Sebastian Lentz reflektiert über die Herausforderungen der Archivierung digitalen Erbes von Künstlern und Wissenschaftlern im Vergleich zu früheren, analogen Nachlässen. Er war Zeuge, wie seine Mutter den Nachlass seines Großvaters ohne moderne Technologie organisierte und warnt davor, dass digitale Daten durch Passwörter und unzureichende Vorbereitung der Archivare möglicherweise für immer verloren gehen könnten. Lentz schlägt vor, dass Universitäten Künstlern und Wissenschaftlern geschützten Speicherplatz bieten und digitale Paten ernennen, um den Zugang im Falle ihres Todes zu gewährleisten.