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MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht      Vertikalabreden: Politikempfehlungen       •   ...
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  1. 1. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht MLE Integrationsseminar 1 16. April 2012 Wettbewerbsrecht Markus Saurer Ökonomische Hintergründe der Wettbewerbspolitik
  2. 2. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 2
  3. 3. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Seite 3
  4. 4. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Inhalt • Vorbemerkungen • Wettbewerb und Effizienz • Brand, intrabrand und interbrand normativ • Unternehmung (SOLL) • Vertikalabreden Zusatzfolien: Unvollkommene Konkurrenz positiv (IST) markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 4
  5. 5. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Vorbemerkungen Mikroökonomie more economic approach Industrieökonomie Wettbewerbsökonomie Ordnungspolitik Regulierungsökonomie Law and Economics Wettbewerbspolitik „Ronald [Coase, geb. 1910] said he had gotten tired of antitrust because when the KG prices went up the judges said it was monopoly, when the prices went down KG they said it was predatory pricing, and Vollzug when they stayed the same they said it was tacit collusion." William Landes, "The Fire of Truth: A Remembrance of Law and Econ at Chicago", JLE (1981) p. 193. markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 5
  6. 6. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Vorbemerkungen (Forts.) Akteure aktueller und potenzieller Wertenetz (value net) Wettbewerb Wettbewerbswirkungen Marktabgrenzung Markt allokative, STRUKTUR VERHALTEN ERGEBNIS produktive und dynamische Marktzutrittsschranken Effizienz koordinierte und unkoordinierte Rahmenbedingungen Marktmacht  Marktversagen Marktmachtmissbrauch  Regulierungen  Staatsversagen markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 6
  7. 7. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Vorbemerkungen III (Wertenetz - value net) Lieferanten upstream vertikal Substituenten Unternehmen X Komplementäre horizontal diagonal oder downstream konglomerat Kunden Regeln markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 7
  8. 8. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Wettbewerb und Effizienz CHF Preisnehmer in Grenzkosten vollkommenem Wettbewerb Durchschnittskosten Marktpreis Stück CHF U1 U2 U3 Un Nachfrage Stück markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 8
  9. 9. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Wettbewerb und Effizienz (Forts.) CHF Struktur  Verhalten  Ergebnis kompetitive Referenz!?! Nachfrage Monopol Cournot-Duopol Oligopol Bertrand-Duopol vollk. Wettbewerb Grenzkosten Stück markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 9
  10. 10. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Wettbewerb und Effizienz (Forts.) CHF Betriebsindividuelle Nachfrage Nachfrage und Wettbewerbsdynamik Beispiel (roter Pfeil): Kosteneffizienz verbessert Nachfrage gesteigert (z.B. Image besser) Grenzkosten Stück markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 10
  11. 11. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Wettbewerb und Effizienz (Forts.) Preis- und Leistungsdifferenzierung • Im roten Bereich könnte der Anbieter noch Kunden CHF versorgen, deren Zahlungsbereitschaft die zusätzlichen Kosten ihrer Versorgung (Grenzkosten) übersteigt. Nachfrage • Dazu müsste er diesen Zusatzkunden einen niedrigeren Preis offerieren können als den bestehenden Kunden.  Presdifferenzierung! • Der Anbieter und die neuen Kunden würden gewinnen, die bestehenden Kunden nichts verlieren. • Preisdifferenzierung ist effizient. Grenzkosten Stück markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 11
  12. 12. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Wettbewerb und Effizienz (Forts.) Preisdifferenzierung, Zahlenbeispiel Kosten für F&E (fix, einmalig) = 100; Zusatzkosten zur Versorgung eines Kunden = 1, konstant. Grenzkostenpreise (first best) sind nicht möglich, sonst macht der Anbieter Konkurs. R (Reiche), und A (Arme) benötigen je 100 Einheiten des Gutes (z.B. Medikament); Gesamtkosten zur Versorgung von R und A = 100 + 200 x 1 = 300; Durchschnittskosten = Preis = 300 / 200 = 1.50 Die Armen können aber höchstens 1.20 zahlen. Bei einem einheitlichen Preis bleiben die Armen unversorgt, während die Reichen folgende Kosten tragen müssen: 100 + 100 x 1 = 200; dies ergibt einen Preis (Durchschnittskosten) von 200 / 100 = 2 Volkswirtschaftliche bessere Lösung: Die Armen werden zu einem Preis von 1.2 $ versorgt (Zahlungsfähigkeit); die Reichen tragen die restlichen Kosten: Gesamtkosten 300 - Beitrag der Armen120 = 180; Stückpreis für die Reichen = 1.8 Somit beträgt der Preis für die Reichen 180 / 100 = 1.8 $.  Die gemeinsame Versorgung von Reichen und Armen z.B. mit Aidsmedikamenten zu differenzierten Preisen entspricht einer effizienten Clublösung. markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 12
  13. 13. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Brand, intrabrand und interbrand Eine Marke ist kein Markt Hersteller Hersteller Hersteller Marke a Marke b Marke c interbrand: a vs. b vs. c Grosshändler 1 Grosshändler 2 Grosshändler 3 interbrand: a1 vs. b2 und b3 vs. c2 und c3 intrabrand: b2 vs. b3 sowie c2 vs. c3 Detailhändler x Detailhändler y Detailhändler z interbrand: ax vs. by und bz vs. cy und cz intrabrand: ax vs. ay, by vs. bz, cy vs. cz markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 13
  14. 14. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Brand, intrabrand und interbrand (Forts.) Ist diese Marktstruktur für die Kunden  „es kommt darauf an...“ von Nachteil? Interbrand-Wettbewerb auf jeder Stufe C. C. von Weizsäcker: Wettbewerb ist ein System grösstmöglichen Zwangs für die Anbieter und ein System grösstmöglicher Freiheit für die Nachfrager. markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 14
  15. 15. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Unternehmung Grenzen der Unternehmung? • Lange Zeit „Black Box“ • Unternehmung als Produktionsfunktion (Grössen- und Verbundvorteile) • Transaktionskosten (Coase, Williamson)  Markt vs. Hierarchie • Institutionenökonomie: Prinzipal- Agenten-Problematik • Koordination unterschiedlicher Aus: Saurer, Schutz des Wettbewerbs oder der Wettbewerber? Interessen (z.B. Autor-Verleger- Zur schweizerischen Wettbewerbspolitik. Avenir Dilemma) Suisse, Diskussionspapier Nr. 02/Februar 08 • Internalisierung von Externalitäten • R. Coase (1937), „The Nature of the (Trittbrettfahrerproblematik) Firm“, Economica, 4, Nov., 386-405 • O. Williamson (1979), „Transaction-Cost Economics: The Governance of Contractual Relations“, Journal of Law and Economics, 22 (2), Oct., 233-261 markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 15
  16. 16. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Vertikalabreden • Vertikalabreden und vertikale Integration sind ökonomisch-analytisch praktisch gleichbedeutend (Effizienzziele, strategische Ziele  Theorie der Unternehmung) • Arten von Vertikalabreden: • Nicht-lineare Preise (Franchising, two-part tariff contracts - Mengenrabatte haben die gleiche Wirkung) • Preisbindung (Resale price maintenance; Festpreise, Mindestpreie, Höhstpreise) • Mengenfixierung • Exklusivitätsklauseln (selektiver Vertrieb) • In der Praxis werden oft ganze Bündel von vertikalen Vereinbarungen getroffen • die verschiedenen Vertikalabreden sind im Hinblick auf die Ziele, die damit verfolgt werden substituierbar (aber nicht perfekte Subsitute) • es liegt in der Natur der Sache (des Wettbewerbs!!!), dass in einer Branche die meisten Unternehmen sehr ähnliche Vertikalabreden treffen (Effizienz) • aber: horizontale Koordination: Bücherfall, Musiknoten markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 16
  17. 17. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Vertikalabreden: Politikempfehlungen • Rules (z.B. Aufgreifskriterien) vs. Standards (rule of reason) • Analyse der Umstände • Analyse der Ziele • Analyse der Wirkungen • Analyse der Reaktionen auf Eingriffe (!) Vertical restraints and vertical mergers are anticompetitive only if they involve firms endowed with significant market power (...). Accordingly, there is no need to monitor restraints and mergers which involve firms with little market power. An efficient policy towards vertical restraints would grant exemption to all the vertical restraints and mergers of firms which do not have large market power. From the operational point of view, it would seem a good proxy to exempt firms with market shares below, say, 20 - 30% (as the new regime created in the EU, except that practices such as RPM are black-listed). Motta (2004),Competition Policy, Theory and Practice, Cambridge University Press. markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 17
  18. 18. MLE Integrationsseminar 1 | Frühjahrssemester 2012 | Wettbewerbsrecht Zusatzfolie: Unvollkommene Konkurrenz Monopolistische Unvollkommene Konkurrenz Konkurrenz enges Oligopol mit kompetitivem Rand Polypol (competitive fringe) Industrieökonomie enges Oligopol Theorie der imperfekten Konkurrenz Duopol Oligopol angreifbares Theorie der natürliches Monopol angreifbaren Märkte natürliches (contestable markets) Monopol Monopol nicht-angreifbares gesetzliches natürliches Monopol Regulierung Monopol (monopolitischer Flaschenhals; monopolistic bottleneck) markus.saurer@industrieoekonomie.ch | 16. April 2012 Seite 18

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