Sozialpolitik: Theorie
Machtressourcentheorie Machtressourcen von gesellschaftlichen Gruppen mit entgegengesetzten wirtschaftlichen und sozialen Interessen Messgrößen: Organisationskraft, „Kampfkraft“ (Mobilisierungsfähigkeit), (außer)parlamentarische Präsenz, Regierungsbeteiligung
Machtressourcentheorie Interessengruppen haben kein Interesse an der Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Reichtums, sondern streben Umverteilung zu ihren Gunsten an Soziale Ungleichheit wird gesenkt durch: Geeinte Gewerkschaften mit hohem Organisationsgrad Hohe Stimmen- und Kabinettsanteile „linker“ Parteien Kooperation von Gewerkschaften mit Linksparteien
Parteiendifferenz-These Parteipolitische Färbung von Legislative und Exekutive macht großen Unterschied bei Output und Outcome „ Ansteckungseffekte“ (Oppositionsparteien und kleinere Regierungsparteien) Erklärt Unterschiede zwischen Gliedstaaten „ marktgesteuerter Kapitalismus“: USA, Irland, Australien, Neuseeland
Liberaler Wohlfahrtsstaat Limitierte Sozialleistungen für Niedriglohngruppen Ermunterung privater Wohlfahrt Strenge Anspruchsvoraussetzungen
Konservativ-korporatistischer Wohlfahrtsstaat Erhaltung von Status- und Gruppenunterschieden Erhaltung traditioneller Familienstrukturen Untergeordnete Rolle von Betriebs- und Privatleistungen
„ Sozialdemokratischer“ Wohlfahrtsstaat Universale Leistungen „ Gleichheit höchsten Standards statt Gleichheit der Minimalbedürfnisse“ Identische Rechte für Arbeiter, Angestellte und Beamte
Politisch-Institutionelle Theorien Prägung des politischen Handelns und der Ergebnisse der Staatstätigkeit durch institutionelle Bedingungen Politische Institutionen sind der „geronnene Wille“ der Vorgängerregierungen „ politisches Erbe“ Pfadabhängigkeit Zielgerichtete Veränderung durch Akteure schwierig Je größer die Anzahl der institutionellen Vetoplayer desto kleiner ist sozialpolitisches Engagement (Stichwort direkte Demokratie)
Internationale Hypothese Sozialpolitische Praxis wird von externen Kräften bestimmt/beeinflusst Europäische Integration und wachsende Weltmarkteinbindung beschränken die Handlungsmöglichkeiten der Sozialpolitik Handlungszwänge durch internationalen Standortwettbewerb Indirekte Effekte durch Zwang zur Haushaltskonsolidierung

Sozialpolitik: Theorien

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    Machtressourcentheorie Machtressourcen vongesellschaftlichen Gruppen mit entgegengesetzten wirtschaftlichen und sozialen Interessen Messgrößen: Organisationskraft, „Kampfkraft“ (Mobilisierungsfähigkeit), (außer)parlamentarische Präsenz, Regierungsbeteiligung
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    Machtressourcentheorie Interessengruppen habenkein Interesse an der Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Reichtums, sondern streben Umverteilung zu ihren Gunsten an Soziale Ungleichheit wird gesenkt durch: Geeinte Gewerkschaften mit hohem Organisationsgrad Hohe Stimmen- und Kabinettsanteile „linker“ Parteien Kooperation von Gewerkschaften mit Linksparteien
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    Parteiendifferenz-These Parteipolitische Färbungvon Legislative und Exekutive macht großen Unterschied bei Output und Outcome „ Ansteckungseffekte“ (Oppositionsparteien und kleinere Regierungsparteien) Erklärt Unterschiede zwischen Gliedstaaten „ marktgesteuerter Kapitalismus“: USA, Irland, Australien, Neuseeland
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    Liberaler Wohlfahrtsstaat LimitierteSozialleistungen für Niedriglohngruppen Ermunterung privater Wohlfahrt Strenge Anspruchsvoraussetzungen
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    Konservativ-korporatistischer Wohlfahrtsstaat Erhaltungvon Status- und Gruppenunterschieden Erhaltung traditioneller Familienstrukturen Untergeordnete Rolle von Betriebs- und Privatleistungen
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    „ Sozialdemokratischer“ WohlfahrtsstaatUniversale Leistungen „ Gleichheit höchsten Standards statt Gleichheit der Minimalbedürfnisse“ Identische Rechte für Arbeiter, Angestellte und Beamte
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    Politisch-Institutionelle Theorien Prägungdes politischen Handelns und der Ergebnisse der Staatstätigkeit durch institutionelle Bedingungen Politische Institutionen sind der „geronnene Wille“ der Vorgängerregierungen „ politisches Erbe“ Pfadabhängigkeit Zielgerichtete Veränderung durch Akteure schwierig Je größer die Anzahl der institutionellen Vetoplayer desto kleiner ist sozialpolitisches Engagement (Stichwort direkte Demokratie)
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    Internationale Hypothese SozialpolitischePraxis wird von externen Kräften bestimmt/beeinflusst Europäische Integration und wachsende Weltmarkteinbindung beschränken die Handlungsmöglichkeiten der Sozialpolitik Handlungszwänge durch internationalen Standortwettbewerb Indirekte Effekte durch Zwang zur Haushaltskonsolidierung