Journalismus 2010 – sieben aktuelle Entwicklungen
iPad-Anzeigenpreise Wired.com: 200.000 für eine Anzeige in den ersten acht Ausgaben Wall Street Journal: Vier Monate für 400,000 Dollar WSJ-Abo 18 Dollar – 8 für Online-Zugang Dennoch Fragen: Mobile Web vs. Apps, Aufbereitung der Inhalte, neue Werbeformen, Zukunft von Flash als Werbeformat
Foursquare und Financial Times Check In in bestimmten Cafés Geschäftsviertel, Elite-Unis Punktesystem, Sammeltrieb Freischaltung des Premium-Accounts Geo-Location = Zielgruppenspezifisch Junge Nutzer, die keine 300 Dollar haben
Ruhrbarone go Print Online goes Print Magazin für das Ruhrgebiet -> Nische Premium-Produkt (8,90 Euro) Durch diverse Scoops (CDU-NRW)  aktive Leserschaft Problem des Vertriebs
The Power of Wikileaks Inzwischen durch diverse Scoops äußerst bekannt (Irak-Video, 9/11-Beeper) Finanzierungsschwierigkeiten seit Abschaltung der Seite überwunden (465.000 von 600.000 US-Dollar) erhalten nach eigenen Angaben ca. 30 bis 35 Dokumente pro Tag Fünf feste Mitarbeiter, hunderte Helfer Ethische Fragen (Privatsphäre, Datenschutz, Quellenfrage bei Zusammenarbeit)
Quo Vadis, Micropayment? Kachingle mit großen Hoffnungen gestartet, Flattr ebenso Auch deutsche Blogger und Journalisten versuchen Micropayment (u.a. Jens Weinreich) Bislang macht Kleinvieh noch keinen Mist Eine Frage des Paypal-Misstrauens? Brauchen Micropayments eine Marktbereinigung?
Footnoted.org Wirtschaftsjournalistin Michelle Leder wertet Financial Disclosures aus 6 ½ Jahre  Freemium-Modell: Blogeinträge kostenlos, Premium-Dienst 2.500 Dollar pro Jahr Von Morningstar.com  (Unternehmensberatung) aufgekauft
Mindcasting vs. Lifecasting Twitter: Verschmelzung von Öffentlichem mit Persönlichem Persönlich muss nicht gleich privat sein "a Twitter feed that is 100 percent personal (my own view on things...) and zero percent private.“  (Jay Rosen) “ Redaktionelle“ Auswahl von Themen, die gepostet werden Drei Schichten:  established, daily and one-off themes that interact dialectically 15 bis 20 Posts pro Tag Ganze Gedankengänge Keine Retweets, sondern via @...
Kontakt & Credits Home: http://www.sueddeutsche.de/digital Twitter:  www.twitter.com/sz_digital Blog: www.kopfzeiler.org Fotos: iPad:  Yutaka Tsutano,  Flickr, CC Foursquare:  dpstyles, Flickr, CC   Rubarone, Wikileaks, Kachingle, Footnoted: Screenshot Twitter:  Carrotblog.com

Präsentation Webmontag @sueddeutsche.de

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    Journalismus 2010 –sieben aktuelle Entwicklungen
  • 2.
    iPad-Anzeigenpreise Wired.com: 200.000für eine Anzeige in den ersten acht Ausgaben Wall Street Journal: Vier Monate für 400,000 Dollar WSJ-Abo 18 Dollar – 8 für Online-Zugang Dennoch Fragen: Mobile Web vs. Apps, Aufbereitung der Inhalte, neue Werbeformen, Zukunft von Flash als Werbeformat
  • 3.
    Foursquare und FinancialTimes Check In in bestimmten Cafés Geschäftsviertel, Elite-Unis Punktesystem, Sammeltrieb Freischaltung des Premium-Accounts Geo-Location = Zielgruppenspezifisch Junge Nutzer, die keine 300 Dollar haben
  • 4.
    Ruhrbarone go PrintOnline goes Print Magazin für das Ruhrgebiet -> Nische Premium-Produkt (8,90 Euro) Durch diverse Scoops (CDU-NRW) aktive Leserschaft Problem des Vertriebs
  • 5.
    The Power ofWikileaks Inzwischen durch diverse Scoops äußerst bekannt (Irak-Video, 9/11-Beeper) Finanzierungsschwierigkeiten seit Abschaltung der Seite überwunden (465.000 von 600.000 US-Dollar) erhalten nach eigenen Angaben ca. 30 bis 35 Dokumente pro Tag Fünf feste Mitarbeiter, hunderte Helfer Ethische Fragen (Privatsphäre, Datenschutz, Quellenfrage bei Zusammenarbeit)
  • 6.
    Quo Vadis, Micropayment?Kachingle mit großen Hoffnungen gestartet, Flattr ebenso Auch deutsche Blogger und Journalisten versuchen Micropayment (u.a. Jens Weinreich) Bislang macht Kleinvieh noch keinen Mist Eine Frage des Paypal-Misstrauens? Brauchen Micropayments eine Marktbereinigung?
  • 7.
    Footnoted.org Wirtschaftsjournalistin MichelleLeder wertet Financial Disclosures aus 6 ½ Jahre Freemium-Modell: Blogeinträge kostenlos, Premium-Dienst 2.500 Dollar pro Jahr Von Morningstar.com (Unternehmensberatung) aufgekauft
  • 8.
    Mindcasting vs. LifecastingTwitter: Verschmelzung von Öffentlichem mit Persönlichem Persönlich muss nicht gleich privat sein "a Twitter feed that is 100 percent personal (my own view on things...) and zero percent private.“ (Jay Rosen) “ Redaktionelle“ Auswahl von Themen, die gepostet werden Drei Schichten: established, daily and one-off themes that interact dialectically 15 bis 20 Posts pro Tag Ganze Gedankengänge Keine Retweets, sondern via @...
  • 9.
    Kontakt & CreditsHome: http://www.sueddeutsche.de/digital Twitter: www.twitter.com/sz_digital Blog: www.kopfzeiler.org Fotos: iPad: Yutaka Tsutano, Flickr, CC Foursquare: dpstyles, Flickr, CC Rubarone, Wikileaks, Kachingle, Footnoted: Screenshot Twitter: Carrotblog.com