Pressemitteilung
Wuppertal, 25.01.2011


Vitamin-C-Bedarf auf natürliche Weise decken

Vitamin C ist das bekannteste Vitamin, es wird in Deutschland häufig auch in
Form von Saft, Tabletten oder Pulver eingenommen. Doch wie viel Vitamin C
benötigen wir und wie viel decken wir mit der täglichen Nahrung bereits ab?


Viel hilft nicht viel
Vitamin C ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und wirkt beim Auf-
bau von Knochen und Zähnen mit. Die täglich empfohlene Zufuhr beträgt
100 mg. Diese Menge ist zum Beispiel in einer Orange (200 g) enthalten.
„Viele Menschen greifen zu Vitaminpräparaten, weil sie einer Erkältung vor-
beugen wollen oder denken, sie müssten zusätzlich Vitamin C aufnehmen.
Aber in der täglichen Nahrung ist meist ausreichend Vitamin C enthalten.
Außerdem schützt eine zusätzliche, ‚vorbeugende’ Einnahme nicht vor Erkäl-
tungen“, erklärt Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin der
BARMER GEK. „Manche Vitamin-C-Präparate enthalten eine deutlich höhe-
re Menge als die empfohlene Tagesdosis. Der Körper legt allerdings keine
Vitamin-C-Vorräte an, und ein Großteil der aufgenommenen höheren Vita-
min-C-Menge wird wieder ausgeschieden.“ Ein erhöhter Bedarf könne ledig-
lich bei bestimmten Personengruppen, beispielsweise bei Schwangeren, bei
stillenden Müttern oder durch manche Erkrankungen auftreten.


Vitamin-C-Gehalt von verschiedenem Obst und Gemüse
Den täglichen Vitamin-C-Bedarf kann man auf leckere und natürliche Weise
ganz einfach decken: 100 mg sind beispielsweise in einem Glas frisch ge-
presstem Orangensaft (200 ml) enthalten. Mit einer Portion tiefgefrorener
Erdbeeren hat man seinen Tagesbedarf an Vitamin C bereits übererfüllt (et-
wa 120 mg Vitamin C), ebenfalls mit drei Kiwis (138 mg Vitamin C). Wer sei-
                                                                               _______________________
ne Vitamin-C-Dosis lieber in Form von Gemüse aufnehmen möchte, kann            Pressestelle
auf etwa 150 g rohen Kohlrabi, 100 g Paprikaschote oder gut 100 g gekoch-      Lichtscheider Straße 89
                                                                               42285 Wuppertal
ten Broccoli zurückgreifen. Rudischer gibt noch einen Tipp: „Viel Gemüse
                                                                               Tel.: 0202 56 81 99 14 01
roh essen, denn durch Erhitzen wird ein Großteil an Vitamin C zerstört. Oder   Fax: 0202 56 81 99 14 59
                                                                               presse@barmer-gek.de
                                                                               www.barmer-gek.de
das Gemüse ‚al dente’ zubereiten, also nur kurz andünsten, so bleibt es
                                                                               Athanasios Drougias (Ltg.)
schön knackig und behält seinen Vitamingehalt.“                                Tel.: 0202 56 81 99 14 21
                                                                               athanasios.drougias@barmer-gek.de

                                                                               Dr. Kai Behrens
                                                                               Tel.: 030 25331 44 3020
                                                                               kai.behrens@barmer-gek.de

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    Pressemitteilung Wuppertal, 25.01.2011 Vitamin-C-Bedarf aufnatürliche Weise decken Vitamin C ist das bekannteste Vitamin, es wird in Deutschland häufig auch in Form von Saft, Tabletten oder Pulver eingenommen. Doch wie viel Vitamin C benötigen wir und wie viel decken wir mit der täglichen Nahrung bereits ab? Viel hilft nicht viel Vitamin C ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und wirkt beim Auf- bau von Knochen und Zähnen mit. Die täglich empfohlene Zufuhr beträgt 100 mg. Diese Menge ist zum Beispiel in einer Orange (200 g) enthalten. „Viele Menschen greifen zu Vitaminpräparaten, weil sie einer Erkältung vor- beugen wollen oder denken, sie müssten zusätzlich Vitamin C aufnehmen. Aber in der täglichen Nahrung ist meist ausreichend Vitamin C enthalten. Außerdem schützt eine zusätzliche, ‚vorbeugende’ Einnahme nicht vor Erkäl- tungen“, erklärt Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin der BARMER GEK. „Manche Vitamin-C-Präparate enthalten eine deutlich höhe- re Menge als die empfohlene Tagesdosis. Der Körper legt allerdings keine Vitamin-C-Vorräte an, und ein Großteil der aufgenommenen höheren Vita- min-C-Menge wird wieder ausgeschieden.“ Ein erhöhter Bedarf könne ledig- lich bei bestimmten Personengruppen, beispielsweise bei Schwangeren, bei stillenden Müttern oder durch manche Erkrankungen auftreten. Vitamin-C-Gehalt von verschiedenem Obst und Gemüse Den täglichen Vitamin-C-Bedarf kann man auf leckere und natürliche Weise ganz einfach decken: 100 mg sind beispielsweise in einem Glas frisch ge- presstem Orangensaft (200 ml) enthalten. Mit einer Portion tiefgefrorener Erdbeeren hat man seinen Tagesbedarf an Vitamin C bereits übererfüllt (et- wa 120 mg Vitamin C), ebenfalls mit drei Kiwis (138 mg Vitamin C). Wer sei- _______________________ ne Vitamin-C-Dosis lieber in Form von Gemüse aufnehmen möchte, kann Pressestelle auf etwa 150 g rohen Kohlrabi, 100 g Paprikaschote oder gut 100 g gekoch- Lichtscheider Straße 89 42285 Wuppertal ten Broccoli zurückgreifen. Rudischer gibt noch einen Tipp: „Viel Gemüse Tel.: 0202 56 81 99 14 01 roh essen, denn durch Erhitzen wird ein Großteil an Vitamin C zerstört. Oder Fax: 0202 56 81 99 14 59 presse@barmer-gek.de www.barmer-gek.de das Gemüse ‚al dente’ zubereiten, also nur kurz andünsten, so bleibt es Athanasios Drougias (Ltg.) schön knackig und behält seinen Vitamingehalt.“ Tel.: 0202 56 81 99 14 21 athanasios.drougias@barmer-gek.de Dr. Kai Behrens Tel.: 030 25331 44 3020 kai.behrens@barmer-gek.de