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Il rapporto tra l'uomo e la terra

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Erde und Mensch

  1. 1. KONVERSATIONSKURSE – UNIVALPO 2014-15 Erde und Mensch – Mario Sandri, sandrimario@libero.it Seite 1 /5 Erde und Mensch Einführung Wahrscheinlich ist die Erde krank und ihr Zustand ist nicht klar, es gibt verschiedene Meinungen dazu, z.B. <<..wir sind in der Nähe einer Katastrophe>> oder <<…zuerst müssen wir die ökonomischen Probleme lösen, später denken wir an die Erde>> und auch <<..die Ökologen übertreiben die Probleme und es gibt auch wirtschaftliche Interessen dazu ... das ist nicht alles wahr >>. In diesen Tagen von 1. bis 12. Dezember fand die jährliche VN Klimakonferenz in Lima statt: die Konferenz war sehr wichtig und sie dauerte zwei Tage mehr, um zu einer Einigung zu kommen. Die Mitteilung des Papstes zur Konferenz war einfach: <<Die ökologische Frage ist entscheidend für das Überleben der Menschheit>>. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass potentiell gefährliche Zweibeiner (die Menschen) zum ersten Mal in der Erdgeschichte auf der Erde leben und sie sind in der Lage, die Erde schwer zu stören. Eine interessante Geschichte: die Osterinsel (Isla de Pascua) Diese Insel ist etwa 160 km² groß, sie liegt isoliert (etwa 3500 Kilometer Abstand von Chile und 4500 Kilometer von Tahiti) in der Mitte des Südostpazifiks. Diese Insel ist weltbekannt wegen der monumentalen Steinskulpturen, die sogenannten „Moai“ in der Ortsprache. Seit dem 13. Jahrhundert wollten die Einwohner viele riesige „Moai“ bauen und sie brauchten dazu Baumstämme, um die Statuen zu bewegen. Jahrhundertelang wurde die Herstellung der Statuen sehr intensiv betrieben und selbstverständlich steigerte sich der Holzverbrauch. Seit dem 15. Jahrhundert steigerte sich auch die Einwohnerzahl, aber sie kämpften gegeneinender wegen der Waldreduzierung und im 18. Jahrhundert war die Insel unfruchtbar und wenig gastfreundlich, die Einwohnerzahl war viel niedriger: praktisch hatten die Inselbewohner ihr Land mit schwerwiegenden Folgen (auch für sie) zerstört.
  2. 2. KONVERSATIONSKURSE – UNIVALPO 2014-15 Erde und Mensch – Mario Sandri, sandrimario@libero.it Seite 2 /5 Krankenbericht der Erde Globale Erwärmung: seit Mitte des 19. Jahrhunderts steigt die Durchschnittstemperatur der Atmosphäre und der Meere. In den letzen 50 Jahren war die Temperaturerhöhung noch schneller. Wahrscheinlich ist das Jahr 2014 das wärmste Jahr seit zweihundert Jahren. Wenn die Temperaturerhöhung weitergehen sollte, wären die Folgen katastrophal für die Erde und Menschen. Verschmutzung: die Luft von Peking und Mexiko-Stadt ist sehr verschmutzt; vom Weltraum aus sieht man viele Smogwolken über China und Indien. Das Meer ist auch schmutzig: in der Mitte vom Sudpazifik gibt es eine komische und künstliche Insel, die aus schwimmenden Kunststoffabfällen besteht. In den Nordseefischen kann man Quecksilber- und Schwermetallspuren in den Fischen finden. Auch die Erde ist verschmutzt (insbesondere in der Nähe der alten Industriegebiete). Einige Flüsse und Seen sind überall gefährlich für die Gesundheit. Die Verschmutzungsspuren findet man auch am Nord- und Südpol. Entwaldung: jedes Jahr verschwindet eine wichtige Waldfläche in der Welt durch den Landverbrauch. Leider sind die Weiden und die intensive Landwirtschaft nicht kompatibel mit dem Schutz von Land- und Erde. Desertifikation: das Ergebnis der Klimaänderung und der Entwaldung ist die Steigerung der Wüstenfläche in der ganzen Welt. Nach den Wetterforschern, könnte Sizilien und Süditalien in Zukunft eine Wüste (wie Nordafrika) werden. Kleine Änderungen im Alltagsleben (in Verona und Italien): wir haben ein neues Wort im unserem Wörterbuch, die „Wasserbombe“, weil der Regen immer stärker und intensiver wird (d.h. tropisches Wetter). Die Überschwemmungen werden immer häufiger. Im Juli und August war das Wetter sehr schlecht und nass, es gab keine echte Sommerzeit, aber das Jahr 2014 war das wärmste Jahr seit 200 Jahren. Im Herbst waren grüne Blätter auf den Bäumen ungewöhnlich. Die obengenannten Probleme der Erde werden durch menschliches Verhalten verursacht. Die Ursache der globalen Erwärmung sind die Treibhausgase (insbesondere Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan), die vor allem durch menschliche Tätigkeiten, wie Industrie, Transport, Heizung, Landwirtschaft und Tierhaltung verursacht werden. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Menschen und Erde Im unteren Bild sieht man eine einfache Darstellung der Evolution der Menschheit. Mit ihr hat sich auch das Verhältnis zwischen den Menschen und der Erde
  3. 3. KONVERSATIONSKURSE – UNIVALPO 2014-15 Erde und Mensch – Mario Sandri, sandrimario@libero.it Seite 3 /5 entwickelt. Am Anfang waren die Menschen mit der Erde und der Natur verbunden und sie konnten trotz aller Schwierigkeiten überleben und Lösungen für das Alltagleben in der Natur finden. Es gibt drei Phasen im Verhältnis zwischen Menschen und Erde: 1. die Natur ist magisch; 2. die Natur ist ein Symbol mit einer mythologischen Deutung; 3. die Natur wird wissenschaftlich studiert und die physischen Regeln erklären das Funktionieren. Man denkt, dass die Natur unter unserer Kontrolle bleibt. Heute ist das Wissen sehr entwickelt, aber wir verstehen die Natur nicht wie die Urmenschen (z.B. wir sind immer überrascht von Überschwemmungen, Erdrutschen, usw). Unsere moderne Kultur ist nicht mehr geeignet für ein umweltverträgliches Leben auf der Erde. Eine neue ökologische Kultur Wer ist klüger? Die Urmenschen, die Indianer in Nordamerika, die Ureinwohner in Australien? Oder die heutigen Menschen? Wahrscheinlich gefällt uns die Vergangenheit nicht und wir leben gern in der Gegenwart, aber der heutige Lebensstil ist nicht umweltverträglich. Für die nächste Zukunft brauchen wir dringend eine tiefgreifende Änderung unseres Wissens, des Lebensstils und des Alltagslebens. Die obengenannten Änderungen könnten auch Vorteile bringen: z.B. mit der Green Economy kann man viele neue Arbeitsstellen und neue Gelegenheiten schaffen. Man braucht nur eine generelle Änderung, die selbstverständlich sehr schwer ist. Jede Änderung findet immer einen Wiederstand und der Philosoph Platon erklärt das Thema im bekanntem Höhlengleichnis seit mehr als 2000 Jahren: in dem unterem Bild gibt es eingesperrte Leute, die in einer Höhle leben und nicht in der Lage sind, echte Objekte zu sehen (weil sie die Köpfe nicht drehen können); sie sehen nur Schatten ohne eine vollständige Ansicht der Wirklichkeit. Wenn ein Gefangener sich befreien könnte, wäre er in der Lage, die Wahrheit zu verstehen, aber man kann sich vorstellen, dass die anderen
  4. 4. KONVERSATIONSKURSE – UNIVALPO 2014-15 Erde und Mensch – Mario Sandri, sandrimario@libero.it Seite 4 /5 Gefangenen die Wirklichkeit (auch mit Hilfe des ehemaligen Gefangenen) nicht begreifen wollen. Einige unmögliche Beispiele zum Leben in Kontakt mit der Natur Henry David Thoreau war ein amerikanischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert. Er wohnte zwei Jahre in einer Hütte am Walden See. Er schrieb ein Buch „Leben in den Wäldern”, in dem er seine Erfahrung erzählt mit einem einfachen und armen Leben in Verbindung mit der Natur. Ein unbekannter Indianer Nordamerikas sagte (oder schrieb): "Wenn der letzte Baum abgeholzt wurde, der letzten Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen, werden wir erkennen, dass niemand Geld essen kann. Unsere Erde ist mehr wert als Geld und dauert ewig. Sie wird nicht einmal durch die Flammen des Feuers zerstört. Solange die Sonne scheint und das Wasser fließt, wird die Erde den Menschen und Tieren Leben schenken. Man darf nicht das Leben der Menschen und Tiere verkaufen; es war der große Geist, der den Erdboden hier erschaffen hat, und wir können diesen nicht verkaufen, weil dieser uns nicht gehört. Wir können unser Geld zählen und verbrennen in der Zeit in der ein Bison seinen Kopf senkt, aber nur der große Geist kann die Sandkörner und das Gras unserer Erde zählen.“
  5. 5. KONVERSATIONSKURSE – UNIVALPO 2014-15 Erde und Mensch – Mario Sandri, sandrimario@libero.it Seite 5 /5 Zum Schluss Wir können nicht zurück in den Wald oder nach der Sitte der Indianer oder der Urmenschen leben, aber die Erde schenkt Leben und Lebensmittel und ein neues Gleichgewicht muss sehr schnell gefunden werden.

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