Die Bakkalaureusarbeit von Katre Merilaid an der Tallinna Ülikool analysiert den individuellen Schreibstil von Herta Müller, insbesondere in ihrem Roman 'Atemschaukel', und hebt ihre prägnante, bildhafte Sprache sowie den Einsatz von Fremdwörtern und unerwarteten Assoziationen hervor. Zudem wird die thematische Relevanz der besprochenen Lebensbedingungen in sowjetischen Arbeitslagern und Müllers literarische Bedeutung gewürdigt. Die Arbeit gliedert sich in theoretische und praktische Teile und schließt mit einer Zusammenfassung sowie einem Literaturverzeichnis ab.