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Neben einer normalen Digitalkamera können                                             die Quadrokopter auch mit Nachtsicht...
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Fliegende augen ueber deutschland (polizeistaat bka,bnd,demokratie,ueberwachung,big brother,orwell)

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Fliegende augen ueber deutschland (polizeistaat bka,bnd,demokratie,ueberwachung,big brother,orwell)

  1. 1. Überwachungsdrohnen Fliegende Augen über Deutschlandvon Nils Weisensee/AP, 26.01.2008Eine weitere Science-Fiction-Vision wird Realität: Die Polizei testetfliegende, mit Kameras ausgestattete Drohnen. Bald soll ein solcherMinihubschrauber aus der Luft sächsische Fußballstadien überwa-chen. Auch für Paparazzi und Privatleute werden die Drohnen er-schwinglich.Leise Spione aus der Luft: Nicht nur in Kriegsgebieten, auch in Deutschlandsollen kleine Hubschrauber mit Kameras künftig zur Überwachung eingesetztwerden. Doch nicht nur die Polizei hat Interesse - dank sinkender Preise leis-ten sich zunehmend auch Detektive, Paparazzi und wohlhabende Privatperso-nen eigene Drohnen.Ob damit Schlafzimmerfenster, Promi-Woh-nungen oder Demonstranten gefilmt wer-den, ist Sache des Besitzers. Eine Kontrolle,wofür die Geräte eingesetzt werden, gibt eszumindest beim Kreuztaler Hersteller Mi-crodrones nach eigener Aussage nicht. "ImGegensatz zu fest installierten Überwa-chungskameras können Drohnen gezielteingesetzt werden", erklärt der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte ThiloWeichert. "Dabei sind sie so leise, dass sie Die MD4-200 von Microdrones kann 20 Minutennicht gehört werden." fliegen. Gut sichtbar: die Kamera.Dank vier horizontaler Propeller und GPS-Navigation können die sogenanntenQuadrokopter sowohl still in der Luft stehen als auch festgelegten Routen me-tergenau folgen oder auf Sicht geflogen werden. Mit den hochauflösendenFoto- oder Videokameras sind Menschen selbst aus 100 Meter Entfernungnoch identifizierbar.Demnächst über sächsischen FußballstadienDen sächsischen Innenminister Albrecht Buttolo haben die Flieger bereitsüberzeugt: Als erstes Bundesland will der Freistaat offiziell eine Drohne beiFußballspielen einsetzen, um Stadien zu überfliegen und Aufnahmen von Ran-dalierern zu machen. So könnten Gewalttäter schneller und sicherer als bisheridentifiziert werden, argumentiert der CDU-Politiker. Im Vergleich zu bemann-ten Hubschraubern sind die Drohnen mit Preisen ab 10.000 Euro ein Schnäpp-chen. Zwei Exemplare hat Sachsen nach Auskunft von Microdrones bereits be-stellt. Das bislang einzig verfügbare Modell der Firma MD4-200 kann etwa 20Minuten in der Luft bleiben. Die Drohne AR100-B des KonkurrenzherstellersAirRobot ist ähnlich ausgestattet, bleibt aber rund 30 Minuten in der Luft undkann in dieser Zeit einen halben Kilometer zurücklegen.
  2. 2. Neben einer normalen Digitalkamera können die Quadrokopter auch mit Nachtsicht- oder Wärmekameras ausgestattet werden - ideal, um selbst bei Dunkelheit und in Waldgebieten flüchtige Kriminelle aufzuspüren. Auch chemi- sche Sensoren, Laserpointer zur militärischen Zielmarkierung oder gar der Transport und Abwurf von Nebelgranaten sind nach Angaben der Hersteller möglich. Aktuelle Modelle tra- gen bis zu 200 Gramm, die Nachfolger sollenAirRobot hält sich 30 Minuten in der Luft. das Fünffache heben können."Eigentlich sind da alle interessiert"Das hessische Landeskriminalamt hat deshalb offenbar ebenfalls Interesse anden fliegenden Kameras. AirRobot hat nach eigenen Angaben mindestens einModell zeitweise an die Beamten in Wiesbaden vermietet. Mit Niedersachsenund vielen anderen Bundesländern steht die Firma demnach ebenfalls in Kon-takt. "Eigentlich sind da alle interessiert", sagt die Geschäftsführerin JolanteWiggerich. "Es gibt genügend Bundesländer, die unsere Drohnen bereits nut-zen." Besonders beliebt seien die Flugroboter bei Spezialeinheiten, etwa zurBekämpfung von Drogenkartellen. In Hessen sind sie nach Angaben des Lan-despolizeipräsidiums bislang jedoch nicht im Einsatz. "Die hessische Polizeinutzt keine Drohnen", sagt ein Sprecher.Aus rechtlicher Sicht ist der Einsatz von Drohnen nach Einschätzung des Da-tenschutzbeauftragten Weichert ohnehin problematisch: Anders als bei fest in-stallierten Kameras mit Hinweisschildern sei den Bürgern die Überwachungnicht bewusst. "Es handelt sich hier also um eine heimliche Videoüberwa-chung", betont er. Selbst die Polizei dürfe die Quadrokopter deshalb nur ein-setzen, wenn damit eine konkrete Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ab-gewehrt werde. "Das anlassunabhängige Überfliegen von Innenstädten ein-fach mal so geht nicht." Nur wenn keine Gesichter oder Autokennzeichen er-kennbar sind, wie etwa bei der großräumigen Verkehrsüberwachung aus derLuft, sei der Einsatz unproblematisch.Privatleuten sind verdeckte Filmaufnahmen anderer Menschen Weichert zufol-ge eigentlich grundsätzlich verboten - nicht nur über Privatgrundstücken, son-dern auch im öffentlichen Raum. Bislang achtet jedoch offenbar nur die FirmaAirRobot darauf, wer die Geräte kauft. "Ohne Gewerbeschein geht gar nichts",sagt Geschäftsführerin Wiggerich. "Wir sichern uns ab, indem wir die Interes-senten fragen, was sie damit wollen." Sind die Drohnen allerdings erst mal fürjeden erschwinglich, sei dieses Verbot kaum noch zu kontrollieren, befürchtetWeichert. "Das 100-prozentig durchzusetzen, ist unmöglich."Quelle: http://www.stern.de/computer-technik/technik/:%DCberwachungsdroh-nen-Fliegende-Augen-%FCber-Deutschland/608933.html
  3. 3. Kommentar zu diesem Artikel===========================Glauben Sie, lieber Leser, das mit diesen Drohnen wirklich nurFußballstadien überwacht werden sollen? Oder nur Kriminelle?Sind diese Roboter erst einmal eingeführt, werden sie auch zurflächendeckenden Überwachung großer Bevölkerungsteile eingesetzt,da können Sie Gift drauf nehmen.Offiziell dienen diese Drohnen dann natürlich nur „unserem Schutz“vor bösen Terroristen, Handtaschenräubern und Falschparkern.In Erwartung großer sozialer Unruhen, verursacht durch zunehmendeVerarmung großer Teile der Bevölkerung, rüsten die Herrschendenund Möchtegern-Eliten technisch auf, das Volk darf unter keinenUmständen außer Kontrolle geraten. Denn dies würde die Macht unddas Geld der korrupten Polit- und Wirtschaftsmafiosi gefährden.Weitere Artikel zu den Themen BKA, Online-Durchsu-chungen und Freiheitsrechte:Im eDonkey bzw. eMule-Netzwerk lassen sich unter Verwen-dung themenbezogener Suchbegriffe, wie z.B. „Bundestroja-ner“, „BKA“, „Datenschutz“, „Überwachung“, „Polizeistaat“oder „Zensur“ eine Vielzahl an Berichten, Artikeln und Doku-mentationen zu diesem Thema finden.Einige ausgesuchte Dokumente werden hier in Form von eDonkey/eMule-Links vorgestellt, d.h. durch anklicken der Links in diesem PDF-Dokumentkönnen die Dateien direkt per eDonkey bzw. eMule heruntergeladen werden. Apples iPhone ein trojanisches Pferd Bevölkerung immer sorgloser im Umgang mit privaten Daten BKA spioniert Besucher der eigenen Website aus BKA inszeniert Terror-Razzia Deutscher Geheimdienst unterstützt Hacker Alles unter Kontrolle - Spionage-Schnittstellen in jeder Technologie per Gesetz Antiviren-Hersteller kooperieren mit Ermittlungsbehörden Der Bundestrojaner – Kriminelle Beweismanipulation möglich Der Spion im Laserdrucker Handy-Mikrofone können aus der Distanz aktiviert werden Lauschangriff auf Festplatten Monitor (ARD) - Der Staat als Hacker – Großangriff auf die PC-Daten der Bürger Schweizer Behörden testen Spionage-Software US-Geheimdienst NSA kontrolliert Windows Vista Wie das BKA mit Virentechnologie private PCs ausspionieren will Zunehmender Bruch des Brief- und Postgeheimnisses

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