Relevanz und Forschungsbedarf

Forschungsgegenstand

Forschungsfragen

Erste methodische Überlegungen

Diskussion und Fragen
„In der Essenz handelt es sich bei diesem Konzept um eine
Mischform von repräsentativer und direkter Demokratie. In der
klassischen repräsentativen Demokratie wird ein Delegierter für
eine bestimmte Zeitspanne gewählt und trifft alle
Entscheidungen im Parlament stellvertretend für die Wähler. Die
Idee von liquid democracy ist es, dieses System etwas flexibler
zu gestalten und die eigene Stimme ständig 'im Fluss' zu halten,
das heißt, von Fall zu Fall zu entscheiden, wann man seine
Stimme an jemand anderen delegieren will und wann man lieber
selbst abstimmen möchte.“ (Roleff 2012: 20)
Definition Liquid Democracy

Mischform zwischen direkter und repräsentativer Demokratie, aber
  Positionierung fehlt
Eingrenzung auf deutsche parlamentarische Demokratie
Begrenzung auf „delegated voting“ ist zu eng
Deliberation fehlt
Rolle des Internets für orts- und zeitunbhängige Skalierbarkeit fehlt
Forschungsfragen

Wie lässt sich Liquid Democracy demokratietheoretisch einordnen?
Wie ist das nomative Konzept von Liquid Democracy im Rahmen der
  beiden Software-Anwendungen Adhocracy and Liquid Feedback
  umgesetzt?
Bezüge zur politikwissenschaftliche
 Forschung

Legitimation politischer Entscheidungen
Demokratietheoretische Überlegungen
Zukunftsfähigkeit von Parteien und innerparteiliche Meinungsbildung
Analyse von Machtstrukturen
„Begreift man die sozialen Medien als Kommunikationsraum, in
dem sich vernetzte Öffentlichkeiten formieren, muss auch über
die Teilhabe an dessen Gestaltung nachgedacht werden.
Bislang sind vor allem die Plattformbetreiber und
Softwareentwickler die Architekten der neuen
Kommunikationsräume. Sie programmieren den Software-Code
und damit die Optionen und Restriktionen, die den Nutzerinnen
und Nutzern für den Austausch und Partizipation zur Verfügung
stehen. Sie kanalisieren das Nutzerhandeln, wenngleich sie es
nicht völlig determinieren“ (Schmidt, 2012, 8)
https://www.m ind m eister.com /1 66883571
Methodische Überlegungen

Forschungsfrage 1: Untersuchung demokratietheoretischer Bezüge
   Inhaltsanalyse der Selbstdarstellungen der Vereine
   Leitfadengestützte Experteninterviews mit Vereinsgründern


Forschungsfrage 2: Analyse und Vergleich der Software
   Eigene Analyse der Software
   Leitfadengestütze Experteninterviews mit Programmierern
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Fragen?


Kritik und Anregung?
Bildnachweise
Abbildung Titel:
   http://www.entermagazin.de/2011/03/web/update-burger-wird-zum-18-sachverstandigen/

Quellen
Roleff, Daniel (2012). Digitale Politik und Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen. In:
   Aus Politik und Zeitgeschichte. 62. Jahrgang 7/2012. 13-20.

Schmidt, Jan-Henrik (2012). Das demokratische Netz? In: Aus Politik und Zeitgeschichte.
   62. Jahrgang 7/2012. 3-8.

Promotionsvorhaben "Liquid Democracy"

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    „In der Essenzhandelt es sich bei diesem Konzept um eine Mischform von repräsentativer und direkter Demokratie. In der klassischen repräsentativen Demokratie wird ein Delegierter für eine bestimmte Zeitspanne gewählt und trifft alle Entscheidungen im Parlament stellvertretend für die Wähler. Die Idee von liquid democracy ist es, dieses System etwas flexibler zu gestalten und die eigene Stimme ständig 'im Fluss' zu halten, das heißt, von Fall zu Fall zu entscheiden, wann man seine Stimme an jemand anderen delegieren will und wann man lieber selbst abstimmen möchte.“ (Roleff 2012: 20)
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    Definition Liquid Democracy Mischformzwischen direkter und repräsentativer Demokratie, aber Positionierung fehlt Eingrenzung auf deutsche parlamentarische Demokratie Begrenzung auf „delegated voting“ ist zu eng Deliberation fehlt Rolle des Internets für orts- und zeitunbhängige Skalierbarkeit fehlt
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    Forschungsfragen Wie lässt sichLiquid Democracy demokratietheoretisch einordnen? Wie ist das nomative Konzept von Liquid Democracy im Rahmen der beiden Software-Anwendungen Adhocracy and Liquid Feedback umgesetzt?
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    Bezüge zur politikwissenschaftliche Forschung Legitimation politischer Entscheidungen Demokratietheoretische Überlegungen Zukunftsfähigkeit von Parteien und innerparteiliche Meinungsbildung Analyse von Machtstrukturen
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    „Begreift man diesozialen Medien als Kommunikationsraum, in dem sich vernetzte Öffentlichkeiten formieren, muss auch über die Teilhabe an dessen Gestaltung nachgedacht werden. Bislang sind vor allem die Plattformbetreiber und Softwareentwickler die Architekten der neuen Kommunikationsräume. Sie programmieren den Software-Code und damit die Optionen und Restriktionen, die den Nutzerinnen und Nutzern für den Austausch und Partizipation zur Verfügung stehen. Sie kanalisieren das Nutzerhandeln, wenngleich sie es nicht völlig determinieren“ (Schmidt, 2012, 8)
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    https://www.m ind meister.com /1 66883571
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    Methodische Überlegungen Forschungsfrage 1:Untersuchung demokratietheoretischer Bezüge Inhaltsanalyse der Selbstdarstellungen der Vereine Leitfadengestützte Experteninterviews mit Vereinsgründern Forschungsfrage 2: Analyse und Vergleich der Software Eigene Analyse der Software Leitfadengestütze Experteninterviews mit Programmierern
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    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! Fragen? Kritik und Anregung?
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    Bildnachweise Abbildung Titel: http://www.entermagazin.de/2011/03/web/update-burger-wird-zum-18-sachverstandigen/ Quellen Roleff, Daniel (2012). Digitale Politik und Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 62. Jahrgang 7/2012. 13-20. Schmidt, Jan-Henrik (2012). Das demokratische Netz? In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 62. Jahrgang 7/2012. 3-8.