C/O Berlin Foundation . Amerika Haus . Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin 
Tel +49.30.284 44 16-0 . Fax +49.30.284 44 16-19 . info@co-berlin.org . www.co-berlin.org 
Unser Konzept zur innenräumlichen Gestaltung des Amerika Haus für C/O Berlin 
haben wir einer zentralen Frage gewidmet: Wie bewahren wir die Transparenz des 
Hauses und schaffen zugleich ideale Ausstellungsbedingungen für die Fotografie? 
Das der demokratischen Moderne verpflichtete architektonische Konzept der „idea 
of space“, das das Amerika Haus nach dem Entwurf von SOM Architects und in der 
Realisierung durch Bruno Grimmek prägte, leitet auch unseren Gestaltungsansatz. 
Es galt, die historische, raumbildende Geste einer gesellschaftlichen Offenheit mit 
einer möglichst optimalen ausstellungsräumlichen Geschlossenheit neu zu verei-nen. 
In gewisser Hinsicht ein Paradox. Unser Konzept macht die Besucher zu Kom-plizen 
und ordnet die öffentlichen Räume von CO Berlin, das Café, das Foyer und 
den Shop, entlang der gesamten Fensterfront. Die Wände der Ausstellungsräume 
sind in die Tiefe des Gebäudes versetzt. So werden die zur Hardenbergstraße ori-entierten 
Räume zur belebten Bühne des Publikums und die Ausstellungen präsen-tieren 
sich bestens geschützt und mit optimaler Flächennutzung. 
Mit dieser Neuprogrammierung wollen wir der architektonischen Sprache des 
Amerika Haus etwas von der Lesbarkeit zurückgeben, die es über die Jahre seines 
Niedergangs eingebüßt hatte. Zugleich stellt sich die Kulturmarke C/O Berlin mit 
dem neu entstandenen Ort in den Kontext einer urbanen Erneuerung im Berliner 
Westen und lässt die altpreussische Nachnutzungsbeschaulichkeit ebenso risiko-wie 
zukunftsfreudig hinter sich. 
Meyer Voggenreiter 1985-1990 Gruppe Pentagon Köln, Möbel, Objekte, Projekte 
– div. Ausstellungsteilnahmen, u.a. 1987 Documenta 8 Kassel; 1992-2002 Casino 
Container Köln, Objekte und Projekte im öffentlichen Raum – 1993 Casino Contai-ner 
und Eelctronic Café auf der Biennale di Venezia; seit 1995 Ausstellungsdesig-ner; 
seit 2004 mvprojekte Köln, Büro für Ausstellungsdesign 
Wolfgang Zeh 2002-2008 Studium der Architektur, Bauhaus-Universität Weimar; 
2008-2012 freier Mitarbeiter bei BeL, Köln; 2012-2013 Wissenschaftlicher Mitarbei-ter, 
Lehrstuhl Entwerfen und Städtebau II, Bauhaus-Universität Weimar, seit 2013 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des 
Entwerfens, RWTH Aachen; seit 2011 selbstständiger Architekt in Köln 
Konzept zur innenräumlichen Gestaltung 
mvprojekte mit Wolfgang Zeh

Gestaltungskonzept

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    C/O Berlin Foundation. Amerika Haus . Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin Tel +49.30.284 44 16-0 . Fax +49.30.284 44 16-19 . info@co-berlin.org . www.co-berlin.org Unser Konzept zur innenräumlichen Gestaltung des Amerika Haus für C/O Berlin haben wir einer zentralen Frage gewidmet: Wie bewahren wir die Transparenz des Hauses und schaffen zugleich ideale Ausstellungsbedingungen für die Fotografie? Das der demokratischen Moderne verpflichtete architektonische Konzept der „idea of space“, das das Amerika Haus nach dem Entwurf von SOM Architects und in der Realisierung durch Bruno Grimmek prägte, leitet auch unseren Gestaltungsansatz. Es galt, die historische, raumbildende Geste einer gesellschaftlichen Offenheit mit einer möglichst optimalen ausstellungsräumlichen Geschlossenheit neu zu verei-nen. In gewisser Hinsicht ein Paradox. Unser Konzept macht die Besucher zu Kom-plizen und ordnet die öffentlichen Räume von CO Berlin, das Café, das Foyer und den Shop, entlang der gesamten Fensterfront. Die Wände der Ausstellungsräume sind in die Tiefe des Gebäudes versetzt. So werden die zur Hardenbergstraße ori-entierten Räume zur belebten Bühne des Publikums und die Ausstellungen präsen-tieren sich bestens geschützt und mit optimaler Flächennutzung. Mit dieser Neuprogrammierung wollen wir der architektonischen Sprache des Amerika Haus etwas von der Lesbarkeit zurückgeben, die es über die Jahre seines Niedergangs eingebüßt hatte. Zugleich stellt sich die Kulturmarke C/O Berlin mit dem neu entstandenen Ort in den Kontext einer urbanen Erneuerung im Berliner Westen und lässt die altpreussische Nachnutzungsbeschaulichkeit ebenso risiko-wie zukunftsfreudig hinter sich. Meyer Voggenreiter 1985-1990 Gruppe Pentagon Köln, Möbel, Objekte, Projekte – div. Ausstellungsteilnahmen, u.a. 1987 Documenta 8 Kassel; 1992-2002 Casino Container Köln, Objekte und Projekte im öffentlichen Raum – 1993 Casino Contai-ner und Eelctronic Café auf der Biennale di Venezia; seit 1995 Ausstellungsdesig-ner; seit 2004 mvprojekte Köln, Büro für Ausstellungsdesign Wolfgang Zeh 2002-2008 Studium der Architektur, Bauhaus-Universität Weimar; 2008-2012 freier Mitarbeiter bei BeL, Köln; 2012-2013 Wissenschaftlicher Mitarbei-ter, Lehrstuhl Entwerfen und Städtebau II, Bauhaus-Universität Weimar, seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens, RWTH Aachen; seit 2011 selbstständiger Architekt in Köln Konzept zur innenräumlichen Gestaltung mvprojekte mit Wolfgang Zeh