Technik & Gestaltung
      Von:
      Tino Diesterheft
      Tom Hartig
      Thomas Hoffmann
Gliederung
1. Bildgestaltung
2. Montage
3. Ton
4. Dramaturgie
5. Storyboard/Drehbuch
6. Technik
Kamerabewegungen
 • feste Kamera
 • Kameraschwenk
 • Zoom
 • Kamerafahrt
 • Handkamera
Schwenks und Zooms

• gezielt und bewusst einsetzen

• erkennbares Anfangsbild
   gleitender Übergang  aussagekräftiges
  Schlussbild
Kameraperspektive
 • Vogelperspektive

 • Normalperspektive

 • Froschperspektive
Einstellgrößen
 • Einstellgrößen beziehen sich auf
   das Aufnahmeobjekt

 • Einstelllängen beachten
Detail    Große




Nahe     Halbnahe
Amerikanische      Halbtotale




   Totale       Weite/Übertotale
Kameraführung
 • Dokumentarische Kamera

 • Subjektive Kamera

 • Assoziative Kamera
Licht
 • mit der Sonne filmen

 • Licht in Räumen einschalten

 • Licht innerhalt einer Szene
   nicht verändern

 • nicht gegen Fenster filmen
Blick- und Kameraachsen




                          Müller 2003 S.186
Bewegungsachse




                 Müller 2003 S.194f
Goldener Schnitt

• bildmäßige Harmonie
• Seitenverhältnis
  von ca. 3:5
• Linien teilen und
  strukturieren Filmbilder
Foto: Ulrich Arendt
campus tv Mai 2009
Handlungsachse




                 Müller 2003 S.173,175
Achssprung




             Müller 2003 S.176
Achssprung




             Müller 2003 S.176
Achssprung




             Müller 2003 S.177
Achssprung




             Müller 2003 S.177
Filmfehler
• Fehler, die entstehen, weil nicht
  am Stück gedreht wird

• kleines Detail, das ungewollt
  in einen Film geraten ist
Filmschnitt
       Montage - Progressiv und Regressiv




                                     Müller 2003 S.158f
Prinzip der Kontinuität
 • Zusammenhang der
   Einstellungen
 • Kontinuität des Raumes
 • Kontinuität der Zeit
 • Kontinuität der Handlung
Schuss/Gegenschuss
Schnitttipps
 •   Logik
 •   Dauer der Einstellungen
 •   Ähnliche Bilder
 •   Hart Schneiden
 •   Schneiden mit Schwenks und
     Zooms
Ton/Musik
 •   (immer) das Mikro nehmen
 •   Mikro möglichst nah am
     Geschehen

 •   GEMA-freie Musik verwenden
 •   Bsp.: www.jamendo.de
Dramaturgie
 • bezeichnet u.a. die Kunst, einen
   Spannungsbogen zu erzeugen

 • “Das oberste Ziel der Dramaturgie liegt in ihrer elementaren
   Bestrebung die Zuwendung des Zuschauers so intensiv wie
   möglich werden zu lassen” (Kandorfer 2004).
Dramaturgie - Aufgaben
 • nur ein wesentlicher Konflikt, der gelöst
   werden muss

 • meist in drei Akten

 • Spannung erzeugen

 • Zu- oder Abneigung
Konflikt
Exposition              Ausklang
Dramaturgie – Beispiel Krimi
 Exposition   Orientierung über Raum, Zeit und handelnde Personen

 Aufbau       Das Gute und das Böse werden charakterisiert.
              Eigenschaften, Fähigkeiten und Möglichkeiten werden
              dargestellt.

 Konflikt     Das Gute kämpft gegen das Böse.
              Handlungsumschlag:Der Kampf entscheidet für
              Das Gute.

 Abbau        Das Böse wird überführt und bestraft.

 Ausklang     Das Gute wird belohnt.
VIDEO!
Reizstärke
Reizstärke
Reizstärke
Reizstärke
Idee/
Exposé



         Shareables 2010
Drehbuch




           Diemer 2009
Storyboard




             Diemer 2009
Technik
 •   Kamera
 •   Stativ
 •   Mikrofon
 •   Kopfhörer
Tipps
 •   mit Exposé, Drehbuch oder Storyboard arbeiten

 •   in Filmsequenzen denken und aufnehmen

 •   vor Aufnahmeset Akkus Laden

 •   Kamera auf Farbtemperatur abgleichen - Weißabgleich
Tipps
 •   Stativ oder feste Kameraauflage verwenden

 •   bei mobiler Kamera Weitwinkeleinstellungen

 •   abgesetzte Mikrophone für Monologe, Dialoge und Gespräche

 •   Einstellgrößen variieren
Tipps
 •   Kameraperspektiven wechseln

 •   Achssprünge vermeiden

 •   Schwenken trainieren

 •   optische Fahrten(Zoomen) sparsam einsetzen

 •   echte Fahrten(Mitfahren) ausprobieren

 •   Subjektive Kamera, Kameragänge versuchen
Tipps
 •   Einstelllängen variieren

 •   Zwischenschnitte (Inserts) nicht vergessen

 •   Lichtstimmungen mit Leuchtensets erzeugen
Quellen
 •   Müller, Arnold Heinrich (2003):Geheimnisse der Filmgestaltung – Montage und Filmgestaltung für
     Filmer. Schiele & Schön GmbH

 •   Shareables (2010): Pocahontas = Avatar. URL:
     http://thenextweb.com/shareables/2010/01/05/pocahontas-avatar/ Stand: 28.04.2011

 •   Diemer, Jens (2009):Drehbuch „Das letzte Wort“.
     URL: http://static.htfx.info/DasLetzteWort/Drehbuch.jpg Stand: 28.04.2011

 •   Kandorfer, Pierre (2004): Lehrbuch für Filmgestaltung. Mediabook-Verlag Reil

 •   Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen (2011): Storyboardzeichner.
     URL: http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/unterricht/baum/jobs/story.htm Stand: 28.04.2011

 •   Die glorreichen Acht (2009): School‘s out forever?

 •   campus tv – das Magazin (2009)

Filmworkshop: Technik und Gestaltung

  • 1.
    Technik & Gestaltung Von: Tino Diesterheft Tom Hartig Thomas Hoffmann
  • 2.
    Gliederung 1. Bildgestaltung 2. Montage 3.Ton 4. Dramaturgie 5. Storyboard/Drehbuch 6. Technik
  • 3.
    Kamerabewegungen • festeKamera • Kameraschwenk • Zoom • Kamerafahrt • Handkamera
  • 4.
    Schwenks und Zooms •gezielt und bewusst einsetzen • erkennbares Anfangsbild  gleitender Übergang  aussagekräftiges Schlussbild
  • 5.
    Kameraperspektive • Vogelperspektive • Normalperspektive • Froschperspektive
  • 6.
    Einstellgrößen • Einstellgrößenbeziehen sich auf das Aufnahmeobjekt • Einstelllängen beachten
  • 7.
    Detail Große Nahe Halbnahe
  • 8.
    Amerikanische Halbtotale Totale Weite/Übertotale
  • 9.
    Kameraführung • DokumentarischeKamera • Subjektive Kamera • Assoziative Kamera
  • 10.
    Licht • mitder Sonne filmen • Licht in Räumen einschalten • Licht innerhalt einer Szene nicht verändern • nicht gegen Fenster filmen
  • 11.
    Blick- und Kameraachsen Müller 2003 S.186
  • 12.
    Bewegungsachse Müller 2003 S.194f
  • 13.
    Goldener Schnitt • bildmäßigeHarmonie • Seitenverhältnis von ca. 3:5 • Linien teilen und strukturieren Filmbilder
  • 14.
  • 15.
  • 16.
    Handlungsachse Müller 2003 S.173,175
  • 17.
    Achssprung Müller 2003 S.176
  • 18.
    Achssprung Müller 2003 S.176
  • 19.
    Achssprung Müller 2003 S.177
  • 20.
    Achssprung Müller 2003 S.177
  • 21.
    Filmfehler • Fehler, dieentstehen, weil nicht am Stück gedreht wird • kleines Detail, das ungewollt in einen Film geraten ist
  • 22.
    Filmschnitt Montage - Progressiv und Regressiv Müller 2003 S.158f
  • 24.
    Prinzip der Kontinuität • Zusammenhang der Einstellungen • Kontinuität des Raumes • Kontinuität der Zeit • Kontinuität der Handlung
  • 25.
  • 26.
    Schnitttipps • Logik • Dauer der Einstellungen • Ähnliche Bilder • Hart Schneiden • Schneiden mit Schwenks und Zooms
  • 27.
    Ton/Musik • (immer) das Mikro nehmen • Mikro möglichst nah am Geschehen • GEMA-freie Musik verwenden • Bsp.: www.jamendo.de
  • 28.
    Dramaturgie • bezeichnetu.a. die Kunst, einen Spannungsbogen zu erzeugen • “Das oberste Ziel der Dramaturgie liegt in ihrer elementaren Bestrebung die Zuwendung des Zuschauers so intensiv wie möglich werden zu lassen” (Kandorfer 2004).
  • 29.
    Dramaturgie - Aufgaben • nur ein wesentlicher Konflikt, der gelöst werden muss • meist in drei Akten • Spannung erzeugen • Zu- oder Abneigung
  • 30.
  • 31.
    Dramaturgie – BeispielKrimi Exposition Orientierung über Raum, Zeit und handelnde Personen Aufbau Das Gute und das Böse werden charakterisiert. Eigenschaften, Fähigkeiten und Möglichkeiten werden dargestellt. Konflikt Das Gute kämpft gegen das Böse. Handlungsumschlag:Der Kampf entscheidet für Das Gute. Abbau Das Böse wird überführt und bestraft. Ausklang Das Gute wird belohnt.
  • 32.
  • 35.
  • 36.
  • 37.
  • 38.
  • 39.
    Idee/ Exposé Shareables 2010
  • 40.
    Drehbuch Diemer 2009
  • 41.
    Storyboard Diemer 2009
  • 42.
    Technik • Kamera • Stativ • Mikrofon • Kopfhörer
  • 43.
    Tipps • mit Exposé, Drehbuch oder Storyboard arbeiten • in Filmsequenzen denken und aufnehmen • vor Aufnahmeset Akkus Laden • Kamera auf Farbtemperatur abgleichen - Weißabgleich
  • 44.
    Tipps • Stativ oder feste Kameraauflage verwenden • bei mobiler Kamera Weitwinkeleinstellungen • abgesetzte Mikrophone für Monologe, Dialoge und Gespräche • Einstellgrößen variieren
  • 45.
    Tipps • Kameraperspektiven wechseln • Achssprünge vermeiden • Schwenken trainieren • optische Fahrten(Zoomen) sparsam einsetzen • echte Fahrten(Mitfahren) ausprobieren • Subjektive Kamera, Kameragänge versuchen
  • 46.
    Tipps • Einstelllängen variieren • Zwischenschnitte (Inserts) nicht vergessen • Lichtstimmungen mit Leuchtensets erzeugen
  • 47.
    Quellen • Müller, Arnold Heinrich (2003):Geheimnisse der Filmgestaltung – Montage und Filmgestaltung für Filmer. Schiele & Schön GmbH • Shareables (2010): Pocahontas = Avatar. URL: http://thenextweb.com/shareables/2010/01/05/pocahontas-avatar/ Stand: 28.04.2011 • Diemer, Jens (2009):Drehbuch „Das letzte Wort“. URL: http://static.htfx.info/DasLetzteWort/Drehbuch.jpg Stand: 28.04.2011 • Kandorfer, Pierre (2004): Lehrbuch für Filmgestaltung. Mediabook-Verlag Reil • Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen (2011): Storyboardzeichner. URL: http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/video/unterricht/baum/jobs/story.htm Stand: 28.04.2011 • Die glorreichen Acht (2009): School‘s out forever? • campus tv – das Magazin (2009)