungsanforderungen abgestimmte Grundierung ist deshalb unumgänglich

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Abdichtung im Verbund

  1. 1. Abdichtung im VerbundDie Meisterdisziplin des Abdichtens
  2. 2. Abdichtung im VerbundDie Meisterdisziplin des Abdichtens AiV – Was man darunter versteht? AiV – Wo kommt sie zum Einsatz? AiV – Normen-Dschungel AiV – in der Ausführung AiV – in der Planung AiV – Prüfplan, Qualitätssicherung AiV – im Einsatz mit Wecryl Flüssigkunststoff
  3. 3. Abdichtung im VerbundWas man darunter versteht?
  4. 4. Abdichtung im VerbundUm was es sich dreht!Schutz von ganzen BauwerkenSchub- und TorsionskraftaufnahmeSchutz von BauwerksteilenRissüberbrückendFeuchtigkeitsschutzDichtigkeitFest im VerbundKeine UnterläufigkeitDynamischKeine HinterläufigkeitVerbundabdichtungStand der Technik
  5. 5. Abdichtung im VerbundBegrifflichkeit & DefinitionAiV = Abdichtung im Verbund oder dieVerbundabdichtung mit flüssigen Kunststoffen.Flüssig aufgebrachte Abdichtungen auf PMMA-Basis gelten als«einlagige» Abdichtungen, die alle an eine Abdichtungsmassnahmegestellten Eigenschaften alleine erfüllen muss.Die systembedingte Vlieseinlage ist in ausreichend vorgelegte MengeKunstharz KH eingearbeitet und frisch in frisch mit ausreichendKunstharz abzudecken.Die ausreagierte Abdichtung muss ausnahmslos vollflächig mit demTraggund verbunden sein.
  6. 6. Abdichtung im VerbundEigenschaften Fest im Verbund zum Traggrund (per Definition des Traggrundes) Dicht in Fläche und Detail (Fugen, Durchdringungen,Einbauteilanschlüsse, Boden –Wandverbindungen usw.) Keine -Unterläufigkeit und keine - Hinterläufigkeit Rissüberbrückend dynamisch und statisch Schub und Torsionskraftaufnahme System- (Aufbau) kompatibel Spezifische definierte Anforderungen (Hitze-, Alkali-, Wurzel- undMikrobenbeständig, UV- Ozon- und Chemikalienresistent, Abrasionsfest, usw.)
  7. 7. Abdichtung im VerbundMöglichkeiten mit FlüssigkunststoffenKunststoffereaktiv härtendFLK 2 Komp. PMMA, PUMA,PUR, PUAKunststoffephysikalisch härtendFLK 1 Komp. PUR-IIR/BK-AYKunststoff vergütetmineralischeMDS 1+2 Komp Zement-AYKombinationen
  8. 8. Abdichtung im VerbundWo kommt sie zum Einsatz
  9. 9. Abdichtung im VerbundWo kommt sie zum EinsatzAiV am und im Gebäudeentsprechend der SiA248/251/252/271/272/273/ Flachdach, Nacktdach,Kuppeldach, Vordach,Balkone, Terrassen, Treppen, Nasszonen, Duschen,Waschräume, Garagen überbewohnten Räumen usw.
  10. 10. Abdichtung im VerbundWo kommt sie zum EinsatzAiV auf Brücken entsprechendder ETAG 033 und SN 640 450 Abdichtung unter AsphaltBeton AC oder GussasphaltMA Schwimmend oder imVerbund Detail und Randabschlüsse,Durchdringungen,Bordüren,Schachtanbindungen usw.
  11. 11. Abdichtung im VerbundWo kommt sie zum EinsatzAiV unter Fremdbelägenentsprechend der SIA244/246/248/271- DIN 18195 Teil 7 Gewerblich genutzte Küchen,Metzgereien ,Käsereien,Wäschereien, Nasszonen Schwimmbäder und Umgänge Wellness- und Duschanlagen,Sauna, Hamam und Dampfbäder.
  12. 12. Abdichtung im VerbundWo kommt sie zum EinsatzAiV auf Parkdecks entsprechendder SIA 273 und der RiLi DAfStbOS 10, 11 a+b, OS 13 und SN/EN1504 Teil 2 Befahrene Abdichtungen undBeschichtungen im Innen-und Aussenbereich Abdichtung unter Fremd-belägen MA AC,Einstreubeschichtungen,Kombinutzschichten
  13. 13. Abdichtung im VerbundNormen-Dschungel
  14. 14. AiVNormen-DschungelETAG 005 Abdichtung auf DächernETAG 022 Abdichtungen für NassräumeETAG 033 Flüssig aufzubringende Abdichtungssystemefür Betonbrücken (SN/EN 640 450)SN/EN 1504 Schutz und Instandsetzung vonBetontragwerken (Teil 1-10, Prinzip 1, 5, 6, 8)DIN 18195 Bauwerksabdichtungen (Teil 1-10,im Besonderen Teil 4, 5, 6 und 7)SIA 248 Plattenarbeiten (inkl. Merkblatt „Verbund-abdichtungen unter Keramikbelägen“)SIA 251 Schwimmende Estriche im Innenbereich(Sonderbauweise)SIA 252 Bodenbeläge aus Zement, Magnesia,Kunstharz und BitumenSIA 271 Abdichtungen von HochbautenSIA 272 Abdichtungen von Bauten unter TerrainSIA 273 Abdichtungen von befahrenen Flächen imHochbau
  15. 15. Abdichtung im VerbundBelastungsklassen nach Schweizer Norm
  16. 16. Abdichtung im VerbundBelastungsklassen nach Schweizer Norm
  17. 17. Abdichtung im VerbundBelastungsklassen nach Schweizer Norm
  18. 18. Abdichtung im VerbundBelastungsklassen nach Schweizer NormForderung an die Dichtigkeit gemäss der SIA 271-272-273DK Dichtigkeitsklasse1 Vollständig trocken. Keine Feuchtstellen an den trockenseitigenBauwerksoberflächen zugelassen.2 Trocken bis leicht feucht. Einzelne Feuchtstellen zugelassen. Keintropfendes Wasser an den trockenseitigen Bauwerksoberflächen zugelassen.3 Feucht. Örtlich begrenzte Feuchtstellen und einzelne Tropfstellen an dentrockenseitigen Bauwerksoberflächen zugelassen.4 Feucht bis Nass. Feucht- Tropfstellen zugelassen2.3.2 Die massgebenden Bauwerksoberflächen und die zugehörigenDichtigkeitsklassen sind pro Bauwerk und Bauteil mit besonderenAnforderungen an die Dichtigkeit, in der Nutzungsvereinbarung festzulegenund in den Plänen darzustellen.
  19. 19. Beanspruchungsklasse bei hoher Beanspruchung Auszug ausdem Merkblatt des Deutschen – und SchweizerischenPlattengewerbesBean-spruchungs-klassenAnwendungsbereiche Unter-gründeerforderlichAbdichtungsart (Regelwerk) StoffeAHoheBeanspru-chung durchnichtdrückendesWasser imInnenbereichADirekt und indirektbeanspruchte Flächenin Räumen in denensehr häufig Brauch-und Reinigungswasserumgegangen wird, wiez.B.: Umgänge vonSchwimmbeckennurfeuch-tigkeits-unemp-findlicheUnter-gründeJa Abdichtung im Verbund mit Fliesen- undPlattenbelägen: Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA nach ETAG 022, Teil 1 mitNachweisen fürBeanspruchungsklassen A Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA ohne Leitlinie, die diesenAnwendungsbereich erfasst Wand- und Bodenflächen: Produktemit abP nach BRL A, Teil 2, lfd Nr. 1 –10, Beanspruchungsklasse A Polymerdispersionen, nur fürWände Kunststoff-Mörtel-Kombi-nationen Reaktions-harzeQuelle: Merkblatt des Deutschen –und Schweizerischen Plattengewerbes
  20. 20. Beanspruchungsklasse bei hoher Beanspruchung. Auszugaus dem Merkblatt des Deutschen - und SchweizerischenPlattengewerbesBean-spruchungs-klassenAnwendungsbereiche Unter-gründeerforderlichAbdichtungsart (Regelwerk) StoffeBHoheBeanspru-chung durchvon innenständig,drückendesWasser imInnen- undAussen-bereichBDurch Druckwasserbeanspruchte Flächenvon Behältern, wiez.B.: Schwimmbeckenim Innen- undAussenbereichnurfeuch-tigkeits-unemp-findlicheUnter-gründeJa Abdichtung im Verbund mit Fliesen- undPlattenbelägen: Wand- und Bodenflächen: Produktemit abP nach BRL A, Teil 2, lfd Nr. 1.10, Beanspruchungsklasse A Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA ohne Leitlinie, die diesenAnwendungsbereich erfasst Kunststoff-Mörtel-Kombi-nationen Reaktions-harzeQuelle: Merkblatt des Deutschen –und Schweizerischen Plattengewerbes
  21. 21. Beanspruchungsklasse bei hoher Beanspruchung Auszug ausdem Merkblatt des Deutschen – und SchweizerischenPlattengewerbesBean-spruchungs-klassenAnwendungsbereiche Unter-gründeerforderlichAbdichtungsart (Regelwerk) StoffeCHoheBeanspru-chung durchnichtdrückendesWasser mitzusätzlichenchemischenEinwirkungenimInnenbereichCDirekt und direktbeanspruchte Flächenin Räumen, in denensehr häufig oder langanhaltend mit Brauch-und Reinigungswasserumgegangen wird,wobei es auch zubegrenztenchemischenBeanspruchungen derAbdichtung kommt,wie z.B.: gewerblicheKüchen undWäschereiennurfeuch-tigkeits-unemp-findlicheUnter-gründeJa Abdichtung im Verbund mit Fliesen- undPlattenbelägen: Wand- und Bodenflächen: Produktemit abP nach BRL A, Teil 2, lfd Nr. 1.10, Beanspruchungsklasse C unterBerücksichtigung chemischerEinwirkungen. Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA ohne Leitlinie, die diesenAnwendungsbereich erfasst Reaktions-harzeQuelle: Merkblatt des Deutschen –und Schweizerischen Plattengewerbes
  22. 22. Beanspruchungsklasse bei mässiger Beanspruchung -Auszug aus dem Merkblatt des Deutschen – undSchweizerischen PlattengewerbesBean-spruchungs-klassenAnwendungsbereiche Unter-gründeerforderlichAbdichtungsart (Regelwerk) StoffeA0MässigeBeanspruchung durch nichtdrückendesWasser imInnenbereichA0Direkt und direktbeanspruchte Flächenin Räumen, in denensehr häufig oder langanhaltend mit Brauch-und Reinigungswasserumgegangen wird, wiez.B.: in häuslichenBädern, Badezimmernvon Hotels,Bodenflächen mitAbläufennurfeuch-tigkeits-unemp-findlicheUnter-gründJa Abdichtung im Verbund mit Fliesen- undPlattenbelägen: Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA nach ETAG 022, Teil 1 mitNachweisen fürBeanspruchungsklassen A Wand- und Bodenflächen: Produktemit abP nach BRL A, Teil 2, lfd Nr. 1.10, Beanspruchungsklasse A Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA ohne Leitlinie, die diesenAnwendungsbereich erfasst Polymerdispersionen, nur fürWände Kunststoff-Mörtel-Kombi-nationen Reaktions-harzefeuch-tigkeits-emp-findlicheUnter-gründjaQuelle: Merkblatt des Deutschen –und Schweizerischen Plattengewerbes
  23. 23. Beanspruchungsklasse bei mässiger Beanspruchung -Auszug aus dem Merkblatt des Deutschen – undSchweizerischen PlattengewerbesBean-spruchungs-klassenAnwendungsbereiche Unter-gründeerforderlichAbdichtungsart (Regelwerk) StoffeB0MässigeBeanspruchung durch nichtdrückendesWasser imAussenbereichB0Direkt und direktbeanspruchte Flächenim Aussenbereich mitnicht drückenderWasserbelastung, wiez.B. auf Balkonen undTerrassen (nicht übergenutzten Räumen)nurfeuch-tigkeits-unemp-findlicheUnter-gründJa Abdichtung im Verbund mit Fliesen- undPlattenbelägen: Wand- und Bodenflächen: Produktemit abP nach BRL A, Teil 2, lfd Nr. 1.10, Beanspruchungsklasse A Wand- und Bodenflächen: Produktemit ETA ohne Leitlinie, die diesenAnwendungsbereich erfasst Kunststoff-Mörtel-Kombi-nationen Reaktions-harzeQuelle: Merkblatt des Deutschen –und Schweizerischen Plattengewerbes
  24. 24. Abdichtung im VerbundIn der Ausführung
  25. 25. Abdichtung im VerbundIn der AusführungWichtige Grundsätze der SIA 271/272/ 273 bei derVerarbeitung mit FLK Zu beschichtende Untergründe sind gemässdem Stand der Technik und Gegebenheitenzu bearbeiten. Reprofilierungen, Gefälle undAusgleichschichten müssen in derUnterkonstruktion erstellt werden. Werkstoffe für Reprofilierungen, Gefälleund Ausgleichschichten müssen in derQualität mindestens dem Traggrundentsprechen.
  26. 26. Abdichtung im VerbundIn der AusführungWichtige Grundsätze der SIA 271/272/ 273 bei derVerarbeitung mit FLK AiV mit FLK dürfen nur auf festenGrund appliziert werden. Minimale Schichtstärke 2.0 mm. Fugen und Boden-Wand Abdichtungensind gesondert zu bearbeiten. Einbauteile sind wenn immer möglichauf einen (Lose)-Festflanschanzudichten.
  27. 27. Abdichtung im VerbundIn der AusführungWichtige Grundsätze der SIA 271/272/ 273 bei derVerarbeitung mit FLK Durchdringungen, An-/ Abschlüsse,Einbauteile, Fugen sind mit besondererAufmerksamkeit zu bearbeiten. AiV direkt auf Wärmedämmstoffe sind nichterlaubt. Merkblätter von Interessenvertretern wieSVDW, PVS WTA, BEB sowie Herstellerhinweisesind zwingend zu berücksichtigen. Kratzspachtelungen bestehen in der Regel aus1 Teil Bindemittel und 3 bis 4 Teilen geeignetenFüllstoffen.
  28. 28. Abdichtung im VerbundVerarbeitung anhand eines PraxisbeispielsKüche mit gewerblicherNutzung, Wil, SG2010
  29. 29. Ausgangslage: Schnittstellen-Problematik
  30. 30. Ausgangslage: Schnittstellen-Problematik
  31. 31. Ausgangslage: Schnittstellen-Problematik
  32. 32. Ausgangslage: Einsicht beim Rückbau
  33. 33. Gefällegebung und Detailbearbeitung
  34. 34. Gefällegebung und Detailbearbeitung
  35. 35. Gefällegebung und Detailbearbeitung
  36. 36. Gefällegebung und Detailbearbeitung
  37. 37. Abdichtung im Verbund in Vollendung
  38. 38. Abdichtung im Verbund in Vollendung, imDetail perfekt.
  39. 39. Abdichtung im Verbund in Vollendung, imDetail perfekt.
  40. 40. Abdichtung im Verbund in Vollendung, imDetail perfekt.
  41. 41. Abdichtung im Verbund in Vollendung,Funktionalität perfekt.
  42. 42. Abdichtung im Verbund in Vollendung,Funktionalität perfekt.
  43. 43. Abdichtung im VerbundDer Untergrund ist die Basis
  44. 44. Der Untergrund ist die BasisRecycling Beton
  45. 45. Der Untergrund ist die BasisRisse & Lunkern
  46. 46. Der Untergrund ist die BasisRisse & Lunkern
  47. 47. Abdichtung im VerbundDie richtige GrundierungWestWood beschränkt sich auf die Wesentlichen mitdem Ziel… dem Traggrund entsprechend der Situation angepasst in Sonderfällen mit geeigneter LösungZ. Bsp. auf hoch dichte oder stark karbonatisierte -, beiaussandenden und wenig Druckfesten-, sowie aufBetone mit starker Oberflächen nahen Rissbildung, beiPoren und Lunkern vorkommen.
  48. 48. Abdichtung im VerbundDie richtige GrundierungWECRYL 121 Verfestigend, eindringend, hydrophobierend auf Betone mit Feinrissbildung an derOberfläche, Poren füllend Viskosität bei 23°C 5 bis 15 mPasWECRYL 122 Penetrierend, verfestigend, hydrophobierend sehr geeignet als Kratzspachtelbindemittel Viskosität bei 23°C ca. 100 mPas
  49. 49. Abdichtung im VerbundDie richtige GrundierungWECRYL 123 Penetrierend, verfestigend, sehr geeignet als Kratzspachtelbindemittel Geprüft und zugelassen als Grundierung unterBitumenabdichtungen Viskosität bei 23°C ca. 160 mPasWECRYL 124 Spezialgrundierung auf Traggründe mit erhöhtemRestfeuchtegehalt Als Kapillarsperre und gegen aufsteigende Feuchtigkeit nicht auf trockenen Untergründen, muss einmassiertwerden Viskosität bei 23°C ca. 2000 mPas
  50. 50. Abdichtung im VerbundDie richtige GrundierungWECRYL 276 / 276 K Grundierung auf mineralischen Untergrund, Beton,Kalksandsteine, Tonsteine, Mörtel, Estriche und Platten Viskosität bei 23°C ca. 500 mPasWECRYL 298 Kombigrundierung auf viele Untergründe, leicht flexibilisiert,favorisiert im An- Abschluss und Detailbereich, aber auch in der Fläche Viskosität bei 23°C ca. 600 mPasWECRYL 222 Grundierung flexibilisiert, auf bituminöse und hölzerneUntergründe Als Kratz- und Ausgleichspachtel bei ausgemagertenDeckschichten Viskosität bei 23°C ca. 600 mPas
  51. 51. Der Untergrund istdie BasisWECRYL 121Oberflächenverfestigend Riss-, Poren- undLunkernfüllend bis 3mm
  52. 52. Der Untergrund istdie BasisWECRYL 121Oberflächenverfestigende Riss-, Poren- undLunkernfüllende Grundierung in zweiAufträgen. Optional filmbildend Wecryl 276und Wecryl 298.
  53. 53. Der Untergrund istdie BasisWECRYL 242 MörtelPartielle Reprofilierung bei Strukturschädenan Betonuntergründen
  54. 54. Der Untergrund istdie BasisWECRYL 242 MörtelFlächige Instandsetzung
  55. 55. Wow………aiaiaiaiai
  56. 56. Abdichtung im VerbundIn der Planung
  57. 57. Abdichtung im VerbundIn der PlanungDie Planung einer Abdichtungsmassnahme istein Teil des Abdichtungkonzeptes und wirderst durch die Abdichtung selbst garantiert!
  58. 58. Abdichtung im VerbundIn der PlanungPlanungs- und Projektablauf einerAbdichtungsmassnahme: Projektbeschrieb und Schnittstellen Bestimmung Situations- Bedarfs - und Belastungsdefinition Nutzungsplan und Nutzungsvereinbarung Systembeurteilung und Systemwahl Detailplanung/Detailskizzen Ausschreibung/Devisierung Kontrollplan/Qualitätssicherung Bauleitung/ Abnahme
  59. 59. Abdichtung im VerbundIn der PlanungPlanung ist WissenEine Abdichtungsmassnahme zu Planen erfordertWISSEN über: die Nutzungsbeanspruchung an Böden und Wänden(Lastanfall, mechanisch, chemisch, thermisch) den Unterbau/Traggrund als System undMaterialisierung (Konstruktionsaufbau und Zustand) die Details und Schnittstellen der Konstruktion(Boden/Wand, Türen, Anschlüsse usw.) die Art und Konstruktion von Einbauten (Rinnen-Ablaufsysteme, Durchdringungen usw.)
  60. 60. Abdichtung im VerbundIn der Planung Das Entwässerungskonzept Gefälleplanung und Positionierung der Einbauteile Lage (Führung) der Abdichtungsmassnahme Anbindung an die Einbauteile undDurchdringungen (Duschentassen,Linienentwässerungen usw.) Planung der weitergehenden WasserableitungDieses WISSEN führt zum Entscheid derAbdichtungsart, der Materialisierung und bildet dieBasis für eine „verständliche“ Ausschreibung(Devisierung)
  61. 61. Abdichtung im VerbundHier wurde nicht geplant…
  62. 62. Abdichtung im VerbundHier wurde nicht geplant…
  63. 63. Anschluss im Beckenkopf undSchiebenfensterbereich
  64. 64. Anschluss im Beckenkopf undSchiebenfensterbereich
  65. 65. Anschluss im Beckenkopf
  66. 66. Lage der AiV
  67. 67. Unterschiedliche Untergründe
  68. 68. Unergründliche Überlegungen einer AiV
  69. 69. Unergründliche Überlegungen einer AiV
  70. 70. Abdichtung im VerbundPrüfplan, Qualitätssicherung
  71. 71. Abdichtung im VerbundPrüfplan, QualitätssicherungAllgemein: Die Ausführung einer AiV muss einemobjektbezogenen Qualitätssicherungsplan folgen, der denNutzungsanforderungen entsprechend definitiert wurde.Die SIA 273 definiert die Qualitätssicherung vor der Ausführung während der Ausführung nach der Ausführung Prüfungen sind systembezogen und gemäss QS Plan durchzuführen Alle Prüfungen/ und QS relevanten Änderungen sind zu protokollieren Eine Schlussdokumentation mit allen Produktdatenblätter und demeffektiven Systemaufbau gehören zu den Baudokumenten
  72. 72. Schälzugprüfung
  73. 73. Schälzugprüfung
  74. 74. Haftzugprüfung
  75. 75. Funkenprüfung / Porositätsprüfung
  76. 76. Schichtstärkenkontrolle
  77. 77. Abdichtung im Verbundin der Praxis
  78. 78. TreppenanlagenRebmoosweg, Brugg
  79. 79. AiV DetaillösungenVorbereitung:Wecryl 276Wecryl 230 thix
  80. 80. AiV DetaillösungenVorbereitung:Wecryl 276Wecryl 230 thix
  81. 81. AiV DetaillösungenWecryl 276Wecryl 230 thixWecryl 288
  82. 82. AiV DetaillösungenWecryl 276Wecryl 230 thixWecryl 288
  83. 83. AiV TreppenanlagenWecryl 123Wecryl 230 thixWecryl 235Einstreuung SiCWecryl 220/288
  84. 84. AiV TreppenanlagenWecryl 123Wecryl 230 thixWecryl 235Einstreuung SiCWecryl 220/288
  85. 85. AiV auf einemParkdeckNutzbelag befahrbarnach SIAWecryl 276 KWeproof 354Weproof 359Weproof 527Strukturbelag
  86. 86. AiV am Beispiel voneinem ParkdeckUntergrund-vorbereitung: Oberfläche nachkugelstrahlen
  87. 87. AiV am Beispiel voneinem Parkdeck GrundierungWecryl 276K Detail Fuge
  88. 88. AiV am Beispiel voneinem Parkdeck Wecryl 276KKratzspachelungauf Grundierung
  89. 89. AiV am Beispiel voneinem Parkdeck Zweiter AuftragWecryl 359
  90. 90. AiV am Beispiel voneinem Parkdeck Auftrag NutzbelagWeproof 527Strukturbelag
  91. 91. AiV im Detail und inder FlächeWecryl 276Wecryl 230 thixWecryl 288
  92. 92. AiV im Detail und inder FlächeWecryl 276Wecryl 230 thixWecryl 288
  93. 93. AiV in einemWeinkeller
  94. 94. AiV in einerMetzgerei
  95. 95. Und jetzt geht’s an die Wurst!DANKE für die Aufmerksamkeit!

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