Globalisation

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Globalisation

  1. 1. Globalisierung Afrika Thomas Gottmann Evelina Koch
  2. 2. Gliederung  1 Kontinent der Chancen  1.1 Jüngste Geschichte  1.2 Aktuelle Lage in Afrika  2 Invesitionen in Afrika  2.1 Luanda  2.2 Otavi  2.3 Gabarone  4 Afrikas Beziehungen  4.1 China  4.2 Deutschland  4.3 USA
  3. 3. GeschichteGeschichte
  4. 4. GeschichteGeschichte • 1960 Jahr der afrikanischen Unabhängigkeit • Bürgerkriege, Hungersnöte, Malaria und Aids • 1965-1990 kein Wachstum der Wirtschaftsleistung pro Kopf • Extreme Unterschiede in der Entwicklung
  5. 5. GeschichteGeschichte • Seit 2000 deutliches Wachstum • Analphabetenrate seit 1970 auf 1/3 geschrumpft
  6. 6. AktuellAktuelle Wachstum macht attraktiv für Großkonzerne • Starkes Lage • Dienstleistungsunternehmen wachen bis 60% im Jahr • Steigende Weltmarktpreise für Öl, Metall und Gold beflügeln die Wirtschaft • Kaum Industrie, schlechte Infrastruktur, Korruption • Politische Lage wird stabiler • Gewinnt allgemein an Bedeutung z.b. 2010 FIFA World CUP • Entstehung einer Mittelschicht
  7. 7. AktuellAktuelle Lage - Bedingungen für Geschäfte verbessern sich
  8. 8. AktuellAktuelle Lage Jahreseinkommen - 80 Millionen über 5000$
  9. 9. AktuellAktuelle Lage
  10. 10. LuandaLuanda wichtigester Handelspartner • Portugal • Whitey Basson, lokaler Unternehmer Shoprite Checkers • Investitionen von mehr als 150 Milliarden Dollar in Infrastruktur seit 2002 • Seit 33 Jahren Präsident Eduardo Dos Santos (Diktatur) • Aufträge für deutsche Mittelständler
  11. 11. OtaviOtavi • Zementproduktion in Otavi eröffnet für 250Mio • Billigimporte aus China überschwemmen den Markt • Kaum Schutz seitens Regierung vor Billigimporten • Drittel der Fabriken befindet sich in Hand lokaler Investoren
  12. 12. GabaroneGabarone Land“ da Steppe • „lechzendes • 30 % der weltweiten Diamanten werden hier gefördert • Lebensstandart steigt , 30% in den letzten 10 Jahren • Nachhaltige Investitionen in die Zukunft • Ausbau der Infrastruktur • Partnerschaft mit De Beers
  13. 13. Investitionen
  14. 14. ChinaChina • Starkes Interesse an Zusammenarbeit • Ausbau und Förderung von Infrastruktur • „Wer teuere Geschenke macht erwartet auch Gegenleistung“ • Investitionen in Rohstoffförderung, Gegenzug Konsum • Kulturelle Unterschiede hindern nicht an Partnerschaft • Förderung von Diktaturen
  15. 15. ChinaChina sieht den • China Absatzmarkt
  16. 16. DeutschlandDeutschland • Kaum Beachtung • Bedeutung und Handelsbeziehungen wachsen • Auswärtiges Amt veröffentlichte 2011 die Afrikastrategie • Verstärkt Unterstützung in gesellschaftlicher Entwicklung
  17. 17. USAUSA Anstatt Entwicklungshilfe, • Zollvergünstigungen • African Growth and Opportunity Act seit 2000 • Mäßiges Interesse • Weitere Zusammenarbeit in der Energieindustrie • 2010 exportierte Südafrika 10 Milliarden $ in die USA, hälfte Steuerfrei
  18. 18. Negativbeispiel fürGlobalisierung Hühnerexporte nach Ghana
  19. 19. NegativbeispielGliederung  1. Zahlen und Fakten  2. Aktuelle Situation und Risiken  3. Exportländer und deren Einfluss  4. Politischer Einfluss  5. Zusammenfassung
  20. 20. Zahlen und FaktenZahlen und Fakten - Republik Ghana - Einwohner: 22 Mio - Lebenserwartung: 56 Jahre - 60% der Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft - 500 Mio. abhängig von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft
  21. 21. AktuellZahlen und Fakten - Import Hühnerfleisch p.a. → 90er Jahre: 9.000 t → 2012: 90.000 t - Preis Huhn 2004 → Importhuhn: 1,50€ → lokales Huhn: 3,00€ Preis Huhn 2012 → Importhuhn 2,50€ → fast keine Hühner vertreibene Industrie mehr vorhanden
  22. 22. AktuellZahlen und Fakten
  23. 23. AktuellZahlen und FaktenGhana deckt aktuell 3% desHühnerbedarf selbstständig Kühlschränke = Luxusgut Billige Hühnerimporte Steigendes Gesundheitsrisiko Abwanderung in die Städte Beteiligte Betriebe sterben aus (z.B. Müller) Steigende Arbeitslosigkeit und Auflösen von Familienbetrieben Rupfer, Schachter, Händler bleiben ohne Arbeit Keine Investionen möglich Steigende Schuldenrate
  24. 24. AktuellExportländer und deren Einfluss Märkte müssen offen bleiben→ sonst kein Anspruch auf finanzielle Unterstützung von Geberländer Bsp. 2003 Versuch Ghanas Enfuhrzölle zu erhöhen→ Weltbank und Währungsfond drohten mit Kürzungen der Hilfsgelder zum Staatsschuldenabbau
  25. 25. ExportländerExportländer und deren Einfluss  Deutschland (Buckel GmbH) → aussortierte Suppenhühner nach Afrika → 2007 1.400 t Export nach Ghana  Frankreich → Produktion in Brasilien (Kostensenkung) und Export Niederlande → größtes „Drehkreuz“ 40 000 t p.a. nach Afrika
  26. 26. EinflussPolitischer Einfluss  Druck der Weltbank und des IWFs  Ab 1980 → Ghana öffnet Grenzen mehr und mehr für internationale Konkurrenz  1992 → keine Mengenbeschränkung für Importe → Niedrigzollsatz für landwirtschaftliche Produkte (20%)
  27. 27. EinflussPolitischer Einfluss  1998-2004 → Importfluten  Ab 1980 → Streichung der staatlichen Dienstleistungen (Maschienen, Dünger, Vermaktungshilfe etc.) → Zollerhebungen stehen unter Strafe  2003 → Zollschutzerhebungen (Hähnchen von 20 auf 40%, Reis von 20 auf 25%)  12.05.2003 → Gesetz suspendiert
  28. 28. EinflussPolitischer Einfluss - EPA Interimsabkammen -  Bis 2023 müssen Zölle für 80 % der eurpopäischen Importe auf 0 gesenkte werden  Im gegenzug 100%ig freier Zugang zum EU-Markt für ghanaische Produkte  Produkt „Hähnchenfleisch“ ist noch nicht kategorisiert  99%ige Steueranhebung ist laut WTO legetim, ABER für EU Produkte verboten  13.12.2007 Ghana stimmt zu
  29. 29. Einfluss - EPA Interimsabkammen -Politischer Einfluss  ECOWAS = westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft  EPA = economic partnership agreements  Ziele: → regionale Integration → bessere Integration in den Weltmarkt → nachhaltige Entwicklung → Armutsbekämpfung  Ghana und Côte dIvoir Ausstieg aus der ECOWAS  Im Abkommen keine Beschlüsse über eurpäischen Exportsubventionsabbau
  30. 30. ZusammenfassungZusammenfassung Billigexporte nach Afrika zerstören die heimische Wirtschaft und fördern die Armut. Nur durch effektive Zusammenarbeit und globales Denken sind Erfolge und positive Entwicklung in afrikanischen Ländern denkbar.
  31. 31. Quellen• Economist.comQuellen• Handelsblatt.com und Handelsblatt Ausgabe Nr 233 vom 16./17./18. November 2012• Wikipedia und Wikimedia• Financial Times• Google Public Diagramms anhand der Weltbank Daten• Auswärtiges Amt• http://www.auswaertiges- amt.de/cae/servlet/contentblob/581096/publicationFile/155311/11 0615-Afrika-Konzept-download.pdf• http://www.Foreignpolicy.com• http://germanwatch.org/handel/tomahuhn.pdf Dokumentation "Hühner für Afrika - Wahnsinn der Globalisierung„• http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=213&clang• http://www.ghanaweb.com/ http://faostat.fao.org/
  32. 32. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Fragen?

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