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Regeln für die Robot-Performance


1       Bühne

1.1     Spielfeld

Das Spielfeld ist eine ebene Fläche der Größe 2m x 2m (Breite x Länge)

Das Spielfeld wird durch einen schwarz (1cm), rot (1cm), schwarzen (1cm) Rand mit
insgesamt 3cm Stärke begrenzt. Die Spielfeldbegrenzung wird nicht zum Spielfeld
hinzugezählt.

                                 2m                             Spielfeldbegrenzung
                                                             3 cm

                        Spielfeld

      2m




Die Spielfeldmatte ist glatt und weiß und hat die Größe von 2,4m x 2,4m.

Jedes Team bekommt von zdi eine Spielfeldmatte zur Verfügung gestellt. Das Team kann
zur Orientierung Markierungen auf dem Spielfeld anbringen. Zum Wettbewerb können die
Teams ihre eigene Spielfeldmatte mitbringen, zusätzlich ist vor Ort immer eine zdi-
Spielfeldmatte vorhanden. Es ist nicht gestattet, auf der zdi-Spielfeldmatte vor Ort
Markierungen vorzunehmen.

Das Spielfeld soll während der Performance von den Team-Mitgliedern nicht betreten
werden. Wird das Spielfeld betreten, um einen „stockenden“ oder „verwirrten“ Roboter zu
korrigieren, führt dies zum Punktabzug durch die Jury (siehe Punkt 5.4).
Hiervon ausgenommen ist das Starten der Roboter. Empfohlen wird ein kontaktloser Start,
allerdings können die Roboter auch per Berührung (Hand) gestartet werden

Das Spielfeld darf nicht mit Schuhen betreten werden.

1.2     Beleuchtung

Die Lichtverhältnisse sind abhängig vom Veranstaltungsort. Daher wird zdi vor Beginn der
Durchgänge jeweils ein Zeitfenster zum Sensorencheck anbieten. Es wird den Teams
empfohlen, vor Ort die Zeit zum Sensorencheck zu nutzen, um sich auf die gegebenen
Lichtverhältnisse einzustellen.



Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi                                                     1
© Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.
1.3       Spielfelduntergrund

Die Bodenverhältnisse vor Ort müssen akzeptiert und können von zdi nicht beeinflusst
werden.



2         Die Performance

2.1       Gliederung

Die Performance, also ein Durchgang, besteht aus mehreren Elementen:

      •   Aufbau,
      •   Präsentation,
      •   Aufführung,
      •   Interview,
      •   Abbau.
Jedem Team stehen für Aufbau, Präsentation und Aufführung maximal 10 Minuten zur
Verfügung. Danach hat die Jury 4 Minuten Zeit, Fragen zur gezeigten Präsentation und
Aufführung zu stellen. Anschließend hat das Team eine Minute Zeit für den Abbau.

Das Team darf mit der Performance, der Kulisse und dem Thema noch nicht an einem
anderen Wettbewerb teilgenommen haben.

Jedes Team hat zwei Durchgänge zur Verfügung. Der jeweilige Durchgang kann unter
Umständen wiederholt werden (s. Punkt 2.8). Zwischen den beiden Durchgängen haben die
Teams 10 Minuten Übungszeit für die Präsentation und die Aufführung, um gegebenenfalls
Anpassungen vorzunehmen.

Sofern die Infrastruktur es ermöglicht, wird das Geschehen auf dem Spielfeld auf eine
Leinwand übertragen.

2.2       Präsentation

Die Teams sollen sich vor der Performance kurz vorstellen und die konzipierte Aufführung
erläutern. Die Präsentation kann mündlich oder mittels PowerPoint oder pdf-Dokument
erfolgen. Andere Präsentationsformate (OpenOffice ect.) sind aus organisatorischen
Gründen nicht zugelassen.

Wird eine PowerPoint-Präsentation und/oder ein pdf-Dokument genutzt, muss dieses
Material spätestens 3 Werktage vor dem Wettbewerb der zdi-Geschäftsstelle, c/o ZENIT
GmbH, Bismarckstraße 28, 45470 Mülheim an der Ruhr, vorliegen.

2.3       Aufführung

Die Aufführung soll unverwechselbar und einzigartig sein. Teams, die nach Meinung der Jury
Auftritte anderer Teams kopieren (Roboter, Kostüm, Bewegungen), werden von der Jury
zusätzlich interviewt. Sanktionen für eine feststellbare Kopie des Auftrittes eines anderen


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Teams können zu Punktabzug oder zum Ausschluss des Teams führen.
Es ist jedoch erlaubt, dass die gleiche Musik von mehreren Teams genutzt wird.

Bei der Aufführung sollen nur die Roboter agieren. Auftritte (Tanz etc.) der Teammitglieder
werden nicht bewertet.

2.4     Interview

Nach der Aufführung erhalten die Teams die Gelegenheit, die Entwicklung und Umsetzung
ihrer Performance (Programmierung der Roboter, Aufgabenverteilung im Team, Gestaltung
der Kulissen, Vorbereitungszeit, Herangehensweise, Probleme, Ideenfindung etc.) anhand
einer Fortsetzung ihrer Präsentation zu erläutern. Zudem hat die Jury die Möglichkeit,
Fragen zur Aufführung und Präsentation zu stellen.

2.5     Kulissen

Um der Aufführung mehr Ausdruck zu verleihen, werden das Mitbringen eigener Kulissen
und eine Kostümierung der Roboter empfohlen.

Die Kulissen dürfen das Spielfeld (2m x 2m) um maximal 30 cm überschreiten. Scharfe
Kanten an den Kulissen sollten vermieden werden, um das Team und die Spielfeldmatte zu
schützen.

2.6     Musik

Die vom Team genutzte Musik muss als Audio- oder MP3-Datei auf CD (keine USB-Sticks)
spätestens 3 Werktage vor dem Wettbewerb der Geschäftsstelle von zdi (Adresse siehe 2.2)
vorliegen.

Für die gesamte Performance wir nur ein Audio-Track zugelassen. Dieser muss einen
Namen haben, der das Team eindeutig identifiziert.

Beispielsweise:          TEAMNAME_Schulname
                         DANCING QUEEN_Graf-Staufenberg-Schule

2.7     Beginn des Durchgangs

Die Jury gibt dem Team ein Startzeichen für den Durchgang, d.h. für den Beginn des
Aufbaus. Ab diesem Zeitpunkt laufen die 10 Minuten.

Ein Teammitglied gibt dann seinerseits ein eindeutiges Zeichen zum Start der Musik,
entweder bereits zum Beginn der Präsentation oder erst zum Beginn der Aufführung.

Die Roboter können entweder per Fernbedienung oder manuell, per Hand, von einem
Teammitglied gestartet werden. Hierzu darf sich das Teammitglied auf dem Spielfeld
aufhalten, muss das Spielfeld aber unmittelbar nach dem Start verlassen.

Da es beim Start der Musik in Abhängigkeit zum Starten der Roboter zu Problemen kommen
kann, werden die Teams darauf hingewiesen, ihre Roboter so zu programmieren, dass diese
nach dem Einsetzen der Musik gestartet werden können.




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2.8     Neustarts und Wiederholungen

Ein Neustart der Aufführung kann maximal zweimal erfolgen, wird aber mit Punktabzug
bewertet.

Trotz eines Neustarts darf das Team die ihm zur Verfügung stehende Zeit (siehe Punkt 2.1)
nicht überschreiten.

Der Neustart muss der Jury eindeutig angezeigt werden.

2.9     Sicherheit

Die Performance darf keine gefährdenden Elemente beinhalten. Aufführungen, die Gebrauch
von offenem Feuer, Rauch oder Feuerwerkskörpern machen, sind nicht gestattet.

Besteht der Verdacht, dass die Performance sicherheitskritische Elemente enthält, muss das
zdi-Team und die Jury zuvor informiert werden. Bei Bedarf kann eine Demonstration des
Auftritts gefordert werden. Es liegt im Ermessen des zdi-Teams, den Auftritt zu gestatten.

Als sicherheitskritisch sind einzustufen: Starkstrom, Benzin, Gas, Pyrotechnik, Säuren,
Messer, Feuer, Rauch.



3       Roboter

Es sind nur LEGO MINDSTORMS Roboter zugelassen.

Pro Team sind nur zwei fahrende Roboter zugelassen.

Die Roboter können beliebig groß sein.

Die Roboter dürfen während der Aufführung nicht ferngesteuert und/oder berührt werden, die
Roboter agieren vollkommen selbstständig.

Ferner dürfen die Roboter nicht mit anderen Steuergeräten (Computer, Mobile Device)
verbunden sein (weder über Kabel, noch über kabellose Kommunikationswege).

Als Kulissenelemente sind weitere (max. 3) Roboter zugelassen, die keine Bewegungen
ausführen dürfen.



4       Teams

Es sind ausschließlich Mädchen im Alter von 10 – 16 Jahren als Teammitglieder zugelassen.
Als Stichtag gilt das Alter am 15.05.2011.

Das Team, das aktiv an der Performance teilnimmt, besteht aus mindestens 4 und maximal
8 Teammitgliedern. Das Team insgesamt darf aus mehr als 8 Mädchen bestehen.



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An den Wettbewerbsvorbereitungen (Erstellung der Präsentation, Musikauswahl,
Bühnengestaltung, Bau und Verzierung der Roboter, Programmierung der Roboter etc.)
dürfen alle Teammitglieder beteiligt sein. Am Auf- und Abbau sowie der Präsentation, der
Aufführung und des Interviews sind ausschließlich die aktiven Teammitglieder des Teams
beteiligt.

Die Teams werden nur in Begleitung einer Aufsichtsperson zum Wettbewerb zugelassen.

Die Teams (alle Mitglieder eines Teams) werden gebeten, einen Fragebogen zum
Wettbewerb auszufüllen, der während des Wettbewerbs verteilt wird.



5       Bewertung

Der Auftritt eines Teams wird von der Jury im Wesentlichen in folgenden Teilbereichen
bewertet:

5.1     Präsentation
        • Teamdarstellung,
        • Erläuterung der Performance (Was, Wieso, Weshalb, Warum).
5.2     Programmierung
        • Programmierung der Roboter (Überlegungen zur Programmierung, wie wurde
          vorgegangen, welche Programmkonstrukte wurden benutzt),
        • Interaktion der Roboter untereinander.
5.3     Aufführung
        • Konstruktion und Kostümierung der Roboter,
        • Effektiver Einsatz der Sensoren,
        • Choreographie (Bewegung zur Musik, bzw. story telling),
        • Unterhaltungswert (Originalität und Kreativität der Aufführung).
5.4     Regelverstöße
        Mit Punktabzug werden bewertet:
        • Überschreitung der zur Verfügung stehenden Performancezeit,
        • Überschreiten der Spielfeldbegrenzung (Anzahl und Weite) durch die Roboter,
        • Neustarts, die auf einen Fehler des Teams zurückzuführen sind,
        • Abfallende, lose Roboter-Komponenten,
        • Sonstige Eingriffe von Teammitgliedern während der Aufführung (Betreten des
          Spielfeldes etc.).
        Hierbei ist festzuhalten, dass die Ausrichtung der Roboter während der Aufführung
        einen höheren Punktabzug zur Folge hat als das Überschreiten des Spielfeldes durch
        die Roboter.



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Beide Durchgänge werden bewertet und der Durchgang mit dem besseren Ergebnis zählt.
Die beiden Teams mit der höchsten Gesamtpunktzahl qualifizieren sich für das Finale.

Der Robot-Performance Wettbewerb ist bewusst sehr offen gestaltet. Den Teams soll damit
viel Freiraum für die Umsetzung ihrer Ideen und Kreativität gelassen werden. Diese werden
von der Jury besonders berücksichtigt und gewichtet. Mit der Beschränkung auf zwei sich
bewegende NXT-Steuereinheiten (Roboter) soll verhindert werden, dass besser
ausgestattete Schulen einen Vorteil haben.

Ausführliche Bewertungsbögen stehen auf der zdi-website zur Wettbewerbsanmeldung zum
Download zur Verfügung.



6       Fair Play

Teilnehmerinnen, die auf oder abseits der Bühne bzw. des Spielfelds Schaden anrichten,
werden disqualifiziert, falls sie Mitglied eines Teams sind. Falls sie keinem Team angehören,
werden sie aufgefordert, die Wettbewerbsfläche zu verlassen.

BetreuerInnen, LehrerInnen und Eltern (und Geschwister sowie SchulkameradInnen) werden
eindringlich gebeten, während der Vorbereitung nur beratend zu helfen!

Die vorbenannten Personengruppen werden gebeten, kurz vor der Aufführung nicht
„einzugreifen“ (durch Hilfestellung, Tipps, Programmierung etc.). Wird dies nicht eingehalten,
können bis zu zwei Verwarnungen durch die Jury ausgesprochen werden. Die zweite
Verwarnung hat den Ausschluss des gesamten Teams für den Wettbewerb zur Folge.

Es ist jedoch ausdrücklich gewünscht, dass sich Teams gegenseitig Hilfestellung geben.

Jedes Team ist dafür verantwortlich, die Bühne nach der Performance für einen
störungsfreien Start des nächsten Teams herzurichten, d.h. die eigenen Aufbauten sowie
alle etwaigen Materialreste auf und neben dem Spielfeld zu beseitigen.

Es wird erwartet, dass die Teams ihre gezeigten Auftritte selbst konzipiert und realisiert
haben und bereit sind, sich in einem fairen Wettkampf zu messen.




Es ist nicht wichtig, ob Ihr erster, zweiter, dritter oder vierter werdet! Es zählt, wie viel Ihr
lernt. Ihr könnt nur verlieren, wenn Ihr die Gelegenheit nicht nutzt, um euch mit anderen
Teams auszutauschen und voneinander zu lernen. Denkt daran, dies ist ein einzigartiger
Augenblick, Euer Augenblick!




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Robot-Performance 2011: Regeln

  • 1. Regeln für die Robot-Performance 1 Bühne 1.1 Spielfeld Das Spielfeld ist eine ebene Fläche der Größe 2m x 2m (Breite x Länge) Das Spielfeld wird durch einen schwarz (1cm), rot (1cm), schwarzen (1cm) Rand mit insgesamt 3cm Stärke begrenzt. Die Spielfeldbegrenzung wird nicht zum Spielfeld hinzugezählt. 2m Spielfeldbegrenzung 3 cm Spielfeld 2m Die Spielfeldmatte ist glatt und weiß und hat die Größe von 2,4m x 2,4m. Jedes Team bekommt von zdi eine Spielfeldmatte zur Verfügung gestellt. Das Team kann zur Orientierung Markierungen auf dem Spielfeld anbringen. Zum Wettbewerb können die Teams ihre eigene Spielfeldmatte mitbringen, zusätzlich ist vor Ort immer eine zdi- Spielfeldmatte vorhanden. Es ist nicht gestattet, auf der zdi-Spielfeldmatte vor Ort Markierungen vorzunehmen. Das Spielfeld soll während der Performance von den Team-Mitgliedern nicht betreten werden. Wird das Spielfeld betreten, um einen „stockenden“ oder „verwirrten“ Roboter zu korrigieren, führt dies zum Punktabzug durch die Jury (siehe Punkt 5.4). Hiervon ausgenommen ist das Starten der Roboter. Empfohlen wird ein kontaktloser Start, allerdings können die Roboter auch per Berührung (Hand) gestartet werden Das Spielfeld darf nicht mit Schuhen betreten werden. 1.2 Beleuchtung Die Lichtverhältnisse sind abhängig vom Veranstaltungsort. Daher wird zdi vor Beginn der Durchgänge jeweils ein Zeitfenster zum Sensorencheck anbieten. Es wird den Teams empfohlen, vor Ort die Zeit zum Sensorencheck zu nutzen, um sich auf die gegebenen Lichtverhältnisse einzustellen. Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi 1 © Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.
  • 2. 1.3 Spielfelduntergrund Die Bodenverhältnisse vor Ort müssen akzeptiert und können von zdi nicht beeinflusst werden. 2 Die Performance 2.1 Gliederung Die Performance, also ein Durchgang, besteht aus mehreren Elementen: • Aufbau, • Präsentation, • Aufführung, • Interview, • Abbau. Jedem Team stehen für Aufbau, Präsentation und Aufführung maximal 10 Minuten zur Verfügung. Danach hat die Jury 4 Minuten Zeit, Fragen zur gezeigten Präsentation und Aufführung zu stellen. Anschließend hat das Team eine Minute Zeit für den Abbau. Das Team darf mit der Performance, der Kulisse und dem Thema noch nicht an einem anderen Wettbewerb teilgenommen haben. Jedes Team hat zwei Durchgänge zur Verfügung. Der jeweilige Durchgang kann unter Umständen wiederholt werden (s. Punkt 2.8). Zwischen den beiden Durchgängen haben die Teams 10 Minuten Übungszeit für die Präsentation und die Aufführung, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Sofern die Infrastruktur es ermöglicht, wird das Geschehen auf dem Spielfeld auf eine Leinwand übertragen. 2.2 Präsentation Die Teams sollen sich vor der Performance kurz vorstellen und die konzipierte Aufführung erläutern. Die Präsentation kann mündlich oder mittels PowerPoint oder pdf-Dokument erfolgen. Andere Präsentationsformate (OpenOffice ect.) sind aus organisatorischen Gründen nicht zugelassen. Wird eine PowerPoint-Präsentation und/oder ein pdf-Dokument genutzt, muss dieses Material spätestens 3 Werktage vor dem Wettbewerb der zdi-Geschäftsstelle, c/o ZENIT GmbH, Bismarckstraße 28, 45470 Mülheim an der Ruhr, vorliegen. 2.3 Aufführung Die Aufführung soll unverwechselbar und einzigartig sein. Teams, die nach Meinung der Jury Auftritte anderer Teams kopieren (Roboter, Kostüm, Bewegungen), werden von der Jury zusätzlich interviewt. Sanktionen für eine feststellbare Kopie des Auftrittes eines anderen Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi 2 © Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.
  • 3. Teams können zu Punktabzug oder zum Ausschluss des Teams führen. Es ist jedoch erlaubt, dass die gleiche Musik von mehreren Teams genutzt wird. Bei der Aufführung sollen nur die Roboter agieren. Auftritte (Tanz etc.) der Teammitglieder werden nicht bewertet. 2.4 Interview Nach der Aufführung erhalten die Teams die Gelegenheit, die Entwicklung und Umsetzung ihrer Performance (Programmierung der Roboter, Aufgabenverteilung im Team, Gestaltung der Kulissen, Vorbereitungszeit, Herangehensweise, Probleme, Ideenfindung etc.) anhand einer Fortsetzung ihrer Präsentation zu erläutern. Zudem hat die Jury die Möglichkeit, Fragen zur Aufführung und Präsentation zu stellen. 2.5 Kulissen Um der Aufführung mehr Ausdruck zu verleihen, werden das Mitbringen eigener Kulissen und eine Kostümierung der Roboter empfohlen. Die Kulissen dürfen das Spielfeld (2m x 2m) um maximal 30 cm überschreiten. Scharfe Kanten an den Kulissen sollten vermieden werden, um das Team und die Spielfeldmatte zu schützen. 2.6 Musik Die vom Team genutzte Musik muss als Audio- oder MP3-Datei auf CD (keine USB-Sticks) spätestens 3 Werktage vor dem Wettbewerb der Geschäftsstelle von zdi (Adresse siehe 2.2) vorliegen. Für die gesamte Performance wir nur ein Audio-Track zugelassen. Dieser muss einen Namen haben, der das Team eindeutig identifiziert. Beispielsweise: TEAMNAME_Schulname DANCING QUEEN_Graf-Staufenberg-Schule 2.7 Beginn des Durchgangs Die Jury gibt dem Team ein Startzeichen für den Durchgang, d.h. für den Beginn des Aufbaus. Ab diesem Zeitpunkt laufen die 10 Minuten. Ein Teammitglied gibt dann seinerseits ein eindeutiges Zeichen zum Start der Musik, entweder bereits zum Beginn der Präsentation oder erst zum Beginn der Aufführung. Die Roboter können entweder per Fernbedienung oder manuell, per Hand, von einem Teammitglied gestartet werden. Hierzu darf sich das Teammitglied auf dem Spielfeld aufhalten, muss das Spielfeld aber unmittelbar nach dem Start verlassen. Da es beim Start der Musik in Abhängigkeit zum Starten der Roboter zu Problemen kommen kann, werden die Teams darauf hingewiesen, ihre Roboter so zu programmieren, dass diese nach dem Einsetzen der Musik gestartet werden können. Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi 3 © Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.
  • 4. 2.8 Neustarts und Wiederholungen Ein Neustart der Aufführung kann maximal zweimal erfolgen, wird aber mit Punktabzug bewertet. Trotz eines Neustarts darf das Team die ihm zur Verfügung stehende Zeit (siehe Punkt 2.1) nicht überschreiten. Der Neustart muss der Jury eindeutig angezeigt werden. 2.9 Sicherheit Die Performance darf keine gefährdenden Elemente beinhalten. Aufführungen, die Gebrauch von offenem Feuer, Rauch oder Feuerwerkskörpern machen, sind nicht gestattet. Besteht der Verdacht, dass die Performance sicherheitskritische Elemente enthält, muss das zdi-Team und die Jury zuvor informiert werden. Bei Bedarf kann eine Demonstration des Auftritts gefordert werden. Es liegt im Ermessen des zdi-Teams, den Auftritt zu gestatten. Als sicherheitskritisch sind einzustufen: Starkstrom, Benzin, Gas, Pyrotechnik, Säuren, Messer, Feuer, Rauch. 3 Roboter Es sind nur LEGO MINDSTORMS Roboter zugelassen. Pro Team sind nur zwei fahrende Roboter zugelassen. Die Roboter können beliebig groß sein. Die Roboter dürfen während der Aufführung nicht ferngesteuert und/oder berührt werden, die Roboter agieren vollkommen selbstständig. Ferner dürfen die Roboter nicht mit anderen Steuergeräten (Computer, Mobile Device) verbunden sein (weder über Kabel, noch über kabellose Kommunikationswege). Als Kulissenelemente sind weitere (max. 3) Roboter zugelassen, die keine Bewegungen ausführen dürfen. 4 Teams Es sind ausschließlich Mädchen im Alter von 10 – 16 Jahren als Teammitglieder zugelassen. Als Stichtag gilt das Alter am 15.05.2011. Das Team, das aktiv an der Performance teilnimmt, besteht aus mindestens 4 und maximal 8 Teammitgliedern. Das Team insgesamt darf aus mehr als 8 Mädchen bestehen. Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi 4 © Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.
  • 5. An den Wettbewerbsvorbereitungen (Erstellung der Präsentation, Musikauswahl, Bühnengestaltung, Bau und Verzierung der Roboter, Programmierung der Roboter etc.) dürfen alle Teammitglieder beteiligt sein. Am Auf- und Abbau sowie der Präsentation, der Aufführung und des Interviews sind ausschließlich die aktiven Teammitglieder des Teams beteiligt. Die Teams werden nur in Begleitung einer Aufsichtsperson zum Wettbewerb zugelassen. Die Teams (alle Mitglieder eines Teams) werden gebeten, einen Fragebogen zum Wettbewerb auszufüllen, der während des Wettbewerbs verteilt wird. 5 Bewertung Der Auftritt eines Teams wird von der Jury im Wesentlichen in folgenden Teilbereichen bewertet: 5.1 Präsentation • Teamdarstellung, • Erläuterung der Performance (Was, Wieso, Weshalb, Warum). 5.2 Programmierung • Programmierung der Roboter (Überlegungen zur Programmierung, wie wurde vorgegangen, welche Programmkonstrukte wurden benutzt), • Interaktion der Roboter untereinander. 5.3 Aufführung • Konstruktion und Kostümierung der Roboter, • Effektiver Einsatz der Sensoren, • Choreographie (Bewegung zur Musik, bzw. story telling), • Unterhaltungswert (Originalität und Kreativität der Aufführung). 5.4 Regelverstöße Mit Punktabzug werden bewertet: • Überschreitung der zur Verfügung stehenden Performancezeit, • Überschreiten der Spielfeldbegrenzung (Anzahl und Weite) durch die Roboter, • Neustarts, die auf einen Fehler des Teams zurückzuführen sind, • Abfallende, lose Roboter-Komponenten, • Sonstige Eingriffe von Teammitgliedern während der Aufführung (Betreten des Spielfeldes etc.). Hierbei ist festzuhalten, dass die Ausrichtung der Roboter während der Aufführung einen höheren Punktabzug zur Folge hat als das Überschreiten des Spielfeldes durch die Roboter. Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi 5 © Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.
  • 6. Beide Durchgänge werden bewertet und der Durchgang mit dem besseren Ergebnis zählt. Die beiden Teams mit der höchsten Gesamtpunktzahl qualifizieren sich für das Finale. Der Robot-Performance Wettbewerb ist bewusst sehr offen gestaltet. Den Teams soll damit viel Freiraum für die Umsetzung ihrer Ideen und Kreativität gelassen werden. Diese werden von der Jury besonders berücksichtigt und gewichtet. Mit der Beschränkung auf zwei sich bewegende NXT-Steuereinheiten (Roboter) soll verhindert werden, dass besser ausgestattete Schulen einen Vorteil haben. Ausführliche Bewertungsbögen stehen auf der zdi-website zur Wettbewerbsanmeldung zum Download zur Verfügung. 6 Fair Play Teilnehmerinnen, die auf oder abseits der Bühne bzw. des Spielfelds Schaden anrichten, werden disqualifiziert, falls sie Mitglied eines Teams sind. Falls sie keinem Team angehören, werden sie aufgefordert, die Wettbewerbsfläche zu verlassen. BetreuerInnen, LehrerInnen und Eltern (und Geschwister sowie SchulkameradInnen) werden eindringlich gebeten, während der Vorbereitung nur beratend zu helfen! Die vorbenannten Personengruppen werden gebeten, kurz vor der Aufführung nicht „einzugreifen“ (durch Hilfestellung, Tipps, Programmierung etc.). Wird dies nicht eingehalten, können bis zu zwei Verwarnungen durch die Jury ausgesprochen werden. Die zweite Verwarnung hat den Ausschluss des gesamten Teams für den Wettbewerb zur Folge. Es ist jedoch ausdrücklich gewünscht, dass sich Teams gegenseitig Hilfestellung geben. Jedes Team ist dafür verantwortlich, die Bühne nach der Performance für einen störungsfreien Start des nächsten Teams herzurichten, d.h. die eigenen Aufbauten sowie alle etwaigen Materialreste auf und neben dem Spielfeld zu beseitigen. Es wird erwartet, dass die Teams ihre gezeigten Auftritte selbst konzipiert und realisiert haben und bereit sind, sich in einem fairen Wettkampf zu messen. Es ist nicht wichtig, ob Ihr erster, zweiter, dritter oder vierter werdet! Es zählt, wie viel Ihr lernt. Ihr könnt nur verlieren, wenn Ihr die Gelegenheit nicht nutzt, um euch mit anderen Teams auszutauschen und voneinander zu lernen. Denkt daran, dies ist ein einzigartiger Augenblick, Euer Augenblick! Konzipiert von Fraunhofer IAIS und zdi 6 © Copyright 2011 Fraunhofer IAIS. Alle Rechte vorbehalten.