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Hospizdienst Lebenszeiten 08/2015

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Hospizdienst Lebenszeiten wird 20.

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Hospizdienst Lebenszeiten 08/2015

  1. 1. Thema Zülahre Lebenszeiten - Wie geht es we~iterš
  2. 2. 02 An unsere Leserinnen und Leser Ĺ, 4 n. : J' ż 20 Iahre Lebenszeiten - das ist eine ganze Menge Lebenszeit. Zeit des eigenen Lebens, die unsere Ehrenamtlichen den Betrof- fenen und ihren Angehörigen in der Begleitung geschenkt ha- ben. Zeit auch, die Schwerkranke und Sterbende unseren Ehren- amtlichen geschenkt haben. Zeit, die wir miteinander in den Aufbau und die Weiterentwicklung des Vereins gesteckt haben. Freizeit, die wir zusammen geniefšen durften. Was hat sich Verändert in den vergangenen 20 Jahren Hospiz- bewegung? Welche Herausforderungen kommen auf einen Verein wie Lebenszeiten zu? Christine Bode, eine unserer Koordi- natorinnen, erläutert im Gespräch, wie sich die Bedürfnisse und damit auch die Anforderungen an einen ambulanten Hos- pizdienst wandeln. Der ganze Bereich hat sich professionalisiert und die Beratung Von Betroffenen und Angehörigen ist wichtiger geworden. Auch das Ehrenamt hat sich gewandelt. Menschen zu gewin- nen, die bereit sind und es sich zutrauen, Verantwortung in einem Verein zu übernehmen, Vor allem in der Vorstandsarbeit, ist schwieriger geworden. Das greift das Projekt »Engagement braucht Leadership auf«. Lesen Sie in dieser Ausgabe Von Le- benszeiten, was es damit auf sich hat. Wir sind in der glücklichen Lage, mit mehr als 50 Hospiz- helferinnen und -helfern kranke Menschen in ihrer letzten Phase begleiten zu können. Was treibt die ›>Ehrenamtlichen«, sich dieser anspruchsvollen und wichtigen Aufgabe zu stellen? Wir haben einige Von ihnen für unsere Iubiläumsausgabe be- fragt. Ein Begleiter nannte den Hospizdienst einen »Akt der Mitmenschlichkeit, ein Nehmen und Geben«. @zie/ j e; _I. er: «±ze*z; zc7;„ [zie/ j e7* Ä/ *Lffżtt-
  3. 3. An unsere Leserinnen und Leser LZ 08/ 2015 O3 So lässt sich das ehrenamtliche Engagement, nicht nur bei Lebenszeiten, beschreiben als Leben im eigentlichen Sinn: Nehmen und Geben, beides zu seiner Zeit oder im gleich- zeitigen, gegenseitigen Aus- tausch. Wir wünschen unserer Stadt, dass sich immer wieder Menschen finden, die Lust ha- ben zu geben und zu nehmen. Die Aufgaben sind Vielfältig und erfordern unterschiedli- che Fähigkeiten und Interes- sen. Ihnen wünsche ich, dass Sie sich Von Ihrer speziellen Berufung finden lassen oder, wenn Sie bereits aktiv sind, noch lange Freude an Ihrem Ehrenamt haben! Herzliche Grüfše JÄ/ /Ł Sie haben etwas zu berichten oder möchten etwas loswerden? Die Redaktion von »Lebenszeiten« freut sich immer über Zusendungen. Senden Sie gerne eine E-Mail (asc@astridschau. de) oder rufen Sie an ( 0202/ 97368153 )!
  4. 4. O4 LZ O8/ 2015 Inhalt Inhalt 02 An unsere Leserinnen und Leser Thema »20 Iahre Lebenszeiten - Wie geht es weiter? « 07 Im Gespräch Lebenszeiten-Koordinatorin Christine Bode über Freiräume und Pflichten in der Hospizarbeit, den 20 Jahrejungen Verein und die Zukunft der Hospizbewegung. 10 Engagement braucht Leadership Wie gelingt es Vereinen, Nachwuchs für die Vorstandsarbeit zu gewinnen? Ein Thema nicht nur für Lebenszeiten 13 Ehrenamt am Krankenbett Unsere Hospizhelferinnen (und ein Hospizhelfer) kommen zu Wort.
  5. 5. Inhalt LZ O8/ 2015 O5 Aus Verein e9* Netzwerk 17 20 Iahre Lebenszeiten - wir feiern Festprogram m 18 »Leben und Sterben, wo ich hingehöre« Erika Bräuer über Lebenszeiten 19 Berichte über gestern, Blicke auf morgen Mitgliederversammlung 22 Hospizhelferkurs 22 Buchtipp 23 Termine Auf den Weg gegeben 23 Von Dr. Paul Timmermanns Die nächste Ausgabe der Zeitschrift »Lebenszeiten« erscheint im Dezember 2015.
  6. 6. v wvużnhcńnrç-ą o n_. .u-. ~_q. -__ au-. .Ą». .». .Ln. ..4.u: mnę-npm; › n "Na . .z
  7. 7. _ ĹĹI Im Gespräch LZ O8/ 2015 O7 jspräch Unabhängig dem einzelnen Menschen dienen Was macht den Verein Lebenszeiten aus? Welche Herausforderungen bringt die Hospizarbeit mit sich und wie ändert sie sich? Wir spra- chen mit Christine Bode. Sie ist seit Januar 2010 als eine von zwei Koordinatorinnen im Verein tätig. o Das Gespräch führte Astrid Schau. Frau Bode, was reizt Sie an der Hospiz- beziehungsweise Palliativarbeit? Für mich gehört der Tod zum Leben. Die eigene Endlichkeit »im Hinterkopf« zu behalten, hilft mir, den Augen- blick zu genieišen, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mich nicht im Alltag zu Verlieren. Das steigert die Lebens- qualität. Allerdings naht für manche Menschen das Ende Viel zu früh. Die Hospizarbeit ermöglicht mir, diese Menschen gut zu Ver- sorgen und zu begleiten. Als Hospizdienst sind wir in der glück- lichen Lage, uns Zeit nehmen zu dürfen für den einzelnen Kran- ken und seine Angehörigen. Das empfinde ich als groišes Ge- schenk. Was macht den Verein Le- benszeiten mit seiner langen Tradition für Sie aus? Lebens- zeiten wurde Vor 20 Jahren Von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Als Verein in freier Trägerschaft hat Lebenszeiten sich seine Unabhängigkeit bis heute be- wahrt. Wir Koordinatorinnen, Monika Schneider und ich, haben Freiheit für Kreativität. Wir können uns auf die Sa- >
  8. 8. 08 Im Gespräch che konzentrieren - und das in einem guten Miteinander mit den Begleiteten und ihren Angehörigen, den ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und dem Vorstand. Sie haben es gerade schon angesprochen: Als Koordinato- rin sind Sie Bindeglied zwischen schwerkranken Menschen und deren Angehörigen, Hospizhelfern und dem Vorstand. Welche speziellen Herausforderungen bringt die Arbeit mit Ehrenamtlichen im Rahmen eines Von »Laien« geführten Vereins mit sich? Wir tragen eine groiše Verantwortung. Sicher gehört Viel Fingerspitzengefühl und mitunter auch Geduld dazu, den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen auf der einen Seite sowie jedem einzelnen Hospizhelfer auf der anderen Seite individuell gerecht zu werden. Je Vielseitiger und flexibler wir sind, desto besser können wir die Freiheit ausschöp- fen, die uns die Arbeit in einem Verein bietet. Eine Wesentliche Voraussetzung, um in dieser Konstellation Menschen gut zu begleiten, ist für mich die berufliche, Vor al- lem aber auch die eigene Lebenserfahrung als Mutter Von drei mittlerweile erwachsenen Söhnen. Als 25-jährige wäre ich dieser Aufgabe sicher nicht gerecht geworden, zumindest nicht gut. Ob in einem Von Laien geführten Verein oder in einer ande- ren Konstellation, gewisse Anforderungen bringt die Hospiz-
  9. 9. Im Gespräch O9 arbeit in jedem Fall mit sich: Medizinische und pflegerische Kenntnisse sind unverzichtbar, ebenso Empathie, kommunika- tive Fähigkeiten und Organisationstalent. Wie hat sich die Hospizarbeit in den letzten Iahren entwickelt? Wie stellt sich die Situation in der Begleitung Sterbender und Angehöriger derzeit dar? Hat sich das Auf- gabenfeld im Laufe der Iahre geändert? Das Aufgabenfeld hat sich deutlich geändert. Anfangs wurde die Hospizbewegung von engagierten Laien getragen. Im Laufe der Zeit hat sich der Bereich immer stärker professionalisiert. Die Beratung wird immer wichtiger. Wir unterstützen Betroffene und Angehörige dabei, sich im Gesundheitssystem zu orientieren, damit sie die Unterstützung bekommen, die sie benötigen: Hausbesuche Von Ärzten, eine gute Versorgung durch einen Pflegedienst. Auch die psychologische Beratung gewinnt an Bedeutung. Gerade Familienangehörige sehen in uns häufig »neutrale« Ansprech- partner, mit denen sie offen reden können. Hinzu kommt die Netzwerkarbeit. So sind auf kommunaler Ebene Palliativnetz- Werke entstanden, in die wir integriert sind. Ziel ist es, schwer- kranken Menschen bis zuletzt eine möglichst hohe Lebensquali- tät zu erhalten. Neben der Schmerztherapie spielt dabei auch die Zuwendung unserer Hospizhelferinnen eine grolše Rol- >
  10. 10. 10 LZ 08 / 2015 Engagement braucht Leadership le. Weitere wichtige Kooperationspartner sind die Alten- und Pflegeheime. Auf diesem Gebiet hat Lebenszeiten Pionierarbeit geleistet. Wir sind hier in Wuppertal als erster Hospizdienst in die Heime gegangen, um eine gute Versorgung der Heimbewoh- ner sicherzustellen. Unsere Hospizhelfer bringen das mit, was im Heimalltag nicht immer gegeben ist: Zeit für den einzelnen Menschen. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Vereins, was für unsere Lebens- und Sterbekultur? Was die Mitglieder, die Ehrenamtlichen und die Zahl der Begleitungen angeht, steht Lebenszeiten gut da. Wir sind ein wachsender Verein. Ich wün- sche Lebenszeiten, dass weiter der einzelne Mensch im Mittel- punkt steht. Die ehrenamtlichen Helfer übernehmen eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und dabei müssen wir sie gut begleiten. Dann wünsche ich mir, dass wir immer wieder neue Helferin- nen und Helfer finden und es uns gelingt, jedem einzelnen zu zeigen, wie wichtig er / sie für Lebenszeiten ist. Und schlieišlich wünsche ich mir für die Lebens- und Sterbekultur in unserer Stadt, dass die Zusammenarbeit in den Palliativnetzwerken Früchte trägt und sich gut entwickelt. O Engagement braucht Leadership UnserVerein Lebenszeiten Wuppertal hat sich im letzten Jahr bereit erklärt, sich an dem Projekt »Engagement braucht Leadership« zu beteiligen. Sinn und Zweck des Projektes ist es, ehrenamtliche Vereinsvor- stände zu gewinnen und diese zusammen mit den bereits amtie- renden Vorstandsmitgliedern fit für die Zukunft (wie man heute so gerne sagt »zukunftsfähig«) zu machen. Aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen ist es heute nicht leicht, z. B. NachfolgerInnen für die ehrenamtliche Vorstands- arbeit in Vereinen zu gewinnen. Gibt es Interessierte an der
  11. 11. Engagement braucht Leadership 11 Vorstandsarbeit, so ist oft nicht klar genug, welche Aufgaben anfallen und welcher Zeitaufwand für die Erledigung erforderlich ist. Geeignete ›>Stellenbeschreibungen« könnten hier hilfreich sein. Im Idealfall sollten unterschiedliche Fähigkeiten und Talen- te zusammenkommen, die sich in ihrer Arbeit ergänzen und zum Wohl des Vereins effektiv tätig sind. Hinsichtlich der Vereinsrechtlichen Vorgaben gibt es Ängste und Bedenken, Verantwortung zu übernehmen. Das sind jedoch Hürden, die schnell und überzeugend abgebaut werden könnten. Auch dies soll im Rahmen des Projektes deutlich gemacht wer- den. Wichtig ist es hierbei zu vermitteln, wie interessant und erfüllend die Mitarbeit in einem Vereinsvorstand sein kann. Moderne Kommunikationsmöglichkeiten (Facebook, Twitter u. a.) Verändern die Óffentlichkeitsarbeit Von Vereinen. Veränder- te Rahmenbedingungen zwingen dazu, sich Gedanken über die weitere strategische Ausrichtung der Vereinsarbeit zu machen. Das Projekt wird Von der Robert Bosch Stiftung und der Landesregierung NRW gefördert. Ausführende des Projekts, welches Von September 2014 bis September 2016 angelegt ist, sind die Paritätische Akademie Verbunden mit einem landes- weiten Netzwerk. Zu diesem Netzwerk gehören die Aidshilfe NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagen- >
  12. 12. 12 Engagement braucht Leadership turen in NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros NRW und der Paritätische NRW. An acht Standorten in NRW werden Workshops und Austauschforen organisiert. Federfüh- rend für den Standort Wuppertal ist die Paritätische Kreisgruppe. Durch Austauschforen und Workshops soll ein regionales Netzwerk Von Vereinen, Vorständen und Multiplikatoren ge- schaffen werden. Nach einer ersten Auftaktveranstaltung im Herbst letzten Jahres haben in Wuppertal zwei Workshops stattgefunden, in denen unter fachlicher Anleitung Methodenwissen Vermittelt wurde, um ergebnisorientiert Austauschforen zu Verschiedenen Themenstellungen mit fachlich qualifizierten Referentinnen und Referenten anbieten zu können. Dies soll VOI' Ort der Beirat leisten, der die Austauschforen hinsichtlich der Themenstellung, des Ortes, der Zeit und des Verteilers der Einladungen vorbereitet. Dem Beirat gehören an: Frau Hüppe (Paritätische Kreisgruppe Wuppertal), Frau Monika Lottmann (Paritätische Kreisgruppe Wuppertal), Herrn Chris Weber (Aids Hilfe Wuppertal) und der Unterzeichner (Lebens- zeiten Wuppertal e. V. ) Am 28. April d. J. fand das erste Austauschforum statt. Gegenstand der dreistündigen Veranstaltung war »Wie präsen-
  13. 13. Ehrenamt am Krankenbett 13 tiere ich meinen Verein in den Medien? <‹. Frau Frederike Föllmer (Radio Wuppertal) und Frau Kerstin Holzmann (Óffentlichkeits- arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Wupper- tal) haben von ihrer Presse- und Óffentlichkeitsarbeit berichtet. Die Teilnehmerlnnen bekamen hilfreiche Hinweise zum Kontakt mit der Presse, zur Formulierung Von Pressemitteilungen und vieles mehr. Die Bedeutung einer guten Homepage, die Aufma- chung von Flvern und nicht zuletzt der Informationsaustausch über Twitter und Facebook (hier werden besonders junge Men- schen angesprochen) wurden thematisiert. Die Rückmeldung war positiv und hat Mut gemacht, ein weiteres Austauschforum vorzubereiten. Das 2. Austauschforum war am 4. August d. J. und hatte >›Or- ganisation von Vorstandsarbeit für ehrenamtlich geführte Vereine« zum Inhalt. Der Referent Herr Lutz Sukrow (beschäftigt sich beruflich mit Organisationsentwicklung) ist dem Verein Lebenszeiten Wuppertal aufgrund seiner Arbeit für den Verein gut bekannt. Es steht fest, dass die Teilnehmerlnnen des Aus- tauschforums zum Nutzen ihrer Arbeit profitieren können. Herr Chris Weber von der Aids Hilfe Wuppertal und der Unter- zeichner haben über ihre Erfahrungen mit Umstrukturierungs- prozessen berichtet. Das 3. Austauschforum soll sich mit vereins- rechtlichen Fragestellungen befassen. jsc Tj ‹"4`Ĺ, a" *W "-' *4"" rff: `4"7l" a"/ , "l": 4/# Ĺ, b? X7 : rf Ĺ/ - J l). n l l (j; Ĺ/ /ÄfVĹ/ l); z X7 K? Die Seelejedes Hospizdienstes sind die ehrenamtlichen Helferin- nen und Helfer. Sie halten den Kontakt zu Betroffenen und ihren Angehörigen und stehen schwerkranken Menschen bis zu ihrem Sterben zur Seite. Wir haben mit einigen Langgedienten und »Newcomern« von Lebenszeiten gesprochen. Jutta, 80, hat in ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit bei Lebenszeiten viele Erfahrungen gesammelt. >›Am Lebensende ist es sehr wichtig, noch vorhandene Konflikte anzuspre- >
  14. 14. 14 LZ O8 / 2015 Ehrenamt am Krankenbett chen und eine friedliche Lösung anzustreben. Doch es gelingt nicht immer, Streitigkeiten, die möglicherweise schon seit Jahr- zehnten die Atmosphäre vergiften, zu beenden. Dann muss man auch seine eigene Hilflosigkeit aushalten. « Für die sterben- den Menschen selbst, hat Jutta immer wieder festgestellt, genügt es häufig vollkommen, einfach ihre Hand zu halten. Letztlich geht es auch darum, den Betroffenen zu zeigen, dass sie nun gehen können. So erinnert sie sich an eine sehr aktive Ehefrau, die nicht aufhören konnte, ihren Mann zu umsorgen. >›Ruh dich ein wenig aus«, ermunterte Jutta die Frau. Nachdem sie das Haus verlassen hatte, war deutlich, dass ihr Mann sich an- schickte, sich auf seinen letzten Schritt vorzubereiten. Er verstarb innerhalb der nächsten zwei Stunden. Uber einen persönlichen Kontakt kam eine der erfahrensten Hospizhelferinnen schon vor vielen Jahren zum Verein. Heute ist sie 77. »Im Laufe der Zeit durfte ich erfahren, dass jedes Ster- ben ebenso wie jedes Leben individuell Verläuft. Ich selbst lebe nun bewusster. <‹ Ein Erlebnis als Hospizhelferin ist ihr besonders in Erinnerung geblieben. Die Tochter einer von ihr begleiteten Frau sagte ihr: »Dadurch, dass Sie einfach da waren, ist meine Mutter sehr friedlich gestorben. Dieses friedliche Gefühl hat sich auch auf mich übertragen. « Agnes, 63, hat durch viele Jahre in der Sterbebegleitung gelernt, ihr Leben als Geschenk zu betrachten. Sie engagiert sich auch in der Trauerbegleitung: >›Ich mache den Hinterbliebenen Mut, ihr Leben selbstständig in die Hand zu nehmen. « Knapp bringt die erfahrene Hospizhelferin Lilo auf den Punkt, was ihr das Ehrenamt bedeutet: >›Wenn ich Liebe und Freude weitergebe, spüre ich die Dankbarkeit der Betroffenen. « Katharina hat im Jahr 2013 den Hospizhelferkurs abgeschlossen und blickt heute auf erste Erfahrungen zurück: >›Das Abschied- nehmen war für mich eine tiefgreifende persönliche Erfahrung, die mich mit Dankbarkeit erfüllt. «
  15. 15. Ehrenamt am Krankenbett 15 Helga ist ebenfalls seit 2013 dabei. In den Praxiseinsätzen habe sie gelernt, »durch eine genaue Beobachtung der Sterbephasen besser differenzieren und begleiten zu können, ruhig und gelas- sen zu bleiben und eine Verbindung durch Körperkontakt zu schaffen. « Helmut hat letzten Oktober den Hospizhelferkurs abgeschlossen. Weshalb möchte er Hospizhelfer werden? »Für mich ist die Hospizarbeit ein Akt der Mitmenschlichkeit, ein Nehmen und Geben. « hsk / asc
  16. 16. Aus Verein e54 Netzwerk
  17. 17. 20 Jahre Lebenszeiten LZ 08 / 2015 17 20 Iahre Lebenszeiten - wir feiern Am Samstag, den 12. September 2015 um 10:30 Uhr feiern wir im ReX-Kino, Kipdorf 29 in Wuppertal-Elberfeld, 20 Jahre Lebenszeiten. In Zusammenarbeit mit dem »Medienprojekt Wuppertal« wird zurzeit ein Film über die Arbeit des Hospiz- dienstes Lebenszeiten gedreht. Er ist am 12. September im Rex- Kino zum ersten Mal zu sehen. Weitere kulturelle sowie kulina- rische Leckerbissen runden die Jubiläumsfeier ab. jsc
  18. 18. “i LZ 08 / 2015 Erika Bräuer über Lebenszeiten (a , ,ll j' j' i' , l / ,4 T; ] „ i «n i^ a* 'mi m *ma z l<üä'^w , K mo" „i „i H , „J'y/ Ji / J KÓ) 7 „I, „j „r/ u „j , /1 , ll I „i W J / i [I, „jII/ /Ä I ? Kr/ yj „i / 5/ w Ly LiJ/ L9 œ U/ tłz Myy ; yz »dy se Q4/ ty tej) O 77 77l , o o l i ” / ` / p R) "J ', ' / R *:7 ° " * „w -7 “ l/ moi i W ~ t/ /rl Ń) te) MM( l , H ll , ' r ' , H ii' x, ' l , ' i W Lu/ a» L1/ . U t} Li' L3» l/ 'ŃLJ' d? Ś§ 9 ibisz/ l U L9 i ` . v, o aji / Erika Bräuer über Lebenszeiten Unter dieses sehr menschliche Lebensziel habe ich die letzten Jahrzehnte meines Lebens gestellt. Dabei hat mich besonders die Vorstandsarbeit in Lebenszeiten bestärkt. Sorgen doch hier viele Ehrenamtliche und die Koordinatorinnen für das »Hinge- hören« - auch zum Lebensende. Seit nunmehr zwanzig Jahren steht der Verein für den Erhalt von Autonomie und Würde Schwerstkranker und Sterbender sowie die Entlastung von deren Angehörigen. Ich freue mich, dass wir alle so gut und verständnisvoll miteinan- der umgehen. Die Mitarbeit in Lebenszeiten ist eine tolle Berei- cherung für mein Leben. Ich hoffe, dass die dadurch gewonnene
  19. 19. Mitgliederversammlung 1 9 Zuversicht uns alle auch die nächsten Jahrzehnte trägt. Ja, wir haben Grund zu feiern! Ich freue mich, wenn viele, auch von den ersten Stunden, am 12. September 2015 dabei sind. iei^z„it/ *iąii'‹e Ul' er : WiC/ fui' 237;, , ! à Ä . ` ` "/7: 4` ” ” a" ' 4` " . Ś HJC/ CK? liil/ lj / ”/'/ „‹”1/'§ (3/7, r ! pł Am Abend des 6. Mai begrülšte der Vereinsvorsitzende Joachim Schau die Teilnehmer/ innen zur Mitgliederversammlung 2015 des Hospizdiensts Lebenszeiten e. V. in der »Färberei«. Die Koordinatorin Christine Bode berichtete von der Arbeit des letzten Jahres. 84 Sterbende wurden begleitet. Dabei zeigte sich zunehmend die Tendenz, dass die Zeiträume der Beglei- tungen kürzer werden. Mehr als die Hälfte der abgeschlossenen Begleitungen dauerten unter einem Monat. Neben dem >›Kernge- schäft<‹ beteiligen sich die Koordinatorinnen an vielfältigen weiteren Aufgaben, siehe unten. Der Vorstand ist monatlich zusammengekommen, um die Auf- gaben des Vereins zu koordinieren, oft haben ehrenamtliche Mitarbeiter/ innen an den Sitzungen teilgenommen. Joachim Schau hob die gute und verantwortungsvolle Zusammenar- beit der Vorstandsmitglieder hervor und dankte allen ehrenamt- lichen Mitarbeiter/ innen, besonders denen, die die Kernaufgabe des Vereins leisten. Zufrieden wies er darauf hin, dass inzwischen fünf von sieben städtischen Alten- und Pflegeheimen mit dem Hospizdienst Lebenszeiten kooperieren. Herr Schau gab einen Ausblick auf zwei zukünftige Ereignisse: Zum einen kann der Verein in diesem Jahr auf sein 20jähriges Bestehen sehen. Zum anderen stehen im nächsten Jahr wieder Vorstandswahlen an. Mehrere Vorstandsmitglieder werden nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stehen. Der Vorstand >
  20. 20. 20 Mitgliederversammlung bemüht sich daher intensiv, Menschen für diese Tätigkeit zu gewinnen. Für Joachim Schau steht fest, dass die Vorstandsarbeit Freude macht. Zum Abschluss des Vorstandsberichts erläuterte Frau Klein die Gewinn- und Verlustrechnung für das letzte Jahr, die erfreuli- cherweise im Wesentlichen ausgeglichen war, sowie den Haus- haltsplan für das laufende Jahr. Zwei »neue Gesichter« lernte die Mitgliederversammlung ken- nen: Barbara Sklarek erledigt die Verwaltungsarbeit in der Ge- schäftsstelle und hat sich inzwischen gut eingearbeitet. Nico Kraft, 24 Jahre jung und Student der Politikwissenschaften, un- terstützt seit einem halben Jahr ehrenamtlich den Verein in sei- ner Offentlichkeitsarbeit. Er betonte, dass Offentlichkeitsarbeit für die Zukunft des Vereins zunehmend bedeutsam werden wird. Er stellte die von ihm eingerichtete Seite bei >›Facebook«
  21. 21. Mitgliederversammlung LZ O8/ 2015 21 vor. Damit sollen verstärkt junge Menschen angesprochen wer- den. Auch der Name des Vereins und sein Logo sollen zukunfts- fähig werden. Frau Bode berichtete von den diesbezüglichen intensiven Uberlegungen bei den Vorstandssitzungen. Sie zeigte erste Entwürfe, die Frau Roolf gefertigt hatte. Die Mitglieder- versammlung diskutierte ausführlich den Vorschlag >›Lebenszei- ten« mit Untertitel >›Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungs- dienst Wuppertal e. V.« Der Vorstand erhielt den Auftrag zur Weiterarbeit an diesem Thema bis zur nächsten Mitgliederver- sammlung. Die Koordinatorin Monika Schneider berichtete von dem Pro- jekt »Hospiz macht Schule«. Das Konzept wird seit einigen Jah- ren von der Bundes-Hospiz-Akademie multipliziert, die auch die Befähigungskurse für ehrenamtliche Mitarbeiter/ innen durchführt. Acht Mitarbeiterinnen von Lebenszeiten haben inzwischen daran teilgenommen. Es richtet sich an 3. und 4. Schulklassen der Grundschule. Eine Woche lang werden The- menschwerpunkte aus dem Bereich Krankheit, Sterben, Tod und Trauer behandelt. Dank des Mitarbeiterinnen-Teams kön- nen die Kinder in Kleingruppen mit Verschiedenen Methoden wie Malen, Musik, Pantomime intensiv mit den Themen vertraut gemacht werden. Jeden Tag wird die Arbeit mit den Lehrern ausgewertet. Am Ende der Woche werden die Ergebnisse bei einem Abschlussfest mit den Eltern dargestellt. Frau Schneider freute sich, dass eine Grundschule in Elberfeld für die Durch- führung der Projektwoche Ende des Jahres gewonnen werden konnte. Anschlieišend beschloss Herr Schau die Versammlung - nicht ohne nochmal eindringlich auf die Vorstandswahlen bei der nächsten Mitgliederversammlung hinzuweisen - und lud die Anwesenden herzlich ein zum Ausklang mit einem kleinen Imbiss. mrö
  22. 22. 22 LZ 08/ 2015 Hospizhelferkurs / Buchtipp Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, acht neue ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer in unseren Reihen begrülšen zu können! Alle haben den Befähigungskurs erfolgreich abgeschlossen. Vorn von links nach rechts: Johanna Woithe, Iris Baeck, Monika Moschüring, Gülcan Altintas. Hinten von links nach rechts: Franz Adamkiewicz, Uwe Schmidt, der Vereinsvorsitzende Joachim Schau und Rainer Zeh. ». .. und dann kam Peter Alexander« Gemeinsam mit drei weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen hat Sonja Laag im Trauercafé von Lebenszeiten fleilšig mitgeschrie- ben. Die Zitatsammlung erscheint nun unter dem Titel ». .. und dann kam Peter Alexander« und ist beim Verein erhältlich. Seit Oktober 2010 gibt es das Trauercafé des Hospizvereins Lebenszeiten. Menschen, die einen Menschen verloren haben, erzählen, wie sie mit dem Verlust umgehen und versuchen, ein »neues« Leben zu finden. Im Trauercafé-Büchlein kommen ausschlieišlich die Trauernden zu Wort. Sie zeigen anderen Menschen, dass sie nicht alleine sind mit ihren Gedanken und Gefühlen. O
  23. 23. Ich möchte Mitglied im Hospizdienst Wuppertal Lebenszeiten e. V werden: Name Geburtsdatum Stralše / Hausnummer PLZ / Ort Telefon / Fax Email-Adresse Datum / Ort Unterschrift Der Mitgliedsbeitrag von mindestens 25,00 Euro jährlich wird von mir selbst per Dauerauftrag überwiesen. : soll jährlich„von_meinemKontoabgebucht werden. BittelsendentSietmii: dazulnformationen: und, „eineEinwilligungserklärungfündas SEPA-Lastschriftverfahrenzu. Datum / Ort Unterschrift Banhverbirtdtrng: Stadtsparhasse itzttppertal IIE/ KĄT DES* 3333 , i339 673C, ? 4554 69 A n' T? ?? IY* '"377 72 “§'v`l§±77i7 lii( i i/ u" „i„. Ś.„. .„iJ3z
  24. 24. Der Hospizdienst Lebenszeiten e. V. wurde 1995 als erster Wup- pertaler Hospizdienst gegründet. Er ist ein una bhängiger Verein in freier Trägerschaft. Weil Hospizarbeit auf Spenden angewiesen ist, wurde im Jahr 2001 die Hospiz-Stiftung Wuppertal ins Leben gerufen. Sie verfolgt das Ziel, durch aktive Spendenaufrufe die Wuppertaler Hospizarbeit finanziell zu unterstützen. Die Spenden werden an die Hospizdienste weitergeleitet. Auf dem Uberwei- sungsträger ist daher zu vermerken, dass Ihre Spende für den Hospizdienst Lebenszeiten e. V. bestimmt ist. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! l BunSgaMJaqQ-vdas 2 0 O. CO “ä gui .55 CN Sö i; z ', . 3%? ?? s o_ 'sg _ 5 g sii; ?i 5 ä g Ę. EĹŁ 4 2 2 013;: E 5 ' ä 25;: š 5 š Ę ę 'g' 2 t: š «t.2 z . ' "gl/ i : i ° g> a Ew? ? a ' . ' E s argi: ö š §0» s' ę : Dššš i Ch '53 = c§ 5% ›ę-: :j s ru lx 3 a a h _iv_ I 24-0 a x 3D. ;i g** 3._ - znuw-z h | : w 5 _Ę o GN i š >< §0- : mi „V3 šź 5°- ' : cg 'I m R 3 Ch 3W E m . aš 523 ' g : s: ° 'św 8 m g@ o g-Ig - °- .2 C 124-' a ‹- Ś š ê. ; o 3c; E z 2- a w 2 Ę 3% g01 o . - > VI o A U: š gu š ? Ns g a ; a g mn', 2 x- I m? 'I ; v33 o 9"” Ż z Ś Q5 W " e'- ` a 3a -C m šo ? Uś ê W 'DQ u I "ł g °- m: ._ c š o a; E_- šq) i E V' 3;; 3g_ 'rc a 30m 'Z F š: Ecc, i E l? _g zU-I : Q: zu" š 9 U 3G gš Źmä šo O 3 “i l. ą @tha ANM# M- W ! jmmxEnjr 09C! !! IN uv
  25. 25. Termine in Wuppertal Café Lebenszeiten Jeden 1. Donnerstag im Monat 17 bis 18.30 Uhr Café für Trauernde in der Färbe- rei, Stennert 8 (1. Etage, Raum 2), in WuppertaI-Oberbarmen Auf den Weg gegeben LZ 08/ 2015 23 Trauerspaziergang Jeden 3. Mittwoch im Monat 14.30 Uhr Treffpun kt Hardt, Botanischer Garten, Elisenturm (Buslinie 643), die Geschäftsstelle infor- miert Sie gerne: 0202 /4598819 @ma gęgebenĹ Von Dr. Paul Timmermanns Dr. Paul Timmermanns ist Theologe und Ethiker und engagiert sich seit 1990 in der deutschen Hospiz- und Palliativbewegung. Er hat sich seit der Gründung des Bundesverbandes der Hospize, damals Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e. V., heute Deutscher Hospiz- und PalIiativVerband e. V., auf Bundesebene viele Jahre um öffent- Iichkeits- und Projektarbeit gekümmert. Seit 2006 ist er Geschäfts- führer der Bundes-Hospiz-Akademie gemeinnützigen GmbH. »Und wenn morgen die Welt unterginge, so würde ich heute noch einen Apfelbaum pflan- zen« - dieser Spruch wird gerne Martin Luther zugesprochen. Mit diesem Ausspruch hat 2011 die Bundes-Hospiz-Akademie das Apfelbaumprojekt initiiert. In diesem Projekt pflanzen wir seitdem jährlich in Gärten von Hospizeinrichtungen mehrere Apfelbäume alter Sorten als Zei- chen für das Leben. Auch ein schönes Bild für die Wertschät- zung des Lebens und der Natur, die aus der unumstölšlichen Ge- gebenheit unserer Sterblichkeit erst ihre Kraft gewinnt! Die Hos- pizbewegung steht für eine kul- turelle Entwicklung unserer >
  26. 26. 24 Auf den Weg gegeben Gesellschaft, in der es stark um die Wahrnehmung und Be- wusstmachung unseres indivi- duellen Lebens in allen seinen Lebendigkeitsgestalten geht. Hierbei scheint sie mir mindes- tens genauso wirkungsvoll in den letzten 20 Jahren gewesen zu sein wie die sog. grüne Revo- lution. Ja, sie scheint mir sogar auf Zukunft hin noch bedeutsa- mer zu werden, denn sie fördert nicht nur den ethischen Indivi- dualismus, in dem das Ich im Mittelpunkt steht, sondern war und ist ebenfalls stark Wir-bil- dend. Sie hat, wenn ich das hier einmal als Theologe sagen darf, einen starken Weggemein- schaftsansatz und ist ohne eine eigene Gemeinschaftsbildung nicht denkbar. Schaut man ein- mal auf die Zahl von heute na- hezu 15OO freien Trägervereinen von ambulanten Hospizeinrich- tungen, die seit 1981 in ganz Deutschland entstanden sind, so ist das dafür der deutliche Be- leg. Sie, als Hospizverein Lebens- zeiten e. V. in Wuppertal, können sich da mit Ihrem Gründungsju- biläum, zu dem ich Ihnen herz- lich gratuliere, aktiv mitwirkend sehen in einer gesellschaftlichen Gesamtentwicklung, die für vie- le Menschen - sterbende wie Iebende - wichtig war, ist und bleibt. Aus der Enttabuisierung des Sterbens und der letzten Lebens- phase, eingebettet in einen kul- turellen Kontext, entsteht eine Iebensbejahende Haltung. Alle Menschen stehen ein Leben lang vor der Aufgabe, sich auf die exi- stentielle Erfahrung des eigenen Sterbens vorzubereiten, und auch das verständliche Ansin- nen, dieser Auseinandersetzung ein Leben lang auszuweichen, ist da in gewissem Malše ein Antwortversuch. Dabei spielt die Frage von Konfession oder Kon- fessionslosigkeit zuallererst eine recht geringe Rolle. Der Mensch muss nicht religiös sein, um ster- ben zu können. Niemand ist so unfähig zur Begleitung wie die- jenigen, die immer schon im Vo- raus wissen wollen, was für an- dere Menschen gelebte Wahr- heit ist und wie Sinnerklärer mit Missionarsauftrag umherirren. Ich schätze den Grundsatz der Hospizarbeit sehr, dass jeder Mensch sich seine Wahrheit sel- ber sagen können muss. Dabei können Hospizeinrichtungen in einer freien Trägerschaft Men- schen in ihrer letzten Lebens- phase ebenso begleiten wie Ein- richtungen in konfessioneller Trägerschaft, denn beide stehen in einem reichen Schatz an Aus- druckshilfen und -ritualen unse- rer abendländischen Kultur, in
  27. 27. der der Respekt, die Achtung und die Bewahrung der Kultur des anderen ein wesentlicher inhaltlicher Bestandteil ist. Für mich bedeutet Hospizhilfe, den je eigenen Weg des anderen zum Tode mitzugehen - ohne den Anspruch, die »Wahrheit« über den Sinn von Leben und Tod für ihn schon im Voraus zu kennen. Am Ende bleibt das ge- lebte Leben in der lebendigen Begegnung mit dem Menschen hier und jetzt. Das kann ich durchaus biblisch so nehmen, wie es Jesus als Christus selbst in Johannes 14, Vers 6 sagt: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. « In der gemeinnützigen und auch der ehrenamtlichen Orien- tierung sehe ich auch ein enor- mes Potenzial für Lebenszeiten: Es bereitet Menschen Freude, sich in einem Verein mit einer hohen Integrität und Professio- nalität zu engagieren. Mit Freu- de an diesem Leben den Men- schen zu dienen, die sich aufdas Sterben und den letzten Gang ihrer Dinge vorbereiten, ist selbstlos im engeren Sinn. Die Aufmerksamkeit ist auf den Be- troffenen gerichtet, der so Selbstzweck - d. h. mit Imma- nuel Kant gesprochen ein »Zweck an sich selbst« und nicht als ein »blolšes Mittel zu meinen Auf den Weg gegeben LZ 08 / 2015 25 Zwecken betrachtet werden darf« -wird. Und das heifšt gera- de nicht, dabei völlig selbstver- gessen zu sein und blind nicht zu sehen, dass ich selbst dabei auch mitten im Leben stehe. Ambulante Hospizdienste stel- len selbstverständlich den ster- benden Menschen in den Mittel- punkt. Ihre Aufgabe besteht pri- mär darin, alle Hilfen und Ein- richtungen, verschiedene Be- rufsgruppen und Ehrenamtliche um den sterbenden Menschen herum so zu vernetzen und in eine Zusammenarbeit zu brin- gen, dass ihm bei all dem, was er selbst zur Gestaltung seines letzten Lebensweges braucht und sagt, dieses Netzwerk auch hilfreich und dienstbar zur Seite stehen kann. Diese Netzwerkbil- dung und die dazu erforderliche Beratung machen den Kern am- bulanter Hospizarbeit aus. Le- benszeiten kenne ich seit 20 Jah- ren, seit der Gründung des Ve- reins. Als Hospizbewegung in freierTrägerschaft ist Lebenszei- ten hier in Wuppertal wirklich einzigartig. Ich wünsche dem Verein auch in Zukunft viel Er- folg in der Vernetzung, der Bera- tung und in der kulturellen Ar- beit. Bleiben Sie alle aufmerk- sam für das Leben, das die Zu- kunft bringen mag. O
  28. 28. / Z4"'4'°”"l Ir . rtf z. L, K' v , 4 . ` (à _fc , o / ›m III/ mtr / ~ y I* '(0' 7 . .JJjwJl/ l „r xw. / I r lr lu l/ L' j I Ambulanter Hospiz- & Palliativberatungsdienst Unser Angebot: Begleitu ng schwerkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen Individuelle Beratung in Krisensituationen Informationen u. a. zu Möglichkeiten der Sch merz- therapie, Palliativpflege und Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsere Hilfe brauchen, mehr über den Hospizdienst erfahren möchten, sich für eine Mitarbeit bei uns interessieren, uns ideell oder materiell unterstützen wollen, Patientenverfügung Trauerbegleitung für Einzelne Befähigungskurse für Ehrenamtliche Bürozeiten: montugs bis freitugs von 9 bis 12 Uhr Auf unserer Homepage finden Sie ausführliche Informationen zu unserem Verein: www. hospizwuppertal. de Schusterstrafše 1 I 42105 Wuppertal Tel. : O2 O2 /4 59 88 19 < Fax: 02 02/7 58 55 45 E-Mail: info@hospizwuppertal. de Impressum »Lebenszeiten« wird herausgegeben vom Hospizdienst Lebenszeiten Wuppertal e. V. -z Redaktion: Hae Soon Kim (hk), Monika Röttgers (mrö), Astrid Schau (asc), Joachim Schau (jsc) ~z Fotos: Kurt Feisel ~ Verantwortl. : Astrid Schau I Gestaltung: Anni Roolf ~z Druck: Börje Halm ~z Auflage: 4000 Stück

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