Walter Benjamin, während seines Exils in den 1930er Jahren, reflektierte über die Rolle des Intellektuellen in einer von Faschismus und Kapitalismus geprägten Gesellschaft, wo er sich in einer 'Mimikry' des Proletariats fand, jedoch nie vollständig damit verbunden war. Er war überzeugt, dass die traditionelle Rolle des Intellektuellen in einer weltgeschichtlichen Krise neu definiert werden müsse und dass Kunst eine entscheidende Rolle spielen sollte, um diese Krise zu bewältigen. Währenddessen führte er Diskussionen über die Notwendigkeit einer Revolution, die die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen aufbrechen sollte, ohne sich an die klassischen kommunistischen Vorstellungen einer revolutionären Gesellschaft zu klammern.