Die Präsentation von Jessica Drazkiewicz und Anita Schröder behandelt das Konzept des Remixings als eine Meta-Methode zur Schaffung neuer kultureller Werke aus bestehenden Inhalten. Felix Stalder formuliert neun Thesen zur Remix-Kultur, die die Auswirkungen digitaler Medien auf die Kulturproduktion, die Auflösung der Grenzen zwischen Produktion, Distribution und Konsumtion sowie die zunehmende Partizipation von Amateuren an dieser Praxis thematisieren. Der Wandel hin zu einer kooperativen, verteilten und weniger hierarchischen Kulturproduktion wird als unumkehrbar angesehen.